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Knapp ein Viertel weniger Spritverbrauch bei Tempo 100. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, dass Tempolimits auf der Autobahn den Kraftstoffverbrauch in Liter pro 100 Kilometer deutlich senken. Bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h werden 7,0 Liter Treibstoff pro 100 Kilometer verbraucht, bei Tempo 100 sind es nur noch 5,4 Liter – um 22,6 Prozent weniger.
Knapp ein Viertel weniger Spritverbrauch bei Tempo 100
Ein Tempolimit wirkt rasch, senkt den Treibstoffverbrauch drastisch und reduziert zugleich Emissionen, Lärmbelastung und Unfallrisiken. Die Einsparung ist deutlich: Ein Pkw verbraucht bei 130 km/h im Schnitt 7 Liter pro 100 Kilometer. Bei 120 km/h sinkt der Verbrauch bereits um 8,2 Prozent auf 6,4 Liter, bei 110 km/h um 15,8 Prozent auf 5,9 Liter. Wer 100 km/h fährt, braucht mit 5,4 Litern pro 100 Kilometer um 22,6 Prozent weniger Sprit als bei Tempo 130.
Klima
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Sexualisierte Belästigung am Arbeitsplatz kostet rund 2 Milliarden Euro pro Jahr.
Sexualisierte Belästigung am Arbeitsplatz kostet rund 2 Milliarden Euro pro Jahr
Studien zeigen, dass die Produktivität von Opfern sexualisierter Belästigung am Arbeitsplatz in etwa um 43 Prozent zurückgeht. Der Produktivitätsverlust entsteht durch daraus folgenden Abwesenheiten, Krankenstände, psychischen Belastungen sowie reduzierter Erwerbsbeteiligung. Da in Österreich jede zwanzigste Frau (5 Prozent) von sexualisierter Belästigung am Arbeitsplatz betroffen ist, entstehen hierzulande jährliche Folgekosten von rund 2 Milliarden Euro. Sexualisierte Belästigung ist damit nicht nur ein Gleichstellungsproblem, sondern auch ein klar messbares ökonomisches Risiko.  
Arbeit
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Jede fünfte Frau wurde im letzten Jahr am Arbeitsplatz belästigt – bei 5 Prozent der Frauen war es sexualisierte Belästigung.
Jede fünfte Frau wurde im letzten Jahr am Arbeitsplatz belästigt – bei 5 Prozent der Frauen war es sexualisierte Belästigung
Der Blick auf Europa zeigt: Belästigung gehört für viele Frauen zum Berufsalltag. Im Schnitt berichtet jede fünfte Frau in der EU von entsprechenden Erfahrungen. Die Bandbreite reicht von verbalen Übergriffen und erniedrigendem Verhalten über Mobbing bis hin zu Bedrohungen und körperlicher Gewalt. Auch in Österreich zeigt sich dieses Bild deutlich. Rund 20 Prozent der Frauen berichten von Belästigung im Arbeitskontext, jede zwanzigste Frau (5 Prozent) von sexualisierter Belästigung. Im europäischen Vergleich liegen die höchsten Werte in den Niederlanden und Finnland, wo rund 10 Prozent der Frauen von unerwünschtem sexualisiertem Verhalten am Arbeitsplatz berichten. In Ländern wie Spanien, Malta, Bulgarien oder Zypern ist es hingegen rund 1 Prozent. Diese Unterschiede lassen sich jedoch nicht ausschließlich durch tatsächliche Häufigkeiten erklären, sondern hängen auch mit Wahrnehmung und Meldeverhalten zusammen. Studien zeigen, dass in Ländern mit stärker ausgeprägter Gleichstellungspolitik, etwa in Nordeuropa, problematisches Verhalten häufiger als sexualisierte Belästigung erkannt und benannt wird.
Arbeit
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Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, dass die Nationalbank ohne Gewinn keine Ausschüttung an die Republik machen kann.
Nationalbank: Ohne Gewinne keine Ausschüttung an die Republik
Der Gewinn-Anteil der Republik am OeNB-Abschluss wird seit 2015 immer geringer. 2011 gingen von den insgesamt 1,1 Milliarden Euro Jahresergebnis vor Abzug der Körperschaftsteuer und Zuführung/Auflösung von Rückstellungen, rund 0,7 Milliarden durch die abgeführte Körperschaftsteuer und der Dividende an den Staat. 2021 ging von den insgesamt 0,3 Milliarden Euro Jahresergebnis vor Steuern und Rückstellungen 100 Millionen an die Republik.
