Schlagwort: Spritpreisbremse

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Spritpreisbremse drückt Mehrkosten aufgrund steigender Treibstoffpreise um ein Fünftel

Spritpreisbremse drückt Mehrkosten aufgrund steigender Treibstoffpreise um ein Fünftel

Die Spritpreisbremse bremst die Mehrkosten durch teuren Sprit insgesamt um ein gutes Fünftel (21,2 Prozent). Die gestiegenen Spritpreise belasten ärmere Haushalte anteilig stärker, da sie einen größeren Teil ihres Einkommens dafür aufwenden müssen. Die Bremse schützt ärmere Haushalte besser vor steigenden Preisen als einkommensstärkere. Das Momentum Institut hat die Verteilungseffekte der Spritpreisbremse für die Haushaltszehntel auf Basis von Zahlen der Europäischen Kommission, Statistik Austria und der E-Control simuliert.
Verteilung
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Höhere Treibstoffpreise kommen Autofahrenden teuer. Mehrausgaben der Haushalte mit Verbrenner-Pkw im Monat. Die Grafik zeigt die Mehrkosten in Euro jeweils für Benziner und Diesel-Fahrzeuge in den Haushaltszehntel und um wie viel die Spritpreisbremse die Kosten dämpft.
Höhere Treibstoffpreise kommen Autofahrenden teuer
Umgerechnet auf einen Monat kosten die höheren Spritpreise seit Beginn des Iran-Kriegs die Haushalte im Mittel je nach Kraftstoff unterschiedlich viel. Haushalte mit Dieselfahrzeugen kostet der teurere Sprit im Monat um 50 Euro mehr, Haushalte mit Benzinern im Durchschnitt 17 Euro mehr. Die Spritpreisbremse verhindert zusätzliche monatliche Mehrkosten in Höhe von 10 Euro (Diesel) und 8 Euro (Benzin). Damit verhindert die Spritpreisbremse für Benziner-Haushalte im Schnitt rund ein Drittel der Mehrkosten (31,6 Prozent), für Haushalte mit Diesel-Pkw ist es rund ein Sechstel (16,9 Prozent).
Verteilung
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Teure Spritpreise treffen ärmere Haushalte stärker. Mehrkosten für Haushalte mit Verbrenner-Pkw in Prozent des Haushaltseinkommens. Die Grafik zeigt den Anteil der Mehrkosten bzw. verhinderte Mehrkosten durch die Spritpreisbremse am Haushaltseinkommen bedingt durch den Anstieg bei Treibstoff für die Haushaltszehntel.
Teure Spritpreise treffen ärmere Haushalte stärker
Der Iran-Krieg hat die Spritpreise in die Höhe schnellen lassen. Die gestiegenen Treibstoffpreise bedeuten für betroffene Haushalte mit Verbrenner-Pkw in Österreich im Schnitt Mehrkosten von 1,2 Prozent ihres monatlichen Nettoeinkommens. Die Spritpreisbremse verhindert weitere Mehrkosten in Höhe von 0,3 Prozent des Haushaltseinkommens. Das entspricht einem guten Fünftel der Mehrkosten.   Die teureren Spritpreise belasten ärmere Haushalte deutlich stärker anteilig zum Einkommen. Autofahrende im ärmsten Haushaltszehntel müssen im Durchschnitt 3 Prozent mehr ihres Einkommens aufwenden, wenn sie weiter tanken wie bisher. Ohne Spritpreisbremse würde sich die monatliche Mehrbelastung auf insgesamt 3,9 Prozent belaufen.   Bei Haushalten im bestbezahlten Zehntel bedeutet der Preisanstieg an der Zapfsäule abzüglich der Preisbremse lediglich Mehrkosten in Höhe von 0,7 Prozent anteilig am Einkommen. Hier drückt die Preisbremse die Mehrausgaben von insgesamt 0,9 Prozent um 0,2 Prozent.
Verteilung
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