Schlagwort: Übergewinne

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OMV: Rekordquartalszahlen beim Ölriesen, bisheriger Mini-Beitrag fürs Budget

OMV: Rekordquartalszahlen beim Ölriesen, bisheriger Mini-Beitrag fürs Budget

Die OMV profitiert weiter von den Verwerfungen auf den Energiemärkten. Unsere Auswertung zeigt: Bereits die Gewinnzahlen aus dem ersten Quartal 2026 übertreffen die Vorjahresgewinne deutlich.
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OMV: Gewinne im ersten Quartal 2026 übersteigen Vorjahresgewinne bereits.
OMV: Gewinne im ersten Quartal 2026 übersteigen Vorjahresgewinne bereits
Allein im ersten Quartal 2026 erzielte die OMV ein Periodenergebnis von 1,65 Milliarden Euro. Das ist mehr als dreieinhalbmal so viel wie der Durchschnitt der ersten Vorkrisen-Quartale 2018 bis 2021. Um an die durchschnittlichen Jahresgewinne aus den Vorkrisenjahren heranzukommen, fehlt der OMV heuer somit nur noch 461 Millionen Euro. Den gesamten Jahresgewinn 2025 in Höhe von 1,52 Milliarden Euro, hat die OMV heuer bereits im ersten Quartal erreicht.
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Die Energiekrise braucht mehr als Preisdeckel

Die Energiekrise braucht mehr als Preisdeckel

Europa steckt mitten in der Energiekrise. Was als Preisschock begann, droht sich zur Versorgungskrise auszuweiten. Die Preise für Treibstoff sind weiterhin hoch, die Unsicherheit über die weitere Entwicklung ist groß. Noch sind die Lager gefüllt, doch Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer rechnet bereits im Mai mit Lieferengpässen. Gleichzeitig warnt die Branche vor einem Nachfrageschub durch Feiertage und Urlaubsreisen.
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Energiekrise? Für Konzerne ein Geschäft

Energiekrise? Für Konzerne ein Geschäft

Die Spritpreise schießen nach oben, auch Gas verteuert sich massiv. Wer glaubt, ohne Auto und mit dem Ende der Heizperioden fein raus zu sein, irrt sich. Energie verteuert nicht nur Tanken und Heizen, sie sickert durch die gesamte Lieferkette. Vom Transport bis zum Einkauf. Am Ende zahlen die Haushalte die Rechnung.
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Verbund-Übergewinne 2025: Wasserzins würde jährlich bis zu eine halbe Milliarde einbringen

Verbund-Übergewinne 2025: Wasserzins würde jährlich bis zu eine halbe Milliarde einbringen

Heute veröffentlicht Österreichs größter Stromerzeuger, die Verbund AG, seinen Konzernbericht für 2025. Seit Ausbruch der Energiekrise 2022 verbucht der Energiekonzern insgesamt 4,65 Milliarden Euro an Übergewinnen. Nach mehrjährigen zufälligen Rekordgewinnen führt der Stromerzeuger allerdings nur 6 Prozent seiner Übergewinne durch Abschöpfung ab, wie eine neue Auswertung zeigt. Daher empfiehlt das Momentum Institut die Einführung eines Wasserzinses nach Schweizer Vorbild, um bis zu eine halbe Milliarde Übergewinne pro Jahr effektiv abzuschöpfen.
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Übergewinne des Verbunds sprudeln weiter. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, dass der Gewinn 2025 mit 1,5 Milliarden mehr als doppelt so hoch (+121 Prozent) war wie im Vier-Jahres-Schnitt des Vorkrisenniveaus.
Übergewinne des Verbunds sprudeln 2025 weiter
Einschränkungen des Welthandels, wie Russlands Angriff auf die Ukraine, führten zu steigenden Gaspreisen und damit auch zu einem enormen Anstieg der Strompreise. Energieunternehmen erzielten in der Folge Milliardengewinne, 2025 waren es bei Österreichs größtem Stromanbieter Verbund 1,489 Milliarden Euro. Der Gewinn ist damit mehr als doppelt so hoch (+121 Prozent) wie im Vorkrisenniveau der Jahre 2018-2021. Nach Rekordgewinnen von 2,3 Milliarden Euro im Jahr 2023 schreibt der Verbund somit das vierte Jahr in Folge Übergewinne. Seit dem Ausbruch der Energiekrise ergeben sich kumuliert Übergewinne in Höhe von 4,65 Milliarden Euro.
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Wasserzins würde 6-mal mehr abschöpfen als Energiekrisenbeitrag. Von 4,65 Milliarden Euro wurden bisher mit 0,28 Milliarden Euro nur 6 Prozent der Verbund-Übergewinne abgeschöpft. Mit dem Wasserzins würden 1,74 Milliarden Euro der Verbund-Gewinne abgeschöpft (37,4 Prozent).
Wasserzins würde 6-mal mehr abschöpfen als Energiekrisenbeitrag
Zwar gibt es bereits einen Mechanismus zur Übergewinn-Abschöpfung: den Energiekrisenbeitrag, doch dieser ist zahnlos ausgestaltet. Von insgesamt 4,65 Milliarden Euro an zusätzlichen Verbund-Gewinnen wurden bis 2025 nicht einmal 6 Prozent – eine Viertelmilliarde Euro in vier Jahren – abgeschöpft. Der Wasserzins hingegen wäre mit 1,74 abgeschöpften Milliarden an Übergewinnen 6-mal effektiver. 
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Netzausbau: Stromkonzerne beteiligen – Verbraucher:innen entlasten

