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Tank-Schock: Dieselaufschlag auf Rekordhoch

Tank-Schock: Dieselaufschlag auf Rekordhoch

Diesel-Fahrer:innen tankten vergangene Woche so teuer wie noch nie. Fast 60 Prozent des Dieselpreisanstiegs seit Beginn des Iran-Kriegs macht der höhere Aufschlag der Mineralölkonzerne aus. Der Anteil von Steuern und Abgaben am Preisanstieg ist vergleichsweise klein. Das Momentum Institut empfiehlt eine Gewinnmargen-Begrenzung, um die Spritpreise stärker zu bremsen, sowie eine höhere Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne.
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Aufschlag und Ölpreis heizen Treibstoffpreise an. Der Benzinpreis in der Vorkriegswoche lag bei 1,51 Euro. Seit Kriegsbeginn stieg er im Durchschnitt auf 1,94 Euro. Davon entfallen 20 Cent auf Rohöl, fünf Cent auf Steuern und 18 Cent auf den höheren Aufschlag. Der Dieselpreis stieg von 1,55 Euro auf 2,24 Euro. Davon entfallen 20 Cent auf Rohöl, 10 Cent auf Steuern und Abgaben und 40 Cent auf den höheren Aufschlag.
Aufschlag und Ölpreis heizen Treibstoffpreise weiter an
Seit Beginn des US-Iran-Kriegs steigen die Preise für Diesel und Benzin erneut auf Rekordwerte. Diesel war noch nie so teuer wie in der vergangenen Woche. Zuletzt lag der Preis an der Zapfsäule für einen Liter Diesel im Wochen-Durchschnitt (14. – 20. September) bei 2,24 Euro. Ende Februar unmittelbar vor dem Beginn des US-Iran-Kriegs waren es mit 1,55 Euro um fast 70 Cent weniger. 20 Cent machte der gestiegene Rohölpreis am Weltmarkt aus. Raffinerien inklusive Tankstellen schlugen 40 Cent darauf. Nur 10 Cent waren auf Steuern und Abgaben zurückzuführen. Der Benzinpreis stoppte kurz vor seinen Rekordwerten, die 2022 kurz nach dem russischen Angriff auf die Ukraine zu sehen waren. Zwischenzeitlich war er wieder gefallen. Doch seit Beginn des Iran-Krieges haben die Tankstellen den durchschnittlichen Benzinpreis um 43 Cent von 1,51 Euro/Liter auf 1,94 Euro/Liter erhöht. Davon entfallen ebenfalls 20 Cent auf den gestiegenen Rohölpreis. Ähnlich viel (18 Cent) schlagen Mineralölkonzerne auf den Preis auf. Nur 5 Cent gehen auf höhere Steuern und Abgaben zurück.
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Die OMV mit ihren Raffinerien ist Kriegsgewinner. Die Raffinerie-Marge ist heute 3,5-mal so hoch wie vor dem Ukraine-Krieg.
Die OMV mit ihren Raffinerien ist Kriegsgewinner
Auch die Raffinerie-Marge der OMV ist seit Beginn des Ukraine-Kriegs regelrecht explodiert und ist heute 3,5-mal so hoch wie davor (Mittelwert Q1/18-Q4/21: 2,47 Cent pro Liter). Vor dem Ukraine-Krieg lag diese Marge meist bei wenigen Cent pro Liter. Nach Kriegsbeginn schoss sie stark nach oben. Auch 2026 bleibt sie deutlich erhöht. Cent pro Liter und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Die Raffinerie-Marge zeigt vereinfacht gesagt, wie viel im Raffineriegeschäft pro Liter hängen bleibt. Sie beschreibt die Differenz zwischen dem Preis für Rohöl und dem Wert der daraus erzeugten Produkte wie Benzin, Diesel oder Heizöl.
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