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Kaum Ersparnis beim Österreich-Tarif des Verbunds. Diese Grafik des Momentum Instituts vergleicht die drei Stromtarife “Verbund Classic” und “Verbund Relax” mit dem “V-Strom ÖSTERREICH”. Zu sehen ist die jeweilige Ersparnis eines typischen Haushalts im 1. und im 2. Jahr.
Kaum Ersparnis beim Österreich-Tarif des Verbunds
Der "Österreich-Tarif" der Verbund AG solle einen Arbeitspreis von "unter 10 Cent" pro Kilowattstunde betragen und damit einen Beitrag zur Inflationsbekämpfung leisten. Gestern gab der Verbund die Tarif-Details bekannt: Der Strompreis von 9,5 Cent Arbeitspreis pro Kilowattstunde (ohne Umsatzsteuer) gilt für das erste Jahr, und damit nur vorübergehend. Danach bleibt der Österreich-Tarif nicht aufrecht, sondern beträgt 12,50 Cent.  Im ersten Jahr des Strombezugs wird der Österreich-Tarif (Österreich) um 54 Euro teurer sein als das bisherige Haupt-Angebot des Verbunds (Classic) sein, das schon „Fünf-Monate Gratis Strom“ als Rabattaktion enthielt. Im zweiten Jahr nach Ablauf der Bindung können sich Kund:innen 107 Euro pro Jahr ersparen, erst nach 1 1/2 Jahren sparen sich Verbund Kund:innen somit Geld. Auch im Vergleich zum bisherigen Fixpreis-Tarif des Verbunds (Relax) ist keine große Ersparnis ersichtlich. Hier ersparen sich Kund:innen im ersten Jahr 115 Euro. Ab dem zweiten Jahr zahlen die Stromkund:innen des Verbunds allerdings 11 Euro pro Jahr mehr. Nach gut zehn Jahren sind die Verbund Kund:innen damit theoretisch wieder im Minus. 
Verteilung
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Der Gender Pay Gap in den Bundesländern: Frauen in Österreich arbeiten im Schnitt 120 Tage im Jahr gratis
Frauen in Österreich arbeiten im Schnitt 120 Tage im Jahr gratis
Der Equal Pay Day findet im Bundesländer-Vergleich an unterschiedlichen Tagen statt, da sich auch die geschlechtsspezifische Lohnlücke je nach Region unterscheidet. Der Gender Pay Gap in Wien liegt bei 17 Prozent und in Vorarlberg klafft die Lohnlücke zwischen voll- und teilzeitbeschäftigten Frauen und Männern bei satten 44 Prozent. Im Schnitt arbeiten Frauen (in Teilzeit oder Vollzeit) etwa 120 Tage im Jahr gratis.
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Frauen haben häufiger hohe Bildungsabschlüsse
Frauen haben häufiger hohe Bildungsabschlüsse
Die Verteilung der höchsten Bildungsabschlüsse bei den 25-64-jährigen Erwerbstätigen zeigt, dass Frauen häufiger hohe Bildungsabschlüsse haben. Innerhalb der Gruppe der 25-64-jährigen Frauen in Erwerbstätigkeit haben 27 Prozent einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss, bei Männern in der Altersgruppe sind es nur 24 Prozent. 
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Seit 2001 sind erwerbstätige Frauen in Österreich höher gebildet als Männer
Seit 2001 sind erwerbstätige Frauen in Österreich höher gebildet als Männer
Gemessen an allen erwerbstätigen Frauen und Männern zwischen 25 und 64 Jahren, sind Hochschul- und Akademieabschlüsse bei Frauen sogar schon seit 2001 häufiger.
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Frauenberufe werden um 14 Prozent schlechter bezahlt als Männerberufe
Frauenberufe werden um 14 Prozent schlechter bezahlt als Männerberufe
Frauenberufe werden schlechter bezahlt als Männerberufe. Werden die durchschnittlichen Bruttostundenlöhne aller Beschäftigten in den Frauen-, Männer- und Mischberufen miteinander verglichen, dann zeigt sich, dass Frauenberufe um 14 Prozent schlechter entlohnt werden als Männerberufe. Verglichen zu Mischberufen bekommen Beschäftigte sogar um knapp ein Fünftel (18 Prozent) weniger gezahlt. Männerberufe hingegen werden nur um etwa 4 Prozent schlechter entlohnt als Mischberufe.
