Die Analyse davon, wie sich die durchschnittlichen monatlichen Bezüge bei einem Zuverdienst von 1.000 Euro nach der Steuerreduktion entwickeln zeigt, dass die bestbezahlten Pensionierten am stärksten profitieren. Bei einer Bruttopension von 1.000 Euro steigt das monatliche Einkommen um 178 Euro, bei 1.500 Euro um 281 Euro, bei 2.500 Euro um 330 Euro und bei 3.500 Euro bereits um 389 Euro. Damit droht die Aktivpension vor allem Mitnahmeeffekte zu erzeugen. Schon heute arbeiten einige Menschen auch in der Pension weiter. Genau diese Gruppe erhält nun eine zusätzliche Steuererleichterung, ohne dass dadurch automatisch mehr ältere Menschen in Beschäftigung kommen. Das ist teuer für das Budget, trägt aber voraussichtlich weder wesentlich zur Erhöhung der Beschäftigungsquote Älterer noch zur Senkung der Arbeitslosigkeit bei.