Kategorie: Allgemein

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Aktivpension: Teures Paket mit sozialer Schlagseite

Aktivpension: Teures Paket mit sozialer Schlagseite

Die geplante Aktivpension ist eines der größten Offensivpakete der Bundesregierung. Doch die Maßnahme ist nicht sozial treffsicher: Die vorgesehene Steuerreduktion bringt vor allem Menschen mit höheren Pensionen und höheren Zusatzeinkommen etwas. Gleichzeitig hilft das Paket kaum bei einem der größten Probleme älterer Erwerbstätiger in Österreich – der hohen Arbeitslosigkeit kurz vor dem Pensionsantritt und den oft jahrelangen Phasen der Langzeitarbeitslosigkeit.
Arbeit
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Was die Gießkanne in der Wirtschaftspolitik verloren hat

Was die Gießkanne in der Wirtschaftspolitik verloren hat

Viele führende Ökonom:innen in diesem Land haben ein Hobby. Sie garteln gerne. Anders lässt sich ihre Obsession mit der „Gießkanne“ nicht erklären. Es vergeht kein Monat in diesem Land, als Wirtschaftsforscher, Politiker, oder Journalisten nicht irgendeine wirtschaftspolitische Maßnahme mit „Das ist doch die Gießkanne“ verurteilen.
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Energiekrisenmechanismus: Neue Strompreisbremse greift erst spät

Energiekrisenmechanismus: Neue Strompreisbremse greift erst spät

Das Momentum Institut begrüßt die neue Strompreisbremse für Haushalte (Energiekrisenmechanismus), kritisiert aber, dass die Bremse nicht sofort greift. Der nächste Energiepreisschock bei Strom, Gas und Sprit rollt bereits an. Doch der Strompreis (Energiepreis) müsste für Haushalte im Schnitt noch um weitere 18 Prozent steigen, bevor der Energiekrisenmechanismus ausgelöst wird.
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Klima
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re:publica Vienna: Digitale Macht ist politische Macht

re:publica Vienna: Digitale Macht ist politische Macht

Europas wichtigstes Festival für digitale Gesellschaft kommt am 2. und 3. Oktober erstmals nach Wien. Das Momentum Institut organisiert und kuratiert die Premiere als lokaler Host gemeinsam mit der re:publica Berlin. Das Programm ist ab sofort online, Presseakkreditierungen sind bis 28. September möglich. 
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Hohe Zinsen, riesige Gewinne

Hohe Zinsen, riesige Gewinne

Die Leitzinsen steigen, die EZB erhöht sie auf 2,5 Prozent. Was nach einer technischen Nachricht für Finanzmärkte klingt, hat sehr konkrete Folgen für uns alle. Denn Zinsen verteilen Geld. Und in den letzten Jahren sind dabei vor allem Österreichs Banken sehr gut ausgestiegen.
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Hitzeschutzpaket: Österreich soll EU-Ausnahme fürs Budget nutzen

Hitzeschutzpaket: Österreich soll EU-Ausnahme fürs Budget nutzen

Die Europäische Kommission erlaubt EU-Ländern, eine Ausnahme von den EU-Budgetregeln. Für Investitionen in die Energiesicherheit – also in die Unabhängigkeit von Fossilen – dürfen 2026 bis 2028 zusätzliche Budgetdefizite von insgesamt 0,6 Prozent der Wirtschaftsleistung gemacht werden. Das ist indirekt eine Folge des Iran-Kriegs. Wir empfiehlen dem Staat, diese Klausel in Form eines Hitzeschutzpakets für Gebäudesanierung zu nutzen.
Klima
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EZB: Zinsregen für die Banken auf Kosten aller Sparenden

EZB: Zinsregen für die Banken auf Kosten aller Sparenden

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat gestern den Einlagenzins auf 2,5 Prozent angehoben. Das sind die Zinsen, die die EZB den Banken zahlt, wenn diese ihr Geld bei ihr parken. Während Geschäftsbanken selbst von der EZB aufgrund der Zinswende seit Juli 2022 hohe Zinsen für ihre Einlagen erhalten, geben sie diese kaum an ihre Kundschaft weiter. Das zeigt unsere Auswertung auf Basis von Zahlen der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB). Die Folge: Während sich die Zinserträge der Banken und damit auch deren Gewinne vervielfacht haben, haben Sparende in Österreich nur wenig von der Hochzinsphase der letzten Jahre.
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Geburtenprämie: Eine schlechte Idee, die gut klingt

Geburtenprämie: Eine schlechte Idee, die gut klingt

Die ÖVP will Familien mit einer Geburtenprämie dazu bringen, mehr Kinder zu bekommen. Das funktioniert nicht. Die 40 Millionen können Kinder aber trotzdem brauchen. 
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Schulstartgeld: Fehlende Inflationsanpassung befeuert Wertverlust

Schulstartgeld: Fehlende Inflationsanpassung befeuert Wertverlust

Knapp 900.500 Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 15 Jahren erhalten das Schulstartgeld, das im August gemeinsam mit der Familienbeihilfe ausgezahlt wird. Seit der Einführung 2011 wurden jährlich 100 Euro pro Kind ausbezahlt. 2023 wurde das Schulstartgeld endlich erstmals mit den Sozialleistungen valorisiert und wuchs bis 2025 mit der Teuerung mit. Im Vorjahr betrug das Schulstartgeld 121,40 Euro. Ab 2026 jedoch wurde dieser Mechanismus erneut ausgesetzt. Grund dafür sind die Sparmaßnahmen, die die Bundesregierung beschlossen hat: Sozial- und Familienleistungen werden für zwei Jahre (2026 & 2027) nicht an die Teuerung angepasst.
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Armut schafft keinen Arbeitsplatz

Armut schafft keinen Arbeitsplatz

Österreichs Arbeitsmarkt friert ein. Wer arbeitslos wird, findet heute fast so schwer zurück in die Beschäftigung wie während der Corona-Krise. Im Jahresdurchschnitt schafft nur noch gut jede zehnte arbeitslose Person den Sprung in einen Job. Bei jungen Menschen sind die Chancen sogar schlechter als während der Pandemie. Das ist der Kontext, in dem derzeit über Arbeitslose gesprochen werden müsste.
Arbeit
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Zukunftsdepot mit sozialer Schieflage: Nur die besserbezahlte Hälfte der Familien bekäme volle Steuersenkung

Zukunftsdepot mit sozialer Schieflage: Nur die besserbezahlte Hälfte der Familien bekäme volle Steuersenkung

Der Bundeskanzler hat ein „Zukunftsdepot“ mit Steuervorteilen vorgeschlagen: Jeder Haushalt kann 5.000 Euro pro Kind auf ein Depot bei einer Bank einzahlen, befreit von der Kapitalertragsteuer. Befüllen die heimischen Haushalte das Depot aus ihren laufenden Einkommen, kann im Mittel nur die besserbezahlte Hälfte der heimischen Familien den maximalen Steuervorteil nutzen.
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Arbeitslose in Österreich häufiger armutsgefährdet als in der EU

Arbeitslose in Österreich häufiger armutsgefährdet als in der EU

Arbeitslose Menschen sind in Österreich überdurchschnittlich oft armutsgefährdet. Im EU-Vergleich schaffen es 18 Länder, ihre arbeitslosen Personen häufiger über die Armutsgefährdungsschwelle zu heben als Österreich, nur 8 Länder machen es schlechter. Es braucht eine bessere finanzielle Absicherung arbeitsloser Menschen, etwa durch Erhöhung des Arbeitslosengeldes und der Notstandshilfe auf 70 Prozent des vorherigen Einkommens. 
Arbeit
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