Verteilung
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Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, wie hoch die Gewinne der Banken sind, die sie auf Kosten der Steuerzahler:innen machen (8,2 Milliarden Euro in den ersten 3 Quartalen 2025). Dem gegenüber steht das operative Ergebnis der Oesterreichischen Nationalbank, das seit 2022 durchgehend negativ ausfällt (-1,4 Milliarden Euro in 2025).
Bankengewinne auf Kosten der Steuerzahler:innen
Die Gewinne der Geschäftsbanken beliefen sich in den Jahren 2015 bis 2021 zwischen 3,7 und 6,9 Milliarden Euro. Seit der Zinswende der Europäischen Zentralbank (EZB), eingeleitet Mitte 2022 im Sinne der Inflationsbekämpfung, sind sie explodiert. 2022 beliefen sich die Gewinne auf 9,8 Milliarden Euro. 2023 waren sie mit 12,6 Milliarden Euro knapp doppelt so hoch wie im Rekordjahr 2018 vor der Teuerungskrise, auch 2024 betrugen sie 10,8 Milliarden Euro. Für 2025 beläuft sich allein in den ersten drei Quartalen der Gewinn bereits auf 8,2 Milliarden Euro. Spiegelbildlich verhält sich das Jahresergebnis der OeNB: Bereits 2022 schrieb sie operative Verluste in Höhe von 1,9 Milliarden Euro. Lediglich durch das Auflösen von Rückstellungen konnte ein Bilanzverlust vermieden werden. Für das Geschäftsjahr 2023 schrieb die OeNB mit einem Verlust von 2,3 Milliarden Euro erstmals rote Zahlen und es gab keinerlei Ausschüttung an die Republik. 2024 gab es erneut Verluste von 2,2 Milliarden Euro und auch im aktuellen Geschäftsbericht von 2025 betrugen die Verluste 1,4 – womit es erneut zu keiner Gewinnausschüttung kommt.
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Übergewinne des Verbunds sprudeln weiter. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, dass der Gewinn 2025 mit 1,5 Milliarden mehr als doppelt so hoch (+121 Prozent) war wie im Vier-Jahres-Schnitt des Vorkrisenniveaus.
Übergewinne des Verbunds sprudeln 2025 weiter
Einschränkungen des Welthandels, wie Russlands Angriff auf die Ukraine, führten zu steigenden Gaspreisen und damit auch zu einem enormen Anstieg der Strompreise. Energieunternehmen erzielten in der Folge Milliardengewinne, 2025 waren es bei Österreichs größtem Stromanbieter Verbund 1,489 Milliarden Euro. Der Gewinn ist damit mehr als doppelt so hoch (+121 Prozent) wie im Vorkrisenniveau der Jahre 2018-2021. Nach Rekordgewinnen von 2,3 Milliarden Euro im Jahr 2023 schreibt der Verbund somit das vierte Jahr in Folge Übergewinne. Seit dem Ausbruch der Energiekrise ergeben sich kumuliert Übergewinne in Höhe von 4,65 Milliarden Euro.
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Wasserzins würde 6-mal mehr abschöpfen als Energiekrisenbeitrag. Von 4,65 Milliarden Euro wurden bisher mit 0,28 Milliarden Euro nur 6 Prozent der Verbund-Übergewinne abgeschöpft. Mit dem Wasserzins würden 1,74 Milliarden Euro der Verbund-Gewinne abgeschöpft (37,4 Prozent).
Wasserzins würde 6-mal mehr abschöpfen als Energiekrisenbeitrag
Zwar gibt es bereits einen Mechanismus zur Übergewinn-Abschöpfung: den Energiekrisenbeitrag, doch dieser ist zahnlos ausgestaltet. Von insgesamt 4,65 Milliarden Euro an zusätzlichen Verbund-Gewinnen wurden bis 2025 nicht einmal 6 Prozent – eine Viertelmilliarde Euro in vier Jahren – abgeschöpft. Der Wasserzins hingegen wäre mit 1,74 abgeschöpften Milliarden an Übergewinnen 6-mal effektiver. 
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Fast 90 Prozent der privaten Mieteinnahmen gehen an das reichste Fünftel. Nur 2,4 Prozent an die ärmere Hälfte.