Verteilung
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Gender Pay Gap bei Vollzeit: Arbeiterinnen bekommen knapp 30 Prozent weniger gezahlt als Arbeiter
Gender Pay Gap bei Vollzeit: Arbeiterinnen bekommen knapp 30 Prozent weniger gezahlt als Arbeiter
Der Gender Pay Gap variiert je nach Erwerbsform: Arbeiterinnen in Vollzeitbeschäftigung bekommen rund ein Viertel weniger gezahlt, Angestellte sogar knapp 28 Prozent weniger. Besonders der hohe Frauenanteil innerhalb der Gruppe der Angestellten – fast 40 Prozent der Angestellten sind weiblich – deutet auf eine Lohnlücke hin, die sich nur durch die unterschiedliche Betrachtung des Erwerbsausmaßes (Vollzeit oder Teilzeit) nicht so einfach „wegrechnen“ lässt.
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Höhere Bildung: Frauen haben Männer bereits 2011 überholt
Höhere Bildung: Frauen haben Männer bereits 2011 überholt
Gemessen an allen Bildungsabschlüssen ist der Frauenanteil der Hochschul- und Akademieabschluss-Anteil seit 2011 größer als jener der Männer. 2024 wurden 54 Prozent der Hochschul- und Akademieabschlüsse von Frauen absolviert.  
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Der Arbeitsmarkt ist stark nach Geschlecht getrennt
Der Arbeitsmarkt ist stark nach Geschlecht getrennt
In Frauenberufen liegt der Frauenanteil der Beschäftigten innerhalb des Berufs über 70 Prozent, in Männerberufen liegt der Männeranteil über 70 Prozent – in Mischberufen ist kein eindeutiger Geschlechterüberhang identifizierbar, der Frauenanteil oder Männeranteil in diesen Berufsuntergruppen liegt zwischen 30 und 70 Prozent. Rund 57 Prozent der erwerbstätigen Männer arbeiten in Männerberufen; in Frauenberufen sind sogar zu 62 Prozent Frauen tätig. In Mischberufen arbeiten Frauen und Männer in Österreich etwa gleich häufig. In Berufen, die weniger als 30 Prozent Geschlechtsgenoss:innen aufweisen, sind dagegen nur rund ein Zehntel der Frauen und Männer tätig: 14 Prozent Männer in Frauenberufen und sogar nur 8 Prozent Frauen in Männerberufen.
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Gender Pay Gap wird nur in Zeitlupe kleiner
Gender Pay Gap wird nur in Zeitlupe kleiner
Der Gender Pay Gap hat sich in den letzten Jahrzehnten kaum geschlossen. Seit 1997 ist er lediglich um rund fünf Prozentpunkte zurückgegangen.
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Der Gender Pay Gap in den Bundesländern: Frauen in Vollzeitbeschäftigung arbeiten im Schnitt 42 Tage im Jahr gratis
Der Gender Pay Gap in den Bundesländern
Am 11. Februar ist Equal Pay Day. Von Jahresbeginn bis zu diesem Tag arbeiten Frauen in Vollzeitbeschäftigung statistisch gesehen gratis. Grund dafür ist der anhaltende Gender Pay Gap. Über alle unselbständig Beschäftigten hinweg (inklusive Teilzeitbeschäftigten) beträgt die Lohnlücke sogar 34 Prozent, also etwa ein Drittel. Der Equal Pay Day findet im Bundesländer-Vergleich an unterschiedlichen Tagen statt, da sich auch die geschlechtsspezifische Lohnlücke je nach Region unterscheidet. In Wien bekommen Frauen im Vollzeitjob nur 4 Prozent weniger gezahlt als Männer in Vollzeitbeschäftigung, das entspricht 15 unbezahlten Tagen pro Jahr, wodurch der Wiener Equal Pay Day bereits am 15. Jänner stattfand. Im Westen Österreichs, etwa in Vorarlberg ist die Lohnlücke auch bei Vollzeitbeschäftigten bedeutend größer: 73 Tage arbeiten Vorarlbergs Frauen in Vollzeit heuer gratis. Das entspricht einer Vollzeit-Lohnlücke zwischen den Geschlechtern von 20 Prozent.
