Schlagwort: Teuerung

189 Treffer
Wie viel Familien durch die Kürzung der Familienleistungen verlieren. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt die entgangenen Familienleistungen (Familienbeihilfe, Kinderabsetzbetrag, Schulstartgeld) pro Jahr.
Wie viel Familien durch die Kürzung der Familienleistungen verlieren
Was strukturell schon schief hängt, wird durch das Sparpaket der Bundesregierung weiter verschärft. Der fehlende Teuerungsausgleich bei den Familienleistungen kostet Familien real jedes Jahr immer mehr Geld. Eine Familie mit einem Kind verliert 2027 zunächst 146 Euro pro Jahr, 2028 steigt dieser Verlust auf 206 Euro. Bei zwei Kindern sind es bis zu 425 Euro jährlich, bei drei Kindern 668 Euro. Familien mit vier oder fünf Kindern verlieren bis zu 918 bzw. 1.170 Euro pro Jahr, zusammengesetzt aus fehlender Anpassung von Familienbeihilfe, Kinderabsetzbetrag und Schulstartgeld. Diese Einschnitte treffen überproportional Mütter.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Muttertag 2026: Teilzeit-Zwang & Sparpaket verschärft Mütter-Benachteiligung

Muttertag 2026: Teilzeit-Zwang & Sparpaket verschärft Mütter-Benachteiligung

Österreichs Mütter haben die höchste Teilzeitquote aller EU-Staaten, wie das Momentum Institut in einer Aussendung zeigt. Das ist kein Zufall – sondern das Ergebnis fehlender Betreuungsinfrastruktur und ungleich verteilter Sorgearbeit. Das Sparpaket der Bundesregierung, das vergangene Woche präsentiert wurde, verschärft die Lage von Müttern zusätzlich.
Arbeit
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Schieflage im Sparpaket

Schieflage im Sparpaket

Das Sparpaket hat eine klare Botschaft: Wer ohnehin knapp kalkuliert, muss jetzt noch genauer rechnen. Wer hingegen große Gewinne macht, darf sich auf Entlastung freuen. Familienleistungen werden nicht an die Teuerung angepasst, Teilzeit und Geringbezahlte stärker belastet, der volle Familienbonus wird für viele Familien schwerer erreichbar. Bei der Notstandshilfe droht wieder die Abhängigkeit vom Partner, auch an den Pensionen wird gekratzt. So kommen 1,4 Milliarden Euro zusammen. Alles aus den Geldbörsen jener, die jeden Monat schauen müssen, ob und wie sich alles ausgeht. 
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Margendeckel: Ein wichtiger Schritt Richtung leistbare Preise

Margendeckel: Ein wichtiger Schritt Richtung leistbare Preise

Die Regierung wagt das lange Zeit vermeintlich Undenkbare und greift in die Spritpreise ein. Die letzten Wochen war aus dem neoliberalen Lager der wirtschaftspolitischen Debatte vor allem eines zu hören: abwarten, beobachten, bloß nicht vorschnell handeln. Doch anstatt weiter auf Zapfsäulenpreise zu starren, setzt die Politik nun erste Schritte – mit Eingriffen entlang der Wertschöpfungskette und steuerlichen Entlastungen. 
Verteilung
Klima
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Bilanz nach einem Jahr Bundesregierung Stocker

Bilanz nach einem Jahr Bundesregierung Stocker

Am Dienstag, 3.3.2026, ist die Bundesregierung offiziell ein Jahr im Amt. Das Momentum Institut hat Bilanz gezogen, wo die Regierung gut unterwegs (+) ist, wo sie säumig ist (-), und wo sich ein gemischtes Bild ergibt (~). Das Momentum Institut empfiehlt der Bundesregierung ambitioniertere Ziele für das kommende Jahr: 2 Prozent Wirtschaftswachstum und 1 Prozent Inflationsrate. Dafür muss sie noch heuer stärker in die Preise eingreifen und ein Konjunkturprogramm für mehr Wachstum auflegen.
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Verbund: Österreich-Tarif wird zur Enttäuschung

