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Einsparungen bei Soziales, Pensionen und Arbeit treffen knapp die Hälfte der armutsgefährdeten Haushalte

Nicolas Prinz
30. Juni 2026
Einsparungen bei Soziales, Pensionen und Arbeit treffen knapp die Hälfte der armutsgefährdeten Haushalte. Dieses Kreisdiagramm des Momentum Instituts zeigt den Anteil aller armutsgefährdeten Haushalte in Österreich, die durch die Einsparungen bei Soziales, Pensionen und Arbeit betroffen sind. Mit 47 Prozent (288.000 Haushalte) ist knapp die Hälfte der armutsgefährdeten Haushalte von den Einschnitten der Regierung betroffen.  

Fast jeder zweite armutsgefährdete Haushalt (47 Prozent) wird mit dem Doppelbudget 2027/28 ab kommendem Jahr Geld verlieren. Das entspricht 287.531 von 617.819 armutsgefährdeten Haushalten in Österreich. Wir haben die fünf großen Maßnahmen im Bereich Pensionen, Soziales und Arbeit analysiert, die Haushalte betreffen. Armutsgefährdete Haushalte, welche die Budgetmaßnahmen auch konkret zu spüren bekommen, verlieren im Schnitt 233 Euro im Jahr. Das entspricht 0,84 Prozent ihres Nettomedianeinkommens. Auch insgesamt verliert die Gruppe der Armutsgefährdeten mehr von ihrem Netto-Jahreseinkommen (0,54 Prozent), als die Gesamtbevölkerung einbüßt (0,5 Prozent). In Zahlen kosten die Maßnahmen armutsbetroffene Haushalte im Durchschnitt 110 Euro – unabhängig von der konkreten Betroffenheit, und die Gesamtbevölkerung 276 Euro.

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