Schlagwort: Strompreise

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Die Inflation mit Preiseingriffen noch heuer unter zwei Prozent drücken. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, wie zielgerichtete Preiseingriffe die hohe Inflation nachhaltig senken können. Von 2,5 Prozent Jahresinflation, lässt sich die Inflation durch Maßnahmen auf 1,3 Prozent drücken. Betrachtete Maßnahmen sind: der Energiekrisenmechanismus, die Deckelung aller Mieterhöhungen bei 2 Prozent, die Senkung der Mehrwertsteuer auf 0 Prozent für alle Lebensmittel, die Abschaffung des Österreich-Aufschlags, sowie die Begrenzung von Profitmargen bei Lebensmitteln. 
Die Inflation mit Preiseingriffen noch heuer unter zwei Prozent drücken
Im Durchschnitt sagen die Wirtschaftsforschungsinstitute eine Inflationsrate von 2,45 Prozent (Jahresdurchschnitt) für heuer vorher. Aus heutiger Sicht verfehlt die Bundesregierung ihr 2-Prozent-Ziel damit um ein Stück. Mit weiteren preisdämpfenden Maßnahmen kann sie ihr Ziel erreichen, wenn diese zumindest ab Jahresmitte in Kraft treten. Bei Lebensmitteln lässt sich durch eine Streichung der Mehrwertsteuer auf alle Lebensmittel die Jahres-Inflationsrate deutlich senken. Preisdeckel für überlebensnotwendige Grundnahrungsmittel, eine Begrenzung übermäßiger Profitmargen sowie mehr Tempo bei der Abschaffung des „Österreich-Aufschlags“ bis zur Jahresmitte würden Lebensmittel ebenfalls günstiger machen. Beim Strom sollten die Bundesregierung und die Landesregierungen ihre Preissenkungsmaßnahmen fortsetzen. Setzen sie einen „10 Cent pro Kilowattstunde für alle Stromkund:innen Tarif“, wie ihn der Verbund und die niederösterreichische EVN vorgeben, sinkt die Inflation im Energiebereich. Eine strengere Mietpreisbremse, die auch für den privaten Bereich die Mieten auf zwei Prozent deckelt und dien Katalog der Betriebskosten überarbeitet, kann für niedrigere Lebenshaltungskosten beim Wohnen sorgen. Insgesamt lässt sich damit die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2026 auf 1,9 Prozent drücken. 
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Bis zu 284 Euro Ersparnis: Neuer Verbund-Tarif unterbietet fast alle Landesenergieversorger

Bis zu 284 Euro Ersparnis: Neuer Verbund-Tarif unterbietet fast alle Landesenergieversorger

Der mehrheitlich staatliche Stromkonzern Verbund hat mit dem angekündigten Österreich-Stromtarif ab März einen neuen, günstigeren Stromtarif in Aussicht gestellt. Mit einem Netto-Arbeitspreis von 9,5 Cent pro kWh soll Strom deutlich günstiger werden. Das Momentum Institut hat die bislang bekannten Konditionen mit den aktuellen Tarifen der Landesenergieversorger verglichen. Die Analyse zeigt: Der neue Verbund-Tarif wird deutlich günstiger als fast alle Landesversorger. Das Momentum Institut empfiehlt einen maximalen staatlichen Strompreis, damit günstiger Strom auch in allen Haushalten und Betrieben ankommt.
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Staatlich geregelte Stromtarife können Strompreise weiter senken. Die Grafik zeigt die Strompreise inklusive Umsatzsteuer für einen typischen Haushalt (ohne Netzkosten, Abgaben auf Netzkosten und andere Stromabgaben). Gezeigt werden die Preise für einen Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 3.500 kWh folgender Energieanbieter: Energie Graz, Verbund (aktuelle Tarife), Burgenland Energie, Energie Klagenfurt, Linz Strom AG, Energie Steiermark, EVN (NÖ), KELAG (Kärnten), Salzburg AG, Wien Energie, Energie AG Oberösterreich, Verbund (Österreich-Tarif), illwerke vkw, TIWAG, sowie im Rahmen des angekündigten Energiekrisenmechanismus und dem bereits beschlossenen Sozialtarif.
Staatlich geregelte Stromtarife können Strompreise weiter senken
Der mehrheitlich staatliche Stromkonzern Verbund hat mit dem angekündigten Österreich-Stromtarif ab März 2026 einen neuen, günstigeren Stromtarif in Aussicht gestellt. Mit einem Netto-Arbeitspreis von 9,5 Cent pro kWh soll Strom deutlich günstiger werden. Die Analyse zeigt: Der neue Verbund-Tarif wird deutlich günstiger als fast alle Landesversorger.  Unter der Annahme, dass die jährliche Grundpauschale im neuen Verbund-Tarif nicht höher ausfällt als in den bestehenden Verbund-Tarifen (Details dazu sind bisher nicht veröffentlicht), ergibt sich für einen typischen Haushalt mit 3.500 kWh Jahresverbrauch ein Strompreis von 467 Euro pro Jahr (inkl. Umsatzsteuer, ohne Netzentgelte und Abgaben). Damit liegt der neue Tarif klar unter fast allen Landesenergieversorgern und Stadtwerken größerer Städte – mit Ausnahme von Tirol und Vorarlberg. Bei der TIWAG in Tirol liegt der Preis um 31 Euro jährlich unter dem Österreich-Tarif des Verbunds, bei den Illwerken in Vorarlberg sind es 26 Euro weniger.  Das größte Einsparpotenzial zeigt die Analyse für Haushalte in der Steiermark (190 Euro teurer im Vergleich zum Verbund Österreich-Tarif), im Burgenland (219 Euro teurer), in Klagenfurt (211 Euro teurer), Linz (190 Euro teurer) und in Graz (284 Euro teurer). Dort spart ein Wechsel zum Verbund-Österreich-Tarif über 190 Euro pro Jahr.  Aber auch in Niederösterreich (175 Euro teurer), in Kärnten (123 Euro teurer) Salzburg (122 Euro teurer) und in Wien (bis zu 111 Euro teurer) liegen die aktuellen Strompreise deutlich über dem künftigen Österreich-Tarif. Die Kosten der Energie AG in Oberösterreich liegen 67 Euro über dem Österreich-Tarif. 
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Industriestrategie: Solide Ansätze, große Leerstellen

