Schlagwort: Industrieproduktion

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Chemische Industrie: Zweitstärkster Produktionsanstieg im letzten Jahr

Chemische Industrie: Zweitstärkster Produktionsanstieg im letzten Jahr

Am Dienstag verhandeln die Sozialpartner der Chemischen Industrie nach mehrtätigen Warnstreiks der Gewerkschaften weiter um eine entsprechende Lohnanpassung. Die chemische Industrie verzeichnete derweil im letzten Jahr den zweigrößten Anstieg der Produktion unter allen Industriebranchen. Das geht aus einer Auswertung der Konjunkturstatistik der Statistik Austria hervor.
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Die heimische Industrie hat sich im letzten Jahr wieder erholt. Industrieproduktion März 2026 im Vergleich zu März 2025. Die Grafik zeigt die Entwicklung der Industrieproduktion im EU-Vergleich.
Die heimische Industrie hat sich im letzten Jahr wieder erholt
Im internationalen Vergleich konnte die heimische Industrie (ohne Bau) einen Aufschwung verzeichnen. Im letzten Jahr (März 2025 bis März 2026) steigerte sie ihre Produktion um 3,2 Prozent, mehr als im Durchschnitt der Europäischen Union (-1,6 Prozent), die noch in einer Industrierezession steckte. Besonders das große Industrieland Deutschland zog den Durchschnitt mit -3,7 Prozent Produktionsverlust hinunter. Derweil konnten viele kleine Länder genauso wie andere europäische Industriegroßmächte wie Italien an einem europäischen Industrieaufschwung partizipieren. Ausreißer nach oben war Dänemark (+15,6 Prozent), angetrieben von der Pharmabranche, sowie Irland nach unten (-20,9 Prozent).
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Chemische Industrie: Zweitstärkster Produktionsanstieg im letzten Jahr. Veränderung der Industrieproduktion 2024/2025. Die Grafik zeigt, wie sich die Produktion von Industriebranchen im Jahresvergleich in Prozent verändert haben. Den größten Zuwachs gibt es bei Gas- und Wärmeversorgung, gefolgt von Chemie und Holz. Den größten Produktionsrückgang gab es in der Mineralölindustrie gefolgt von der Glasindustrie.
Chemische Industrie: Zweistärkster Produktionsanstieg im letzten Jahr
Von 2024 auf 2025 stieg die Industrieproduktion der chemischen Industrie um 10,7 Prozent. Das ist deutlich mehr als die Industrie (inklusive Bau) insgesamt mit einem leichten Plus von 3,6 Prozent. Das kräftige Plus übertreffen lediglich die Gas- und Wärmeversorgungsunternehmen (+14,4 Prozent). Bereits in der Frühjahrslohnrunde abgeschlossen haben die Elektronik & Elektrobranche, die ein Plus von 6,7 Prozent verzeichnete, sowie die Papierindustrie mit fallender Produktion von –4,6 Prozent.
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KV-Metaller: Energiepreise belasten Industrie weit stärker als Löhne

KV-Metaller: Energiepreise belasten Industrie weit stärker als Löhne

Heute startet die Herbstlohnrunde mit den Verhandlungen zum Metaller-KV. Aus diesem Anlass haben wir die Industrieproduktion nach Branchen analysiert – und kommen auf ein eindeutiges Ergebnis: Die größten Einbrüche verzeichnen jene Branchen, die besonders energieintensiv produzieren. Branchen, die lohnintensiv sind, schneiden dagegen deutlich besser ab. 
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Industrie-Rezession: Lohnintensive Industriezweige stehen besser da. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt die Entwicklung der Industrie von 2021 bis zum 2. Quartal 2025, unterteilt nach Branchen: Branchen mit hohem Energieverbrauch (-8,2 %), von der Bauwirtschaft abhängige Branchen (-13,8 %) und Branchen mit hohen Löhnen oder vielen Beschäftigten (+5,3 %).
Industrie-Rezession: Lohnintensive Industriezweige stehen besser da
Während sich lohnintensive Industrien über die Jahre hinweg vergleichsweise stabil entwickeln, geraten energieintensive und bauwirtschaftsabhängige Sektoren spätestens ab 2023 massiv unter Druck. Der Einbruch verläuft parallel zum Anstieg der Energiepreise, während es keinen Zusammenhang mit den Löhnen gibt. Die aggregierte Entwicklung seit 2021 unterstreicht diesen Befund. Energieintensive Industrien haben ihre Produktion um 8,2 Prozent zurückgefahren. Von der Bauwirtschaft abhängige Sektoren verzeichnen sogar einen Rückgang von 13,8 Prozent. Dagegen konnten lohnintensive Branchen ihre Produktion im selben Zeitraum um 5,3 Prozent steigern. 
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Industrie-Rezession: Welche Industriezweige besser oder schlechter dastehen. Rückgang der Industrieproduktion von Jänner 2022 bis Juli 2024
Industrie-Rezession: Zinsen und Energiepreise als Stolpersteine
Die Industrie befindet sich seit drei Jahren in einer Rezession. Um ein Fünftel und damit am stärksten eingebrochen ist die Produktion in Industriebranchen, die von der Bauwirtschaft abhängig sind (19,9 Prozent). In Industriezweigen, die mit viel Energie produzieren müssen, beträgt der Produktionsrückgang 12,8 Prozent. Einen mittleren Einbruch der Industrieproduktion erlebt die exportabhängige Industrie mit 6,8 Prozent. Fast spurlos vorüber geht die Industrierezession jedoch an den besonders lohnintensiven Branchen mit vielen Mitarbeiter:innen bzw. hohen Löhnen. Im Mittel sank die Produktion dort nur leicht um -0,8 Prozent. 
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