Kategorie: Allgemein

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EZB: Zinsregen für die Banken auf Kosten aller Sparenden

EZB: Zinsregen für die Banken auf Kosten aller Sparenden

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat gestern den Einlagenzins auf 2,5 Prozent angehoben. Das sind die Zinsen, die die EZB den Banken zahlt, wenn diese ihr Geld bei ihr parken. Während Geschäftsbanken selbst von der EZB aufgrund der Zinswende seit Juli 2022 hohe Zinsen für ihre Einlagen erhalten, geben sie diese kaum an ihre Kundschaft weiter. Das zeigt unsere Auswertung auf Basis von Zahlen der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB). Die Folge: Während sich die Zinserträge der Banken und damit auch deren Gewinne vervielfacht haben, haben Sparende in Österreich nur wenig von der Hochzinsphase der letzten Jahre.
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Geburtenprämie: Eine schlechte Idee, die gut klingt

Geburtenprämie: Eine schlechte Idee, die gut klingt

Die ÖVP will Familien mit einer Geburtenprämie dazu bringen, mehr Kinder zu bekommen. Das funktioniert nicht. Die 40 Millionen können Kinder aber trotzdem brauchen. 
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Schulstartgeld: Fehlende Inflationsanpassung befeuert Wertverlust

Schulstartgeld: Fehlende Inflationsanpassung befeuert Wertverlust

Knapp 900.500 Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 15 Jahren erhalten das Schulstartgeld, das im August gemeinsam mit der Familienbeihilfe ausgezahlt wird. Seit der Einführung 2011 wurden jährlich 100 Euro pro Kind ausbezahlt. 2023 wurde das Schulstartgeld endlich erstmals mit den Sozialleistungen valorisiert und wuchs bis 2025 mit der Teuerung mit. Im Vorjahr betrug das Schulstartgeld 121,40 Euro. Ab 2026 jedoch wurde dieser Mechanismus erneut ausgesetzt. Grund dafür sind die Sparmaßnahmen, die die Bundesregierung beschlossen hat: Sozial- und Familienleistungen werden für zwei Jahre (2026 & 2027) nicht an die Teuerung angepasst.
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Armut schafft keinen Arbeitsplatz

Armut schafft keinen Arbeitsplatz

Österreichs Arbeitsmarkt friert ein. Wer arbeitslos wird, findet heute fast so schwer zurück in die Beschäftigung wie während der Corona-Krise. Im Jahresdurchschnitt schafft nur noch gut jede zehnte arbeitslose Person den Sprung in einen Job. Bei jungen Menschen sind die Chancen sogar schlechter als während der Pandemie. Das ist der Kontext, in dem derzeit über Arbeitslose gesprochen werden müsste.
Arbeit
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Zukunftsdepot mit sozialer Schieflage: Nur die besserbezahlte Hälfte der Familien bekäme volle Steuersenkung

Zukunftsdepot mit sozialer Schieflage: Nur die besserbezahlte Hälfte der Familien bekäme volle Steuersenkung

Der Bundeskanzler hat ein „Zukunftsdepot“ mit Steuervorteilen vorgeschlagen: Jeder Haushalt kann 5.000 Euro pro Kind auf ein Depot bei einer Bank einzahlen, befreit von der Kapitalertragsteuer. Befüllen die heimischen Haushalte das Depot aus ihren laufenden Einkommen, kann im Mittel nur die besserbezahlte Hälfte der heimischen Familien den maximalen Steuervorteil nutzen.
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Arbeitslose in Österreich häufiger armutsgefährdet als in der EU

Arbeitslose in Österreich häufiger armutsgefährdet als in der EU

Arbeitslose Menschen sind in Österreich überdurchschnittlich oft armutsgefährdet. Im EU-Vergleich schaffen es 18 Länder, ihre arbeitslosen Personen häufiger über die Armutsgefährdungsschwelle zu heben als Österreich, nur 8 Länder machen es schlechter. Es braucht eine bessere finanzielle Absicherung arbeitsloser Menschen, etwa durch Erhöhung des Arbeitslosengeldes und der Notstandshilfe auf 70 Prozent des vorherigen Einkommens. 
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Spritpreise: Bis Jahresende drohen 1,1 Milliarden Euro zusätzliche Aufschläge

