Schlagwort: Energieverbrauch

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E-Autos halbieren CO₂-Abdruck und sind deutlich günstiger als Verbrenner

E-Autos halbieren CO₂-Abdruck und sind deutlich günstiger als Verbrenner

Internationale Agenturen warnen vor einem ‘schwarzen April’ und rufen zu Maßnahmen auf, um den Energieverbrauch zu senken. Eine neue Analyse des Momentum Instituts zeigt: Ausgerechnet beim Autoverkehr wird weiterhin massiv Energie verschwendet. Verbrenner sind gegenüber Elektroautos nicht nur klimaschädlicher, sondern über den gesamten Lebenszyklus auch die kostspieligere Technologie.
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E-Autos sind auf hundert Kilometer um ein Viertel günstiger als Verbrenner. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, dass E-Autos inklusive Anschaffung und Wartung immer noch um 25 Prozent billiger sind als Dieselfahrzeuge. Die Kosten für Strom liegen um 34 Prozent unter denen für Diesel.
E-Autos sind auf 100 Kilometer um ein Viertel günstiger als Verbrenner
Auf 100 Kilometer gerechnet ist Strom aktuell rund 34 Prozent günstiger als Benzin oder Diesel. Für das Laden eines Elektroautos zahlt man pro 100 Kilometer 8,28 Euro, tankt man Diesel sind es 12,47 Euro, bei Benzin fallen 12,54 Euro an. Noch deutlicher ist der Unterschied bei Wartung und Reparatur: Mit durchschnittlich 245 Euro pro Jahr liegen die Kosten nur bei etwa einem Drittel eines Verbrenners (735 Euro). Trotz höherer Anschaffungskosten sind E-Autos über die gesamte Nutzungsdauer hinweg im Schnitt rund 25 Prozent günstiger (26,21 Euro pro 100 km verglichen mit ca. 35 Euro pro 100 km). Selbst eine mögliche zweite Batterie ist dabei bereits eingerechnet. Mit zunehmender Fahrzeuggröße und Fahrleistung wächst der Kostenvorteil weiter, bei SUVs etwa auf bis zu 41 Prozent.
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CO2-Abdruck von Verbrennern doppelt so hoch wie von E-Autos. Jährlicher CO2-Ausstoß durch Herstellung und Fahrbetrieb. Ein Benzin-SUV stößt mit 4.639 Kilogramm CO2 pro Jahr so viel aus wie vier Flüge nach New York.
CO2-Abdruck von Verbrennern doppelt so hoch wie von E-Autos
Der CO2-Ausstoß hängt in ähnlichem Ausmaß vom Motor ab wie von der Fahrzeugklasse. Ein durchschnittlicher SUV mit Verbrennungsmotor verursacht bei rund 13.000 Kilometern pro Jahr etwa 4.639 Kilogramm CO2. Das entspricht in etwa vier Flügen von Wien nach New York. Kleinere Fahrzeuge schneiden besser ab, bleiben aber klimaschädlich: Ein Mittelklassewagen verursacht rund 3.235 Kilogramm CO2 jährlich, ein Kleinwagen etwa 2.530 Kilogramm. Selbst damit wären noch zwei Transatlantikflüge „drin“. Deutlich besser schneiden Elektroautos ab: Sie verursachen im Schnitt 54 Prozent weniger Emissionen als Verbrenner. Der Großteil ihrer Emissionen entsteht bei der Herstellung, rund 60 Prozent der Gesamtemissionen. Im Betrieb hingegen sind E-Autos deutlich effizienter: Werden sie in Österreich geladen, liegen die Emissionen bei nur etwa einem Fünftel eines Verbrenners. Bei Strom aus erneuerbaren Energien sinken die Emissionen im Fahrbetrieb nahezu auf null.
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Tempo 100: Die billigste Energiepolitik liegt auf der Straße

Tempo 100: Die billigste Energiepolitik liegt auf der Straße

Die Energiekrise ist längst im Alltag angekommen. Tanken wird fast täglich teurer, die Versorgung unsicherer und gleichzeitig wird so getan, als hätte die Politik kaum Handlungsspielraum. Dabei liegt eine der einfachsten Maßnahmen buchstäblich auf der Straße: Tempo 100. 
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Nicht nur Benzin-Preis steigt: Wenn Öl teurer wird, zahlen alle

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Die Öl- und Benzinpreise steigen seit dem Beginn des Iran-Kriegs rasant. Aber die Kosten werden nicht an der Tankstelle stehen bleiben, sondern durch die Wirtschaft rattern. Barbara Blaha kommentiert, warum Eingriffe in die Preise nötig sind.
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Weltüberlastungstag 2025: Ab 29. März lebt Österreich auf Pump

Weltüberlastungstag 2025: Ab 29. März lebt Österreich auf Pump

Dieses Jahr fällt der länderspezifische Tag der Erdüberlastung (Earth Overshoot Day) in Österreich auf den 29. März. Österreich hat somit noch bevor das erste Quartal des Jahres verstrichen ist, so viele Ressourcen verbraucht, wie theoretisch das ganze Jahr über zur Verfügung stehen. Damit steht Österreich selbst im internationalen Vergleich schlecht da. Ein Blick in den Rückspiegel offenbart weiters: Würde die ganze Welt so viele Ressourcen pro-Kopf verbrauchen wie in Österreich, verbrauchen wir knapp 3,5-mal so viele Erden wie noch in den 60er Jahren, wie das Momentum Institut in einer Aussendung zeigt.
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