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Aktivpension hilft vor allem Menschen mit höheren Pensionen.
Aktivpension hilft vor allem Menschen mit höheren Pensionen
Wer eine Bruttopension von 1.000 Euro bezieht und einen monatlichen Zuverdienst von 500 Euro brutto hat, spart sich im Jahr durch die Steuerreduktion lediglich 226 Euro pro Jahr. Bei 1.500 Euro Pension sind es bereits 1.253 Euro, bei 2.500 Euro 1.760 Euro. Bei einer Bruttopension von 3.500 Euro liegt die Steuerreduktion sogar bei 2.347 Euro pro Jahr. Bei einem monatlichen Zuverdienst von 2.000 Euro erhöht sich die Steuerreduktion durch den Freibetrag drastisch: Mit einer Bruttopension von 1.000 Euro spart man jährlich 6.306 Euro Steuern. Je höher der Pensionsbezug, desto höher ist auch die jährliche Steuerreduktion. Bei einer Bruttopension von 3.500 Euro beträgt sie bereits 7.861 Euro.
Arbeit
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389 Euro Steuergeschenk für hohe Pensionen, nur 178 Euro für kleine.
389 Euro Steuergeschenk für hohe Pensionen, nur 178 Euro für kleine
Die Analyse davon, wie sich die durchschnittlichen monatlichen Bezüge bei einem Zuverdienst von 1.000 Euro nach der Steuerreduktion entwickeln zeigt, dass die bestbezahlten Pensionierten am stärksten profitieren. Bei einer Bruttopension von 1.000 Euro steigt das monatliche Einkommen um 178 Euro, bei 1.500 Euro um 281 Euro, bei 2.500 Euro um 330 Euro und bei 3.500 Euro bereits um 389 Euro. Damit droht die Aktivpension vor allem Mitnahmeeffekte zu erzeugen. Schon heute arbeiten einige Menschen auch in der Pension weiter. Genau diese Gruppe erhält nun eine zusätzliche Steuererleichterung, ohne dass dadurch automatisch mehr ältere Menschen in Beschäftigung kommen. Das ist teuer für das Budget, trägt aber voraussichtlich weder wesentlich zur Erhöhung der Beschäftigungsquote Älterer noch zur Senkung der Arbeitslosigkeit bei.
Arbeit
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Gründe für Erwerbstätigkeit in der Pension unterscheiden sich stark
Menschen arbeiten je nach Stellung im Beruf aus sehr unterschiedlichen Gründen im Alter weiter. Bei Arbeiter:innen nennen 50,9 Prozent vor allem finanzielle Gründe. Nur 35,7 Prozent arbeiten weiter, weil sie Freude an der Arbeit haben. Bei Angestellten überwiegt hingegen bereits die Freude an der Arbeit mit 53,6 Prozent, während 27,4 Prozent finanzielle Gründe nennen. Bei Selbstständigen ist dieses Muster noch deutlicher: 58,5 Prozent arbeiten aus Freude weiter, nur 25 Prozent aus finanziellen Gründen.
Arbeit
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Energiekrisenmechanismus hätte Strompreise über 2 Jahre deutlich gedämpft. Die Grafik des Momentum Instituts zeigt den durchschnittlichen Energiepreis für Strom in Cent pro Kilowattstunde ab Februar 2019.
Energiekrisenmechanismus hätte Strompreise über 2 Jahre deutlich gedämpft
Positiv ist, dass es überhaupt eine Strompreisbremse gibt. Hätte es die Strompreisbremse in der letzten Krise in dieser Form gegeben, hätte sie von September 2022 bis Dezember 2024 die Preise teilgedeckelt – bis zu einem Verbrauch von 2.900 Kilowattstunden.
