Schlagwort: Lebensmittel

32 Treffer
Mehrwertsteuersenkung auf Lebensmittel an Ausgaben der Ärmeren ausrichten

Mehrwertsteuersenkung auf Lebensmittel an Ausgaben der Ärmeren ausrichten

Die Bundesregierung hat am Mittwoch für die kommende Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmittel eine finale Liste mit begünstigten Lebensmitteln präsentiert. Ein paar Grundnahrungsmittel werden enthalten sein: Brot, Eier, Kartoffel, usw. In den vergangenen Tagen gab es darüber hinaus Forderungen, was noch alles auf der Liste stehen müsse – ausschließlich heimische Produkte, sämtliches frisches Obst und Gemüse, oder jegliches Fleisch. Das Momentum Institut schlägt ein anderes Kriterium für die erweiterte Auswahl der Produkte vor: Was ärmere Haushalte tatsächlich häufiger kaufen als jene mit hohen Einkommen. Denn aktuell deckt die Regierungsliste nur ein gutes Drittel jener Lebensmittel ab, die das einkommensärmste Haushaltsfünftel überdurchschnittlich konsumiert.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Der Supermarkt-Einkauf mit gesenkter Mehrwertsteuer: Anteile an Lebensmittelausgaben armer Haushalte.
Die Regierung hat ihre Liste der Lebensmittel präsentiert, für jene die Mehrwertsteuer gesenkt wird. Unsere Analyse zeigt: Die Liste deckt nur ein gutes Drittel der Lebensmittelausgaben des ärmsten Fünftels der Haushalte ab (36 Prozent). Die Maßnahme könnte deutlich treffsicherer gestaltet sein.  Der Anteil der Lebensmittel, die einkommensärmere Haushalten stärker als der Durchschnitt nachfragen und sich auf der Regierungsliste befinden, beträgt nur 18 Prozent. Rund die Hälfte der Liste betrifft Produkte, die von ärmeren Haushalten nicht stärker nachgefragt werden als im Durchschnitt.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel senken: Kein Wundermittel, aber ein sinnvoller Schritt

Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel senken: Kein Wundermittel, aber ein sinnvoller Schritt

Hohe Lebensmittelpreise sind zu einem der größten Alltagssorgen vieler Haushalte geworden. Die geplante Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel auf knapp unter fünf Prozent setzt genau hier an. Sie greift dort ein, wo Teuerung am stärksten spürbar ist: beim täglichen Einkauf im Supermarkt. Für Menschen mit niedrigem Einkommen ist das besonders belastend, weil sie einen größeren Teil ihres Budgets fürs Essen ausgeben müssen. Während Haushalte mit hohem Einkommen rund zwölf Prozent ihrer Ausgaben für Lebensmittel verwenden, sind es bei den einkommensschwächsten Haushalten etwa 18 Prozent. 
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Regierungsklausur: Preisdämpfende Maßnahmen bringen Ersparnis

Regierungsklausur: Preisdämpfende Maßnahmen bringen Ersparnis

Die Bundesregierung greift endlich stärker in die Preise bei Lebensmitteln und Energie ein. Die Mehrwertsteuersenkung entlastet ärmere Haushalte relativ zum Einkommen stärker. Die Strompreise werden gesenkt, beide Maßnahmen zusammen bringen durchschnittlichen Haushalten, die zum Verbund wechseln, im Jahr rund 325 Euro Ersparnis, wie das Momentum Institut berechnet hat.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel: Die Ärmsten werden relativ am stärksten entlastet. Während die Maßnahme dem einkommensärmsten Zehntel eine Ersparnis von 110 Euro jährlich bringt (0,8% des Einkommens), spart sich das einkommensreichste Zehntel mit 135 Euro anteilig am Einkommen 0,2 Prozent.
Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel: Die Ärmsten werden relativ am stärksten entlastet
Die Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmittel von 10 auf 5 Prozent senkt die Supermarkt-Rechnung eines durchschnittlichen Haushalts in Österreich im Schnitt um 126 Euro im Jahr. Relativ zu ihrem Einkommen werden die (einkommens-)ärmsten Haushalte am stärksten dadurch entlastet: Sie ersparen sich durch die Mehrwertsteuersenkung 0,8 Prozent ihres Einkommens. Das Fünftel der Haushalte mit den höchsten Einkommen erspart sich hingegen nur 0,2 Prozent seines Einkommens. Die relative Entlastung ist damit bei den Niedrigbezahlten am größten. In Euro-Beträgen erhält das bestbezahlte Haushaltsfünftel jedoch etwas mehr, im Schnitt 135 Euro, im Vergleich zu Niedrigbezahlten mit 110 Euro im Jahr.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Teures neues Jahr 2026

