Autor: Sophie Achleitner

300 Treffer
Rund zwei Drittel des Gender Pay Gaps können statistisch nicht erklärt werden
Rund zwei Drittel des Gender Pay Gaps können statistisch nicht erklärt werden
Immer noch können wir nur etwa ein Drittel der Lohnlücke mit statistischen, messbaren Faktoren wie etwa die Wirtschaftstätigkeit, die Berufsgruppe, die höchste abgeschlossene Bildung, Alter, oder Beschäftigungsausmaß nicht erklären. Bildung wirkt negativ als erklärender Faktor in dieser Rechnung. Das bedeutet: Wenn es rein nach der Bildung ginge, müssten Frauen eigentlich schon mehr gezahlt bekommen, weil sie höhere Bildung haben als Männer.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Ausbleibende Unterhaltszahlungen kosten Staat 50 Millionen Euro jährlich

Ausbleibende Unterhaltszahlungen kosten Staat 50 Millionen Euro jährlich

Fehlende Kindesunterhaltszahlungen kosten Österreich jährlich rund 50 Millionen Euro – und haben sich in den letzten 20 Jahren auf über 1,03 Milliarden Euro summiert, wie unsere Analyse zeigt.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, was Väter den Staat kosten: 50 Milliarden Euro jährlich. Dem Nettoverlust durch nicht zurückgezahlte Unterhaltsvorschüsse 2024 (rund 49 Mio. Euro) ist das Frauenbudget 2024 (rund 34 Mio. Euro) gegenübergestellt.
Was Väter den Staat kosten: 50 Milliarden Euro jährlich
2024 allein waren es knapp 50 Millionen Euro (49.385.723 Euro), die unterhaltspflichtige Väter nicht zurückgezahlt haben. Mit diesen jährlich fehlenden 50 Millionen Euro könnte der Staat beispielsweise das gesamte Frauenbudget um rund 150 Prozent erhöhen (von 33,6 Millionen Euro auf über 80 Millionen Euro). Oder auch 4.940 Kindergartenplätze ein Jahr lang finanzieren, zum Vergleich: Damit wären 72 Prozent aller Kindergartenplätze im Burgenland, 43 Prozent der belegten Plätze in Vorarlberg oder rund ein Fünftel (22 Prozent) der Tiroler Kindergartenplätze für ein Jahr finanziert.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, dass fehlende Unterhaltszahlungen von Vätern in 20 Jahren Kosten von über 1 Milliarde Euro verursachen. Ausbleibenden Rückzahlungen von Unterhaltsvorschuss kumuliert von 2005 bis 2024.
Fehlende Unterhaltszahlungen von Vätern verursachen Kosten von über 1 Milliarde Euro in 20 Jahren
Die Analyse der Unterhaltsvorschuss-Statistik der Jahre 2005 bis 2024 des Justizministeriums zeigt: Seit 2005 hat der Staat Österreich insgesamt rund 2,5 Milliarden Euro an Unterhaltsvorschuss ausgezahlt. Zurückgezahlt wurden nur rund 1,5 Milliarden Euro – das ist eine Rückzahlungsquote von etwa 59 Prozent, zwei Fünftel der ausbezahlten Unterhaltsvorschüsse bleiben gänzlich aus. Seit 20 Jahren sind unterhaltspflichtige Väter also mehr als eine Milliarde Euro an Unterhaltsvorschüssen schuldig (1,03 Milliarden Euro). 2024 allein waren es knapp 50 Millionen Euro (49.385.723 Euro) die Väter nicht zurückgezahlt haben. 
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Österreich gibt pro Kind nur ein Fünftel dessen aus, was eine Person in Österreich pro Jahr erwirtschaftet - in Skandinavien ist es etwa ein Drittel.
Österreich gibt pro Kind nur ein Fünftel dessen aus, was eine Person in Österreich pro Jahr erwirtschaftet.
Der OECD-Bericht Education at a Glance 2025 vergleicht, wie viel Länder pro Kind in der Elementarbildung ausgeben – gemessen am Bruttoinlandsprodukt pro Kopf. In Österreich entspricht dieser Wert rund 21 Prozent: Für jedes Kind im Kindergarten- oder Vorschulalter wird also etwa ein Fünftel dessen ausgegeben, was eine Person im Durchschnitt pro Jahr erwirtschaftet. Damit liegt Österreich unter dem EU-Durchschnitt.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Österreich weit entfernt von EU-Zielen hinsichtlich Kinderbetreuung
Österreich weit entfernt von EU-Zielen hinsichtlich Kinderbetreuung
Während skandinavische Länder die Barcelona-Ziele seit Jahren deutlich übererfüllen, hat Österreich das EU-Ziel für 2020 – eine Betreuungsquote von 33 Prozent – erst mit jahrelanger Verzögerung im Jahr 2025 erreicht.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Österreich nur im Mittelfeld bei Ausgaben für Elementarbildung
Österreich nur im Mittelfeld bei Ausgaben für Elementarbildung
Österreich gibt aktuell nur rund 0,7 Prozent seiner Wirtschaftsleistung für die Elementarbildung aus. Damit liegt Österreich lediglich im EU-Durchschnitt, während andere Länder deutlich stärker in die frühkindliche Bildung investieren. Skandinavische Länder wie Finnland (1,2 Prozent), Schweden (1,6 Prozent) oder Island (1,7 Prozent) investieren mehr als doppelt so viel gemessen an ihrer Wirtschaftsleistung in die frühkindliche Bildung und Betreuung.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Tag der Elementarbildung: Österreich investiert zu wenig in die Bildung der Jüngsten

