Schlagwort: Kaufkraft

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Säulendiagramm des Momentum Instituts: In den meisten Branchen der Herbstlohnrunde sind die Reallöhne, also die inflationsbereinigten Löhne, seit September 2019 leicht gesunken. Stand September 2026: Eisenbahn/ÖBB minus 1,8 Prozent, IT minus 1,6 Prozent, Handel minus 1,3 Prozent, Handwerk und Gewerbe minus 0,3 Prozent. Nur die Güterbeförderung verzeichnet ein Plus von 0,3 Prozent. Über alle Kollektivvertragsbranchen beträgt der Rückgang 0,9 Prozent; dieser Vergleichswert ist dunkelrosa hervorgehoben. Quelle: Statistik Austria, eigene Berechnung. Für Handel und Güterbeförderung wird jeweils der Durchschnitt von Angestellten und Arbeiter verwendet. Die Septemberinflation 2026 ist mit 3,6 Prozent laut WIFO-Schnellschätzung berücksichtigt.
Herbstlohnrunde: Reallöhne in den meisten verhandelnden Branchen seit 2019 leicht gesunken
In den großen verhandelnden Branchen haben die Löhne während Corona und zwei Kriegen (Ukraine, Iran) nicht mit der Teuerung Schritt gehalten. Am stärksten fallen die Löhne der Eisenbahner:innen mit einem Kaufkraftverlust von 1,8 Prozent zurück, gefolgt von der IT mit 1,6 Prozent und der größten verhandelnden Branche, dem Handel, mit 1,3 Prozent. Handwerk und Gewerbe verzeichnete nur einen leichten Realeinkommensverlust von 0,3 Prozent. Ein leichtes Reallohnplus gibt es bislang nur für die Güterbeförderung (LKW, Kleintransporte) mit 0,3 Prozent. Im österreichweiten Durchschnitt aller Branchen sank die Kaufkraft um 0,9 Prozent in den vergangenen sieben Jahren von September 2019 bis September 2026. Das zeigt ein Vergleich des Tariflohnindex der Statistik Austria mit der Inflation für jene verhandelnden Branchen mit einem Anteil von über einem Prozent an allen Beschäftigten.
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Herbstlohnrunde: KV-Löhne in vier von fünf Branchen niedriger als 2019

Herbstlohnrunde: KV-Löhne in vier von fünf Branchen niedriger als 2019

Bei der Eisenbahn haben KV-Mindestlöhne 1,8 Prozent weniger Kaufkraft als 2019. Auch IT und Handel haben die Teuerung der letzten Jahre nicht aufgeholt.
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Die Familien zahlen die Rechnung

Die Familien zahlen die Rechnung

Das Doppelbudget verspricht Sanierung. Für viele Familien heißt es weniger Geld am Konto und weniger Sicherheit im Alltag.
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Nicht vollständige Pensionsanpassung reduziert Kaufkraft von Durchschnittspension. Anstieg der Bruttopension 2027 aufs ganze Jahr gerechnet.
Nicht vollständige Pensionsanpassung reduziert Kaufkraft von Durchschnittspension
Werden die Pensionen, wie von der Regierung heute vorgesehen, angepasst, ist der Kaufkraftverlust für etliche Pensionist:innen beträchtlich. Eine:r Pensionist:in mit durchschnittlicher Pension (1.949 Euro brutto im Monat) fehlen 95 Euro jährlich auf den vollen Teuerungsausgleich. Dieser Betrag fehlt auch bei jeder zukünftigen Pensionsanpassung. Eine Frau mit durchschnittlichem Pensionsbezug verliert brutto jährlich 74 Euro. Bei einem Mann mit Durchschnittspension verursacht die Pensionserhöhung unter der Inflation einen Kaufkraftverlust von 124 Euro jährlich. Beziehenden von einer überdurchschnittlich hohen Pension mit 4.000 Euro monatlich fehlen künftig 196 Euro im Jahr. Ein:e Pensionist:in mit 1.350 Euro Pension, also wenige Euro über der Grenze der Ausgleichszulage, fällt um 66 Euro jährlich um.
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Höhere Arbeitslosenversicherungsbeiträge als de-facto Lohnkürzung

