Studienfeld-spezifische Gender Pay Gaps
Bildungsreport: Studienfeld-spezifische Gender Pay Gaps gibt es überall
Betrachtet man bildungsbezogene Gender Pay Gaps nach Studienfeldern, lassen sich bereits beträchtliche geschlechtsspezifische Einkommensunterschiede feststellen. Nicht nur in typischen Männer-Domänen wie dem Ingenieurwesen, verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe, wo der Gender Pay Gap nach einem Bachelor-Abschluss bereits bei knapp 24 Prozent liegt, sondern auch in typischen „Frauenberufsfeldern“ wie zum Beispiel Pädagogik ist der Gender Pay Gap hoch: Frauen mit Masterabschluss in Pädagogik verdienen 36 Monate nach Bildungsabschluss in unselbständiger Vollzeit-Erwerbstätigkeit rund 15 Prozent weniger als Männer. Generell gibt es auf allen Bildungsniveaus Gender Pay Gaps – anders gesagt, es gibt kein einziges Ausbildungsfeld in der erhobenen Statistik, in dem Frauen nach Abschluss besser als Männer bezahlt werden bei gleichem Bildungsgrad. Mehr zur Verteilung von Bildung in Österreich und über den Zusammenhang zwischen Bildung, Geschlecht und Einkommen gibt es hier im Bildungsreport des Momentum Instituts.
Verteilung
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Education-GPG tertiär vs. nicht-tertiär
Bildungsreport: Education-GPG im tertiären Sektor
Nach teriärem oder nicht tertiärem Bildungsabschluss aufgeschlüsselt ist der Gender Pay Gap - also die geschlechtsspezifische Einkommenslücke - nach einem Hochschulabschluss größer. Er beträgt immerhin 36 Prozent, verglichen zum Nicht-Akademiker:innen Gender Pay Gap von 29 Prozent. Dabei steigen Frauen aber doppelt schlecht aus: Eine Frau mit tertiärem Bildungsabschluss verdient im Schnitt nur 45 Euro mehr als ein Mann ohne tertiären Abschluss Mehr zur Verteilung von Bildung in Österreich und über den Zusammenhang zwischen Bildung, Geschlecht und Einkommen gibt es hier im Bildungsreport des Momentum Instituts.
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Education-GPG nach Bachelor-Abschluss am geringsten
Bildungsreport: Education-Gender Pay Gap in der Hochschulbildung
Geschlechts- und bildungsspezifische Einkommensunterschiede ziehen sich bis hinauf in die Hochschulbildung, bzw. den tertiären Sektor. Am höchsten ist die Einkommenslücke zwischen den Geschlechtern nach dem Master- oder Diplomabschluss. Knapp 40 Prozent weniger verdienen Frauen im Schnitt als Männer mit dem gleichen Abschluss. Bei Bachelorabsolvent:innen ist der EducationGender Pay Gap mit rund 10 Prozent noch nicht so ausgeprägt, aber dennoch existent. Beim Doktorat ist der Pay Gap mit 36 Prozent ebenfalls sehr hoch. Mehr zur Verteilung von Bildung in Österreich und über den Zusammenhang zwischen Bildung, Geschlecht und Einkommen gibt es hier im Bildungsreport des Momentum Instituts.
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Education-GPG bei Lehrabschlüssen am höchsten
Bildungsreport: Education-Gender Pay Gap
Wenn Einkommensunterschiede nach Bildungsabschlüssen und Geschlecht betrachtet werden, sind die geschlechtsspezifischen Unterschiede teilweise enorm. Beispielsweise verdient eine Frau mit Lehrabschluss rund 40 Prozent weniger als ein Mann mit gleichem Bildungsgrad. Beim höchsten Abschluss „Matura“ sind es immerhin 34 Prozent, um die Frauen weniger verdienen. Und das, obwohl anteilsmäßig mehr Frauen als Männer in Österreich die Matura abschließen. Der Gender Pay Gap nach Universitäts- bzw. FH-Abschluss beträgt auch satte 31 Prozent, Frauen mit Uni/FH-Abschluss verdienen also um rund ein Drittel weniger. Mehr zur Verteilung von Bildung in Österreich und über den Zusammenhang zwischen Bildung, Geschlecht und Einkommen gibt es hier im Bildungsreport des Momentum Instituts.
