Nicolas Prinz

ECONOMIST

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Nicolas Prinz hat Volkswirtschaftslehre an der Universität Wien studiert. Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Arbeit und Klima, mit einem besonderen Fokus auf Fragen der Verteilungsgerechtigkeit. Zuvor war er als Forscher am Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik im Themenfeld Arbeit und Beschäftigung tätig.

Neueste Publikationen
Prinz, N., Six, E., Derndorfer, J., & List, E. (2025). Kapitalbasierte Emissionen: Eine neue Analyse der Verteilung von Treibhausgasemissionen nach Vermögen für Österreich und Deutschland. Wirtschaft und Gesellschaft, 51(3), 17-43. https://doi.org/10.59288/wug513.303

Geyer, L., Vandaele, K., & Prinz, N. (2024). Riding together? Why app-mediated food delivery couriers join trade unions in Austria. Economic and Industrial Democracy, 45(3), 835-858. https://doi.org/10.1177/0143831X231195151

Albacete, N., Gerstner, I., Geyer, N., Lindner, P., Prinz, N., Woharcik, V. (2022). Effects of interest rate and inflation shocks on household vulnerability in Austria: a microsimulation using HFCS data. Financial Stability Report, Oesterreichische Nationalbank, 44, 69-77. https://www.oenb.at/dam/jcr:21081bd8-1f4c-4525-8d52-236873981585/05_FSR_44_Effects-of-interest-rate.pdf

Premrov, T., Geyer, L., Prinz, N. (2022). Arbeit für alle? Kosten und Verteilungswirkung einer Jobgarantie für Langzeitbeschäftigungslose in Österreich. Wirtschaft und Gesellschaft, 48(1), 59–82. 10.59288/wug481.76
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Alle Artikel von Nicolas Prinz
Notstandshilfe: Partnereinkommensanrechnung kostet Betroffene ein gutes Drittel ihres Einkommens

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Die Bundesregierung plant, die Partnereinkommensanrechnung bei der Notstandshilfe wiedereinzuführen. Wir haben die Auswirkungen eines möglichen Modells simuliert: Betroffene Personen verlieren im Schnitt 38 Prozent ihres persönlichen Einkommens. Damit ist die Maßnahme eine der finanziell einschneidendsten im gesamten Sparpaket. Die geplante soziale Abfederung senkt die Zahl der Betroffenen und verschiebt sie in die obere Mittelschicht im Vergleich zum ursprünglichen Modell vor 2018. Zu drei Vierteln trifft die Maßnahme Frauen.
Arbeit
Verteilung
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Familienbonus: Kürzung trifft arbeitende ärmere Mittelschicht

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Die Bundesregierung plant, den Familienbonus ab 2027 teilweise zurückzunehmen. Für zumindest jede fünfte Familie steigt somit die Einkommensteuer. Das Momentum Institut hat anlässlich des Tags der Familie am Freitag (15. Mai) analysiert, wen die Steuererhöhung trifft: Überwiegend arbeitende Haushalte der ärmeren Mittelschicht. Die Einkommensverluste der betroffenen Familien belaufen sich im Durchschnitt auf 606 Euro des jährlichen Netto-Haushaltseinkommens.
Verteilung
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Spritpreisbremse drückt Mehrkosten aufgrund steigender Treibstoffpreise um ein Fünftel

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Die Spritpreisbremse bremst die Mehrkosten durch teuren Sprit insgesamt um ein gutes Fünftel (21,2 Prozent). Die gestiegenen Spritpreise belasten ärmere Haushalte anteilig stärker, da sie einen größeren Teil ihres Einkommens dafür aufwenden müssen. Die Bremse schützt ärmere Haushalte besser vor steigenden Preisen als einkommensstärkere. Das Momentum Institut hat die Verteilungseffekte der Spritpreisbremse für die Haushaltszehntel auf Basis von Zahlen der Europäischen Kommission, Statistik Austria und der E-Control simuliert.
Verteilung
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