Schwerpunkt: Verteilung

1321 Treffer
Pensionserhöhung unter Inflation: Pensionist:innen verlieren 2027 Kaufkraft

Pensionserhöhung unter Inflation: Pensionist:innen verlieren 2027 Kaufkraft

Die Teuerung, die für die Pensionserhöhung 2027 maßgeblich ist, liegt bei 3,4 Prozent und ist damit höher als von der Bundesregierung angenommen. Die Regierung hat die Pensionserhöhung bereits darunter festgelegt. Pensionen bis 6.930 Euro steigen um 2,95 Prozent, darüber gibt es einen Fixbetrag von 204,44 Euro. Auch die Ausgleichszulagenrichtsätze werden mit 3,3 Prozent geringer erhöht als die Preise gestiegen sind.
Verteilung
Arbeit
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Balkendiagramm des Momentum Instituts: Bei allgemeiner Pensionsanpassung unter der Inflation gibt es auch bei niedrigen Pensionen Kaufkraftverluste.
Bei allgemeiner Pensionsanpassung unter der Inflation gibt es auch bei niedrigen Pensionen Kaufkraftverluste
Die Bundesregierung war noch von einer maßgeblichen Teuerung von 3,3 Prozent ausgegangen. Tatsächlich beträgt die relevante Inflationsrate für den Zeitraum August 2025 bis Juli 2026 nun 3,4 Prozent. Damit wächst die Lücke zwischen Pensionserhöhung und Preisentwicklung. Die Rechnung zeigt sich unmittelbar im Geldbörsel. Bei einer bisherigen Bruttopension von 1.000 Euro beträgt die Netto-Pensionserhöhung im kommenden Jahr aufs Gesamtjahr gerechnet rund 405 Euro. Gegenüber einem vollständigen Ausgleich der Teuerung fehlen jedoch 62 Euro netto. Bei einer Bruttopension von 2.000 Euro steigt die Nettopension im Jahr um rund 689 Euro, gleichzeitig fehlen 76 Euro auf den vollen Teuerungsausgleich. Bei 3.000 Euro brutto beträgt das Netto-Plus 968 Euro, der Kaufkraftverlust gegenüber der relevanten Inflation liegt bei 130 Euro. Auch Bezieher:innen einer Ausgleichszulage sind betroffen. Ihre Richtsätze steigen um 3,3 Prozent. Bei 3,4 Prozent Teuerung bedeutet auch das einen leichten realen Verlust.
Arbeit
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
So viel Klimaschutz steckt in einer Milliarde Euro. Die Grafik des Momentum Instituts zeigt, was mit der Dürremilliarde finanzierbar wäre. Unter Anderem könnten 458.000 Haushalte mit Windkraft versorgt werden (durch 143 neue Windräder). Auch Förderungen für 148.000 Wärmepumpen, 77.000 thermisch sanierte Wohnungen oder 77.000 Schnellladepunkte für E-Autos gehen sich aus. Alternativ entspricht eine Milliarde Euro den Baukosten von 6.000 km Radwegen.
So viel Klimaschutz steckt in einer Milliarde Euro
Unsere Analyse zeigt, welche Größenordnung eine Milliarde Euro im Klimaschutz entfalten kann. Mit diesem Betrag ließen sich alternativ rund 6.000 Kilometer Radwege errichten, etwa 77.000 durchschnittliche Wohneinheiten thermisch sanieren, rund 77.000 Schnellladepunkte für Elektroautos fördern oder etwa 148.000 Wärmepumpen unterstützen. Ebenso könnten 143 moderne Windräder finanziert werden, die rechnerisch rund 458.000 Haushalte mit Strom versorgen.
Klima
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Dürre-Milliarde: Kleine Betriebe absichern, Klimavorsorge stärken

Dürre-Milliarde: Kleine Betriebe absichern, Klimavorsorge stärken

Die extreme Dürreperiode hat rund eine Milliarde Euro Schaden für die Landwirtschaft verursacht. Ein großer Teil davon wird (voraussichtlich) vom Staat finanziert, direkt über die gerade verhandelten Katastrophenhilfen und indirekt, da die Hagelversicherung der Landwirt:innen zu 55 Prozent von Bund und Ländern getragen wird. Wir empfehlen gezielte Soforthilfe nach wirtschaftlicher Bedürftigkeit und eine dauerhafte Klimainvestitionsoffensive.
Klima
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Die richtige Spritpreisbremse