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Lebenseinkommens Verlust
Lebenseinkommen Verlust
Frauen und insbesondere Mütter sind die Verliererinnen der Corona-Krise. Während sie den Großteil der unbezahlten Care-Arbeit, der Kinderbetreuung übernahmen – in vielen Fällen deshalb auch ihre Erwerbsarbeitszeit reduzierten – mussten sie dadurch auch enorme Einkommenseinbußen in Kauf nehmen. Das wirkt sich auf das potenzielle Lebenseinkommen aus. Zwar schrumpft durch die Corona-Krise das Lebenseinkommen beider Geschlechter, doch das der Frauen stärker. Der Lebenseinkommensverlust durch die Corona-Krise beläuft sich bei Vätern auf rund 3.600 Euro – bei Frauen sind es rund 7.600 Euro Verlust. Das heißt, der Corona-bedingte Gender Pay Gap bei den Lebenseinkommen beläuft sich auf satte 446.000 Euro, um die Frauen weniger bekommen. Leseempfehlung: Website-Artikel zum Weltfrauentag 2022 und im Policy Brief 
Arbeit
Verteilung
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gender pay gap bereiche
Equal Pay Day 2022
Der Gender Pay Gap, also die geschlechtsspezifische Einkommenslücke, beträgt gemessen auf die Bruttojahreseinkommen 36 Prozent. Dieser enorme Unterschied während der Erwerbstätigkeit hat auch Auswirkungen auf das Arbeitslosengeld, die Pensionen und indirekt auf das Vermögen. Leseempfehlung: Gender Pay Gap: Frauen verlieren überall & Website-Artikel zum Equal Pay Day 2022 Quelle: Statistik Austria, eigene Berechnung, AMS, HFCS
Arbeit
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Gender Pay Gap
Noch immer kein gleicher Lohn für gleiche Arbeit Der Gender Pay Gap beträgt gemessen auf die Bruttojahreseinkommen 36 Prozent. Dieser enorme Unterschied während der Erwerbstätigkeit hat auch Auswirkungen auf das Arbeitslosengeld, die Pensionen und indirekt auf das Vermögen. Leseempfehlung: Gender Pay Gap: Frauen verlieren überall & Website-Artikel zum Equal Pay Day 2022 Quelle: Statistik Austria, eigene Berechnung, AMS, HFCS
Arbeit
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Vergleich der Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen in den Bundesländern mit dem jeweiligen Gender Pay Gap
Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen nach Bundesland
Ein Hauptgrund für die hohe Teilzeitquote der Frauen und die damit verbundenen Gehaltseinbußen ist, dass in Österreich hauptsächlich Frauen für Kinderbetreuung verantwortlich sind. Vergleicht man die Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen in den einzelnen Bundesländern lässt sich auch ein leichter Zusammenhang ablesen: Dort wo es längere Öffnungszeiten gibt, ist auch der Gender Pay Gap geringer. Während in Wien die Einkommenslücke mit knapp 19 % am niedrigsten ist und Kinderbetreuungseinrichtungen dort zudem am längsten geöffnet sind, schneidet Vorarlberg mit einem Gender Pay Gap von knapp 48 % und am kürzesten geöffneten Betreuungseinrichtungen im Bundesländer-Vergleich am schlechtesten ab.  Leseempfehlung: Website Artikel und Policy Brief zum Gender Pay Gap
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Darstellung des Gender Pay Gaps in den Bundesländern
Gender Pay Gap in Vorarlberg zweieinhalb Mal so hoch wie in Wien
Zwischen den Bundesländern gibt es enorme Unterschiede beim Gender Pay Gap. Am niedrigsten ist die Einkommenslücke in Wien mit knapp 19 %. Mit großem Abstand folgt Niederösterreich mit 36 %. An letzter Stelle liegt Vorarlberg, wo Frauen im Mittel um knapp 47 % pro Jahr weniger verdienen.  Leseempfehlung: Equal Pay Day und Gender Pay Gap
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Auswirkungen von Teilzeit auf das Lebenseinkommen (Teilzeitflalle)
Teilzeitfalle – Auswirkungen auf Lebenseinkommen
Schon kurze Teilzeit-Phasen haben massive Auswirkungen auf das Lebenseinkommen von Frauen ("Teilzeit-Falle"). So verliert eine Frau, die im Vollzeit-Job 2.500 Euro brutto verdient, nach einer fünfjährigen Teilzeitphase mehr als EUR 48.000 an entgangenem Gehalt und Pensionszahlungen. Bei 15-jähriger Teilzeit sind es rund EUR 142.000. Der Großteil des Verlusts bezieht sich dabei auf Gehälter, ein kleinerer auf niedrigere Pensionszahlungen. Die weitaus höheren Teilzeit-Quoten von Frauen werden auch bei Arbeitslosengeld oder Vermögensaufbau zum Problem. Warum könnt ihr hier nachlesen: Gender Gaps - Frauen verlieren überall
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Frauenquote: Frauen stellen in nur drei Branchen mehr als jede zweite Führungskraft
Frauenquote? Frauen in Führungspositionen sind Einzelfälle
