Schlagwort: Sommerurlaub

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Sommerurlaub wieder teurer – und bleibt für viele unleistbar

Sommerurlaub wieder teurer – und bleibt für viele unleistbar

Heute beginnen in Ostösterreich die Schulferien. Für viele Familien und Haushalte startet damit die Urlaubszeit. Doch unsere neue Analyse zeigt: Viele typische Ausgaben im Sommerurlaub sind deutlich teurer geworden. Gleichzeitig können sich viele Menschen in Österreich Urlaub finanziell nicht leisten.
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Balkendiagramm zum Anteil der Haushalte, die sich keinen Urlaub leisten können. Insgesamt sind es 18 Prozent. Bei Mehrpersonenhaushalten ohne Kinder sind es 15 Prozent, bei Mehrpersonenhaushalten mit Kind oder Kindern 17 Prozent. Besonders hoch ist der Anteil bei Alleinerzieher:innen: 41 Prozent können sich keinen Urlaub leisten.
Knapp jeder fünfte Haushalt kann sich keinen Urlaub leisten
Insgesamt können sich 18 Prozent der Haushalte in Österreich keinen Urlaub leisten. Besonders hart trifft es Alleinerziehende. Vier von zehn (41 Prozent) von ihnen können gar nicht auf Urlaub fahren. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Durchschnitt aller Haushalte. Bei Mehrpersonenhaushalten ohne Kinder sind es 15 Prozent, bei Mehrpersonenhaushalten mit Kind oder Kindern 17 Prozent.
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Balkendiagramm zum Anteil der Haushalte, die sich keine Woche Urlaub leisten können, nach Einkommen. Bei hohen Einkommen ab 65.783 Euro sind es 2 Prozent. Bei mittleren Einkommen zwischen 21.928 und unter 65.783 Euro sind es 15 Prozent. Bei niedrigen Einkommen unter 21.928 Euro sind es 38 Prozent.
Urlaub ist für etliche Menschen mit niedrigen Einkommen unleistbar
Auch beim Einkommen ist der Unterschied groß. Unter Haushalten mit niedrigen Einkommen können sich 38 Prozent keine Woche Urlaub leisten. Bei mittleren Einkommen sind es 15 Prozent. Bei hohen Einkommen sind es nur 2 Prozent. Das heißt: Haushalte mit niedrigen Einkommen sind 19-mal so oft betroffen wie Haushalte mit hohen Einkommen.
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Balkendiagramm zu Preissteigerungen von Mai 2025 bis Mai 2026 bei typischen Ausgaben im Sommerurlaub. Die allgemeine Inflation liegt bei 3,7 Prozent. Besonders stark stiegen Kraftstoffe mit 26,3 Prozent, Campingplätze und Jugendherbergen mit 13,9 Prozent, Flugreisen mit 13,8 Prozent, Busreisen mit 10,5 Prozent und Zugreisen mit 9,6 Prozent. Billiger wurden Limonaden, Wasser und Säfte mit minus 0,6 Prozent.
Sommerurlaub heuer wieder teurer
Die allgemeine Inflation lag von Mai 2025 bis Mai 2026 bei 3,7 Prozent. Viele klassische Urlaubsausgaben wurden aber deutlich stärker teurer. Am stärksten stiegen die Preise bei Kraftstoffen mit 26,3 Prozent. Auch Campingplätze und Jugendherbergen verteuerten sich stark um 13,9 Prozent, Flugreisen um 13,8 Prozent, Busreisen um 10,5 Prozent und Zugreisen um 9,6 Prozent. Damit liegen viele Kosten für die Anreise klar über der allgemeinen Inflation. Wer wegfahren will, muss also schon für das Hinkommen deutlich mehr zahlen. Besonders problematisch ist das für Haushalte, die ohnehin nur knapp kalkulieren können.
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Inflation: Die höchsten Preissteigerungen im Sommerurlaub

Inflation: Die höchsten Preissteigerungen im Sommerurlaub

Während die Schulferien in drei Bundesländern bereits begonnen haben, müssen sich die restlichen Schulkinder im Land noch bis kommende Woche gedulden. Für typische Produkte und Dienstleistungen im Rahmen eines Urlaubs sind die Preise deutlich stärker gestiegen als die allgemeine Inflation. Bei vier von zehn Alleinerziehenden sowie bei Menschen mit einem geringen Einkommen sprengt bereits eine Woche Urlaub das Budget. Das zeigt eine Analyse des Momentum Instituts auf Basis von Daten der Statistik Austria und des Instituts für Höhere Studien (IHS).
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Inflation: Preise in Österreich oft stärker gestiegen als in beliebten Urlaubsländern

Inflation: Preise in Österreich oft stärker gestiegen als in beliebten Urlaubsländern

Heuer urlaubt es sich im Ausland Großteils billiger als im Inland. Etwa in Italien, Deutschland, Spanien, Griechenland oder Kroatien stiegen die Preise für klassische Urlaubsausgaben oft weniger als in Österreich, wie eine Auswertung auf Basis von Daten der Europäischen Kommission zeigt.
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Preissteigerungen im Vergleich: Österreich und beliebte Urlaubsziele Sommer 2024
Preise für Urlaub in Österreich steigen oft stärker als in beliebten Urlaubsländern
Heuer urlaubt es sich im Ausland Großteils billiger als im Inland. Etwa in Italien, Deutschland, Spanien, Griechenland oder Kroatien stiegen die Preise für klassische Urlaubsausgaben oft weniger als in Österreich. Von den analysierten Urlaubsländern liegt Österreich im Schnitt zwischen dem ersten und zweiten Platz im Ranking der größten Preissteigerungen. Für einen Österreich-Urlaub muss man heuer also tiefer in die Tasche greifen. Wer günstiger urlauben möchte, muss sich über die Landesgrenzen hinwegbewegen.
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