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Weltspartag: Ordentliche Sparzinsen nur mit Befristung

Weltspartag: Ordentliche Sparzinsen nur mit Befristung

Die Sparzinsen der Banken bleiben längerfristig mickrig. Attraktive Sparangebote zum Weltspartag laufen nach ein paar Monaten aus und fallen fast auf Nullzinsen zurück. Das zeigt unser Vergleich der Angebote zum Weltspartag. Wir empfehlen der Bundesregierung, ein Sparbuch mit gesetzlichen Mindestzinsen einzuführen, damit Sparer:innen wieder langfristig ansparen können.
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„Sparer:innen in Frankreich profitieren von höher gesetzlich festgelegten Zinsen
Sparer:innen in Frankreich profitieren von höheren festgelegten Zinsen
Wie empfehlen der Bundesregierung daher, ein täglich fälliges Sparbuch mit gesetzlichen Mindestzinsen einzuführen. Vorbild ist das französische Vorzugssparbuch. Auch in der Vergangenheit hatten Sparbücher in Österreich noch ordentliche Zinsen. Weil die Banken diese nicht mehr von selbst anbieten, müsse die Politik dafür sorgen. Für Gering- und Mittelbezahlte ist die Veranlagung in Aktien nicht sinnvoll, weil sie ihr Guthaben für Notfälle benötigen. Dafür braucht es ein täglich fälliges Sparbuch mit stabilen Zinsen, das die Teuerung angemessen ausgleicht.
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Flugabgabe könnte fallen, aber Öffi-Gebühren steigen

Flugabgabe könnte fallen, aber Öffi-Gebühren steigen

Höhere Preise für öffentliche Verkehrsmittel, gleichzeitig ein mögliches Steuergeschenk von rund 190 Millionen Euro jährlich an den Flugverkehr: Die Forderung nach einer Abschaffung der Flugabgabe ist sozial ungerecht, klimapolitisch kontraproduktiv und budgetpolitisch widersinnig, wie unsere Analyse zeigt.
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Klima
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Öffi-Preise steigen – Flugabgabe soll fallen?
Die Auswertung stellt die Mehrkosten für Öffi-Fahrgäste den drohenden Einnahmenausfällen durch einen Verzicht der Regierung auf die Flugabgabe gegenüber. Während die Kosten für öffentlichen Verkehr, etwa für das Klimaticket oder die Wiener Jahreskarte, teurer werden, könnte eine Abgabe auf klimaschädliches Fliegen auf Drängen von Fluglinien und Flughafenbesitzern fallen. Allein durch die Verteuerung der Wiener-Linien-Karten vom letzten Jahr rechnet der Konzern mit Mehreinnahmen für 2026 in Höhe von rund 100 Millionen Euro – in den kommenden Jahren sogar mit 150 Millionen Euro. Auch die Bundesregierung hat den öffentlichen Verkehr verteuert: Die Preiserhöhung beim Klimaticket sowie die Streichung des Gratis-Klimatickets für 18-Jährige bringen der Bundesregierung 150 Millionen Euro an Mehreinnahmen. 2027 kommt noch eine Verteuerung des Klimatickets um 2 Prozent obendrauf – was bis zu 8 Millionen Euro kosten wird. Eine Mehrbelastung im Jahr 2026 für die Bevölkerung in Höhe von 250 Millionen Euro steht so den erwarteten Einnahmen durch die Flugabgabe für 2026 mit einem Volumen von 190 Millionen Euro gegenüber. „Streicht die Regierung die Flugabgabe, wird klimaschädliches Fliegen billiger. Aber der klimafreundliche öffentliche Verkehr bleibt teurer. Die Höhe der Flugabgabe wurde nie an die Inflation angepasst und ist real deutlich weniger wert als ursprünglich. Für 2026 werden Einnahmen von rund 190 Millionen Euro erwartet – Geld, auf das Bund, Länder und Gemeinden bei einer Abschaffung verzichten würden. Mit der tatsächlichen Inflation hochgerechnet würden die Einnahmen aus der Ticketabgabe sogar 292 Millionen Euro betragen.
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Eisenbahn-KV: Diskrepanz zwischen Auslastung und Beschäftigung

Eisenbahn-KV: Diskrepanz zwischen Auslastung und Beschäftigung

Zur zweiten Runde der Kollektivvertragsverhandlungen mit den Eisenbahner:innen am Mittwoch, veröffentlichen wir eine Analyse zur Personalentwicklung der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Die Auswertung zeigt ein deutliches Missverhältnis zwischen steigender Nachfrage und personellem Ausbau.
Arbeit
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Personenzugkilometer steigen stärker als ÖBB-Beschäftigte
Die Anzahl der gefahrenen Personenzugkilometer stieg von 95,5 Millionen Personenzugkilometer im Jahr 2013 auf 118,3 Millionen im vergangenen Jahr – ein Anstieg um 23,9 Prozent. Auch hier bleibt die Entwicklung der ÖBB-Beschäftigten mit einem Zuwachs von 15,2 Prozent deutlich dahinter zurück.
Arbeit
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Anzahl der Reisenden zieht den ÖBB-Beschäftigten davon. Von 2013 bis 2025 stieg die Zahl der Reisenden im ÖBB-Personenverkehr von 233 Mio. auf 292 Mio. (+25,4 Prozent). Der Beschäftigungsstand im ÖBB-Konzern wuchs im selben Zeitraum von 40.643 Vollzeitäquivalenten auf 46.838 (+15,2 Prozent).
Anzahl der Reisenden zieht ÖBB-Beschäftigten davon
Von 2013 bis 2025 stieg die Zahl der Reisenden im ÖBB-Personenverkehr um 25,4 Prozent von 233 Millionen auf 292 Millionen. Der Beschäftigungsstand im ÖBB-Konzern wuchs im selben Zeitraum hingegen deutlich geringer. Von 40.643 Vollzeitäquivalenten im Jahr 2013 auf 46.838 im Jahr 2025, was einem Anstieg von lediglich 15,2 Prozent entspricht. 
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Teuerung mit Gewinn

