Schlagwort: Emissionen

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Moderne Tempolimits können Verkehrstote um bis zu 68 Prozent reduzieren. Balkendiagramm das die Wirkung von Tempolimit-Senkungen auf Verkehrstote 2025 zeigt. Drei Bereiche im Vergleich: Autobahn (130→100 km/h: 31→10 Tote, −21 Verkehrstote weniger), Schnell-/Landstraße (100→80 km/h: 163→59, −104 Verkehrstote weniger) und Ortsgebiet (50→40 km/h: 46→24, −22 Verkehrstote weniger).
Moderne Tempolimits können Verkehrstote um bis zu 68 Prozent reduzieren
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Unfälle: Moderne Tempolimits reduzieren Verkehrstote um bis zu 68 Prozent

Unfälle: Moderne Tempolimits reduzieren Verkehrstote um bis zu 68 Prozent

Niedrigere Tempolimits können die Zahl der Schwerverletzten und der Verkehrstoten deutlich senken. Darüber hinaus reduzieren niedrigere Tempolimits gleichzeitig den Spritverbrauch und den Emissionsausstoß – beides in Zeiten der volatilen Spritpreise und der Klimakrise dringend nötig. Die Denkfabrik empfiehlt die Tempolimits zu modernisieren, nicht zuletzt da sie in den 70er-Jahren festgelegt wurden.
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Neue Tempolimits reduzieren Schwerverletzte um mehr als die Hälfte. Balkendiagramm das die Wirkung von Tempolimit-Senkungen auf Schwerverletzte 2025 zeigt. Drei Bereiche werden verglichen: Autobahn (130→100 km/h: 227 Schwerverletzte →91 Schwerverletzte, −136 Schwerverletzte weniger), Schnell-/Landstraße (100→80 km/h: 1.475→676, −799) und Ortsgebiet (50→40 km/h: 1.917→1.227, −690).
Neue Tempolimits reduzieren Schwerverletzte um mehr als die Hälfte
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Knapp ein Viertel weniger Spritverbrauch bei Tempo 100. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, dass Tempolimits auf der Autobahn den Kraftstoffverbrauch in Liter pro 100 Kilometer deutlich senken. Bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h werden 7,0 Liter Treibstoff pro 100 Kilometer verbraucht, bei Tempo 100 sind es nur noch 5,4 Liter – um 22,6 Prozent weniger.
Knapp ein Viertel weniger Spritverbrauch bei Tempo 100
Ein Tempolimit wirkt rasch, senkt den Treibstoffverbrauch drastisch und reduziert zugleich Emissionen, Lärmbelastung und Unfallrisiken. Die Einsparung ist deutlich: Ein Pkw verbraucht bei 130 km/h im Schnitt 7 Liter pro 100 Kilometer. Bei 120 km/h sinkt der Verbrauch bereits um 8,2 Prozent auf 6,4 Liter, bei 110 km/h um 15,8 Prozent auf 5,9 Liter. Wer 100 km/h fährt, braucht mit 5,4 Litern pro 100 Kilometer um 22,6 Prozent weniger Sprit als bei Tempo 130.
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Tempo 100 reduziert den Spritverbrauch um fast ein Viertel

Tempo 100 reduziert den Spritverbrauch um fast ein Viertel

Die Warnungen vor der schwersten Energiekrise seit Jahrzehnten werden lauter. Aus der aktuellen Preiskrise könnte sich rasch auch eine Versorgungskrise entwickeln. Treibstoff könnte schon in den kommenden Monaten knapp werden. Klar ist: Der Energieverbrauch muss sinken. Das Momentum Institut empfiehlt deshalb Tempo 100 auf Autobahnen. Ein Tempolimit wirkt rasch, senkt den Treibstoffverbrauch drastisch und reduziert zugleich Emissionen, Lärmbelastung und Unfallrisiken.
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Budgetwirksamer Klimaschutz: Flug-Besteuerung bringt jährlich 1,8 Milliarden Euro

Budgetwirksamer Klimaschutz: Flug-Besteuerung bringt jährlich 1,8 Milliarden Euro

