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Beiträge
2025 Treffer
Wie lange muss man für die größten Milliardenvermögen in Österreich sparen?
Um heute das Vermögen von Mark Mateschitz (37,5 Milliarden Euro) durch Erwerbsarbeit angespart zu haben, hätte das Sparen vor rund 1,3 Millionen Jahren beginnen müssen, für jenes der Familien Porsche und Piëch (31,0 Milliarden Euro) vor 1,1 Millionen Jahren.
Verteilung
Österreich bei vermögensbezogenen Steuern OECD-weit im hintersten Bereich
Laut OECD entfielen 2024 nur 1 Prozent der gesamten Steuereinnahmen auf vermögensbezogene Steuern; im EU-Schnitt waren es 3,4 Prozent. Österreich lag damit auf Platz 35 von 38 Staaten (nur Litauen, Tschechien und Estland liegen dahinter). Eine Erbschafts- oder Schenkungssteuer gibt es seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr, die Vermögensteuer wird seit 1994 nicht mehr eingehoben. Bei Immobilien fallen lediglich entsprechende Grunderwerbsteuern an und die Bemessungsgrundlage der Grundsteuer ist gänzlich aus der Zeit gefallen.
Verteilung
Landesenergieversorger-Report 2026
Nach den Rekordjahren 2022, 2023 und 2024 sinken die Gewinne der Landesenergieversorger 2025 erstmals wieder spürbar. Von einer Normalisierung kann aber noch lange keine Rede sein. Unsere Auswertung zeigt: Die neun Landesenergieversorger schreiben 2025 zusammen rund 2,0 Milliarden Euro Gewinn. Im Durchschnitt der vier Jahre vor der Energiekrise, also von 2018 bis 2021, lagen ihre Gewinne bei rund 1,0 Milliarden Euro. Damit bleiben für 2025 insgesamt 987 Millionen Euro Übergewinn übrig. Seit Beginn der Energiekrise haben die Landesversorger damit in nur vier Jahren insgesamt 4,4 Milliarden Euro Übergewinn eingenommen. Die Gewinne liegen also nicht nur in einzelnen Ausnahmejahren über dem Vorkrisenniveau. Sie bleiben über Jahre hinweg strukturell erhöht.
Report
Nur ein Bruchteil der Übergewinne wird abgeschöpft
Zwischen 2022 und 2025 erzielten die neun Landesversorger, OMV und Verbund zusammen Übergewinne von rund 12,1 Milliarden Euro. Über die aktuelle Übergewinnsteuer (Energiekrisenbeitrag) wurden davon bisher lediglich 0,9 Milliarden Euro, also 7,5 Prozent, abgeschöpft.
Verteilung
Landesenergieversorger schreiben Übergewinne von rund 1 Milliarde Euro
Die höchsten Übergewinne verzeichnete 2025 die TIWAG mit 248 Millionen Euro über ihrem Vorkrisenniveau. Dahinter folgen die Kelag Kärnten mit 241 Millionen Euro und die EVN mit 205 Millionen Euro. Allein diese drei Versorger stehen damit für knapp 700 Millionen Euro Übergewinn – also für gut 70 Prozent des gesamten Übergewinns der Landesversorger im Jahr 2025. Auch die Energie AG Oberösterreich (132 Millionen Euro), die Energie Steiermark (107 Millionen Euro), als auch die Salzburg AG und die illwerke vkw AG (jeweils 85 Millionen Euro), sowie das Schlusslicht Burgenland Energie AG (19 Millionen Euro) haben deutliche Übergewinne im Vergleich zum Vorkrisenzeitraum. Einzig die Wien Energie verzeichnet 2025 keine Übergewinne. Laut Geschäftsbericht sei das unter anderem auf höheren Aufwand durch den gänzlichen Ausstieg aus russischem Gas und Rückstellungen durch den Kauf eines Windparks zurückzuführen – das schmälert auf dem Papier die Gewinne, dennoch steigerte auch die Wien Energie ihren Umsatz.
Verteilung
Landesenergieversorger schreiben zusammen 4,4 Milliarden Euro Übergewinn in letzten 4 Jahren
Seit Beginn der Energiekrise haben die Landesversorger damit in nur vier Jahren insgesamt 4,4 Milliarden Euro Übergewinn eingenommen. Die Gewinne liegen also nicht nur in einzelnen Ausnahmejahren über dem Vorkrisenniveau. Sie bleiben über Jahre hinweg strukturell erhöht.
Verteilung
Die Familien zahlen die Rechnung
Das Doppelbudget verspricht Sanierung. Für viele Familien heißt es weniger Geld am Konto und weniger Sicherheit im Alltag.
Verteilung
Geld hat ein Geschlecht
Das neue Budget belastet Frauen stärker als Männer. Und zwar dort, wo es am meisten zählt, dem verfügbaren Einkommen.
Verteilung
Sommerurlaub wieder teurer – und bleibt für viele unleistbar
Heute beginnen in Ostösterreich die Schulferien. Für viele Familien und Haushalte startet damit die Urlaubszeit. Doch unsere neue Analyse zeigt: Viele typische Ausgaben im Sommerurlaub sind deutlich teurer geworden. Gleichzeitig können sich viele Menschen in Österreich Urlaub finanziell nicht leisten.
Verteilung
Knapp jeder fünfte Haushalt kann sich keinen Urlaub leisten
Insgesamt können sich 18 Prozent der Haushalte in Österreich keinen Urlaub leisten. Besonders hart trifft es Alleinerziehende. Vier von zehn (41 Prozent) von ihnen können gar nicht auf Urlaub fahren. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Durchschnitt aller Haushalte. Bei Mehrpersonenhaushalten ohne Kinder sind es 15 Prozent, bei Mehrpersonenhaushalten mit Kind oder Kindern 17 Prozent.
Verteilung
Urlaub ist für etliche Menschen mit niedrigen Einkommen unleistbar
Auch beim Einkommen ist der Unterschied groß. Unter Haushalten mit niedrigen Einkommen können sich 38 Prozent keine Woche Urlaub leisten. Bei mittleren Einkommen sind es 15 Prozent. Bei hohen Einkommen sind es nur 2 Prozent. Das heißt: Haushalte mit niedrigen Einkommen sind 19-mal so oft betroffen wie Haushalte mit hohen Einkommen.
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Sommerurlaub heuer wieder teurer
Die allgemeine Inflation lag von Mai 2025 bis Mai 2026 bei 3,7 Prozent. Viele klassische Urlaubsausgaben wurden aber deutlich stärker teurer. Am stärksten stiegen die Preise bei Kraftstoffen mit 26,3 Prozent. Auch Campingplätze und Jugendherbergen verteuerten sich stark um 13,9 Prozent, Flugreisen um 13,8 Prozent, Busreisen um 10,5 Prozent und Zugreisen um 9,6 Prozent. Damit liegen viele Kosten für die Anreise klar über der allgemeinen Inflation. Wer wegfahren will, muss also schon für das Hinkommen deutlich mehr zahlen. Besonders problematisch ist das für Haushalte, die ohnehin nur knapp kalkulieren können.
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