Besonders deutlich ist die Entwicklung der Preisaufschläge beim Diesel. In der Woche vor Kriegsbeginn kostete ein Liter durchschnittlich 1,55 Euro. Seit Kriegsbeginn waren es im Durchschnitt 1,93 Euro. Der Preis stieg damit um 38 Cent pro Liter. Davon entfallen 13 Cent auf den höheren Rohölpreis und fünf Cent auf Steuern und Abgaben. 20 Cent kommen vom gestiegenen Aufschlag. Damit erklärt der höhere Aufschlag mehr als die Hälfte des gesamten Dieselpreisanstiegs. Bei Benzin stieg der Durchschnittspreis von 1,51 Euro auf 1,75 Euro, also um 24 Cent. Davon entfallen 13 Cent auf Rohöl, zwei Cent auf Steuern und Abgaben und neun Cent auf den höheren Aufschlag.