Höhere Arbeitslosenversicherungsbeiträge als de-facto Lohnkürzung

Die geplante Erhöhung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge im Zuge der Budgetsanierung trifft vor allem jene, die ohnehin schon wenig bezahlt bekommen. Eine neue Auswertung des Momentum Instituts zeigt: Besonders Frauen und Geringbezahlte müssen mit spürbaren Einkommensverlusten rechnen. Selbst für viele Vollzeit-Beschäftigte bedeutet die Maßnahme de facto eine Lohnkürzung.
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Wenn der Einkauf zum Stresstest wird

Wenn der Einkauf zum Stresstest wird

Die Teuerung hat Österreich fest im Griff. Jede:r Dritte kommt mit seinem Einkommen schlechter aus als noch vor einem Jahr. Bei jenen, die in den letzten Monaten Einkommensverluste hinnehmen musste, etwa wegen Jobverlust, sind es sogar 72 Prozent laut Statistik Austria. Hauptgrund ist der Preisanstieg bei Lebensmitteln, Wohnen, Energie. 
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Metaller-Abschluss 2025: Einmalzahlung bedeutet Einkommensverlust von rund 12.000 Euro

Metaller-Abschluss 2025: Einmalzahlung bedeutet Einkommensverlust von rund 12.000 Euro

Die diesjährigen Lohnabschlüsse in der Metalltechnischen Industrie kombinieren prozentuelle Erhöhungen mit einer Einmalzahlung. Das Momentum Institut zeigt: Während die Einmalzahlungen in den kommenden zwei Jahren die Kaufkraft stabilisieren, führt der Abschuss in den Folgejahren zu empfindlichen Einkommensverlusten.  
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Einmalzahlung: Durchschnitt verliert langfristig 12.000 Euro. 2026 sichert die Einmalzahlung die Kaufkraft, über die nächsten 10 Jahre sinkt sie jedoch stetig. Die Grafik zeigt die Entwicklung durch die Einmalzahlung der durchschnittlichen Löhne in der Metaller-Branche bis ins Jahr 2035 und wie die Entwicklung wäre, wenn 2026 (2027) stattdessen die Inflation mit 2,8 Prozent (2,9 Prozent) in der Lohnerhöhung abgegolten wird.
Metaller-KV 2025 – Einmalzahlung: Durchschnitt verliert langfristig 12.000 Euro
Eine Modellrechnung für einen durchschnittlichen Metaller-Lohn von 3.700 Euro brutto verdeutlicht:  In den Jahren 2026 und 2027 federt die Einmalzahlung die Teuerung im Schnitt noch ab. Ab 2028 aber beginnt die Schere auseinanderzugehen: Weil die Einmalzahlung (i.H.v. 1.000 Euro) nicht in die Grundlöhne einfließt, verpufft sie. Jede weitere prozentuelle Erhöhung wirkt dann nur auf einer niedrigeren Basis. Über zehn Jahre summiert sich der Verlust auf 12.000 Euro brutto
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Null-Lohnrunden schaden allen

Null-Lohnrunden schaden allen

Die Diskussion um Löhne und Gehälter entzündet sich regelmäßig an der Frage, ob Beschäftigte „maßhalten“ sollten, insbesondere in wirtschaftlich angespannten Zeiten. Wirtschaftsliberale Ökonomen und Vertreter der Industrie fordern oft Lohnzurückhaltung, begründet mit der Behauptung, die Löhne seien zuletzt schneller gestiegen als die Produktivität. Doch ein genauer Blick auf die Zahlen zeigt ein differenziertes Bild.
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Öffentlicher Dienst: Mit Nulllohnrunde kehrt der Kaufkraftverlust zurück