Verteilung
Klima
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Die Grafik des Momentum Instituts zeigt, um wie viel die jährliche Stromrechnung steigen muss, bevor der Energiekrisenmechanismus greift. Verglichen werden der durchschnittliche Vertrag laut E-Control (13,99 Cent/kWh), der Verbund Österreich-Tarif (13,04 Cent/kWh) und das günstigste Produkt laut E-Control (9,66 Cent/kWh)
Um wie viel die Stromrechnung steigen muss, bevor der Energiekrisenmechanismus greift
Der Energiepreis einer durchschnittlichen Stromrechnung (Verbrauch 3500 kWh im Jahr, 13,99 Cent Nettoarbeitspreis, ohne Netzentgelte) könnte noch um 88 Euro steigen, bevor der Schutzmechanismus in Kraft tritt und den Preis deckelt. Für Kundschaft, die Strom günstiger eingekauft haben, würde der Preisanstieg bis zur Deckelung noch deutlicher ausfallen. Der Energiepreis im Verbund-Österreich-Tarif (13,04 Cent pro kWh) könnte noch um 121 Euro und jener aus dem günstigsten Stromangebot laut E-Control (9,66 Cent pro kWh) um 239 Euro steigen.
Verteilung
Klima
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Sanierungsbedarf: Mehr als die Hälfte der öffentlichen Gebäude mit schlechter Energieeffizienz
Wie dringend der Sanierungsbedarf ist, zeigt der öffentlich erfasste Gebäudebestand nach Energieeffizienzklassen: Nicht einmal fünf Prozent aller öffentlichen Gebäude in Österreich schaffen die Bestnote A (4,46 Prozent), immerhin vier von zehn können die Energieeffizienzklasse B vorweisen (43,74 Prozent). Übrigbleiben aber mehr als die Hälfte der öffentlichen Gebäude, die in der Energieeffizienz mit C oder noch schlechter abschneiden – und somit sanierungsbedürftig sind. Das hat die NGO Global 2000 kürzlich zusammengetragen.
Klima
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Die Grafik des Momentum Instituts zeigt, wie sich das GDP in Österreich (2,9%) und in der EU (7,4%) seit 2019 entwickelt hat. Gegenübergestellt wird der Wachstumsbeitrag des Bausektors, der in Österreich mit -1,1% negativ war.
Österreichs Bausektor schwächelt
Rund ein Viertel des Wachstumsrückstandes der letzten sieben Jahre stammt alleine aus dem Bausektor. Kurzfristig entstünden mit dem Hitzeschutzpaket 4 Milliarden Euro an Wertschöpfung, verbunden mit 35.000 neuen bzw. abgesicherten Jobs.
Klima
Arbeit
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Die Grafik des Momentum Instituts zeigt, wie viele Kindergärten und Schulen mit 3,4 Milliarden Euro thermisch saniert werden könnten. Mit 500 Millionen Euro könnten 1.606 der 4.692 österreichischen Kindergärten saniert werden, mit 2,86 Milliarden Euro wären 1.291 der 5.935 Schulen sanierbar.
3,4 Milliarden Euro für klimafitte Schulen und Kindergärten
Mit den 3,36 Milliarden Euro könnte die Bundesregierung die vollen Investitionskosten für 1.600 Kindergärten und 1.300 Schulen übernehmen, legt man der Schätzung zehn bisher erfolgte umfassende Sanierungen des Klima- und Energiefonds zugrunde. Das würde die heimische CO2-Bilanz um rund 300.000 Tonnen verringern, was die Emissionen des österreichischen Gebäudesektors um 5,1 Prozent absenkt bzw. 0,45 Prozent der jährlichen Gesamtemissionen Österreichs einspart.
Klima
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Hohe Zinsen? Nicht für Sparende. Dieses Liniendiagramm des Momentum Instituts zeigt, dass die Banken die hohen Zinssätze der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht an die Sparenden weitergeben.
Hohe Zinsen? Nicht für Sparende.
Der Einlagenzinssatz für Banken bei der EZB stieg von Juli 2022 bis Mai 2024 von 0 auf 4 Prozent. Für die private Kundschaft (Haushalte keine Unternehmen) haben die heimischen Geschäftsbanken aber die täglich fälligen Einlagezinsen im selben Zeitraum lediglich auf 1,06 Prozent angepasst – eine Zinsschere in Höhe von 2,94 Prozentpunkten ging auf. Im Juli 2026 bekamen die Geschäftsbanken zuletzt noch 2,25 Prozent von der EZB, die Haushalte im Schnitt aber nur 0,43 Prozent von ihrer Bank (Zinsschere i.H.v. 1,82 Prozentpunkten). Eine hohe Zinsschere bringt den Banken Extra-Einnahmen in Milliardenhöhe. Die Banken profitieren von den hohen Zinsen für ihre täglich fälligen Einlagen bei der EZB, zahlen aber ihren eigenen Haushaltskund:innen nur niedrige Zinssätze auf deren Ersparnisse.