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Erwerbstätige Frauen sind höher gebildet als Männer
Erwerbstätige Frauen sind höher gebildet als Männer
Frauen sind mittlerweile höher gebildet. Von jenen Personen in Österreich, die maximal die Pflichtschule abgeschlossen haben, sind weniger als die Hälfte weiblich (49 Prozent). BMS, höhere Schulen, Akademien und Universitäten und Fachhochschulen werden allesamt häufiger von Frauen absolviert. 53 Prozent der Universitätsabschlüsse werden von Frauen absolviert.
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Rund zwei Drittel des Gender Pay Gaps können statistisch nicht erklärt werden
Rund zwei Drittel des Gender Pay Gaps können statistisch nicht erklärt werden
Immer noch können wir nur etwa ein Drittel der Lohnlücke mit statistischen, messbaren Faktoren wie etwa die Wirtschaftstätigkeit, die Berufsgruppe, die höchste abgeschlossene Bildung, Alter, oder Beschäftigungsausmaß nicht erklären. Bildung wirkt negativ als erklärender Faktor in dieser Rechnung. Das bedeutet: Wenn es rein nach der Bildung ginge, müssten Frauen eigentlich schon mehr gezahlt bekommen, weil sie höhere Bildung haben als Männer.
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Österreich liegt bei E-Ladestationen in der EU auf Platz 6. E-Ladestationen pro 100.000 Einwohner:innen. Die Grafik zeigt die Anzahl der Ladestationen pro 100.000 Einwohner:innen für 25 EU-Länder. Die meisten hat Niederlande, die wenigsten Rumänien, Österreich liegt sogar über dem EU-Schnitt.
Österreich liegt bei E-Ladestationen in der EU auf Platz 6
Österreich liegt im EU-Vergleich bei der Dichte an E-Ladestationen auf Platz 6 und damit deutlich über dem EU-Schnitt. In der EU stehen in den Niederlanden pro 100.000 Einwohner:innen 1.005 Ladepunkte zur Verfügung, gefolgt von Belgien (655), Dänemark (598), Schweden (507) und Luxemburg (379). Österreich kommt auf 334 Ladepunkte, während der EU-Schnitt bei 199 liegt. Das Schlusslicht hinsichtlich Ladeinfrastruktur bilden Ungarn (43), Polen (25) und Rumänien (24).
Klima
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Pro 1.000 km2 stehen in Österreich im Schnitt 432 E-Ladepunkte zur Verfügung. Die Grafik zeigt die E-Ladestationen nach Bundesland und im Österreich-Schnitt. Wien hat am meisten E-Ladepunkte. Am wenigsten hat Kärnten.
Regionale Unterschiede bei E-Lade-Infrastruktur
Die regionale Verteilung innerhalb Österreichs zeigt deutliche Unterschiede: Pro 1.000 Quadratkilometer verfügt das Bundesland Wien mit rund 10.016 Ladepunkten über eine besonders dichte Infrastruktur. Auch Vorarlberg (543) und Salzburg (514) liegen über dem österreichischen Durchschnitt von 432 Ladepunkten pro 1.000 km². In Kärnten (228) und der Steiermark (280) ist die Dichte hingegen vergleichsweise niedriger. Ohne Wien beträgt der Österreich-Schnitt pro 1.000 km2 385 Ladepunkte.
