Autor: Barbara Schuster

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Die Balkengrafik zeigt die Arbeitslosenquote nach Alter und Geschlecht. Bei Männern steigt die Quote mit dem Alter deutlich: von 7,0 Prozent bei den 45- bis 57-Jährigen auf 15,6 Prozent bei 64-Jährigen. Bei Frauen steigt die Quote bis 61 Jahre auf 9,8 Prozent und sinkt danach stark, weil viele Frauen bereits in Pension gehen. Die Grafik zeigt, dass die Arbeitslosigkeit kurz vor dem Pensionsalter besonders hoch ist.
Je älter, umso weniger Chancen auf einen neuen Job
Die Arbeitslosenquote steigt bei Männern mit dem Alter deutlich an. In der Gruppe der 45- bis 57-Jährigen liegt sie bei 7,0 Prozent, bei 60-Jährigen bereits bei 10,8 Prozent. Bei 61-Jährigen beträgt sie 12,7 Prozent, bei 62-Jährigen 13,1 Prozent. Den höchsten Wert erreichen Männer mit 64 Jahren: 15,6 Prozent. Bei Frauen zeigt sich der höchste Wert mit 9,8 Prozent im Alter von 61 Jahren. Danach fällt die Arbeitslosenquote deutlich ab, weil viele Frauen bereits in Pension gehen können. Die Grafik verdeutlicht: Wer kurz vor der Pension arbeitslos wird, hat besonders schlechte Chancen auf einen neuen Job.
Arbeit
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Wer arbeitet, zahlt. Wer erbt, nicht. 

Wer arbeitet, zahlt. Wer erbt, nicht. 

Teilzeitkräfte zahlen beim Budget besonders drauf. Die Entlastung bei den Arbeitslosenversicherungsbeiträgen für niedrige Einkommen soll zurückgefahren werden. Künftig bleibt bei vielen weniger vom Netto. Eine Lohnkürzung am Konto. 
Verteilung
Arbeit
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Banken schulden dem Staat noch 5 Milliarden Euro. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, wie viel die Bankenrettung den Staat während der Finanzkrise 2008/09 gekostet hat (10,8 Milliarden Euro) und wie viel der Staat mittels Bankenabgabe 2011-2025 bisher eingenommen hat (5,8 Milliarden Euro).
Banken schulden dem Staat noch 5 Milliarden Euro
Österreichs Geschäftsbanken schreiben weiterhin außergewöhnlich hohe Gewinne. Gleichzeitig ist die Rechnung aus der Bankenrettung nach der Finanzkrise 2008/09 bis heute nicht beglichen. Die staatlichen Kosten der Bankenrettung beliefen sich auf 10,8 Milliarden Euro. Über die Bankenabgabe flossen zwischen 2011 und 2025 aber nur 5,8 Milliarden Euro zurück. Damit stehen die Banken beim Staat noch mit rund fünf Milliarden Euro in der Kreide. 
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Bankenrettung: Offene Rechnung von fünf Milliarden Euro endlich begleichen

Bankenrettung: Offene Rechnung von fünf Milliarden Euro endlich begleichen

Österreichs Geschäftsbanken schreiben weiterhin außergewöhnlich hohe Gewinne. Gleichzeitig ist die Rechnung aus der Bankenrettung nach der Finanzkrise 2008/09 bis heute nicht beglichen. Die staatlichen Kosten der Bankenrettung beliefen sich auf 10,8 Milliarden Euro. Über die Bankenabgabe flossen zwischen 2011 und 2025 aber nur 5,8 Milliarden Euro zurück. Damit stehen die Banken beim Staat noch mit rund fünf Milliarden Euro in der Kreide. 
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Zufällige Banken-Übergewinn in Milliardenhöhe. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt die Jahresgewinne 2025 im Vergleich zum 5-Jahresschnitt 2018-2022. Zu sehen sind: Raiffeisen-NÖ, Raiffeisen OÖ, Erste Bank Österreich, BAWAG, Bank Austria.
Zufällige Banken-Übergewinn in Milliardenhöhe
Die Gewinne der heimischen Banken liegen weiterhin deutlich über dem Niveau der Jahre vor der Zinswende. Die Bank Austria erzielte 2025 einen Jahresgewinn von 1,26 Milliarden Euro, die BAWAG 860 Millionen Euro, Raiffeisen OÖ 697 Millionen Euro, Raiffeisen Wien-NÖ 566 Millionen Euro und die Erste Bank Österreich 537 Millionen Euro. Gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2018 bis 2022 bedeutet das teils massive Zuwächse: bei Raiffeisen Wien-NÖ plus 348 Prozent, bei der Bank Austria plus 174 Prozent, bei Raiffeisen OÖ plus 169 Prozent, bei der BAWAG plus 98 Prozent und bei der Erste Bank Österreich plus 93 Prozent
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Erhöhte Bankenabgabe macht kaum fünf Prozent der Gewinne aus. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, wie viel die Bankenabgabe in Prozent der Bankengewinne ausmacht. Zu sehen ist die Entwicklung von 2011 bis 2025.
Erhöhte Bankenabgabe macht kaum fünf Prozent der Gewinne aus
Wie gering der Beitrag der Banken heute tatsächlich ist, zeigt der Blick auf die Bankenabgabe im Verhältnis zu den Gewinnen. Selbst die erhöhte Bankenabgabe macht 2025 nur 4,3 Prozent der Bankengewinne aus. In den Jahren davor lag der Anteil sogar noch niedriger: 2021 bei 1,6 Prozent, 2022 bei 1,3 Prozent, 2023 bei 1,2 Prozent und 2024 bei 1,4 Prozent. Damit ist die Abgabe im Vergleich zur Ertragslage der Banken kaum mehr als ein kleiner Abschlag auf außergewöhnlich hohe Gewinne.
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Mehrwertsteuer runter reicht nicht: Regierung muss Grundbedürfnisse gezielter absichern

