Schlagwort: Energiepreise

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Bis zu 284 Euro Ersparnis: Neuer Verbund-Tarif unterbietet fast alle Landesenergieversorger

Bis zu 284 Euro Ersparnis: Neuer Verbund-Tarif unterbietet fast alle Landesenergieversorger

Der mehrheitlich staatliche Stromkonzern Verbund hat mit dem angekündigten Österreich-Stromtarif ab März einen neuen, günstigeren Stromtarif in Aussicht gestellt. Mit einem Netto-Arbeitspreis von 9,5 Cent pro kWh soll Strom deutlich günstiger werden. Das Momentum Institut hat die bislang bekannten Konditionen mit den aktuellen Tarifen der Landesenergieversorger verglichen. Die Analyse zeigt: Der neue Verbund-Tarif wird deutlich günstiger als fast alle Landesversorger. Das Momentum Institut empfiehlt einen maximalen staatlichen Strompreis, damit günstiger Strom auch in allen Haushalten und Betrieben ankommt.
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Staatlich geregelte Stromtarife können Strompreise weiter senken. Die Grafik zeigt die Strompreise inklusive Umsatzsteuer für einen typischen Haushalt (ohne Netzkosten, Abgaben auf Netzkosten und andere Stromabgaben). Gezeigt werden die Preise für einen Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 3.500 kWh folgender Energieanbieter: Energie Graz, Verbund (aktuelle Tarife), Burgenland Energie, Energie Klagenfurt, Linz Strom AG, Energie Steiermark, EVN (NÖ), KELAG (Kärnten), Salzburg AG, Wien Energie, Energie AG Oberösterreich, Verbund (Österreich-Tarif), illwerke vkw, TIWAG, sowie im Rahmen des angekündigten Energiekrisenmechanismus und dem bereits beschlossenen Sozialtarif.
Staatlich geregelte Stromtarife können Strompreise weiter senken
Der mehrheitlich staatliche Stromkonzern Verbund hat mit dem angekündigten Österreich-Stromtarif ab März 2026 einen neuen, günstigeren Stromtarif in Aussicht gestellt. Mit einem Netto-Arbeitspreis von 9,5 Cent pro kWh soll Strom deutlich günstiger werden. Die Analyse zeigt: Der neue Verbund-Tarif wird deutlich günstiger als fast alle Landesversorger.  Unter der Annahme, dass die jährliche Grundpauschale im neuen Verbund-Tarif nicht höher ausfällt als in den bestehenden Verbund-Tarifen (Details dazu sind bisher nicht veröffentlicht), ergibt sich für einen typischen Haushalt mit 3.500 kWh Jahresverbrauch ein Strompreis von 467 Euro pro Jahr (inkl. Umsatzsteuer, ohne Netzentgelte und Abgaben). Damit liegt der neue Tarif klar unter fast allen Landesenergieversorgern und Stadtwerken größerer Städte – mit Ausnahme von Tirol und Vorarlberg. Bei der TIWAG in Tirol liegt der Preis um 31 Euro jährlich unter dem Österreich-Tarif des Verbunds, bei den Illwerken in Vorarlberg sind es 26 Euro weniger.  Das größte Einsparpotenzial zeigt die Analyse für Haushalte in der Steiermark (190 Euro teurer im Vergleich zum Verbund Österreich-Tarif), im Burgenland (219 Euro teurer), in Klagenfurt (211 Euro teurer), Linz (190 Euro teurer) und in Graz (284 Euro teurer). Dort spart ein Wechsel zum Verbund-Österreich-Tarif über 190 Euro pro Jahr.  Aber auch in Niederösterreich (175 Euro teurer), in Kärnten (123 Euro teurer) Salzburg (122 Euro teurer) und in Wien (bis zu 111 Euro teurer) liegen die aktuellen Strompreise deutlich über dem künftigen Österreich-Tarif. Die Kosten der Energie AG in Oberösterreich liegen 67 Euro über dem Österreich-Tarif. 
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Industriestrategie: Solide Ansätze, große Leerstellen

Industriestrategie: Solide Ansätze, große Leerstellen

Die Bundesregierung hat ihre Industriestrategie vorgestellt und legt damit erstmals einen umfassenden industriepolitischen Rahmen vor. Doch wer genauer hinschaut, merkt schnell: Neben sinnvollen Ansätzen klaffen dort, wo es strategisch teuer und politisch heikel wird, auffällige Lücken.
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Teuerung bleibt 2026 strukturelles Problem

Teuerung bleibt 2026 strukturelles Problem

Auch 2026 wird es in Österreich teurer. Die aktuelle Übersicht von bereits absehbaren Preisentwicklungen zeigt: Während einzelne staatliche Abgaben sinken, steigen auch im kommenden Jahr jene Kosten weiter, die für das Leben unverzichtbar und alternativlos sind: Wohnen, Energie, Mobilität und Lebensmittel. 
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Elektrizitätsabgabe: Ohne Preiseingriffe bleibt Strom teuer