47 % der Erwerbstätigen in Österreich sind weiblich. Nur wenige von ihnen sind auch tatsächlich Chefinnen. In der Diskussion um die Frauenquote dürfen Zahlen zu Frauen in Führungspositionen nicht fehlen. In nur drei Branchen sind Frauen in mehr als 50 % der Fälle die Chefinnen. Das sind die Branchen mit den "klassischen Frauenberufen": Gesundheit- und Sozialwesen, Erziehung und Unterricht und Beherbergung und Gastronomie. In allen anderen Branchen sind vor allem Männer die Chefs. Wozu solche Ungleichgewichte führen? Zum Beispiel dazu, dass Männer über EUR 11 Mrd. mehr der Corona-Hilfen entscheiden, als Frauen. Leseempfehlung: Österreichische Corona-Hilfen im Gender-Check
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Frauenberufe sind sozial und systemrelevant
Frauenberufe sind sozial und systemrelevant
47 % aller Erwerbstätigen in Österreich sind weiblich. Doch wie verteilen sie sich über die Branchen hinweg, was sind die typischen Frauenberufe und wie verhält sich das Lohn-Geschlechter-Verhältnis zwischen den Branchen? Die Branchen mit Frauenanteilen über 50 % bestehen, wenig überraschend, vor allem aus sozialen und systemrelevanten Berufen. Die wenigsten unselbstständig beschäftigten Frauen gibt es im Bau und Bergbau. Der Lohnunterschied zwischen arbeitenden Frauen und Männern ist in der Finanz- und Versicherungsbranche mit 41 % am höchsten. Geschlechterspezifische Unterschiede in der Beschäftigung nach Branchen haben neben dem Gender Pay Gap auch andere Auswirkungen: Zum Beispiel führt die fehlende Berücksichtigung dieser Unterschiede dazu, dass Frauen weniger von den Coronahilfen profitieren als Männer. Leseempfehlung: Österreichische Corona-Hilfen im Gender-Check
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Sozialstaat: Österreichs Pensionskosten im Zeitverlauf stabil
Sozialstaat: Pensionskosten sind stabil
Unser Pensionssystem steht häufig in der Kritik, nicht finanzierbar zu sein. Auch, weil es einen großen Teil der Sozialleistungen ausmacht. Während es stimmt, dass mit den Baby-Boomern bald eine große Bevölkerungsgruppe in Pension gehen wird, ist jedoch keine „Kostenexplosion“ zu befürchten, denn: Eine Prognose des Bundesministeriums für Finanzen zeigt, dass die Kosten für das Pensionssystem trotz steigender Anzahl der Pensionist:innen sehr stabil bleiben. Zwischen 2020 und 2060 werden sie um nur 1,7 Prozentpunkte ansteigen. Leseempfehlung zum Sozialstaat: Sozialstaat schützt fast 600.000 vor Armut
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Ausbezahlte bzw. genehmigte Mittel: Wie viel Frauen bekommen und über wie viel Geld sie entscheiden
Über bisher ausbezahlte und genehmigte Hilfen entscheiden nur zu einem Drittel Frauen
Die finanziellen Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Krise begünstigen Unternehmen, ArbeitnehmerInnen, Familien und Gemeinden. Ein Gender-Check der Corona-Hilfen zeigt, dass die Mittel auch Männer und Frauen unterschiedlich stark unterstützen. Betrachtet man die bisher verfügbaren Daten für 2020/2021 zu bereits bezahlten und genehmigten Staatshilfen von EUR 26,04 Mrd., profitieren Frauen allgemein mit 43,5%. Die Entscheidungsmacht über die Gelder liegt zudem aktuell nur rund zu einem Drittel (36,2%) in Händen von Frauen. Unsere Gender-Budgeting Analyse zeigt, dass die Corona-Hilfen in Österreich zwischen Männern und Frauen nicht gleich aufgeteilt werden. Leseempfehlung: Österreichische Corona-Hilfen im Gender-Check
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Dotierte Mittel bis 2024: Wie viel Frauen bekommen und über wie viel sie entscheiden
Dotierte Corona-Hilfen bis 2024: Männer entscheiden über EUR 11 Mrd. mehr als Frauen
Die finanziellen Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Krise begünstigen Unternehmen, ArbeitnehmerInnen, Familien und Gemeinden. Ein Gender-Check der Corona-Hilfen zeigt, dass die Mittel auch Männer und Frauen unterschiedlich stark unterstützen. Von den bis 2024 mit insgesamt EUR 58,03 Mrd. dotierten analysierten Corona-Hilfen kommen nur 42,4 % Frauen zugute. Von den Personen, die über die Verwendung dieser Mittel für sich selbst oder für andere entscheiden können, sind sogar nur 39,8 % weiblich. In absoluten Werten heißt das, dass Männer bis 2024 über EUR 11 Mrd. mehr entscheiden, als Frauen. Leseempfehlung: Österreichische Corona-Hilfen im Gender-Check
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gender pay gap fortschreibung
Entwicklung des Gender Pay Gaps
Lohnschere schließt sich beim jetzigen Tempo erst 2362 In den letzten 20 Jahren hat sich der Gender Pay Gap kaum verändert. Zwischenzeitlich auf über 40 % angestiegen, hat er sich zwischen 1997 und 2020 nur um rund 2 Prozenpunkte verringert. Leseempfehlung: Gender Pay Gap: Frauen verlieren überall & Equal Pay Day 2022 Quelle: Statistik Austria
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