Fast 90 Prozent aller Mieteinnahmen gehen an das vermögensreichste Fünftel. Während nur 2,4 Prozent der Mieteinnahmen an die ärmere Hälfte fließen, erhalten die vermögensreichsten 10 Prozent 71,6 Prozent aller Mieteinnahmen.
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Nur ein Bruchteil der Haushalte hat zusätzliche Wohnimmobilien. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, dass knapp die Hälfte (49,1 Prozent) der Haushalte keine Immobilie besitzt, sie leben zur Miete. 42,3 Prozent der Haushalte besitzen ihren Hauptwohnsitz. Nur 8,5 Prozent besitzen mehr als eine Immobilie, die sie auch vermieten können.
Nur ein Bruchteil der Haushalte hat zusätzliche Wohnimmobilien
Nur ein Bruchteil der Haushalte hat zusätzliche Wohnimmobilien. Knapp die Hälfte (49,1 Prozent) der Haushalte besitzt keine Immobilie, sie leben zur Miete. 42,3 Prozent der Haushalte besitzen ihren Hauptwohnsitz. Nur 8,5 Prozent besitzen mehr als eine Immobilie, die sie auch vermieten können. 
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Mit steigenden Preisen an den Zapfsäulen sinkt der Steueranteil. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt den Anteil von Steuern und Nettopreis an einem Dieselpreis von 1,50 bis 2,50 Euro. Zu sehen sind die Anteile der Mineralösteuer, der CO2-Bepreisung und der Mehrwertsteuer, gegenüber dem Nettopreis für Diesel.
Mit steigenden Preisen an den Zapfsäulen sinkt der Steueranteil
Ein Blick auf die Preis-Zusammensetzung verdeutlicht, dass mit steigenden Preisen an der Tankstelle der Steueranteil sinkt. Bei einem angenommenen Dieselpreis von 1,50 Euro machen Mehrwertsteuer, CO2-Bepreisung und Mineralölsteuer noch 53 Prozent des Gesamtpreises aus. Steigt der Preis für einen Liter Diesel aber auf 2 Euro an, betragen die Steuern anteilig nur mehr 44 Prozent. Bei einem Dieselpreis von 2,50 Euro bleiben die Steuern gerade noch bei 38 Prozent gegenüber dem Nettopreis von 62 Prozent. Je mehr die Preise also steigen, desto weniger wirkt sich eine Steuersenkung auf den gesamten Spritpreis an den Tankstellen aus.
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Österreich: Deutlich niedrigere Spritsteuern als in westlicher EU. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt den Dieselpreis pro Liter bei einem Nettopries von 1,00 Euro. Damit liegt Österreich auf Platz 10 von 13.
Österreich: Deutlich niedrigere Spritsteuern als in westlicher EU
Angesichts der aktuellen Sprit-Preisspitzen kündigte die Regierung im Krisenfall eine Senkung der Besteuerung an, dabei liegen Österreichs Steuern und Abgaben auf Treibstoffe schon jetzt unter dem Durchschnitt der westlichen EU. Am Beispiel Diesel zeigt der Länder-Vergleich: Bei einem angenommenen Nettopreis von einem Euro pro Liter machen alle Steuern und Abgaben in Österreich insgesamt 0,85 Euro am Dieselpreis aus, während Italien beispielsweise ganze 1,04 Euro pro Liter Diesel einnimmt. Damit landet Österreich unter den 13 Ländern der westlichen EU auf dem ohnehin schon unrühmlichen zehnten Platz, dahinter nur Luxemburg, Schweden und Spanien. Selbst beim Vergleich mit allen 27 EU-Ländern nimmt Österreich bei der Besteuerung auf Rang 13 lediglich einen Platz im Mittelfeld ein.
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Tritt der Energiekrisenmechanismus rasch in Kraft, ersparen sich Stromkund:innen Geld. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt die Ersparnis eines durchschnittlichen Haushalts mit 3.500 kWh im Jahr.