Anlässlich des Internationalen Tags des Klimaschutzes am 24. Oktober zeigt eine Analyse des Momentum Instituts das enorme Einnahmenpotenzial durch eine bessere Besteuerung von Flugverkehr in Österreich. Eine Modernisierung der Ticketabgabe, sowie eine Reduktion von bestehenden klimaschädlichen Subventionen des Fliegens kann jährlich rund 1,8 Milliarden Euro bringen.
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ALT: Budgetwirksamer Klimaschutz: Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, dass die Besteuerung von klimaschädlichem Flugverkehr 1,8 Milliarden Euro bringt. Zu sehen ist das Einnahmenpotenzial für die Modernisierung der Flugabgabe (1,1 Milliarden Euro), die Aufhebung der Kerosin-Steuerbefreiung (580 Millionen Euro), die Einführung einer Privatjet-Solidaritätsabgabe (75 Millionen Euro) sowie die Normalisierung der Umsatzsteuer für Inlandsflüge auf 20 Prozent statt derzeit 13 Prozent (5,3 Millionen Euro).
Budgetwirksamer Klimaschutz: Klimaschädlichen Flugverkehr besteuern bringt 1,8 Milliarden Euro
Aktuell beträgt die Flugabgabe 12 Euro pro Passagier:in bei Flügen die in Österreich starten. Handelt es sich um einen Flug mit einer Distanz unter 350 Kilometer werden 30 Euro fällig. Die aktuelle Ausgestaltung bedeutete für 2024 168 Millionen Euro an Einnahmen. In anderen Ländern wird für die klimaschädliche Reiseform des Fliegens ein höherer Beitrag durch die Ticketabgabe fällig, so etwa in Deutschland. Je nach Distanz werden im Nachbarland bis zu 70,83 Euro fällig. Eine Modernisierung der Ticketabgabe, in Anlehnung an das deutsche Modell, kann den Steuerbeitrag auf rund 1,1 Milliarden Euro versechsfachen.   Eine Aufhebung der Steuerbefreiung von Kerosin kann jährlich 580 Millionen Euro bringen. Privatjet-Flüge sind die klimaschädlichste Art zu reisen und verursachen pro Passagier:in bis zu 14-mal mehr CO2-Emissionen als ein durchschnittliches Verkehrsflugzeug. Deshalb empfiehlt das Momentum Institut pro Flug mit dem Privatjet mindestens 5.000 Euro als „Privatjet-Solidaritätsabgabe“ zu veranschlagen. Bei rund 15.000 Privatjet-Flügen pro Jahr bedeutet dies Einnahmen von 75 Millionen Euro. Hebt die Regierung den Steuersatz für Inlandsflüge von aktuell 13 Prozent auf die normale Höhe von 20 Prozent, bringt das 5,3 Millionen Euro.
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Regulierungen sind effektiver als marktbasierte Maßnahmen
Die Analyse zeigt einen klaren Unterschied in der Wirksamkeit: Regulierungen sind e ektiver als marktbasierte Maßnahmen. Pro regulierender Maßnahme sinkt die Feinstaubbelastung im Durchschnitt um 0,84 Mikrogramm. Das sind 6,3 Prozent des durchschnittlichen Feinstaublevels. Marktbasierte Instrumente zeigen zwar auch eine signifikante Reduktion, diese fällt mit 0,29 Mikrogramm pro Maßnahme – etwa 2,2 Prozent des Durchschnittslevels – jedoch deutlich geringer aus.
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Die Wahl des Zielsektors bestimmt die Effektivität politischer Maßnahmen
Die durchschnittliche Reduktion pro Maßnahme zeigt, wie die Wahl des Zielsektors die E ektivität politischer Maßnahmen bestimmt. Der Rückgang ist in allen Sektoren signifikant, aber die Wirksamkeit variiert deutlich. Instrumente, die auf den Industriesektor abzielen, reduzieren die Feinstaubbelastung um etwa ein Mikrogramm pro Maßnahme – das sind 7,4 Prozent des durchschnittlichen Feinstaublevels. Für die Sektoren Gebäude und Verkehr ist der E ekt etwa halb so groß (3,3 bzw. 3,4 Prozent), bei Elektrizität beträgt er mit 2,0 Prozent nur ein Viertel.
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Weltgesundheitstag: Feinstaub verursacht 10-mal mehr Tote als Verkehrsunfälle

Weltgesundheitstag: Feinstaub verursacht 10-mal mehr Tote als Verkehrsunfälle

Die hohe Feinstaubbelastung in Österreich bedeutet erhebliche negative Gesundheitsfolgen. 2022 sind in Österreich 3.321 Personen an den Folgen der Luftverschmutzung gestorben, wie eine Aussendung des Momentum Instituts auf Basis der letztverfügbaren Daten der Europäischen Umweltbehörde (EEA) zeigt.
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Feinstaublevel in Österreich immer noch um zwei Drittel zu hoch
Zwar ist das Feinstaublevel seit 2010 von 15,9 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³) Jahresmittelwert auf 12,2 µg/m³ 2019 gesunken, allerdings verfehlt Österreich damit nach wie vor den WHO-Richtwert von maximal 5 µg/m³ Luft. Österreich müsste zwei Drittel mehr einsparen, um auf WHO-Linie zu sein.
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Feinstaub verursacht 10-mal mehr Tote als Verkehrsunfälle
Von den insgesamt 3.321 Toten, die auf Feinstaub zurückzuführen sind, gehen 616 Todesfälle auf koronare Herzkrankheiten zurück. 392 Todesfälle sind bedingt durch Diabetes, weitere 242 aufgrund eines Schlaganfalls. Auf Lungenkrebs entfallen 180 Sterbefälle und 161 auf eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Der Rest der Feinstaub-Toten (1.730 Fälle) wird nicht nach konkreten Krankheitsbildern aufgeschlüsselt.
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