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Teuerung bei Schulwaren stärker gestiegen als Schulstartgeld
Teuerung bei Schulwaren stärker gestiegen als Schulstartgeld
Insgesamt sind die Schulwaren wie Hefte, Stifte, Rucksack, aber auch Leistungen wie Nachhilfe oder Mittagessen in der Schule deutlich stärker gestiegen als das Schulstartgeld. Allein seit dem Pandemiejahr 2020 sind die Kosten für ein Schulheft um fast das Doppelte gestiegen (plus 48 Prozent), für Bleistifte und Ringmappen ebenfalls um 46 bzw. 43 Prozent. Ein Mittagessen in der Schule sowie auch Nachhilfe sind seit der Covid-19-Pandemie um fast ein Drittel teurer geworden. Das Schulstartgeld ist im gleichen Zeitraum nur um 25 Prozent gestiegen.
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Schulstartgeld müsste um 41 Euro höher sein. Das Schulstartgeld sollte eigentlich 162 Euro pro Schüler:in betragen.
Schulstartgeld müsste um 41 Euro höher sein
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25 Prozent Wertverlust beim Schulstartgeld - Statt 100 Euro können sich Schüler:innen nur noch Schulwaren im Wert von 75 Euro leisten
25 Prozent Wertverlust beim Schulstartgeld
Seit der Einführung 2011 wurden jährlich 100 Euro pro Kind ausbezahlt. 2023 wurde das Schulstartgeld endlich erstmals mit den Sozialleistungen valorisiert und wuchs bis 2025 mit der Teuerung mit. Im Vorjahr betrug das Schulstartgeld 121,40 Euro. Aktuell können sich Eltern und Schüler:innen mit den ursprünglichen 100 Euro nur noch Schulwaren im Wert von 75 Euro leisten.
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Kosten für Schulbedarf übersteigen das Schulstartgeld bei Weitem. Um die Kosten bei 7-jährigen Kindern zu decken, müsste das Schulstartgeld mehr als 3-mal so hoch sein; bei Jugendlichen müsste es sogar mehr als 5-mal so hoch sein.
Kosten für Schulbedarf übersteigen das Schulstartgeld bei Weitem
Ein 7-jähriges Kind braucht für die Schule etwa 35 Euro monatlich, also 420 Euro jährlich – etwa für den Nachkauf von Heften, Stiften, oder Tintenpatronen, aber auch für Kopiergeld oder für Schulausflüge und dergleichen. Bei 14-jährigen Jugendlichen sind die Kosten schon deutlich höher: Monatlich fallen hier 54 Euro an, aufs Jahr gerechnet sind das 648 Euro. Die Kosten für den Schulbedarf übersteigen das Schulstartgeld von 121,40 Euro jährlich also bei Weitem. Um die Kosten bei 7-jährigen Kindern zu decken, müsste das Schulstartgeld mehr als 3-mal so hoch sein; bei Jugendlichen müsste es sogar mehr als 5-mal so hoch sein.
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Vorzugssparbuch bringt der unteren Mittelschicht mehr Zinsen. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt die zusätzlichen jährlichen Zinseinnahmen durch die Einführung eines Vorzugssparbuchs nach französischem Vorbild mit 2,5 Prozent Mindestverzinsung für Einlagen bis 10.000 Euro.
Vorzugssparbuch bringt der unteren Mittelschicht mehr Zinsen.
Wir schlagen für die Zukunftssicherung von Kindern ein Vorzugssparbuch mit Mindestverzinsung für Kleinsparer:innen wie in Frankreich vor. Es bezahlt derzeit einen Mindestzinssatz von 2,5 Prozent und soll vor allem die finanziellen Reserven der Kleinsparer:innen vor der Inflation schützen und mit garantierten Zinsen einen bescheidenen Vermögensaufbau unterstützen.