Netzausbau: Stromkonzerne beteiligen – Verbraucher:innen entlasten

Die Strompreise explodieren. Um die Preise für die Kundschaft zu drücken, schüttet der größte Stromerzeuger, der Verbund-Konzern, nun eine Sonderdividende aus. Warum hier endlich die Richtigen etwas beitragen, das aber noch nicht ausreicht, um die Stromkosten nachhaltig zu drücken.
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Zum Weltspartag sparen vor allem die Banken

Zum Weltspartag sparen vor allem die Banken

Wer am Monatsende nach allen Ausgaben noch Geld übrig hat, kann sich freuen – und das Übrige zur Bank bringen. Dann lässt sich ein bisschen für den nächsten Urlaub, den neuen Laptop oder ungeplante Reparaturen sparen. Da trifft es sich gut, dass diesen Freitag Weltspartag ist. Ein Jubiläum ist es noch dazu: 100 Jahre Weltspartag.
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Banken geben die hohen Zinssätze der EZB nicht an ihre Kundschaft weiter. Die Grafik zeigt die Zinssätze für Einlagen der österreichischen Geschäftsbanken bei der EZB sowie den Zinssatz für die Kundschaft bei den heimischen Geschäftsbanken. Banken haben immer einen deutlich höheren Zinssatz als die Haushalte erhalten.
Banken geben die hohen Zinssätze der EZB nicht an die Sparenden weiter
Während sich die Zinserträge der Banken und damit auch deren Gewinne vervielfacht haben, haben Sparende in Österreich kaum etwas von der Hochzinsphase der letzten Jahre. Der Einlagenzinssatz für Banken bei der EZB stieg von Juli 2022 bis Mai 2024 von 0 auf 4 Prozent. Für die private Kundschaft (Haushalte keine Unternehmen) haben die heimischen Geschäftsbanken aber die Einlagezinsen im selben Zeitraum lediglich auf 1,06 Prozent angepasst – eine Zinsschere in Höhe von 2,94 Prozentpunkten. Im August 2025 bekamen die Geschäftsbanken zuletzt noch 2 Prozent von der EZB, die Haushalte im Schnitt aber nur lediglich 0,48 Prozent von ihrer Bank (Zinsschere i.H.v. 1,52 Prozentpunkten).
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Gewinne von Billa und Spar knapp 60 Prozent über den Vor-Corona-Gewinnen. Dargestellt sind die Jahresüberschüsse in Millionen Euro der Billa AG und der Spar Österreich Warenhandels-AG von 2015 bis 2024.
Gewinne von Billa und Spar liegen knapp 60 Prozent über den Vor-Corona-Gewinnen
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Löhne runter, Preise rauf? Die Politik muss in die Preise eingreifen

Löhne runter, Preise rauf? Die Politik muss in die Preise eingreifen

Bringen Arbeitnehmer das Opfer der Lohnzurückhaltung, müssen Arbeitgeber Preiseingriffe akzeptieren. Sonst drohen Konsumstreik und zunehmende Verarmung. 
Arbeit
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