Tritt der Energiekrisenmechanismus rasch in Kraft, ersparen sich Stromkund:innen Geld
Ein wirksamer Energiekrisenmechanismus begrenzt den Strom-Arbeitspreis vor Steuern auf 10 Cent pro Kilowattstunde (bereits inklusive Grundpauschale), den Stromkonzerne von ihren Kund:innen verlangen dürfen. Am meisten können sich dadurch Stromkund:innen der Linz Strom AG ersparen, bis zu 285 Euro im Jahr, gefolgt von Kund:innen der Burgenland Energie (266 Euro) und Kund:innen der Vorarlberger VKW (197 Euro). Durchschnittliche Haushalte mit Vertrag bei der Wien Energie ersparen sich 162 Euro im Jahr, jene bei der Energie Steiermark 109 Euro. Kund:innen in Niederösterreich kommen auf 72 Euro weniger, jene in Oberösterreich (Energie AG) 55 Euro. Kund:innen bei Österreichs größtem Stromerzeuger Verbund ersparen sich im ersten Jahr 57 Euro, im zweiten Jahr aber bereits 120 Euro. Am wenigsten Einsparung erhalten Tiroler:innen bei der TIWAG (24 Euro). Gerechnet wurde mit einem typischen Haushalt mit einem Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden im Jahr. Kürzliche Ankündigungen niedrigerer Stromtarife seitdem (durch Verbund, EVN, Energie Oberösterreich, etc.) sind in der Rechnung ebenfalls berücksichtigt. Angesichts der Rekordgewinne der Stromkonzerne können die sich eine Preisbremse locker leisten. Sie müssen ihren Beitrag zur Preisstabilität in Österreich leisten. Auch wenn der Anteil von Strom am gesamten Warenkorb eines durchschnittlichen Haushalts gering ist, würde ein wirksamer Energiekrisenmechanismus die Inflationsrate für ein Jahr lang um 0,21 Prozentpunkte senken. 
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Klima
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Mineralölkonzerne erhöhen Aufschläge drastisch. Vergleich der Benzin- und Dieselpreise zum Zeitraum vor Kriegsbeginn in der Ukraine, in der Woche vor Beginn der Kampfhandlungen im und um den Iran (KW9) und aktuell (8. März 2026). Die Grafik zeigt, wie sich der Preis pro Liter für Benzin und Diesel in den jeweiligen Zeiträumen zusammensetzt.
Mineralölkonzerne erhöhen Aufschläge drastisch
Bei Benzin beträgt der aktuelle Median-Preis laut e-Control 1,69 Euro pro Liter (Stand: 8. März 2026). Der darin enthaltene Aufschlag liegt bei 34 Cent und ist damit knapp doppelt so hoch wie vor dem russischen Angriffskrieg (18 Cent). Bei Diesel liegt der Median-Preis aktuell bei 1,89 Euro pro Liter (Stand: 8. März 2026), mit einem Aufschlag von 58 Cent – gegenüber 23 Cent vor dem Krieg, was mehr als einer Verdoppelung entspricht. Auch im Vergleich zur Woche vor Beginn der Kampfhandlungen sind die Preise stark gestiegen: Der Aufschlag für Benzin ist um 9 Cent (+38 Prozent) und jener für Diesel sogar um 21 Cent (+57 Prozent) gestiegen. Der durchschnittliche Rohölpreis selbst liegt aber in der letzten Woche (2. bis 6. März) nur 7 Cent/Liter über dem der Vorwoche (23. bis 27. Februar). Steigende Rohölpreise werden sich auch bei den Spritpreisen niederschlagen. Allerdings ist es aktuell nicht das Rohöl, das die Preise antreibt. Es sind die Preisaufschläge der Raffinerien und Tankstellen, die das Tanken teurer als nötig machen.
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Der Gender Pay Gap (GPG) klafft bei 45 Prozent, wenn unbezahlte Arbeit mitgerechnet wird. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt den Unterschied der geschlechtsspezifischen Lohnlücke, mit bzw. ohne unbezahlte Arbeit.
Der Gender Pay Gap klafft bei 45 Prozent, wenn unbezahlte Arbeit mitgerechnet wird
Während Frauen im Schnitt pro Woche 1,5 Stunden mehr arbeiten, erhalten sie lediglich 36 Prozent des gesamten Erwerbseinkommens, obwohl sie 40 Prozent der bezahlten Arbeit leisten. Dieses Bild verändert sich deutlich, sobald unbezahlte Arbeit mitberücksichtigt wird. Dann leisten Frauen nicht mehr nur 40 Prozent, sondern rund 51 Prozent der gesamten Arbeitszeit (bezahlte und unbezahlte Arbeitsstunden zusammengezählt). Da sie gleichzeitig weiterhin nur 36 Prozent des gesamten Arbeitseinkommens erhalten, steigt der Einkommensunterschied pro geleisteter Arbeitsstunde stark an: Rechnet man bezahlte und unbezahlte Arbeit zusammen, klafft der Gender Pay Gap bei rund 45 Prozent.