Klima
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Eine Grafik des Momentum Instituts mit dem Titel
Gewinnverschiebung in Steuersümpfe bleibt 2025 auf hohem Niveau
Die Steuerverweigerung bleibt 2025 weiterhin nahe dem historischen Höchststand. Ohne Gewinnverschiebungen würden 2025 14,4 Milliarden Euro an Körperschaftsteuer (KöSt) fällig. Tatsächlich in der Staatskasse landen werden nur 13,1 Milliarden Euro. Damit entgehen dem österreichischen Budget rund 1,3 Milliarden Euro. Das entspricht fast jedem zehnten Euro aus den Gewinnen der Unternehmen in Österreich. Grundlage der Analyse ist eine Hochrechnung des Momentum Instituts auf Basis von Daten der Gewinnverschiebungs-Datenbank missingprofits.world. Der minimale Rückgang der Gewinnverschiebung seit 2023 liegt einerseits an niedrigeren erwarteten Unternehmensgewinnen aufgrund der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung, andererseits am gesenkten Steuersatz auf die Gewinne der Unternehmen. Bis inklusive 2022 lag der KöSt-Satz bei 25 Prozent. In den vergangenen Jahren wurde er sukzessive gesenkt und beträgt heuer nur noch 23 Prozent.
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Eine Grafik des Momentum Instituts mit dem Titel
2025 gingen 1,3 Milliarden Euro an Unternehmenssteuer-Einnahmen durch Gewinnverschiebung verloren
Der „Corporate Tax Refusal Day“, der Tag der Steuerverweigerung, fällt heuer auf den 5. Februar. Heute ist also der erste Tag des Jahres, ab dem multinationale Unternehmen, die in Österreich tätig sind, aufs Jahr gerechnet Steuern auf ihre Gewinne zahlen. Davor vermeiden sie die Besteuerung in Österreich, indem sie ihre hierzulande erzielten Gewinne in Niedrigsteuerländer verschieben. Durch die Verschiebung von Konzerngewinnen in Steuersümpfe entgehen Österreich allein 2025 rund 1,3 Milliarden Euro an Einnahmen.
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Skiurlaub um bis zu 10,1 Prozent teurer als im Vorjahr. Inflation Dezember 2025. Die Grafik zeigt die Preisentwicklung von ausgewählten Produkten und Dienstleistungen, die typischerweise in einem Skiurlaub anfallen.
Skiurlaub um bis zu 10,1 Prozent in vielen Bereichen erneut teurer
Am stärksten im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Preise für die Anreise mit dem Zug (+10,1 Prozent) und die Maut-Gebühren inkl. Alpenstraßen (+7,8 Prozent). Deutlich teurer sind auch Schneeketten (+5,7 Prozent), der Besuch von Restaurants und Cafés (+5,4 Prozent), Liftpreise (+5,3 Prozent) sowie die Unterkunft im Hotel (+4,8 Prozent). Auch die Preise für Skier (+4,7 Prozent), Hauben und Schals (+4 Prozent) sowie für Essen und Trinken im Supermarkt (+ 3,9 Prozent) stiegen stärker als die allgemeine Inflationsrate (3,8 Prozent). Günstiger als im Vorjahr sind die Kosten für Reisebusse (-3,2 Prozent), Koffer und Reisetaschen (-1,7 Prozent) sowie für Kraftstoffe (-1,4 Prozent). Für die Analyse wurden typische Preise für den Skiurlaub mit den Verbraucherpreisen der Statistik Austria und des IHS-Preismonitors im Vorjahresvergleich (Dezember 2024 – Dezember 2025) ausgewertet.
Verteilung
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Der Ölpreis sinkt, aber der Spritpreis nicht. Die Grafik zeigt die Entwicklung der Preise für Rohöl, Benzin und Diesel im Zeitraum von Jänner 2024 bis Jänner 2026. Obwohl der Preis für Rohöl ab Januar 2025 immer weiter sinkt, ziehen die Preise für Benzin und Diesel nicht so schnell und so stark nach.
Der Ölpreis sinkt, aber der Spritpreis nicht
In den vergangenen Monaten hat sich der Rohölpreis vom Endverbrauchspreis zunehmend entkoppelt. Während der Rohölpreis im Vergleich zu Anfang 2024 deutlich gefallen ist, reagieren die Preise für Benzin und Diesel nur schwach und verzögert.
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Gestiegene Aufschläge heizen treibstoffpreise an. Vergleich: Benzin- und Dieselpreis vor und nach Kriegsbeginn. Die Grafik zeigt wie sich der Preis pro Liter für Benzin und Diesel in den Zeiträumen vor dem Kriegsbeginn in der Ukraine, nach dem Kriegsbeginn und aktuell (KW 4 2026) zusammensetzt.
