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Balkendiagramm zu den mittleren Bruttostundenlöhnen von Angestellten im Handel und in ausgewählten Branchen, ergänzt durch eine Liniengrafik zum Frauenanteil. Der mittlere Bruttostundenlohn von Angestellten liegt im Handel bei 19,04 Euro und damit unter dem Wert der Gesamtwirtschaft von 23,09 Euro. Am niedrigsten ist er im Einzelhandel mit 17,40 Euro, bei Kassierer sogar nur 15,52 Euro. Im Kfz-Handel und im Großhandel liegt er mit 23,62 Euro bzw. 23,64 Euro über dem Wert der Gesamtwirtschaft. Die Grafik zeigt zudem: Je höher der Frauenanteil in den Berufsgruppen und Branchen, desto niedriger ist tendenziell der mittlere Bruttostundenlohn.
Handel: Löhne unterdurchschnittlich gegenüber Gesamtwirtschaft
Der mittlere Bruttostundenlohn für Angestellte (ohne Arbeiter:innen) im Handel liegt bei 19,04 Euro und liegt deutlich unter dem Schnitt der Gesamtwirtschaft, mit einem Stundenlohn von 23,09 Euro. Im Einzelhandel liegen sie im Mittel bei 17,40 Euro, jener im Großhandel bei 23,64 Euro. Am wenigsten Gehalt haben Kassierer:innen mit 15,52 Euro. Auffällig ist, dass gerade in den schlecht bezahlten Handels-Berufsgruppen der Frauenanteil mit 75 Prozent und mehr äußerst hoch ist. Im KFZ-Handel etwa beträgt der Frauenanteil nur 25 Prozent, der mittlere Bruttostundenlohn liegt mit 23,62 Euro sogar mit 0,53 Euro über jenem der Gesamtwirtschaft.  
Arbeit
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Balkendiagramm zur Anzahl der Handelsangestellten, die weniger als 2.500 Euro brutto im Monat verdienen, nach Bundesländern und Geschlecht. Österreichweit betrifft das rund 76.200 Angestellte im Handel. In Wien sind es rund 11.870 Frauen und 6.130 Männer, in Niederösterreich 10.180 Frauen und 3.240 Männer. Die absolut niedrigsten Zahlen verzeichnet das Burgenland mit 1.440 Frauen und 660 Männern.
76.190 Handelsangestellte haben Bruttolöhne unter 2.500 Euro
Österreichweit bekommen rund 76.200 Angestellte im Handel weniger als 2.500 Euro brutto im Monat bezahlt – das ist mit 20 Prozent ein Fünftel aller Handelsangestellten. In Wien sind es rund 11.870 Frauen und 6.130 Männer, Niederösterreich folgt mit 10.180 Frauen und 3.240 Männern. Burgenland weist mit 1.440 Frauen und 660 Männern absolut die geringsten Zahlen auf.
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Ein Viertel der weiblichen Handelsangestellten verdient weniger als 2500
Knapp ein Viertel der weiblichen und ein Siebtel der männlichen Handelsangestellten bekommt weniger als 2.500 Euro
Den höchsten Anteil an weiblichen Handelsbeschäftigten mit einem Lohn unter 2.500 Euro zeigen die Daten für die Steiermark – 28 Prozent der Frauen liegen mit ihren Löhnen darunter. Bei den Männern verzeichnet das Burgenland mit 25 Prozent den höchsten Anteil. Den niedrigsten Anteil bei weiblichen Handelsangestellten hat Tirol und Salzburg mit jeweils rund 20 Prozent. Bei den Herren haben Handelsangestellte in Vorarlberg mit 7 Prozent den geringsten Niedriglohn-Anteil. Österreichweit haben 23 Prozent der weiblichen und 14 Prozent der männlichen Angestellten einen Lohn unter dem Schwellenwert.
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Weltspartag: Ordentliche Sparzinsen nur mit Befristung

