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Die OMV mit ihren Raffinerien ist Kriegsgewinner

Leonard Jüngling
31. Juli 2026
Liniendiagramm zur europäischen Raffinerie-Marge von Q1 2018 bis Q2 2026. Die Marge steigt mit Beginn des Ukraine-Kriegs 2022 auf ein Rekordniveau, sinkt danach wieder und erreicht im zweiten Quartal 2026 erneut fast den Höchstwert von 2022. Die Raffinerie-Marge liegt damit mehr als fünfmal höher als im Durchschnitt vor dem russischen Angriffskrieg.

Vor dem Ukraine-Krieg bewegten sich die Raffinerie-Margen über Jahre auf niedrigem Niveau. Zwischen Anfang 2018 und Ende 2021 betrugen sie durchschnittlich lediglich 2,5 US-Cent pro Liter. Mit Beginn des russischen Angriffskriegs stiegen sie im zweiten Quartal 2022 sprunghaft auf 12,87 US-Cent. Bis zum dritten Quartal 2024 gingen sie wieder auf 3,14 US-Cent zurück. Seit der Eskalation des Konflikts zwischen Israel und Iran haben die Margen jedoch erneut massiv angezogen und liegen nun im zweiten Quartal 2026 bei 12,79 US-Cent pro Liter. Europäische Raffinerien verlangen damit wieder mehr als das Fünffache der Aufschläge, die vor dem Ukraine-Krieg üblich waren.

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