Tag der Elementarbildung: Österreich investiert zu wenig in die Bildung der Jüngsten

Am 24. Jänner ist internationaler Tag der Elementarbildung: Österreich nimmt für die Bildung und Betreuung der jüngsten Kinder deutlich weniger Geld in die Hand als viele andere europäische Länder.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Fehlender Teuerungsausgleich: Familien und Arbeitslose verlieren stark an Kaufkraft
Elderly Couples talking about finance with piggy bank

Fehlender Teuerungsausgleich: Familien und Arbeitslose verlieren stark an Kaufkraft

Mit 1. Jänner 2026 setzt die Bundesregierung die Inflationsanpassung zahlreicher Sozialleistungen für zwei Jahre aus. Betroffen sind Familienleistungen wie Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld und Kinderabsetzbetrag. Leistungen, die in den letzten zwei Jahrzehnten ohnehin an Kaufkraft verloren haben. Das Arbeitslosengeld und die Notstandshilfe wurden gar nicht erst in den jährlichen Anpassungsmechanismus aufgenommen.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Die Familienbeihilfe hat seit 2003 um 27 % an Kaufkraft verloren
Familienbeihilfe trotz Erhöhungen in den letzten 20 Jahren durch Inflation stark abgewertet
Da die Sozialleistungen bis 2023 zwar in unregelmäßigen Abständen erhöht, aber nie jährlich an die Inflation angepasst wurden, ist in den vergangenen 20 Jahren ein enormer Wertverlust entstanden. Die monatliche Familienbeihilfe hat im Vergleich zum Jahr 2003 um 27 Prozent an Kaufkraft verloren:.
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Durch Kaufkraftverlust verlor eine Familie mit 2 Kindern seit 2003 rund 18.000 Euro an Familienbeihilfe
Familie mit 2 Kindern fehlen knapp 18.000 Euro an Familienbeihilfe
Am Beispiel einer Familie mit zwei Kindern zeigt sich, welche Folgen die fehlende Indexierung hat. Die inflationsbedingte Lücke summiert sich bis 2026 auf fast 18.000 Euro – ein erheblicher Betrag für Familienbudgets. Auch die jährlichen Anpassungen seit 2023 konnten dies nicht umkehren, denn der Wertverlust der Jahre zuvor wurde damit nicht abgegolten. 
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Wertverlust des Arbeitslosengeld nach Dauer der Arbeitslosigkeit. Nach 1 Jahr 8 %, nach 3 Jahren 15 % nach 5 Jahren 27 %.
Arbeitslosengeld verliert jeden Monat an Kaufkraft
Beim Arbeitslosengeld und der Notstandshilfe gab es generell noch nie eine Indexierung. Die ausbezahlten Beträge orientieren sich am Nettoeinkommen vor Verlust des Arbeitsplatzes. Wer seit einem Jahr arbeitslos ist, hat mit Ende 2025 8 Prozent an Kaufkraft verloren, bei 3-jähriger Arbeitslosigkeit beträgt der Wertverlust 15 Prozent und bei 5 Jahren Arbeitslosigkeit summiert sich der Verlust bereits auf 27 Prozent.
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full