Spritpreise: Bis Jahresende drohen 1,1 Milliarden Euro zusätzliche Aufschläge

Die gestiegenen Sprit-Aufschläge könnten sich in Österreich heuer auf rund 1,1 Milliarden Euro zusätzlich summieren. Das unsere neue Berechnung anlässlich des europäischen Vorstoßes für eine Übergewinnsteuer auf Mineralölkonzerne. 
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Arbeitsmarkt friert ein: Jobchancen fast auf Corona-Niveau

Arbeitsmarkt friert ein: Jobchancen fast auf Corona-Niveau

Der österreichische Arbeitsmarkt friert ein. Arbeitslose schaffen den Sprung zurück in Beschäftigung inzwischen fast so selten wie während der Corona-Krise. Im Jahresdurchschnitt von August 2025 bis Juli 2026 liegt die Quote der Arbeitsaufnahmen aus der Arbeitslosigkeit bei nur noch 10,9 Prozent. Im Corona-Jahr 2020/21 waren es 10,5 Prozent. Das zeigt unsere neue Auswertung auf Basis der Arbeitsmarktdatenbank.
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Pensionserhöhung unter Inflation: Pensionist:innen verlieren 2027 Kaufkraft

Pensionserhöhung unter Inflation: Pensionist:innen verlieren 2027 Kaufkraft

Die Teuerung, die für die Pensionserhöhung 2027 maßgeblich ist, liegt bei 3,4 Prozent und ist damit höher als von der Bundesregierung angenommen. Die Regierung hat die Pensionserhöhung bereits darunter festgelegt. Pensionen bis 6.930 Euro steigen um 2,95 Prozent, darüber gibt es einen Fixbetrag von 204,44 Euro. Auch die Ausgleichszulagenrichtsätze werden mit 3,3 Prozent geringer erhöht als die Preise gestiegen sind.
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Dürre-Milliarde: Kleine Betriebe absichern, Klimavorsorge stärken

Dürre-Milliarde: Kleine Betriebe absichern, Klimavorsorge stärken

Die extreme Dürreperiode hat rund eine Milliarde Euro Schaden für die Landwirtschaft verursacht. Ein großer Teil davon wird (voraussichtlich) vom Staat finanziert, direkt über die gerade verhandelten Katastrophenhilfen und indirekt, da die Hagelversicherung der Landwirt:innen zu 55 Prozent von Bund und Ländern getragen wird. Wir empfehlen gezielte Soforthilfe nach wirtschaftlicher Bedürftigkeit und eine dauerhafte Klimainvestitionsoffensive.
Klima
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Die richtige Spritpreisbremse

Die richtige Spritpreisbremse

Steigende Spritpreise belasten Haushalte und Betriebe. Angesichts der geopolitischen Spannungen braucht es jetzt rasch Entlastung. Eine Spritpreisbremse ist deshalb richtig. Entscheidend ist aber, wie sie ausgestaltet wird. Sie muss ansetzen, wo die aktuellen Preissteigerungen entstehen: bei den Margen, das tut die letzte Woche beschlossene Verlängerung allerdings nicht.
Klima
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45 Versicherungsjahre als Hürde: Zwei Drittel der Pensionierten hätte 2025 nicht in Pension gehen können

45 Versicherungsjahre als Hürde: Zwei Drittel der Pensionierten hätte 2025 nicht in Pension gehen können

Wir haben analysiert, welche Auswirkungen der aktuelle Pensionsvorschlag von Landeshauptmann Anton Mattle mit verpflichtenden 45 Versicherungsjahren bei Pensionsantritt auf den Pensionsjahrgang 2025 hätte. Die Ergebnisse zeigen: Zwei Drittel der Menschen, die vergangenes Jahr in Pension gingen, hatten keine 45 Versicherungsjahre zusammen. Auch zwischen den Geschlechtern zeigt die Analyse deutliche Unterschiede: Während rund die Hälfte der Männer (54 Prozent) zusätzliche Arbeitsjahre benötigt, wären es bei Frauen mehr als vier von fünf (82 Prozent). 
Arbeit
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