Die richtige Spritpreisbremse

Steigende Spritpreise belasten Haushalte und Betriebe. Angesichts der geopolitischen Spannungen braucht es jetzt rasch Entlastung. Eine Spritpreisbremse ist deshalb richtig. Entscheidend ist aber, wie sie ausgestaltet wird. Sie muss ansetzen, wo die aktuellen Preissteigerungen entstehen: bei den Margen, das tut die letzte Woche beschlossene Verlängerung allerdings nicht.
Klima
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Österreichkarte mit dem Gender Pension Gap nach Bundesland. Die höchste Lücke besteht in Vorarlberg mit 46 Prozent, die niedrigste in Wien mit 27 Prozent.
Hohe Gender-Pension-Gaps im Westen
In Österreich gibt es auch zwischen den Bundesländern beträchtliche Unterschiede: Vorarlberg 14.07.2026 Oberösterreich 20.07.2026 Tirol 25.07.2026 Steiermark 02.08.2026 Salzburg 05.08.2026 Niederösterreich 08.08.2026 Burgenland 07.08.2026 Kärnten 11.08.2026 Wien 21.09.2026  
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Das Säulendiagramm zeigt die Entwicklung des Gender Pension Gap von 2019 bis der Gap geschlossen werden könnte bei aktuellem Tempo. Die Lücke sinkt nur langsam: von 42,3 Prozent im Jahr 2019 auf 41,9 Prozent 2020, 41,6 Prozent 2021, 41,1 Prozent 2022, 40,5 Prozent 2023, 40,1 Prozent 2024, 39,7 Prozent 2025 und 39,4 Prozent 2026. Bei gleichbleibendem Tempo würde die Lücke 2072 noch 20 Prozent und 2097 noch zehn Prozent betragen. Erst 2121 würde sie null erreichen. Das entspricht einer Wartezeit von 95 Jahren.
Gender-Pension-Gap schließt sich erst in 95 Jahren
Seit 2019 hat sich die Pensionslücke nur um 2,9 Prozentpunkte verkleinert. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Situation gerade einmal um 0,3 Prozentpunkte verbessert, 2025 fiel der Equal Pension Day auf den 7. August. Bleibt es bei diesem Tempo, wäre die Pensionslücke erst in 95 Jahren, also im Jahr 2121, geschlossen.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Horizontale Balken vergleichen die Konsumausgaben alleinlebender Frauen und Männer. Frauen geben anteilig mehr für Wohnen, Ernährung, Gesundheit und Energie aus; Männer mehr für Mobilität, Gastronomie, Urlaub sowie Alkohol und Tabak.
Pensionistinnen müssen zur Deckung der Grundbedürfnisse mehr vom Einkommen ausgeben
Pensionistinnen müssen einen größeren Teil ihres Budgets für Grundbedürfnisse verwenden. Gemessen am verfügbaren Einkommen geben Frauen 17 Prozent für Wohnen und 16 Prozent für Ernährung aus. Bei Männern sind es 14 beziehungsweise 13 Prozent. Für Ernährung geben Frauen 16 und Männer 13 Prozent aus. Für Energie beläuft sich der Anteil am Einkommen bei Frauen auf 7, bei den Männern auf 6 Prozent. Für Gesundheit einschließlich Medikamenten, ärztlicher Leistungen sowie Spitals- und Pflegeleistungen benötigen Frauen acht Prozent ihres Einkommens, Männer nur vier Prozent.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Das Balkendiagramm vergleicht die Gender Pension Gaps in der EU auf Basis der durchschnittlichen Pensionen von Personen ab 65 Jahren. Malta liegt mit 36,6 Prozent an erster Stelle, Österreich folgt mit 35 Prozent auf Platz zwei. Der EU27-Durchschnitt beträgt 23,9 Prozent. Luxemburg liegt bei 31,2 Prozent, die Niederlande bei 29,5 Prozent und Italien bei 29,2 Prozent. Den niedrigsten Wert weist Estland mit 2,7 Prozent auf.
EU-Vergleich: Österreich auf Platz 2 der größten Gender-Pension-Gaps
In der Eurostat-Auswertung der durchschnittlichen Pensionen von Personen ab 65 Jahren (daher Abweichung zur oben angegeben Pensionslücke von 39,4 Prozent) liegt Österreich mit einer Pensionslücke von 35 Prozent auf Platz zwei der EU27-Länder mit den größten Pensionslücken. Nur Malta weist einen noch größeren Unterschied auf.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Vergleich der Nettopensionen mit der Armutsgefährdungsschwelle von 1.827 Euro. Frauen liegen mit 1.758 Euro 69 Euro darunter, Männer mit 2.570 Euro 743 Euro darüber.
Durchschnittliche Frauenpension liegt rund 70 Euro unter der Armutsgefährdungsschwelle
Die durchschnittliche Alterspension (14-mal pro Jahr) von Frauen beträgt 1.614 Euro brutto. Bis zur durchschnittlichen Männerpension von 2.664 Euro fehlen Pensionistinnen also mehr als 1.000 Euro brutto monatlich. Die durchschnittliche Frauenpension (12-mal pro Jahr netto zum Vergleich mit Armutsgefährdungsschwelle) ist sogar so gering, dass sie knapp 70 Euro unter der Armutsgefährdungsschwelle von 1.827 Euro für Ein-Personen-Haushalte liegt. Männer hingegen beziehen Pensionen, die rund 743 Euro über dieser Armutsgrenze liegen. Altersarmut ist in Österreich ein überwiegend weibliches Problem. Zwei Drittel jener Personen, die eine Mindestpension (Ausgleichszulage) beziehen, sind weiblich. 
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Equal Pension Day 2026: Was die Pensionslücke im Alltag bedeutet

Equal Pension Day 2026: Was die Pensionslücke im Alltag bedeutet

Am 9. August ist der Equal Pension Day – jener Tag, ab dem Frauen im Vergleich zu Männern rein rechnerisch keine Pension mehr bis zum Jahresende erhalten. Die Analyse zeigt, dass Frauen mit ihren geringen Pensionen deutlich mehr für die Deckung der Grundbedürfnisse Wohnen, Ernährung, Energie und Gesundheit ausgeben müssen als Männer.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
OMV-Quartalszahlen: Ölkonzern profitiert erneut von geopolitischen Krisen

OMV-Quartalszahlen: Ölkonzern profitiert erneut von geopolitischen Krisen

Die OMV hat auch im zweiten Quartal 2026 hohe Gewinne erzielt, bereits im ersten Halbjahr überholt sie die Jahresgewinne aus den Vorjahren. Geopolitische Krisen sorgen weiterhin für hohe Gewinne im Öl- und Gasgeschäft, wie das Momentum Institut in einer Aussendung zeigt. Besonders auffällig sind erneut die Raffinerie-Margen. Weiters zeigt die Denkfabrik, wie seit Ausbruch der Kampfhandlungen im Iran die Preise für Kraftstoffe, wie Benzin oder Diesel, schlagartig zu den stärksten Inflationstreibern werden.
Verteilung
Klima
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full