Öffentlicher Dienst: Mit Nulllohnrunde kehrt der Kaufkraftverlust zurück

Morgen demonstrieren Vertragsbedienstete und Beamte im öffentlichen Dienst für höhere Gehälter. Die Jahre hoher Inflation sind zwar überwunden, doch die Preise steigen nach wie vor. Eine Nulllohnrunde würde einen erneuten Kaufkraftverlust für Öffentlich Bedienstete bringen. Das zeigt eine Analyse des Momentum Instituts.
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Öffentlicher Dienst: Mit einer Nulllohnrunde hinken die kollektivvertraglichen Löhne den Preisen nächstes Jahr hinterher. Abgebildet sind die Verbraucherpreise 2019, Kollektivvertragliche Löhne von 2020 bis 2024, Kollektivvertragliche Löhne 2025 mit Gehaltserhöhung (voller Inflationsausgleich) und Kollektivvertragliche Löhne 2025 mit Nulllohnrunde.
Öffentlicher Dienst: Mit einer Nulllohnrunde hinken die kollektivvertraglichen Löhne den Preisen nächstes Jahr hinterher
Die Gehälter im öffentlichen Dienst blieben hinter den Preisanstiegen der letzten Jahre zurück. Eine Analyse des Tariflohnindex seit 2019 zeigt, dass die tatsächliche Kaufkraft zur Hochphase der Inflation rasant einbrach: Im Dezember 2022 blieben die Gehälter im öffentlichen Dienst um rund 10 Prozentpunkte unter der Teuerung. Erst mit dem letzten Gehaltsabschluss holten die Löhne heuer wieder zur Teuerung auf, gemessen am Ausgangsjahr 2019. Die Kaufkraftverluste in der Zwischenzeit mussten die Beschäftigten selbst tragen. Verglichen werden hier die kollektivvertraglichen Löhne laut Tariflohnindex für den Öffentlichen Dienst, die Verbraucherpreise der Statistik Austria sowie der erwarteten Inflation 2025 aus der WIFO-Konjunkturprognose (2,2 Prozent).
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Öffentlich Bedienstete: Mit einer Nulllohnrunde kippt die Kaufkraft wieder ins Negative. Abgebildet sind drei Szenarien: Kaufkraft im Vergleich zu 2019, Kaufkraft mit Gehaltserhöhung (voller Inflationsausgleich) oder Kaufkraft mit Nulllohnrunde.
Öffentlicher Dienst: Mit einer Nulllohnrunde kippt die Kaufkraft wieder ins Negative
Mit einer Nulllohnrunde verlieren die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst nächstes Jahr an Kaufkraft. Ende Oktober 2024 lag die Kaufkraft der kollektivvertraglichen Löhne im Öffentlichen Dienst noch -0,3 Prozentpunkte unter der seit 2019 aufgelaufenen Teuerung. Mit einer Nulllohnrunde wird ihre Kaufkraft bis Ende nächsten Jahres weiter fallen: auf bis zu -3,3 Prozent. Im Jahresmittel 2025 liegt die monatliche Kaufkraft um -2,3 Prozent unter dem Niveau von 2019. Bei einer Gehaltsanpassung um die aufgelaufene Inflation des Vorjahres starten die Öffentlich Bediensteten das kommende Jahr mit einem Kaufkraftplus von 2,5 Prozent (im Vergleich zu 2019). Bis Ende 2025 wird sich dieses Plus allerdings fast neutralisieren (+0,4 Prozent), wenn die Preise über das nächste Jahr hinweg kontinuierlich steigen. Verglichen werden hier die kollektivvertraglichen Löhne laut Tariflohnindex für den Öffentlichen Dienst, die Verbraucherpreise der Statistik Austria sowie der erwarteten Inflation 2025 aus der WIFO-Konjunkturprognose (2,2 Prozent). 
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