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Öffi-Preise steigen – Flugabgabe soll fallen?

Oliver Picek
28. Oktober 2026
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Die Auswertung stellt die Mehrkosten für Öffi-Fahrgäste den drohenden Einnahmenausfällen durch einen Verzicht der Regierung auf die Flugabgabe gegenüber. Während die Kosten für öffentlichen Verkehr, etwa für das Klimaticket oder die Wiener Jahreskarte, teurer werden, könnte eine Abgabe auf klimaschädliches Fliegen auf Drängen von Fluglinien und Flughafenbesitzern fallen.

Allein durch die Verteuerung der Wiener-Linien-Karten vom letzten Jahr rechnet der Konzern mit Mehreinnahmen für 2026 in Höhe von rund 100 Millionen Euro – in den kommenden Jahren sogar mit 150 Millionen Euro. Auch die Bundesregierung hat den öffentlichen Verkehr verteuert: Die Preiserhöhung beim Klimaticket sowie die Streichung des Gratis-Klimatickets für 18-Jährige bringen der Bundesregierung 150 Millionen Euro an Mehreinnahmen. 2027 kommt noch eine Verteuerung des Klimatickets um 2 Prozent obendrauf – was bis zu 8 Millionen Euro kosten wird. Eine Mehrbelastung im Jahr 2026 für die Bevölkerung in Höhe von 250 Millionen Euro steht so den erwarteten Einnahmen durch die Flugabgabe für 2026 mit einem Volumen von 190 Millionen Euro gegenüber. „Streicht die Regierung die Flugabgabe, wird klimaschädliches Fliegen billiger. Aber der klimafreundliche öffentliche Verkehr bleibt teurer.

Die Höhe der Flugabgabe wurde nie an die Inflation angepasst und ist real deutlich weniger wert als ursprünglich. Für 2026 werden Einnahmen von rund 190 Millionen Euro erwartet – Geld, auf das Bund, Länder und Gemeinden bei einer Abschaffung verzichten würden. Mit der tatsächlichen Inflation hochgerechnet würden die Einnahmen aus der Ticketabgabe sogar 292 Millionen Euro betragen.Balkendiagramm des Momentum Instituts 'Öffi-Preise steigen - Flugabgabe soll fallen?' Vergleicht drei Werte für 2026: Erhöhte Einnahmen aus Wiener Linien-Tickets (100 Mio. Euro), aus dem Klimaticket (150 Mio. Euro), und die prognostizierte Flugabgabe (190 Mio. Euro). Ein zusätzlicher weißer Balken über der Flugabgabe zeigt das entgangene Zusatzvolumen von 102 Mio. Euro durch fehlende Inflationsbereinigung. Quelle: Budgetdienst UG41, BMF, Wifo, Presse vom 05.09.2025.

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