Industriestrategie: Solide Ansätze, große Leerstellen

Die Bundesregierung hat ihre Industriestrategie vorgestellt und legt damit erstmals einen umfassenden industriepolitischen Rahmen vor. Doch wer genauer hinschaut, merkt schnell: Neben sinnvollen Ansätzen klaffen dort, wo es strategisch teuer und politisch heikel wird, auffällige Lücken.
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Regierungsklausur: Preisdämpfende Maßnahmen bringen Ersparnis

Regierungsklausur: Preisdämpfende Maßnahmen bringen Ersparnis

Die Bundesregierung greift endlich stärker in die Preise bei Lebensmitteln und Energie ein. Die Mehrwertsteuersenkung entlastet ärmere Haushalte relativ zum Einkommen stärker. Die Strompreise werden gesenkt, beide Maßnahmen zusammen bringen durchschnittlichen Haushalten, die zum Verbund wechseln, im Jahr rund 325 Euro Ersparnis, wie das Momentum Institut berechnet hat.
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Teuerung bleibt 2026 strukturelles Problem

Teuerung bleibt 2026 strukturelles Problem

Auch 2026 wird es in Österreich teurer. Die aktuelle Übersicht von bereits absehbaren Preisentwicklungen zeigt: Während einzelne staatliche Abgaben sinken, steigen auch im kommenden Jahr jene Kosten weiter, die für das Leben unverzichtbar und alternativlos sind: Wohnen, Energie, Mobilität und Lebensmittel. 
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Was 2026 teurer wird. Preiserhöhungen in 2026 in den Bereichen: Energie, Wohnen, Mobilität, und Lebensmittel.
Was 2026 teurer wird
Ein Blick auf die Preisentwicklung für 2026 zeigt: Lebensmittel verteuern sich laut Prognose um 3,2 Prozent – eine Belastung, die sich Monat für Monat bei jedem Einkauf bemerkbar macht. Auch das Wohnen bleibt ein Kostentreiber. Richtwert- und Kategoriemieten steigen um 1 Prozent, freie ungeschützte Mieten und Grundmieten der Genossenschaften werden am 1. April voraussichtlich um 3,25 Prozent erhöht. Damit steigen die Wohnkosten erneut, gerade im Hochpreissegment des privaten Neubaus schützt die von der Regierung konzipierte Mietpreisbremse nicht ausreichend. Zusätzlich steigt auch die Betriebskostenpauschale um bis zu 10 Prozent. Zwar reduziert die Regierung die Elektrizitätsabgabe von 1,5 Cent pro Kilowattstunde auf 0,1 Cent/kWh und damit um 93,3 Prozent – das ist aber nur eine staatliche Abgabensenkung auf Zeit die den Haushalten im Schnitt wenig Ersparnis bringt und die Strompreise nicht nachhaltig senkt. Weiters wird der Erneuerbaren-Förderbeitrag um 22 Prozent reduziert. Doch dem gegenüber stehen Preisanstiege bei den Netzentgelten, für Strom in Höhe von 1,3 Prozent, für Gas wird sogar 18,2 Prozent mehr fällig. Auch Mobilität wird spürbar teurer. Die Vignette kostet um 2,9 Prozent mehr, ÖBB-Tickets steigen um 3,5 Prozent, das Klimaticket kostet sogar um 18,7 Prozent mehr und wird von 1.179,30 Euro (Januar 2025) auf 1.400 ab 1.1.2026 pro Ticket angehoben.
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Elektrizitätsabgabe: Ohne Preiseingriffe bleibt Strom teuer