Gestiegene Aufschläge heizen Treibstoffpreis an
Beim Benzin beträgt der aktuelle Preis 1,46 Euro pro Liter. Der darin enthaltene Aufschlag liegt bei 25 Cent, vor dem Krieg waren es 18 Cent. Beim Diesel liegt der Preis aktuell bei 1,49 Euro pro Liter, mit einem Aufschlag von 35 Cent – gegenüber 23 Cent vor dem Krieg. Damit sind die Aufschläge bei Benzin um 7 Cent, bei Diesel um 12 Cent pro Liter höher als im Vorkriegszeitraum. Das Rohöl selbst liegt aber aktuell nur 0,1 Cent/Liter über dem 5-Jahres-Schnitt vor Kriegsbeginn.
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Wie sich das Budget mit wachstumsschonenden Steuern sanieren lässt. Fünf Milliarden Euro muss der Staat bis 2028 noch einsparen. Mehrausgaben für die Konjunktur und gegen die Teuerung sind trotzdem drin. Die Grafik zeigt die potenziellen Einnahmen durch folgende Maßnahmen: Gewinnsteuer für Unternehmen (KöSt) wieder auf 25 %, Erbschafts- und Schenkungssteuer, Grundsteuer modernisieren, Kalte Progression wiedereinführen, Übergewinnsteuer Banken. Des weiteren werden die Kosten für die MwSt.-Senkung auf 0 Prozent für alle Lebensmittel und die für das vorgeschlagene Konjunkturpaket abgebildet.
Wie sich das Budget mit wachstumsschonenden Steuern sanieren lässt
Die Budgetsanierung ist für heuer voraussichtlich auf Kurs. Der Fiskalrat warnt aber, dass noch gut fünf Milliarden Euro an Einsparungen erforderlich sein werden, um bis 2028 das Budgetdefizit auf drei Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP) zu drücken. Das Momentum Institut empfiehlt fünf wachstumsschonende Steuererhöhungen, um das noch zaghafte Wirtschaftswachstum nicht bereits im Keim zu ersticken: Mit einer Reform der Grundsteuer, der Wiedereinführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer, der Wiedereinführung der Kalten Progression, einer Übergewinnsteuer auf Banken, sowie durch die Rücknahme der Gewinnsteuer-Senkung für Unternehmen der letzten Jahre kann der Finanzminister genügend staatliche Einnahmen erzielen. Damit lässt sich sogar ein Konjunkturpaket finanzieren für mehr Wirtschaftswachstum und die Mehrwertsteuer auf alle Lebensmittel für die Inflationsbekämpfung senken. 
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Wirtschaftswachstum heuer bei 1 Prozent? Für ihr Ziel braucht die Regierung noch ein Konjunkturpaket. Die Grafik zeigt das prognostizierte Wachstum in Österreich für 2026 nach verschiedenen Wirtschaftsprognosen (IWF, Raiffeisen, OeNB, OECD, EU, IHS, Bank Austria, Regierungsziel, WIFO) sowie den Mittelwert der Prognosen und den Wert mit Konjunkturpaket wie vom Momentum Institut vorgeschlagen.
Wirtschaftswachstum heuer bei 1 Prozent? Für ihr Ziel braucht die Regierung ein Konjunkturpaket
Österreich wird heuer um 0,93 Prozent wachsen (Mittelwert der Vorhersagen der Forschungsinstitute und internationalen Organisationen). Damit würde die Bundesregierung ihr selbst gestecktes Ziel von 1 Prozent unterschreiten. Das Momentum Institut empfiehlt deshalb ein Konjunkturpaket, welches das Wirtschaftswachstum um 0,5 Prozentpunkte nach oben schraubt. Dafür muss die Bundesregierung zwei Milliarden Euro in die Hand nehmen und damit 5.000 zusätzliche Wohnungen im sozialen Wohnbau finanzieren sowie die Kinderbetreuung ausbauen. Damit würde sie auch gleichzeitig 29.000 neue Arbeitsplätze schaffen. 
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