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Höhere Bildung: Frauen haben Männer bereits 2011 überholt
Höhere Bildung: Frauen haben Männer bereits 2011 überholt
Gemessen an allen Bildungsabschlüssen ist der Frauenanteil der Hochschul- und Akademieabschluss-Anteil seit 2011 größer als jener der Männer. 2024 wurden 54 Prozent der Hochschul- und Akademieabschlüsse von Frauen absolviert.  
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Der Arbeitsmarkt ist stark nach Geschlecht getrennt
Der Arbeitsmarkt ist stark nach Geschlecht getrennt
In Frauenberufen liegt der Frauenanteil der Beschäftigten innerhalb des Berufs über 70 Prozent, in Männerberufen liegt der Männeranteil über 70 Prozent – in Mischberufen ist kein eindeutiger Geschlechterüberhang identifizierbar, der Frauenanteil oder Männeranteil in diesen Berufsuntergruppen liegt zwischen 30 und 70 Prozent. Rund 57 Prozent der erwerbstätigen Männer arbeiten in Männerberufen; in Frauenberufen sind sogar zu 62 Prozent Frauen tätig. In Mischberufen arbeiten Frauen und Männer in Österreich etwa gleich häufig. In Berufen, die weniger als 30 Prozent Geschlechtsgenoss:innen aufweisen, sind dagegen nur rund ein Zehntel der Frauen und Männer tätig: 14 Prozent Männer in Frauenberufen und sogar nur 8 Prozent Frauen in Männerberufen.
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Gender Pay Gap wird nur in Zeitlupe kleiner
Gender Pay Gap wird nur in Zeitlupe kleiner
Der Gender Pay Gap hat sich in den letzten Jahrzehnten kaum geschlossen. Seit 1997 ist er lediglich um rund fünf Prozentpunkte zurückgegangen.
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Der Gender Pay Gap in den Bundesländern: Frauen in Vollzeitbeschäftigung arbeiten im Schnitt 42 Tage im Jahr gratis
Der Gender Pay Gap in den Bundesländern
Am 11. Februar ist Equal Pay Day. Von Jahresbeginn bis zu diesem Tag arbeiten Frauen in Vollzeitbeschäftigung statistisch gesehen gratis. Grund dafür ist der anhaltende Gender Pay Gap. Über alle unselbständig Beschäftigten hinweg (inklusive Teilzeitbeschäftigten) beträgt die Lohnlücke sogar 34 Prozent, also etwa ein Drittel. Der Equal Pay Day findet im Bundesländer-Vergleich an unterschiedlichen Tagen statt, da sich auch die geschlechtsspezifische Lohnlücke je nach Region unterscheidet. In Wien bekommen Frauen im Vollzeitjob nur 4 Prozent weniger gezahlt als Männer in Vollzeitbeschäftigung, das entspricht 15 unbezahlten Tagen pro Jahr, wodurch der Wiener Equal Pay Day bereits am 15. Jänner stattfand. Im Westen Österreichs, etwa in Vorarlberg ist die Lohnlücke auch bei Vollzeitbeschäftigten bedeutend größer: 73 Tage arbeiten Vorarlbergs Frauen in Vollzeit heuer gratis. Das entspricht einer Vollzeit-Lohnlücke zwischen den Geschlechtern von 20 Prozent.
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Erwerbstätige Frauen sind höher gebildet als Männer
Erwerbstätige Frauen sind höher gebildet als Männer
Frauen sind mittlerweile höher gebildet. Von jenen Personen in Österreich, die maximal die Pflichtschule abgeschlossen haben, sind weniger als die Hälfte weiblich (49 Prozent). BMS, höhere Schulen, Akademien und Universitäten und Fachhochschulen werden allesamt häufiger von Frauen absolviert. 53 Prozent der Universitätsabschlüsse werden von Frauen absolviert.
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Rund zwei Drittel des Gender Pay Gaps können statistisch nicht erklärt werden
Rund zwei Drittel des Gender Pay Gaps können statistisch nicht erklärt werden
Immer noch können wir nur etwa ein Drittel der Lohnlücke mit statistischen, messbaren Faktoren wie etwa die Wirtschaftstätigkeit, die Berufsgruppe, die höchste abgeschlossene Bildung, Alter, oder Beschäftigungsausmaß nicht erklären. Bildung wirkt negativ als erklärender Faktor in dieser Rechnung. Das bedeutet: Wenn es rein nach der Bildung ginge, müssten Frauen eigentlich schon mehr gezahlt bekommen, weil sie höhere Bildung haben als Männer.
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E-Mobilität in Österreich: EU-weiter Mittelfeldplatz, regional starke Ladeinfrastruktur aber EU-Politik schwächt Klimaziele

E-Mobilität in Österreich: EU-weiter Mittelfeldplatz, regional starke Ladeinfrastruktur aber EU-Politik schwächt Klimaziele

