Rekordarbeitslosigkeit im März 2020
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/ 7. Mai 2020

Kurz nach dem Tag der Arbeit ist die Lage am Arbeitsmarkt noch einmal etwas schlechter als im März. Das AMS zählt 571.477 Arbeitslose (inkl. SchulungsteilnehmerInnen), ein Plus von 58,2% zum Vorjahr, wobei die Arbeitslosigkeit bei Männern etwas stärker als Frauen zugenommen hat.

Der Bundesländervergleich zeigt: Tirol ist mit +107,6% am stärksten betroffen, gefolgt von Salzburg mit +82,7%. Wien kommt mit “nur” +40,6% vergleichsweise “gut” weg.

Wie erwartet ist die Arbeitslosigkeit am stärksten in der Gastronomie gestiegen, danach kommen mit Respektabstand Handel und Bau. Alle Sektoren sind betroffen und sogar im Gesundheitswesen gibt es ein leichtes Plus.

Bei der Betrachtung nach Bildungsgrad zeigt sich: Akademiker kommen mit 37,2% “am besten” weg - im Gegensatz zu Menschen mit Lehre mit +70,2%.

Im Gegensatz zum Virus trifft der enorme Anstieg der Arbeitslosen den Großteil der Gesellschaft härter als die typischerweise benachteiligten Gruppen am Arbeitsmarkt. Bei “gesunden” Menschen und jenen im Haupterwerbsalter von 25 bis 49 Jahren gibt es je über 65% mehr Arbeitslose. AusländerInnen sind mit +67% stärker betroffen als InländerInnen.

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