Elektrizitätsabgabe: Ohne Preiseingriffe bleibt Strom teuer

Die Bundesregierung senkt ab 2026 die Elektrizitätsabgabe auf Strom. Die Maßnahme reicht nicht aus, um die massiv gestiegenen Strompreise nachhaltig zu dämpfen. Deutlich günstiger wird Strom nur dort, wo die Bundesregierung in die Preise eingreift – etwa mit einem Sozialtarif.
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Netzausbau: Stromkonzerne beteiligen – Verbraucher:innen entlasten

Netzausbau: Stromkonzerne beteiligen – Verbraucher:innen entlasten

Die Strompreise explodieren. Um die Preise für die Kundschaft zu drücken, schüttet der größte Stromerzeuger, der Verbund-Konzern, nun eine Sonderdividende aus. Warum hier endlich die Richtigen etwas beitragen, das aber noch nicht ausreicht, um die Stromkosten nachhaltig zu drücken.
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Lohnverhandlungen im Strukturwandel

Lohnverhandlungen im Strukturwandel

Die traditionellen Rollen im Lohngefüge geraten ins Wanken. Jahrzehntelang galt die Metallindustrie als Zugpferd der Kollektivvertragsverhandlungen – ihr Abschluss als Messlatte der anderen Branchen. Das gilt aktuell nicht mehr, denn die unterschiedlichen Branchen sind konträren Bedingungen ausgesetzt: Die Metallindustrie schwächelt unter mangelnder Nachfrage und hohen Energiepreisen, während Eisenbahn und Sozialwirtschaft dringend zusätzliches Personal brauchen.
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Leben in Österreich um 562 Euro im Monat teurer als 2020. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt die zusätzlichen Mehrkosten im August 2025 im Vergleich zu August 2020 für Österreich, Deutschland, Euroraum, Spanien, Frankreich und der Schweiz, wenn für die durchschnittlichen Konsumausgaben in Österreich die jeweiligen Inflationsraten der betrachteten Länder herangezogen werden. Die Mehrkosten sind aufgeschlüsselt in: Lebensmittel, Wohnen, Energie, Gastro und Beherbergung, Rest. Österreich hat mit Abstand die höchsten Mehrkosten.
Leben in Österreich um 562 Euro im Monat teurer als 2020
Von den monatlich zusätzlichen Kosten in Österreich in Höhe von 562 Euro entfallen 76 Euro auf Lebensmittel, 49 Euro auf den Bereich Wohnen und 69 Euro auf die Energie. Weitere 140 Euro entfallen auf die Ausgaben für Gastro und Bewirtschaftung und 229 Euro auf andere Ausgaben wie etwa für Treibstoffe, Gesundheit, Freizeit und Kultur oder beispielsweise Bildung. Die Mehrkosten bei den Lebensmitteln fallen wohl moderater aus, da sich die Preise in Österreich schon vor der Krise auf einem vergleichsweise sehr hohen Niveau befanden.
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Massiver Personalmangel bei Pflege und Betreuung: Warum Lohnzurückhaltung gefährlich ist

Massiver Personalmangel bei Pflege und Betreuung: Warum Lohnzurückhaltung gefährlich ist

Wenn Löhne nicht steigen, verschärft das den Personalmangel in Pflege und Betreuung. Lohnzurückhaltung wäre in der Herbstlohnrunde 2025 der falsche Weg. Ein Kommentar von Momentum-Ökonomin Barbara Schuster.
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Wenn die Löhne nicht steigen, müssen die Preise sinken

Wenn die Löhne nicht steigen, müssen die Preise sinken

Der Metaller-Abschluss stopft mit Einmalzahlungen kurzfristig Löcher, aber langfristig ist ein Lohnkompromiss auf Kosten der Beschäftigten. Die erkämpften Einmalzahlungen stützen zwar heuer und nächstes Jahr die Kaufkraft, aber sie wandern nicht in die Lohnbasis. Was heute eine Einmalzahlung ist, fehlt morgen am Gehaltszettel und übermorgen in der Pension. In Summe kostet dieser Lohnabschluss die Beschäftigten in den kommenden zehn Jahren im Schnitt über 12.000 Euro Lohnzuwachs.
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Löhne runter, Preise rauf? Die Politik muss in die Preise eingreifen

Löhne runter, Preise rauf? Die Politik muss in die Preise eingreifen

Bringen Arbeitnehmer das Opfer der Lohnzurückhaltung, müssen Arbeitgeber Preiseingriffe akzeptieren. Sonst drohen Konsumstreik und zunehmende Verarmung. 
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KV-Metaller: Energiepreise belasten Industrie weit stärker als Löhne

KV-Metaller: Energiepreise belasten Industrie weit stärker als Löhne

Heute startet die Herbstlohnrunde mit den Verhandlungen zum Metaller-KV. Aus diesem Anlass haben wir die Industrieproduktion nach Branchen analysiert – und kommen auf ein eindeutiges Ergebnis: Die größten Einbrüche verzeichnen jene Branchen, die besonders energieintensiv produzieren. Branchen, die lohnintensiv sind, schneiden dagegen deutlich besser ab. 
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