Weltspartag: Ordentliche Sparzinsen nur mit Befristung

Die Sparzinsen der Banken bleiben längerfristig mickrig. Attraktive Sparangebote zum Weltspartag laufen nach ein paar Monaten aus und fallen fast auf Nullzinsen zurück. Das zeigt unser Vergleich der Angebote zum Weltspartag. Wir empfehlen der Bundesregierung, ein Sparbuch mit gesetzlichen Mindestzinsen einzuführen, damit Sparer:innen wieder langfristig ansparen können.
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„Sparer:innen in Frankreich profitieren von höher gesetzlich festgelegten Zinsen
Sparer:innen in Frankreich profitieren von höheren festgelegten Zinsen
Wie empfehlen der Bundesregierung daher, ein täglich fälliges Sparbuch mit gesetzlichen Mindestzinsen einzuführen. Vorbild ist das französische Vorzugssparbuch. Auch in der Vergangenheit hatten Sparbücher in Österreich noch ordentliche Zinsen. Weil die Banken diese nicht mehr von selbst anbieten, müsse die Politik dafür sorgen. Für Gering- und Mittelbezahlte ist die Veranlagung in Aktien nicht sinnvoll, weil sie ihr Guthaben für Notfälle benötigen. Dafür braucht es ein täglich fälliges Sparbuch mit stabilen Zinsen, das die Teuerung angemessen ausgleicht.
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Flugabgabe könnte fallen, aber Öffi-Gebühren steigen

Flugabgabe könnte fallen, aber Öffi-Gebühren steigen

Höhere Preise für öffentliche Verkehrsmittel, gleichzeitig ein mögliches Steuergeschenk von rund 190 Millionen Euro jährlich an den Flugverkehr: Die Forderung nach einer Abschaffung der Flugabgabe ist sozial ungerecht, klimapolitisch kontraproduktiv und budgetpolitisch widersinnig, wie unsere Analyse zeigt.
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Klima
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Balkendiagramm des Momentum Instituts 'Öffi-Preise steigen - Flugabgabe soll fallen?' Vergleicht drei Werte für 2026: Erhöhte Einnahmen aus Wiener Linien-Tickets (100 Mio. Euro), aus dem Klimaticket (150 Mio. Euro), und die prognostizierte Flugabgabe (190 Mio. Euro). Ein zusätzlicher weißer Balken über der Flugabgabe zeigt das entgangene Zusatzvolumen von 102 Mio. Euro durch fehlende Inflationsbereinigung. Quelle: Budgetdienst UG41, BMF, Wifo, Presse vom 05.09.2025.
Öffi-Preise steigen – Flugabgabe soll fallen?
Die Auswertung stellt die Mehrkosten für Öffi-Fahrgäste den drohenden Einnahmenausfällen durch einen Verzicht der Regierung auf die Flugabgabe gegenüber. Während die Kosten für öffentlichen Verkehr, etwa für das Klimaticket oder die Wiener Jahreskarte, teurer werden, könnte eine Abgabe auf klimaschädliches Fliegen auf Drängen von Fluglinien und Flughafenbesitzern fallen. Allein durch die Verteuerung der Wiener-Linien-Karten vom letzten Jahr rechnet der Konzern mit Mehreinnahmen für 2026 in Höhe von rund 100 Millionen Euro – in den kommenden Jahren sogar mit 150 Millionen Euro. Auch die Bundesregierung hat den öffentlichen Verkehr verteuert: Die Preiserhöhung beim Klimaticket sowie die Streichung des Gratis-Klimatickets für 18-Jährige bringen der Bundesregierung 150 Millionen Euro an Mehreinnahmen. 2027 kommt noch eine Verteuerung des Klimatickets um 2 Prozent obendrauf – was bis zu 8 Millionen Euro kosten wird. Eine Mehrbelastung im Jahr 2026 für die Bevölkerung in Höhe von 250 Millionen Euro steht so den erwarteten Einnahmen durch die Flugabgabe für 2026 mit einem Volumen von 190 Millionen Euro gegenüber. „Streicht die Regierung die Flugabgabe, wird klimaschädliches Fliegen billiger. Aber der klimafreundliche öffentliche Verkehr bleibt teurer. Die Höhe der Flugabgabe wurde nie an die Inflation angepasst und ist real deutlich weniger wert als ursprünglich. Für 2026 werden Einnahmen von rund 190 Millionen Euro erwartet – Geld, auf das Bund, Länder und Gemeinden bei einer Abschaffung verzichten würden. Mit der tatsächlichen Inflation hochgerechnet würden die Einnahmen aus der Ticketabgabe sogar 292 Millionen Euro betragen.
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Eisenbahn-KV: Diskrepanz zwischen Auslastung und Beschäftigung