Arbeit
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Frauen arbeiten mehr Stunden pro Woche als Männer. Zählt man die unbezahlte Arbeit hinzu, arbeiten Frauen 1,5 Stunden mehr pro Woche. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, wie viel Zeit Männer und Frauen jeweils pro Woche mit bezahlter und unbezahlter Arbeit verbringen.
Frauen arbeiten mehr Stunden pro Woche als Männer
Männer haben zwar eine höhere Erwerbsbeteiligung bzw. verbringen sie deutlich mehr Stunden in ihrem bezahlten Job – da sie aber zu Hause fast die Hälfte weniger an unbezahlten Tätigkeiten, wie putzen, waschen, einkaufen, kochen, Kinder betreuen und Angehörige pflegen übernehmen, sind es Frauen, die auf die ganze Woche betrachtet mehr Arbeitsstunden leisten – allerdings werden sie für deutlich weniger bezahlt. 
Arbeit
Verteilung
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Lohnnebenkosten-Kürzungen seit 2014 kosten bislang 16,8 Milliarden Euro. Mindereinnahmen durch bereits umgesetzte Lohnnebenkosten-Kürzungen.
Lohnnebenkostenkürzung ohne Gegenfinanzierung lässt Budgetdefizit explodieren
Schon bislang haben vergangene Bundesregierungen die Lohnnebenkosten für Betriebe gekürzt. Pro Jahr kostet das bereits heuer 2,9 Milliarden Euro. Entsprechend den Plänen der Wirtschaftskammer und des WIFO-Chefs sollen die Lohnnebenkosten um weitere fünf Prozentpunkte der Bruttolöhne sinken. Das kostet den Staat im Endausbau pro Jahr weitere zehn Milliarden Euro. Der Fehlbetrag im Budget 2031 beläuft sich nach fünf Jahren Senkung bereits auf 13,2 Milliarden Euro – deutlich mehr als das gesamte Sparpaket im Jahr 2026 ausmacht. Auch bis zum Ende der Legislaturperiode würde die Bundesregierung ihre Budgetziele nicht erreichen. Statt der bislang prognostizierten 3,9 Prozent des BIP im Jahr 2029 (laut Fiskalrat) fiele das Defizit mit 4,9 Prozent deutlich größer aus. 
Arbeit
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Wie der Staat mit einer Milliarde Euro die meisten Jobs schafft. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt geschaffene Jobs pro Milliarde Euro Investition/Lohnnebenkostenkürzung.
Wie der Staat mit einer Milliarde Euro die meisten Jobs schafft
In Österreich steigen die Arbeitslosenzahlen immer noch, weil der Konjunkturaufschwung bislang verhalten ausfällt. Abgabensenkungen nur für Unternehmen sind dagegen aber ineffektiv: Eine Senkung der Lohnnebenkosten um eine Milliarde Euro bringt lediglich 5.300 Jobs mehr. Mit dem Geld kann die Bundesregierung deutlich mehr herausholen: Setzt sie die gleiche Milliarde für mehr öffentlichen Konsum – sprich öffentliche Dienstleistungen bei Bildung, Gesundheit, Pflege oder Sozialem – ein, kann die Bundesregierung doppelt so viele Jobs schaffen (10.540 Stellen). Auch mehr Budget für aktive Arbeitsmarktpolitik – für das AMS, mehr Kurse für Arbeitssuchende, finanzielle Unterstützungen für Jobaufnahmen der Arbeitslosen – bringt mit 8.680 Jobs pro ausgegebener Milliarde Euro um mehr als 1,6-mal so viele Jobs wie eine Senkung der Lohnnebenleistungen. Fast genauso viele Arbeitsplätze (8.060) würde ein Bau-Konjunkturpaket in Milliardenhöhe schaffen, im Wohnbau oder im sonstigen Bau (Brücken, Tunnel, Straßen, Bahnlinien, Amtsgebäude, Sportstätten, usw.). Selbst staatliche oder private Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in Software schaffen mehr Arbeitsplätze (6.820 Stellen pro Milliarde). Lediglich ein Kauf von Fahrzeugen und zusätzliche Exporte von Firmen schaffen weniger Jobs als eine Lohnnebenkostenkürzung. 
