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Strompreisänderungen an der Börse werden erst mit Verspätung an Haushalte weitergegeben

Oliver Picek
06. November 2026
Strompreisänderungen an der Börse werden erst mit Verspätung an Haushalte weitergegeben. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt die Entwicklung des Energiepreises in Cent pro Kilowattstunde von Juni 2023 bis Oktober 2026. Zu sehen ist der Strompreis bei Vertragsabschluss verglichen mit dem Preis für das günstigste Produkt und dem Börsenpreis.

Der Preisdruck beim Strom geht weiter nach oben, obwohl die Haushalte den Dampf davon noch nicht abbekommen. Die Strompreise der Landesenergieversorger (plus Verbund) für Neuverträge blieben in den letzten Monaten relativ konstant bei um die 14 Cent pro Kilowattstunde (Arbeitspreis und Grundpauschale). Doch für Schnäppchenjäger geht die Zeit günstigen Stroms dem Ende zu: Das günstigste Produkt für Haushaltskund:innen ist laut E-Control bereits von 8,9 Cent pro Kilowattstunde im März 2026 auf 11,22 Cent im Oktober angestiegen. Vorboten für höhere Preise für Haushaltskund:innen gibt es reichlich, womit die Strompreise spätestens in einigen Monaten wieder zum Inflationstreiber werden dürften.

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