Verbund: Österreich-Tarif wird zur Enttäuschung

Der Stromkonzern Verbund hat die Details seines neuen Österreich-Tarifs vorgestellt. Er gilt – unerwarteterweise – nur vorübergehend für ein Jahr. Hier braucht es eine deutliche Nachbesserung, damit die Bundesregierung ihr Versprechen von günstigerem Strom einhalten kann.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Skiurlaub um bis zu 10,1 Prozent teurer als im Vorjahr. Inflation Dezember 2025. Die Grafik zeigt die Preisentwicklung von ausgewählten Produkten und Dienstleistungen, die typischerweise in einem Skiurlaub anfallen.
Skiurlaub um bis zu 10,1 Prozent in vielen Bereichen erneut teurer
Am stärksten im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Preise für die Anreise mit dem Zug (+10,1 Prozent) und die Maut-Gebühren inkl. Alpenstraßen (+7,8 Prozent). Deutlich teurer sind auch Schneeketten (+5,7 Prozent), der Besuch von Restaurants und Cafés (+5,4 Prozent), Liftpreise (+5,3 Prozent) sowie die Unterkunft im Hotel (+4,8 Prozent). Auch die Preise für Skier (+4,7 Prozent), Hauben und Schals (+4 Prozent) sowie für Essen und Trinken im Supermarkt (+ 3,9 Prozent) stiegen stärker als die allgemeine Inflationsrate (3,8 Prozent). Günstiger als im Vorjahr sind die Kosten für Reisebusse (-3,2 Prozent), Koffer und Reisetaschen (-1,7 Prozent) sowie für Kraftstoffe (-1,4 Prozent). Für die Analyse wurden typische Preise für den Skiurlaub mit den Verbraucherpreisen der Statistik Austria und des IHS-Preismonitors im Vorjahresvergleich (Dezember 2024 – Dezember 2025) ausgewertet.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Semesterferien: Skiurlaub in vielen Bereichen erneut teurer

Semesterferien: Skiurlaub in vielen Bereichen erneut teurer

In einigen Bundesländern laufen die Semesterferien bereits, in den übrigen starten sie kommende Woche. Unsere Auswertung zu typischen Kosten rund um den Skiurlaub zeigt: Viele Ausgaben sind heuer deutlich teurer als im Vorjahr – besonders stark ist das bei der Anreise zu sehen. Gleichzeitig sind einzelne Posten aber auch günstiger geworden.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Kanzlerrede: Ein Slogan ersetzt keine Wirtschaftspolitik

Kanzlerrede: Ein Slogan ersetzt keine Wirtschaftspolitik

2-1-0 ist schnell gesagt und gut plakatiert. Beim ÖVP-Neujahrsauftakt wurde die neue Kanzlerformel präsentiert: 2 Prozent Inflation, 1 Prozent Wachstum. Dazu ein Budgetdefizit von 3 Prozent bis 2028. Klingt nach einem Plan, ist aber vorerst vor allem Wunschdenken.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
“Kanzlerformel”: Wie die Regierung 2-1-0 erreichen kann

“Kanzlerformel”: Wie die Regierung 2-1-0 erreichen kann

Bundeskanzler Stocker hat mit dem 2-1-0 Plan die wirtschaftspolitischen Ziele der Bundesregierung für 2026 ausgegeben: 2 Prozent Inflation, 1 Prozent Wirtschaftswachstum. Dazu kommt, dass das Budgetdefizit bis 2028 auf 3 Prozent sinken soll. Die Regierung wird aus heutiger Sicht ihre Ziele ein Stück weit verfehlen.  Abhilfe schaffen könnten: Ein kleines Konjunkturpaket für mehr Wachstum, weitere preissenkende Maßnahmen gegen die hohen Lebenshaltungskosten, sowie wachstumsschonende Steuererhöhungen gegen das Budgetdefizit.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Mehrwertsteuersenkung auf Lebensmittel an Ausgaben der Ärmeren ausrichten

Mehrwertsteuersenkung auf Lebensmittel an Ausgaben der Ärmeren ausrichten

Die Bundesregierung hat am Mittwoch für die kommende Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmittel eine finale Liste mit begünstigten Lebensmitteln präsentiert. Ein paar Grundnahrungsmittel werden enthalten sein: Brot, Eier, Kartoffel, usw. In den vergangenen Tagen gab es darüber hinaus Forderungen, was noch alles auf der Liste stehen müsse – ausschließlich heimische Produkte, sämtliches frisches Obst und Gemüse, oder jegliches Fleisch. Das Momentum Institut schlägt ein anderes Kriterium für die erweiterte Auswahl der Produkte vor: Was ärmere Haushalte tatsächlich häufiger kaufen als jene mit hohen Einkommen. Denn aktuell deckt die Regierungsliste nur ein gutes Drittel jener Lebensmittel ab, die das einkommensärmste Haushaltsfünftel überdurchschnittlich konsumiert.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Regierungsklausur: Preisdämpfende Maßnahmen bringen Ersparnis

Regierungsklausur: Preisdämpfende Maßnahmen bringen Ersparnis

Die Bundesregierung greift endlich stärker in die Preise bei Lebensmitteln und Energie ein. Die Mehrwertsteuersenkung entlastet ärmere Haushalte relativ zum Einkommen stärker. Die Strompreise werden gesenkt, beide Maßnahmen zusammen bringen durchschnittlichen Haushalten, die zum Verbund wechseln, im Jahr rund 325 Euro Ersparnis, wie das Momentum Institut berechnet hat.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full