Schlagwort: Betriebe

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Die Infografik zeigt, dass die große Mehrheit der Unternehmen in Österreich sehr klein ist. 64 Prozent sind Ein-Personen-Betriebe ohne Beschäftigte, weitere 29 Prozent haben nur ein bis neun Mitarbeitende. Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten machen weniger als ein Prozent aller Betriebe aus. Insgesamt sind laut Grafik weniger als zwei Prozent der Unternehmen von Lohntransparenzregelungen betroffen. Die Daten stammen von Statistik Austria 2023.
Nur rund 5.200 Betriebe mit mehr als 100 Beschäftigten
Die allermeisten Unternehmen in Österreich sind von der EU-Lohntransparenzrichtlinie gar nicht betroffen. Nur ein sehr kleiner Teil hat überhaupt mehr als 100 Beschäftigte (1 Prozent) oder gar mehr als 250 Beschäftigte (0,27 Prozent). Genau bei den größeren Unternehmen mit über 100 Beschäftigten setzt die EU-Richtlinie an. Die Aufregung um die Lohntransparenzrichtlinie ist völlig überzogen. Es geht nicht um eine flächendeckende Belastung der Wirtschaft, sondern um Mindeststandards gegen unfaire Bezahlung von großen Unternehmen. Wer gegen Lohntransparenz mobilisiert, negiert damit ein reales Problem: Beschäftigte können faire Bezahlung kaum einfordern, wenn sie nicht wissen, ob sie im Vergleich zu Kolleg:innen benachteiligt werden. 
Arbeit
Verteilung
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Erbschaftssteuer: Wer wie viel zahlt

Erbschaftssteuer: Wer wie viel zahlt

Am Mittwoch bringen Die Grünen laut Medienberichten einen dringlichen Antrag zur Erbschaftssteuer im Nationalrat ein. Das Momentum Institut hat analysiert, für wen im Schnitt wie viel Erbschaftssteuer fällig würde. Die Analyse zeigt: für die unteren 98 Prozent der Haushalte fallen 0 Euro Erbschaftssteuer an.
Verteilung
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Nur die Reichsten zahlen Erbschaftssteuer. Freibeträge schützen Hauptwohnsitz und Familienbetriebe. Die Grafik zeigt welche Perzentile der Haushalte nach Nettovermögensgruppen eine Erbschaftssteuer bezahlen würde. Erst die reichsten zwei Prozent der Haushalte würden bei den Freibeträgen nach dem Modell der Grünen eine Steuer bezahlen.
Nur die Reichsten zahlen Erbschaftssteuer
Bei einer Erbschaftssteuer nach dem Modell der Grünen bezahlen die untersten 98 Prozent der Haushalte nach Nettovermögen 0 Euro Erbschaftssteuer. Betroffen wären nur sehr große Erbschaften. Denn die Freigrenze von einer Million übersteigt nur die durchschnittlichen Erbschaften der reichsten 2 Prozent der Haushalte im Land. Selbst die zweitreichste Gruppe – die darauffolgenden 8 Prozent der Haushalte – tangiert das Modell nicht, weil sie im Schnitt mit 472.000 Euro an Erbvolumen weniger als die Hälfte des vorgeschlagenen Freibetrags erben.
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Konjunktur: Auftragsmangel größtes Hindernis für heimische Betriebe

Konjunktur: Auftragsmangel größtes Hindernis für heimische Betriebe

Die schlechte Konjunktur macht den heimischen Betrieben zu schaffen. Zu wenig Absatz und fehlende Aufträge hindern je ein Viertel der Industriebetriebe und Dienstleistungsfirmen daran mehr zu produzieren. Die Unternehmen geben die Nachfrageschwäche als wichtigsten Faktor für Produktionseinschränkungen an, vor Personalmangel und Materialengpässen. Das zeigt eine Auswertung des Momentum Instituts auf Basis einer langjährigen Umfrage der Europäischen Kommission unter Betrieben.
Arbeit
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