Teures neues Jahr 2026

Während andere EU-Staaten die Teuerung längst erfolgreich bekämpft haben, dürften die Preise in Österreich auch 2026 weiter steigen – und zwar vor allem die für Unverzichtbares wie Wohnen und Essen. Das ist nicht nur ein wirtschaftliches Problem, sondern gefährdet auch die Demokratie, kommentiert Leonard Jüngling.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Was 2026 teurer wird. Preiserhöhungen in 2026 in den Bereichen: Energie, Wohnen, Mobilität, und Lebensmittel.
Was 2026 teurer wird
Ein Blick auf die Preisentwicklung für 2026 zeigt: Lebensmittel verteuern sich laut Prognose um 3,2 Prozent – eine Belastung, die sich Monat für Monat bei jedem Einkauf bemerkbar macht. Auch das Wohnen bleibt ein Kostentreiber. Richtwert- und Kategoriemieten steigen um 1 Prozent, freie ungeschützte Mieten und Grundmieten der Genossenschaften werden am 1. April voraussichtlich um 3,25 Prozent erhöht. Damit steigen die Wohnkosten erneut, gerade im Hochpreissegment des privaten Neubaus schützt die von der Regierung konzipierte Mietpreisbremse nicht ausreichend. Zusätzlich steigt auch die Betriebskostenpauschale um bis zu 10 Prozent. Zwar reduziert die Regierung die Elektrizitätsabgabe von 1,5 Cent pro Kilowattstunde auf 0,1 Cent/kWh und damit um 93,3 Prozent – das ist aber nur eine staatliche Abgabensenkung auf Zeit die den Haushalten im Schnitt wenig Ersparnis bringt und die Strompreise nicht nachhaltig senkt. Weiters wird der Erneuerbaren-Förderbeitrag um 22 Prozent reduziert. Doch dem gegenüber stehen Preisanstiege bei den Netzentgelten, für Strom in Höhe von 1,3 Prozent, für Gas wird sogar 18,2 Prozent mehr fällig. Auch Mobilität wird spürbar teurer. Die Vignette kostet um 2,9 Prozent mehr, ÖBB-Tickets steigen um 3,5 Prozent, das Klimaticket kostet sogar um 18,7 Prozent mehr und wird von 1.179,30 Euro (Januar 2025) auf 1.400 ab 1.1.2026 pro Ticket angehoben.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Inflation: Selbst gemachte Weihnachtsbäckerei heuer teuer