Elektrizitätsabgabe: Ohne Preiseingriffe bleibt Strom teuer

Die Bundesregierung senkt ab 2026 die Elektrizitätsabgabe auf Strom. Die Maßnahme reicht nicht aus, um die massiv gestiegenen Strompreise nachhaltig zu dämpfen. Deutlich günstiger wird Strom nur dort, wo die Bundesregierung in die Preise eingreift – etwa mit einem Sozialtarif.
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Erst mit Preiseingriffen wird Strom wirklich günstiger. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, dass geregelte Strompreise im Sozialtarif die Stromkosten um 40 Prozent senken.
Erst mit Preiseingriffen wird Strom wirklich günstiger
Weniger Elektrizitätsabgabe und ein reduzierter Ökostrombeitrag bringen eine geringe Ersparnis in Höhe von rund 6 Prozent für Haushalte. Im Schnitt bezahlt ein 4-köpfiger Haushalt 2025 1.176 Euro im Jahr für seine Stromrechnung. Durch die Kürzung der Elektrizitätsabgabe zahlt der Haushalt künftig um 67 Euro weniger pro Jahr. Angesichts der Preisexplosion der letzten Jahre bleibt Strom damit weiterhin teuer. Deutlich günstiger wird Strom dort, wo die Preise staatlich klar geregelt werden: im Sozialtarif für rund 290.000 Haushalte – darunter Menschen mit geringem Einkommen oder Mindestpensionist:innen. Damit zahlen ärmere Kund:innen ab April 2026 um 40 Prozent weniger für Strom. Im Sozialtarif regelt die Bundesregierung die Strompreise für einen von 14 Haushalten. Alle anderen Haushalte und Betriebe nehmen die Stromkonzerne weiter aus, während sie selbst aufgrund der Preiserhöhungen im Geld schwimmen.
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Netzausbau: Stromkonzerne beteiligen – Verbraucher:innen entlasten

Netzausbau: Stromkonzerne beteiligen – Verbraucher:innen entlasten

Die Strompreise explodieren. Um die Preise für die Kundschaft zu drücken, schüttet der größte Stromerzeuger, der Verbund-Konzern, nun eine Sonderdividende aus. Warum hier endlich die Richtigen etwas beitragen, das aber noch nicht ausreicht, um die Stromkosten nachhaltig zu drücken.
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Inflation: 6.700 Euro durchschnittliche Mehrkosten pro Jahr als noch 2020

Inflation: 6.700 Euro durchschnittliche Mehrkosten pro Jahr als noch 2020

Im Schnitt müssen Personen in Österreich im August 2025 um 562 Euro monatlich mehr ausgeben, um denselben Lebensstandard zu erhalten wie August 2020. Mit einer effektiven Inflationsbekämpfung, wie in anderen Ländern, könnten die zusätzlichen Mehrkosten für die Bevölkerung um hunderte Euro pro Monat geringer ausfallen.
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Leben in Österreich um 562 Euro im Monat teurer als 2020. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt die zusätzlichen Mehrkosten im August 2025 im Vergleich zu August 2020 für Österreich, Deutschland, Euroraum, Spanien, Frankreich und der Schweiz, wenn für die durchschnittlichen Konsumausgaben in Österreich die jeweiligen Inflationsraten der betrachteten Länder herangezogen werden. Die Mehrkosten sind aufgeschlüsselt in: Lebensmittel, Wohnen, Energie, Gastro und Beherbergung, Rest. Österreich hat mit Abstand die höchsten Mehrkosten.
Leben in Österreich um 562 Euro im Monat teurer als 2020
Von den monatlich zusätzlichen Kosten in Österreich in Höhe von 562 Euro entfallen 76 Euro auf Lebensmittel, 49 Euro auf den Bereich Wohnen und 69 Euro auf die Energie. Weitere 140 Euro entfallen auf die Ausgaben für Gastro und Bewirtschaftung und 229 Euro auf andere Ausgaben wie etwa für Treibstoffe, Gesundheit, Freizeit und Kultur oder beispielsweise Bildung. Die Mehrkosten bei den Lebensmitteln fallen wohl moderater aus, da sich die Preise in Österreich schon vor der Krise auf einem vergleichsweise sehr hohen Niveau befanden.
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