Eisenbahn-KV: Diskrepanz zwischen Auslastung und Beschäftigung

Zur zweiten Runde der Kollektivvertragsverhandlungen mit den Eisenbahner:innen am Mittwoch, veröffentlichen wir eine Analyse zur Personalentwicklung der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Die Auswertung zeigt ein deutliches Missverhältnis zwischen steigender Nachfrage und personellem Ausbau.
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Personenzugkilometer steigen stärker als ÖBB-Beschäftigte
Die Anzahl der gefahrenen Personenzugkilometer stieg von 95,5 Millionen Personenzugkilometer im Jahr 2013 auf 118,3 Millionen im vergangenen Jahr – ein Anstieg um 23,9 Prozent. Auch hier bleibt die Entwicklung der ÖBB-Beschäftigten mit einem Zuwachs von 15,2 Prozent deutlich dahinter zurück.
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Anzahl der Reisenden zieht den ÖBB-Beschäftigten davon. Von 2013 bis 2025 stieg die Zahl der Reisenden im ÖBB-Personenverkehr von 233 Mio. auf 292 Mio. (+25,4 Prozent). Der Beschäftigungsstand im ÖBB-Konzern wuchs im selben Zeitraum von 40.643 Vollzeitäquivalenten auf 46.838 (+15,2 Prozent).
Anzahl der Reisenden zieht ÖBB-Beschäftigten davon
Von 2013 bis 2025 stieg die Zahl der Reisenden im ÖBB-Personenverkehr um 25,4 Prozent von 233 Millionen auf 292 Millionen. Der Beschäftigungsstand im ÖBB-Konzern wuchs im selben Zeitraum hingegen deutlich geringer. Von 40.643 Vollzeitäquivalenten im Jahr 2013 auf 46.838 im Jahr 2025, was einem Anstieg von lediglich 15,2 Prozent entspricht. 
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Teuerung mit Gewinn

Teuerung mit Gewinn

Wer tanken muss, kann schlecht verhandeln. Die Pflegekraft, deren Dienst vor dem ersten Bus beginnt, braucht ihr Auto. Aber wer heute sein Auto tankt, zahlt derzeit mehr als den Weg zur Arbeit. Er bezahlt die gestiegenen Aufschläge der Mineralölkonzerne. Und die treiben die Teuerung für alle nach oben, ob man ein Auto besitzt oder nicht. Die Teuerung liegt derzeit bei 3,6 Prozent. Allein 0,8 Prozentpunkte davon gehen auf die höhere Gewinnspanne der Mineralöl-Konzerne zurück. Das ist mehr als ein Fünftel der gesamten Teuerungsrate!
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Warum das höhere Frauenpensionsalter bisher ein Misserfolg ist

Warum das höhere Frauenpensionsalter bisher ein Misserfolg ist

Der Chef des Arbeitsmarktservice war am Sonntag in der Pressestunde zu Gast. Grundsätzlich hat er viel Kluges gesagt, womit ich übereinstimmen kann. Aber bei der Erhöhung des Pensionsantrittsalters sieht er die Sache viel zu rosig.
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