Archiv: Beiträge

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Wasserzins würde 6-mal mehr abschöpfen als Energiekrisenbeitrag. Von 4,65 Milliarden Euro wurden bisher mit 0,28 Milliarden Euro nur 6 Prozent der Verbund-Übergewinne abgeschöpft. Mit dem Wasserzins würden 1,74 Milliarden Euro der Verbund-Gewinne abgeschöpft (37,4 Prozent).
Wasserzins würde 6-mal mehr abschöpfen als Energiekrisenbeitrag
Zwar gibt es bereits einen Mechanismus zur Übergewinn-Abschöpfung: den Energiekrisenbeitrag, doch dieser ist zahnlos ausgestaltet. Von insgesamt 4,65 Milliarden Euro an zusätzlichen Verbund-Gewinnen wurden bis 2025 nicht einmal 6 Prozent – eine Viertelmilliarde Euro in vier Jahren – abgeschöpft. Der Wasserzins hingegen wäre mit 1,74 abgeschöpften Milliarden an Übergewinnen 6-mal effektiver. 
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Studie: Medien blenden Profite als Preistreiber systematisch aus

Studie: Medien blenden Profite als Preistreiber systematisch aus

Eine neue Analyse des Momentum Instituts zeigt: Die öffentliche Debatte über Inflation greift zu kurz und verschiebt politische Antworten zulasten der Beschäftigten.
Policy Note
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Fast 90 Prozent der privaten Mieteinnahmen gehen an das reichste Fünftel. Nur 2,4 Prozent an die ärmere Hälfte.
Fast 90 Prozent aller Mieteinnahmen gehen an das vermögensreichste Fünftel. Während nur 2,4 Prozent der Mieteinnahmen an die ärmere Hälfte fließen, erhalten die vermögensreichsten 10 Prozent 71,6 Prozent aller Mieteinnahmen.
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Nur ein Bruchteil der Haushalte hat zusätzliche Wohnimmobilien. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, dass knapp die Hälfte (49,1 Prozent) der Haushalte keine Immobilie besitzt, sie leben zur Miete. 42,3 Prozent der Haushalte besitzen ihren Hauptwohnsitz. Nur 8,5 Prozent besitzen mehr als eine Immobilie, die sie auch vermieten können.
Nur ein Bruchteil der Haushalte hat zusätzliche Wohnimmobilien
Nur ein Bruchteil der Haushalte hat zusätzliche Wohnimmobilien. Knapp die Hälfte (49,1 Prozent) der Haushalte besitzt keine Immobilie, sie leben zur Miete. 42,3 Prozent der Haushalte besitzen ihren Hauptwohnsitz. Nur 8,5 Prozent besitzen mehr als eine Immobilie, die sie auch vermieten können. 
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Wohnkosten: Fast 90 Prozent der Privatmiete fließen an reichstes Fünftel

Wohnkosten: Fast 90 Prozent der Privatmiete fließen an reichstes Fünftel

Die Statistik Austria veröffentlicht heute Daten zu den Wohnkosten und zur Wohnsituation in Österreich. Wie ungleich die Wohnkostenbelastung verteilt ist, zeigt eine neue Analyse des Momentum Instituts auf Basis von Daten der Household Finance and Consumption Survey (HFCS) der Oesterreichischen Nationalbank. Nur 8,5 Prozent der Haushalte besitzen überhaupt zusätzliche Immobilien, die vermietet werden können. Gleichzeitig fließen 71,6 Prozent der privaten Mieteinnahmen an das reichste Vermögenszehntel.
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Von wegen Einzelfall

Von wegen Einzelfall

Die Debatte rund um den ORF zeigt ein bekanntes Muster. Zuerst wird über den konkreten Vorwurf gestritten. Dabei zeigt die Forschung längst, dass sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz kein Ausrutscher ist.
Arbeit
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Mit steigenden Preisen an den Zapfsäulen sinkt der Steueranteil. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt den Anteil von Steuern und Nettopreis an einem Dieselpreis von 1,50 bis 2,50 Euro. Zu sehen sind die Anteile der Mineralösteuer, der CO2-Bepreisung und der Mehrwertsteuer, gegenüber dem Nettopreis für Diesel.
Mit steigenden Preisen an den Zapfsäulen sinkt der Steueranteil
Ein Blick auf die Preis-Zusammensetzung verdeutlicht, dass mit steigenden Preisen an der Tankstelle der Steueranteil sinkt. Bei einem angenommenen Dieselpreis von 1,50 Euro machen Mehrwertsteuer, CO2-Bepreisung und Mineralölsteuer noch 53 Prozent des Gesamtpreises aus. Steigt der Preis für einen Liter Diesel aber auf 2 Euro an, betragen die Steuern anteilig nur mehr 44 Prozent. Bei einem Dieselpreis von 2,50 Euro bleiben die Steuern gerade noch bei 38 Prozent gegenüber dem Nettopreis von 62 Prozent. Je mehr die Preise also steigen, desto weniger wirkt sich eine Steuersenkung auf den gesamten Spritpreis an den Tankstellen aus.
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Österreich: Deutlich niedrigere Spritsteuern als in westlicher EU. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt den Dieselpreis pro Liter bei einem Nettopries von 1,00 Euro. Damit liegt Österreich auf Platz 10 von 13.
Österreich: Deutlich niedrigere Spritsteuern als in westlicher EU
Angesichts der aktuellen Sprit-Preisspitzen kündigte die Regierung im Krisenfall eine Senkung der Besteuerung an, dabei liegen Österreichs Steuern und Abgaben auf Treibstoffe schon jetzt unter dem Durchschnitt der westlichen EU. Am Beispiel Diesel zeigt der Länder-Vergleich: Bei einem angenommenen Nettopreis von einem Euro pro Liter machen alle Steuern und Abgaben in Österreich insgesamt 0,85 Euro am Dieselpreis aus, während Italien beispielsweise ganze 1,04 Euro pro Liter Diesel einnimmt. Damit landet Österreich unter den 13 Ländern der westlichen EU auf dem ohnehin schon unrühmlichen zehnten Platz, dahinter nur Luxemburg, Schweden und Spanien. Selbst beim Vergleich mit allen 27 EU-Ländern nimmt Österreich bei der Besteuerung auf Rang 13 lediglich einen Platz im Mittelfeld ein.
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Spritpreise: Steuern bei Preissteigerung nicht ausschlaggebend

