Schlagwort: Befristung

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Österreich hat ein Mietpreisproblem – Befristungen verdoppelt

Österreich hat ein Mietpreisproblem – Befristungen verdoppelt

Die Mieten in Österreich stiegen mehr als dreimal so stark wie in Deutschland, wie unsere Analyse zeigt. Die Kurven der beiden Länder laufen seit Jahren auseinander – seit Beginn der Hochinflationsphase 2022 noch drastischer. Weiters verschiebt sich die Tendenz immer mehr hin zur befristeten Vermietung von Wohnraum – das befeuert die prekäre Situation für Mietende weiter. Wir empfehlen Wohnraum nur noch in konkreten Situationen – etwa bei Eigenbedarf oder Sanierung – befristet zu vermieten und bei der Mietpreisbremse noch nachzujustieren.
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Befristungsanteil bei privater Hauptmiete mehr als verdoppelt in 20 Jahren. Die Grafik zeigt den Anteil von befristeten privaten Hauptmieten im Jahr 2005 und 2025. 2005 betrug der Anteil noch 21 Prozent, 2025 bereits 49 Prozent.
Befristungs-Boom: Befristungsanteil bei privater Hauptmiete mehr als verdoppelt
Befristungen haben sich in den vergangenen 20 Jahren beinahe verdoppelt. Waren 2005 nur 21 Prozent der Mieten befristet, sind es 2025 bereits 49 Prozent. Damit ist heute fast jede zweite private Hauptmiete nur noch befristet. Unbefristete Verträge – früher der Normalfall – sind zur Ausnahme geworden. Befristungen ermöglichen häufige Mieterhöhungen sowie damit einhergehend Mieter:innenwechsel. Das schwächt die Verhandlungsmacht der Mietenden zugunsten der Vermietenden.
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Neues Momentum-Tool: Befristungsmonitor schafft mehr Transparenz über österreichischen Mietmarkt

Neues Momentum-Tool: Befristungsmonitor schafft mehr Transparenz über österreichischen Mietmarkt

Wie teuer Wohnen in Österreich ist, hängt nicht nur vom Wohnort ab – sondern auch davon, ob die Wohnung befristet oder unbefristet vermietet wird. Mit dem neuen Mietmonitor präsentiert das Momentum Institut erstmals ein interaktives Online-Tool, das zeigt, wie sich Befristungen und die regionale Lage auf Mietpreise auswirken. Neben den aktuellen Angeboten am Markt, zeigt die Denkfabrik in einer Aussendung noch den aktuellen Status Quo am Mietmarkt hinsichtlich des Befristungs-Anteils, durchschnittliche Quadratmeterpreise und wer befristet mietet. 
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Problematischer Trend zu befristeten Mietverhältnissen. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, wie Österreich aktuell mietet: 25 Prozent befristet und 75 Prozent unbefristet. Dem gegenüber stehen die aktuellen Mietangebote: 47 Prozent befristet und 53 Prozent unbefristet.  
Problematischer Trend zu befristeten Mietverhältnissen
Aktuell leben in Österreich drei Viertel der Miethaushalte in unbefristeten Mietverhältnissen, ein Viertel hat einen Mietvertrag auf bestimmte Zeit. Doch der Befristungsmonitor offenbart, dass sich unbefristete und befristete Wohnungsangebote schon fast die Waage halten. Das birgt die Gefahr, dass das Mieten in Zukunft noch prekärer wir. 
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Befristete Mieten durchschnittlich 1,6-mal so teuer wie unbefristete. Diese Grafik vom Momentum Institut zeigt den Mietzins in Euro pro Quadratmeter in allen Bundesländern. Im Schnitt beträgt der Mietzins bei befristeten Mieten österreichweit 13,20 Euro und bei unbefristeten 9,09 Euro pro Quadratmeter.
Befristete Mieten durchschnittlich 1,6-mal so teuer wie unbefristete
Basierend auf dem Mikrozensus 2025 zahlen Mieter:innen inklusive Betriebskosten in Österreich im Schnitt 13,20 Euro pro Quadratmeter für befristete Wohnungen und bezahlen damit 1,6-mal mehr als für unbefristete (9,09 Euro). In Wien ist die Differenz besonders deutlich bei 14,89 Euro (befristet) gegenüber 9,44 Euro (unbefristet). Den günstigsten Quadratmeterpreis zeigen die Daten mit 8,58 Euro (befristet) bzw. 7,24 Euro (unbefristet) im Burgenland, dort besteht auch die geringste Preisdifferenz zwischen den beiden Vertragslängen von allen Bundesländern. 
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