Mehrwertsteuer runter reicht nicht: Regierung muss Grundbedürfnisse gezielter absichern

Am Donnerstag behandelt der Nationalrat die Senkung der Mehrwertsteuer auf ausgewählte Lebensmittel. Aus Sicht des Momentum Instituts ist klar: Eine Entlastung beim täglichen Einkauf ist dringend notwendig. Aber Lebensmittelpreise treffen nicht alle gleich. Deswegen sollte die Regierung einerseits die Liste der ausgewählten Lebensmittel stärker auf die Konsummuster von einkommensärmeren Haushalten ausrichten und weiters Handelsriesen mit Kontrollen und Preisdeckeln zur Gewinnzurückhaltung bewegen.
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Neuer Erbschaftssteuer-Rechner zeigt: Die meisten zahlen gar nichts

Neuer Erbschaftssteuer-Rechner zeigt: Die meisten zahlen gar nichts

Wer wäre von einer Erbschaftssteuer tatsächlich betroffen? Der neue Online-Rechner des Momentum Instituts liefert konkrete Antworten auf eine oft emotional geführte Debatte. Unter www.erbschaftssteuer-rechner.at können Nutzer:innen berechnen, ob und in welcher Höhe eine Erbschaftssteuer für sie anfallen würde. Das zentrale Ergebnis: Die große Mehrheit der Bevölkerung wäre nicht betroffen. Besteuert würden ausschließlich sehr große Vermögen in Millionen- und Milliardenhöhe.
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Arbeit
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Höhere Arbeitslosenversicherungsbeiträge als de-facto Lohnkürzung

Höhere Arbeitslosenversicherungsbeiträge als de-facto Lohnkürzung

Die geplante Erhöhung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge im Zuge der Budgetsanierung trifft vor allem jene, die ohnehin schon wenig bezahlt bekommen. Eine neue Auswertung des Momentum Instituts zeigt: Besonders Frauen und Geringbezahlte müssen mit spürbaren Einkommensverlusten rechnen. Selbst für viele Vollzeit-Beschäftigte bedeutet die Maßnahme de facto eine Lohnkürzung.
Arbeit
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Die Energiekrise braucht mehr als Preisdeckel

Die Energiekrise braucht mehr als Preisdeckel

Europa steckt mitten in der Energiekrise. Was als Preisschock begann, droht sich zur Versorgungskrise auszuweiten. Die Preise für Treibstoff sind weiterhin hoch, die Unsicherheit über die weitere Entwicklung ist groß. Noch sind die Lager gefüllt, doch Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer rechnet bereits im Mai mit Lieferengpässen. Gleichzeitig warnt die Branche vor einem Nachfrageschub durch Feiertage und Urlaubsreisen.
Klima
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Pensionen: Finanzierungslücke bei Selbstständigen und Bäuer:innen verkleinern

Pensionen: Finanzierungslücke bei Selbstständigen und Bäuer:innen verkleinern

Arbeitnehmer:innen zahlen sich ihre Alterspensionen fast vollständig selbst. Bei Selbstständigen und Bäuer:innen dagegen ist die Finanzierungslücke umso größer. Will die Bundesregierung bei den Pensionen sparen, kann sie deshalb den Pensionszuschuss für Bäuer:innen und Selbstständige („Partnerleistung“) streichen. Im Zuge der Budgetkonsolidierung würde sich die Bundesregierung dadurch jährlich rund 600 Millionen Euro an Pensionsausgaben ersparen.
Arbeit
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Unselbstständig Beschäftigte zahlen mehr in die Pensionsversicherung ein als Selbstständige und Bäuer:innen. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt den Beitragssatz von unselbstständig Beschäftigten, freiberuflich Selbstständigen, Selbstständigen und Bäuer:innen.
Unselbstständig Beschäftigte zahlen mehr in die Pensionsversicherung ein als Selbstständige und Bäuer:innen
Ein Grund für die Finanzierungslücke im Pensionssystem ist, dass Selbstständige und Bäuer:innen niedrigere Pensionsbeiträge von ihrem Einkommen abliefern als Arbeitnehmer:innen. Während für unselbstständig Beschäftigte 22,8 Prozent ihres Bruttogehalts einbezahlt wird, liegt der Beitragssatz für Selbstständige mit 18,5 Prozent darunter. Bei Bäuer:innen beträgt er gar nur 17 Prozent. Dieses Geld fehlt den Pensionsversicherungen an Einnahmen. Der Staat springt daher mit einer Subvention ein und stockt die fehlenden Beiträge auf 22,8 Prozent auf („Partnerleistung“). Selbstständige und Bäuer:innen erhalten damit auch ab Pensionsantritt eine höhere Pension, als ihnen von ihren eigenen Einzahlungen her zusteht – denn ein Teil ihrer Beitragsgrundlage für die Pension kommt indirekt von allen anderen Steuerzahler:innen. Großbauern haben viel mehr Einkommen und Vermögen als einfache Arbeiter:innen, genau so wie gut verdienende Selbstständige. Dass ausgerechnet ihnen der Staat einen Pensionszuschuss bezahlt, ist völlig aus der Zeit gefallen.
Arbeit
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