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Das „Zukunftsdepot“ bringt nur Gutbezahlten maximale Steuervorteile. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt den Sparbetrag der Haushalte pro Jahr und Kopf nach Einkommenszehnteln.
Das „Zukunftsdepot“ bringt nur Gutbezahlten maximale Steuervorteile
Der Bundeskanzler hat ein „Zukunftsdepot“ mit Steuervorteilen vorgeschlagen: Jeder Haushalt kann 5.000 Euro pro Kind auf ein Depot bei einer Bank einzahlen, befreit von der Kapitalertragsteuer. Befüllen die heimischen Haushalte das Depot aus ihren laufenden Einkommen, kann im Mittel nur die besserbezahlte Hälfte der heimischen Familien den maximalen Steuervorteil nutzen.
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Womit Arbeitslose auskommen müssen. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt die Leistungen für Arbeitslose in Prozent des vorherigen Nettolohns. In Österreich müssen Arbeitslose mit 55 Prozent ihres Nettogehalts auskommen, Langzeitarbeitslose (ab 5 Jahren) lediglich mit 51 Prozent.
Womit Arbeitslose auskommen müssen
Das österreichische Arbeitslosengeld ist im internationalen Vergleich reicher westeuropäischer Industrieländer ohnehin schon gering. Während frisch arbeitslos gemeldeten Personen etwa in Luxemburg, Dänemark, Belgien, den Niederlanden oder in der Schweiz zwischen 72 und 88 Prozent ihres vorherigen Einkommens zusteht, erhalten Personen in Österreich gerade einmal 55 Prozent. Mit der Erhöhung des Arbeitslosengeldes und der Notstandshilfe auf 70 Prozent lassen sich 45.000 Personen aus der Armutsgefährdung herausholen.
Arbeit
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Arbeitslose sind in Österreich häufiger armutsgefährdet als in der EU. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt die Armutsgefährdung von Arbeitslosen in Österreich (53,5 Prozent), verglichen mit den EU 27 (durchschnittlich 49,3 Prozent).
Arbeitslose sind in Österreich häufiger armutsgefährdet als in der EU
Österreichs Armutsgefährdungsquote arbeitsloser Menschen liegt mit 49,3 Prozent höher als der EU-Schnitt. Am besten schützt Luxemburg seine arbeitslose Bevölkerung vor Einkommensarmut: Im Großherzogtum ist nur gut eine:r von vier Arbeitslosen armutsgefährdet (27 Prozent). In Zypern (31,6 Prozent) und Irland (32,3 Prozent) ist weniger als eine:r von drei betroffen, in Rumänien knapp vier von zehn (39,7 Prozent). Am häufigsten mit einem Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle ihres Landes auskommen müssen arbeitslose Menschen in den Niederlanden. Über zwei von drei niederländischen Arbeitslosen leben in Armut oder laufen Gefahr, einkommensmäßig in Armut abzurutschen (68,7 Prozent). Dicht dahinter folgt Deutschland, in dem 65,5 Prozent der Menschen ohne Erwerbsarbeit mit vergleichsweise wenig Einkommen durchkommen müssen. Auch in Litauen (62 Prozent) und Tschechien (60 Prozent) leben rund sechs von zehn Arbeitslosen in Armutsgefährdung. Als armutsgefährdet im jeweiligen Land gilt, wer in einem Haushalt lebt, der weniger als sechzig Prozent des mittleren Einkommens des Landes zur Verfügung hat.
Arbeit
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Aufschlag und Ölpreis heizen Treibstoffpreise an. Der Benzinpreis in der Vorkriegswoche lag bei 1,51 Euro. Seit Kriegsbeginn stieg er im Durchschnitt auf 1,75 Euro. Davon entfallen 13 Cent auf Rohöl, zwei Cent auf Steuern und neun Cent auf den höheren Aufschlag. Der Dieselpreis stieg von 1,55 Euro auf 1,93 Euro. Davon entfallen 13 Cent auf Rohöl, fünf Cent auf Steuern und Abgaben und 20 Cent auf den höheren Aufschlag.