Arbeit
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Nur die Reichsten zahlen Erbschaftssteuer. Freibeträge schützen Hauptwohnsitz und Familienbetriebe. Die Grafik zeigt welche Perzentile der Haushalte nach Nettovermögensgruppen eine Erbschaftssteuer bezahlen würde. Erst die reichsten zwei Prozent der Haushalte würden bei den Freibeträgen nach dem Modell der Grünen eine Steuer bezahlen.
Nur die Reichsten zahlen Erbschaftssteuer
Bei einer Erbschaftssteuer nach dem Modell der Grünen bezahlen die untersten 98 Prozent der Haushalte nach Nettovermögen 0 Euro Erbschaftssteuer. Betroffen wären nur sehr große Erbschaften. Denn die Freigrenze von einer Million übersteigt nur die durchschnittlichen Erbschaften der reichsten 2 Prozent der Haushalte im Land. Selbst die zweitreichste Gruppe – die darauffolgenden 8 Prozent der Haushalte – tangiert das Modell nicht, weil sie im Schnitt mit 472.000 Euro an Erbvolumen weniger als die Hälfte des vorgeschlagenen Freibetrags erben.
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Kaum Ersparnis beim Österreich-Tarif des Verbunds. Diese Grafik des Momentum Instituts vergleicht die drei Stromtarife “Verbund Classic” und “Verbund Relax” mit dem “V-Strom ÖSTERREICH”. Zu sehen ist die jeweilige Ersparnis eines typischen Haushalts im 1. und im 2. Jahr.
Kaum Ersparnis beim Österreich-Tarif des Verbunds
Der "Österreich-Tarif" der Verbund AG solle einen Arbeitspreis von "unter 10 Cent" pro Kilowattstunde betragen und damit einen Beitrag zur Inflationsbekämpfung leisten. Gestern gab der Verbund die Tarif-Details bekannt: Der Strompreis von 9,5 Cent Arbeitspreis pro Kilowattstunde (ohne Umsatzsteuer) gilt für das erste Jahr, und damit nur vorübergehend. Danach bleibt der Österreich-Tarif nicht aufrecht, sondern beträgt 12,50 Cent.  Im ersten Jahr des Strombezugs wird der Österreich-Tarif (Österreich) um 54 Euro teurer sein als das bisherige Haupt-Angebot des Verbunds (Classic) sein, das schon „Fünf-Monate Gratis Strom“ als Rabattaktion enthielt. Im zweiten Jahr nach Ablauf der Bindung können sich Kund:innen 107 Euro pro Jahr ersparen, erst nach 1 1/2 Jahren sparen sich Verbund Kund:innen somit Geld. Auch im Vergleich zum bisherigen Fixpreis-Tarif des Verbunds (Relax) ist keine große Ersparnis ersichtlich. Hier ersparen sich Kund:innen im ersten Jahr 115 Euro. Ab dem zweiten Jahr zahlen die Stromkund:innen des Verbunds allerdings 11 Euro pro Jahr mehr. Nach gut zehn Jahren sind die Verbund Kund:innen damit theoretisch wieder im Minus. 
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Der Gender Pay Gap in den Bundesländern: Frauen in Österreich arbeiten im Schnitt 120 Tage im Jahr gratis
Frauen in Österreich arbeiten im Schnitt 120 Tage im Jahr gratis
Der Equal Pay Day findet im Bundesländer-Vergleich an unterschiedlichen Tagen statt, da sich auch die geschlechtsspezifische Lohnlücke je nach Region unterscheidet. Der Gender Pay Gap in Wien liegt bei 17 Prozent und in Vorarlberg klafft die Lohnlücke zwischen voll- und teilzeitbeschäftigten Frauen und Männern bei satten 44 Prozent. Im Schnitt arbeiten Frauen (in Teilzeit oder Vollzeit) etwa 120 Tage im Jahr gratis.
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Frauen haben häufiger hohe Bildungsabschlüsse
Frauen haben häufiger hohe Bildungsabschlüsse
Die Verteilung der höchsten Bildungsabschlüsse bei den 25-64-jährigen Erwerbstätigen zeigt, dass Frauen häufiger hohe Bildungsabschlüsse haben. Innerhalb der Gruppe der 25-64-jährigen Frauen in Erwerbstätigkeit haben 27 Prozent einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss, bei Männern in der Altersgruppe sind es nur 24 Prozent. 
Verteilung
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