Zwischen 2022 und einschließlich 2025 stiegen die Lebensmittelpreise um 18 Prozent. Der allgemeine Verbraucherpreisindex legte im selben Zeitraum um rund 15 Prozent zu. Damit wurden Lebensmittel deutlich stärker teurer als der durchschnittliche Warenkorb, der zur Inflationsberechnung herangezogen wird. Zuletzt zog die Teuerung wieder deutlich an: Lag sie im Januar 2026 nach Jahren einer Hochinflation endlich wieder bei dem 2-Prozent-Zielwert, betrug sie zuletzt wieder 3,7 Prozent. Aufgrund der Konsummuster trifft die Inflation ärmere Haushalte deutlich stärker als einkommensstärkere Haushalte. So etwa gibt das unterste Einkommensfünftel 18 Prozent des Einkommens für Lebensmittel aus, das reichste hingegen nur 12 Prozent.