Aufschlag und Ölpreis heizen Treibstoffpreise an
Besonders deutlich ist die Entwicklung der Preisaufschläge beim Diesel. In der Woche vor Kriegsbeginn kostete ein Liter durchschnittlich 1,55 Euro. Seit Kriegsbeginn waren es im Durchschnitt 1,93 Euro. Der Preis stieg damit um 38 Cent pro Liter. Davon entfallen 13 Cent auf den höheren Rohölpreis und fünf Cent auf Steuern und Abgaben. 20 Cent kommen vom gestiegenen Aufschlag. Damit erklärt der höhere Aufschlag mehr als die Hälfte des gesamten Dieselpreisanstiegs. Bei Benzin stieg der Durchschnittspreis von 1,51 Euro auf 1,75 Euro, also um 24 Cent. Davon entfallen 13 Cent auf Rohöl, zwei Cent auf Steuern und Abgaben und neun Cent auf den höheren Aufschlag.
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Steigt der Ölpreis, werden die Spritpreise schlagartig erhöht. Ein sinkender Ölpreis wird kaum oder nur langsam weitergegeben. Dargestellt sind die Preisentwicklungen für Benzin, Diesel und Rohöl seit 2024.
Steigt der Ölpreis, werden die Spritpreise schlagartig erhöht
Die Entwicklung der vergangenen Monate zeigt: Steigende Rohölpreise werden sehr rasch an den Tankstellen weitergegeben. Sinkt der Rohölpreis wieder, fallen Benzin- und Dieselpreise deutlich langsamer. Seit Beginn des Krieges war dieses Muster besonders ausgeprägt. Nach dem starken Anstieg im Frühjahr ging der Rohölpreis zeitweise deutlich zurück. Die Spritpreise blieben dennoch auf hohem Niveau. Die ausgeweiteten Aufschläge gingen nicht im selben Ausmaß zurück.
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Mineralölkonzerne könnten heuer 1,1 Milliarden Euro einsacken durch überhöhte Preisaufschläge
Mineralölkonzerne könnten heuer 1,1 Milliarden Euro einsacken durch überhöhte Preisaufschläge
Seit Beginn des US-Iran-Kriegs wurden beim Verkauf von Benzin und Diesel in Österreich bereits rund 654 Millionen Euro mehr an Aufschlägen verrechnet als unmittelbar vor Kriegsbeginn. Das sind im Durchschnitt rund 3,7 Millionen Euro pro Tag. Bleibt der Aufschlag bis Jahresende auf diesem Niveau, kommen weitere rund 471 Millionen Euro hinzu. Insgesamt wären es damit rund 1,1 Milliarden Euro. Allein bei privat genutzten Pkw summieren sich die zusätzlichen Aufschläge in den ersten 25 Wochen seit Kriegsbeginn auf rund 228 Millionen Euro.
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Liniengrafik die Arbeitsaufnahmen aus der Arbeitslosigkeit in Prozent des Arbeitslosenbestands über den Zeitraum 2007/08 bis 2025/26 nach Alter darstellt. 2007/08 kamen die Arbeitsaufnahmen der unter 25-Jährigen noch auf 17,3 Prozent des Arbeitslosenbestands. 2015/16 waren es 11,4 Prozent. Während der Corona-Krise fiel die Quote auf 11,5 Prozent. Aktuell ist sie auf dem historischen Tiefstwert von 10,3 Prozent gesunken. Arbeitsaufnahmen der 25 bis 55-Jährigen liegen bei 12,2 Prozent. Arbeitsaufnahmen der über 55-Jährigen bei 6,9 Prozent.
Chancen auf Job für Junge so schwer wie nie zuvor
Der Einbruch bei jungen Menschen ist besonders deutlich. 2007/08 kamen die Arbeitsaufnahmen der unter 25-Jährigen noch auf 17,3 Prozent des Arbeitslosenbestands. 2015/16 waren es 11,4 Prozent. Während der Corona-Krise fiel die Quote auf 11,5 Prozent. Nach einer zwischenzeitlichen Erholung ist sie nun auf den historischen Tiefstwert von 10,3 Prozent gesunken.
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