Inflation: Selbst gemachte Weihnachtsbäckerei heuer teuer

In knapp einem Monat ist Weihnachten – die Zeit der traditionell selbst gebackenen Weihnachtskekse beginnt. Doch wer heuer Zutaten für Vanillekipferl, Lebkuchen & Co. kauft, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. Unsere aktuelle Analyse zeigt: Die Preise für typische Kekszutaten sind um ein Drittel teurer als noch vor vier Jahren und stiegen sogar stärker als die allgemeine Inflation oder jene für Nahrungsmittel gesamt.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Keksflation: Lebensmittel teurer als allgemeine Preise. Teuerung innerhalb der letzten vier Jahre. Die Grafik zeigt die Teuerung seit September 2021 bis September 2025. Die allgemeine Inflation beläuft sich auf 24,2 Prozent, für Nahrungsmittel gesamt um 28,5 Prozent und die Teuerung bei ausgewählten Kekszutaten beträgt 33,4 Prozent.
Keksflation: Lebensmittel teurer als allgemeine Preise
In knapp einem Monat ist Weihnachten – die Zeit der traditionell selbst gebackenen Weihnachtskekse beginnt. Doch wer heuer Zutaten für Vanillekipferl, Lebkuchen & Co. kauft, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. Während sich die allgemeine Inflation im Beobachtungszeitraum auf 24,2 Prozent beläuft, steigen die Preise für Nahrungsmittel allgemein um 28,5 Prozent. Die Teuerungsrate für Kekszutaten liegt mit 33,4 Prozent deutlich darüber. Die starke Teuerung bei Kekszutaten ist ein gutes Beispiel dafür, wie Preisentwicklungen im Detail aussehen können. Während manche Warenkörbe weniger stark steigen, gibt es Bereiche – wie die Weihnachtsbäckerei – in denen Haushalte die Inflation besonders stark spüren. Einkommensärmere Haushalte trifft die Teuerung am stärksten, hier ist denkbar, dass etliche sich die schöne gemeinsame Tradition des Keksebackens heuer nicht leisten können.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Keksflation: Teure Weihnachtsbäckerei. Die Grafik zeigt den Preisanstieg ausgewählter Nahrungsmittel innerhalb der letzten 4 Jahre. Am stärksten ist der Preisanstieg bei Zucker (+45,3 Prozent), am geringsten bei Marmelade (+14,2 Prozent).
Keksflation: Teure Weihnachtsbäckerei
In knapp einem Monat ist Weihnachten – die Zeit der traditionell selbst gebackenen Weihnachtskekse beginnt. Doch wer heuer Zutaten für Vanillekipferl, Lebkuchen & Co. kauft, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. Viele der wichtigsten Backzutaten verzeichneten teils kräftige Teuerungen. Den stärksten Preisanstieg zeigen die Daten mit einem Anstieg von 45,3 Prozent bei Zucker, gefolgt von Schokolade (41,3 Prozent), Butter (40,1 Prozent) und Schlagobers (38,1 Prozent). Weihnachtskekse sind für viele Haushalte ein fixer Bestandteil der Adventszeit. Doch die Preissteigerungen der letzten Jahre sorgen dafür, dass selbst einfache Rezepte spürbar teurer werden. Besonders Grundzutaten wie Zucker oder Butter haben einen überdurchschnittlich starken Preisschub erlebt und gerade diese Zutaten braucht es für fast ein jedes Keksrezept.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Teuerung trifft Mietende härter

Teuerung trifft Mietende härter

Wer in Österreich zur Miete wohnt, muss deutlich mehr vom Einkommen zur Deckung der Grundbedürfnisse Wohnen, Energie und Lebensmittel ausgeben als Personen, die im Eigentum leben – und ist damit von der Teuerung der letzten Jahre besonders hart getroffen. Das zeigt unsere aktuelle Auswertung anlässlich der neuen Inflationszahlen.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Teuerung bei den Grundbedürfnissen trifft Mietende seit Jahren stärker. Die Grafik zeigt die Entwicklung der Ausgaben von Mieter:innen und Eigentümer:innen von 2010 bis 2024. Sie Ausgaben von Mieter:innen für Lebensmittel, Wohnen und Energie stiegen deutlich stärker als jene von Menschen, die im Eigentum leben.
Teuerung bei Grundbedürfnissen trifft Mietende seit Jahren stärker
Seit 2010 sind die Ausgaben von Mieter:innen um insgesamt 56 Prozent gestiegen – und damit deutlich stärker als bei Eigentümer:innen (+52 Prozent). Bei den Mietenden sind die Ausgaben zur Deckung der Grundbedürfnisse insgesamt um 30 Prozent gestiegen, bei den Eigentümer:innen nur um 19,3 Prozent. Besonders stark schlugen dabei die Wohnkosten zu Buche: Bei Mieter:innen stiegen sie um 17,1 Prozent, bei Eigentümer:innen hingegen nur um 3,8 Prozent. Die gesamten Mehrausgaben für Grundbedürfnisse machen bei den Menschen in Eigentum beinahe so viel aus, wie Mieter:innen mittlerweile nur für das Wohnen zusätzlich ausgeben müssen.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full