Spritpreise: Steuern bei Preissteigerung nicht ausschlaggebend

Die steigenden Ölpreise fachen die Diskussion um Preiseingriffe oder Steuersenkungen erneut an.  Eine Senkung der Mineralölsteuer und CO₂-Bepreisung hat aber negative Konsequenzen für das Budget und ist für die Preiserhöhungen nicht ausschlaggebend. 
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Klima
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Steigende Energiepreise: Energiekrisenmechanismus kann Strompreise senken

Steigende Energiepreise: Energiekrisenmechanismus kann Strompreise senken

Der Iran-Krieg wird die Inflationsrate im März hinauftreiben. Um diesmal die Preiserhöhungen bei Energie nicht völlig ungebremst durch die gesamte Wirtschaft rauschen zu lassen, muss die Bundesregierung rasch Preisbremsen in Kraft setzen. Dazu gehört ein „Energiekrisenmechanismus“ beim Strom, über den die Bundesregierung bereits verhandelt. Setzt ihn die Bundesregierung sofort in Kraft, würde das die Strompreise sogar senken. Typische Haushalte können sich zwischen 24 und 285 Euro im Jahr ersparen. Die Inflationsrate würde um 0,21 Prozentpunkte sinken.
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Klima
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Tritt der Energiekrisenmechanismus rasch in Kraft, ersparen sich Stromkund:innen Geld. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt die Ersparnis eines durchschnittlichen Haushalts mit 3.500 kWh im Jahr.
Tritt der Energiekrisenmechanismus rasch in Kraft, ersparen sich Stromkund:innen Geld
Ein wirksamer Energiekrisenmechanismus begrenzt den Strom-Arbeitspreis vor Steuern auf 10 Cent pro Kilowattstunde (bereits inklusive Grundpauschale), den Stromkonzerne von ihren Kund:innen verlangen dürfen. Am meisten können sich dadurch Stromkund:innen der Linz Strom AG ersparen, bis zu 285 Euro im Jahr, gefolgt von Kund:innen der Burgenland Energie (266 Euro) und Kund:innen der Vorarlberger VKW (197 Euro). Durchschnittliche Haushalte mit Vertrag bei der Wien Energie ersparen sich 162 Euro im Jahr, jene bei der Energie Steiermark 109 Euro. Kund:innen in Niederösterreich kommen auf 72 Euro weniger, jene in Oberösterreich (Energie AG) 55 Euro. Kund:innen bei Österreichs größtem Stromerzeuger Verbund ersparen sich im ersten Jahr 57 Euro, im zweiten Jahr aber bereits 120 Euro. Am wenigsten Einsparung erhalten Tiroler:innen bei der TIWAG (24 Euro). Gerechnet wurde mit einem typischen Haushalt mit einem Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden im Jahr. Kürzliche Ankündigungen niedrigerer Stromtarife seitdem (durch Verbund, EVN, Energie Oberösterreich, etc.) sind in der Rechnung ebenfalls berücksichtigt. Angesichts der Rekordgewinne der Stromkonzerne können die sich eine Preisbremse locker leisten. Sie müssen ihren Beitrag zur Preisstabilität in Österreich leisten. Auch wenn der Anteil von Strom am gesamten Warenkorb eines durchschnittlichen Haushalts gering ist, würde ein wirksamer Energiekrisenmechanismus die Inflationsrate für ein Jahr lang um 0,21 Prozentpunkte senken. 
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Klima
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Iran-Krieg: Preisaufschläge für Treibstoff drastisch erhöht

Iran-Krieg: Preisaufschläge für Treibstoff drastisch erhöht

Seit Beginn der Kampfhandlungen im und um den Iran ist der Rohölpreis wieder angestiegen. Mineralölkonzerne haben die Treibstoffpreise direkt rasant erhöht, und zwar deutlich stärker als es die Anstiege der Rohölpreise hergeben. Eine Auswertung des Momentum Instituts zeigt: Rohöl ist im Vergleich zur Vorwoche der Kampfhandlungen um 7 Cent teurer geworden, jedoch ist der Aufschlag für Benzin um 9 Cent und jener für Diesel sogar um satte 21 Cent gestiegen. Die Bundesregierung muss nun rasch handeln und die Preise regeln, damit die Inflation nicht abermals durchrauscht. Die aktuellen Zahlen zeigen, wie dringend der Handlungsbedarf ist.
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