Österreich liegt im EU-Vergleich bei der Dichte an E-Ladestationen auf Platz 6 und damit deutlich über dem EU-Schnitt. Weiters gibt es in den Bundesländern Österreichs starke Unterschiede hinsichtlich der Ladeinfrastruktur, wie unsere Auswertung zeigt. Dass die EU das Verbrenner-Aus aufgeweicht hat, wenngleich die Zahlen einen enormen Zuwachs in der Elektromobilität zeigen, ist ein Rückschritt.
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Österreich liegt bei E-Ladestationen in der EU auf Platz 6. E-Ladestationen pro 100.000 Einwohner:innen. Die Grafik zeigt die Anzahl der Ladestationen pro 100.000 Einwohner:innen für 25 EU-Länder. Die meisten hat Niederlande, die wenigsten Rumänien, Österreich liegt sogar über dem EU-Schnitt.
Österreich liegt bei E-Ladestationen in der EU auf Platz 6
Österreich liegt im EU-Vergleich bei der Dichte an E-Ladestationen auf Platz 6 und damit deutlich über dem EU-Schnitt. In der EU stehen in den Niederlanden pro 100.000 Einwohner:innen 1.005 Ladepunkte zur Verfügung, gefolgt von Belgien (655), Dänemark (598), Schweden (507) und Luxemburg (379). Österreich kommt auf 334 Ladepunkte, während der EU-Schnitt bei 199 liegt. Das Schlusslicht hinsichtlich Ladeinfrastruktur bilden Ungarn (43), Polen (25) und Rumänien (24).
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Pro 1.000 km2 stehen in Österreich im Schnitt 432 E-Ladepunkte zur Verfügung. Die Grafik zeigt die E-Ladestationen nach Bundesland und im Österreich-Schnitt. Wien hat am meisten E-Ladepunkte. Am wenigsten hat Kärnten.
Regionale Unterschiede bei E-Lade-Infrastruktur
Die regionale Verteilung innerhalb Österreichs zeigt deutliche Unterschiede: Pro 1.000 Quadratkilometer verfügt das Bundesland Wien mit rund 10.016 Ladepunkten über eine besonders dichte Infrastruktur. Auch Vorarlberg (543) und Salzburg (514) liegen über dem österreichischen Durchschnitt von 432 Ladepunkten pro 1.000 km². In Kärnten (228) und der Steiermark (280) ist die Dichte hingegen vergleichsweise niedriger. Ohne Wien beträgt der Österreich-Schnitt pro 1.000 km2 385 Ladepunkte.
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Wiedereinführung von Erbschaftsteuer überfällig

Wiedereinführung von Erbschaftsteuer überfällig

Seit Jahrzehnten tragen Steuern auf Erbschaften und Schenkungen keinen Beitrag zum Steueraufkommen mehr bei, 2008 ursprünglich nur temporär abgeschafft, wartet Österreich seither auf ein Steuer-Update hinsichtlich vermögensbezogener Steuern. Während das aktuelle Budgetloch unter anderem durch harte Einschnitte bei etwa Sozial- und Familienleistungen aufgebessert werden soll, bleiben Extremreiche weiterhin unterbesteuert. Wir weisen darauf hin, dass mit einer Erbschaftssteuer gezielt die allerreichsten Haushalte in Österreich einen gerechteren Beitrag leisten können.
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Corporate Tax Refusal Day: Steuertricks kosten Österreich 1,3 Milliarden Euro

Corporate Tax Refusal Day: Steuertricks kosten Österreich 1,3 Milliarden Euro

Der „Corporate Tax Refusal Day“, der Tag der Steuerverweigerung, fällt heuer auf den 5. Februar. Heute ist also der erste Tag des Jahres, ab dem multinationale Unternehmen, die in Österreich tätig sind, aufs Jahr gerechnet Steuern auf ihre Gewinne zahlen. Davor vermeiden sie die Besteuerung in Österreich, indem sie ihre hierzulande erzielten Gewinne in Niedrigsteuerländer verschieben. Durch die Verschiebung von Konzerngewinnen in Steuersümpfe entgehen Österreich allein 2025 rund 1,3 Milliarden Euro an Einnahmen. 
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Eine Grafik des Momentum Instituts mit dem Titel
Gewinnverschiebung in Steuersümpfe bleibt 2025 auf hohem Niveau
Die Steuerverweigerung bleibt 2025 weiterhin nahe dem historischen Höchststand. Ohne Gewinnverschiebungen würden 2025 14,4 Milliarden Euro an Körperschaftsteuer (KöSt) fällig. Tatsächlich in der Staatskasse landen werden nur 13,1 Milliarden Euro. Damit entgehen dem österreichischen Budget rund 1,3 Milliarden Euro. Das entspricht fast jedem zehnten Euro aus den Gewinnen der Unternehmen in Österreich. Grundlage der Analyse ist eine Hochrechnung des Momentum Instituts auf Basis von Daten der Gewinnverschiebungs-Datenbank missingprofits.world. Der minimale Rückgang der Gewinnverschiebung seit 2023 liegt einerseits an niedrigeren erwarteten Unternehmensgewinnen aufgrund der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung, andererseits am gesenkten Steuersatz auf die Gewinne der Unternehmen. Bis inklusive 2022 lag der KöSt-Satz bei 25 Prozent. In den vergangenen Jahren wurde er sukzessive gesenkt und beträgt heuer nur noch 23 Prozent.
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