Teuerung mit Gewinn

Wer tanken muss, kann schlecht verhandeln. Die Pflegekraft, deren Dienst vor dem ersten Bus beginnt, braucht ihr Auto. Aber wer heute sein Auto tankt, zahlt derzeit mehr als den Weg zur Arbeit. Er bezahlt die gestiegenen Aufschläge der Mineralölkonzerne. Und die treiben die Teuerung für alle nach oben, ob man ein Auto besitzt oder nicht. Die Teuerung liegt derzeit bei 3,6 Prozent. Allein 0,8 Prozentpunkte davon gehen auf die höhere Gewinnspanne der Mineralöl-Konzerne zurück. Das ist mehr als ein Fünftel der gesamten Teuerungsrate!
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Warum das höhere Frauenpensionsalter bisher ein Misserfolg ist

Warum das höhere Frauenpensionsalter bisher ein Misserfolg ist

Der Chef des Arbeitsmarktservice war am Sonntag in der Pressestunde zu Gast. Grundsätzlich hat er viel Kluges gesagt, womit ich übereinstimmen kann. Aber bei der Erhöhung des Pensionsantrittsalters sieht er die Sache viel zu rosig.
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Mindestpension und Mindestsicherung bleiben hinter Teuerung bei Grundbedürfnissen zurück

Mindestpension und Mindestsicherung bleiben hinter Teuerung bei Grundbedürfnissen zurück

Zum Tag der Armut am Samstag, den 17. Oktober, macht das Momentum Institut auf eine zunehmende Schieflage im Sozialsystem aufmerksam. Die Preise für essenzielle Güter wie Miete, Energie und Lebensmittel haben sich seit August 2021 stärker erhöht als die staatlichen Ausgleichszahlungen im Rahmen der Mindestpension für bedürftige Pensionist:innen sowie bei der Mindestsicherung. Eine neue Grafik zeigt, wie sich diese Diskrepanz über die Jahre aufgebaut hat.
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Die Preise für Grundbedürfnisse stiegen stärker als die Mindestpension und Mindestsicherung. Dieses Liniendiagramm des Momentum Instituts vergleicht die Entwicklung des Grundbedarfs-Index (in Orange) mit der Ausgleichszulage (in Braun) von August 2021 bis August 2026. Die orangene Linie zeigt durchgehenden Anstieg auf 35,0 Prozent, die braune Linie steigt stufenweise und erreicht 30,8 Prozent. Eine wachsende Lücke zwischen beiden Kurven verdeutlicht, dass staatliche Unterstützung nicht mit der Teuerung beim Wohnen, Energie und Lebensmitteln mithält. 
Die Preise für Grundbedürfnisse stiegen stärker als die Mindestpension und Mindestsicherung
Der Grundbedarfs-Index, der Wohnkosten, Energie und Lebensmittelpreise abbildet, ist zwischen August 2021 und August 2026 um 35 Prozent angestiegen. Die Ausgleichszulage hingegen hat die Regierung lediglich um 30,8 Prozent angepasst. Die daraus resultierende Lücke von 4,3 Prozentpunkten bedeutet für viele Menschen im Ruhestand mit Mindestpension oder mit ohnehin bereits einem minimalen Einkommen einen realen Kaufkraftverlust, der den Unterschied zwischen ausreichender Versorgung und prekärer Existenz ausmachen kann. Vor allem die Energiepreise sind für den starken Preissprung beim Grundbedarf verantwortlich: die Preise stiegen im Beobachtungszeitraum um 66,1 Prozent. 
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Wie vollzeittauglich ist die Kinderbetreuung für unter 3-Jährige? Anteil der VIF-konformen Betreuungsplätze nach politischem Bezirk und Bundesland (ohne Wien)
Wie vollzeittauglich ist die Kinderbetreuung für unter 3-Jährige?
Die Grafik zeigt, dass es nicht nur zwischen den Bundesländern große Unterschiede bei der Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und Vollzeitarbeit gibt, sondern auch innerhalb der einzelnen Bundesländer. Besonders deutlich wird das in Oberösterreich: Während im Bezirk Schärding gerade einmal ein Prozent der betreuten unter Dreijährigen einen vollzeittauglichen Platz haben, sind es in Linz-Stadt 87 Prozent. Ähnlich groß sind die Unterschiede im Burgenland, wo die Anteile zwischen 22 und 100 Prozent liegen, sowie in Kärnten mit einer Bandbreite von 12 bis 85 Prozent. In Vorarlberg liegen die Bezirke hingegen deutlich näher beieinander: Hier reicht der Anteil vollzeittauglicher Einrichtungen von 56 bis 82 Prozent. Auch in Niederösterreich gibt es mit Schwankungen von 66 Prozentpunkten erhebliche regionale Unterschiede. Die Grafik macht damit deutlich, dass die Durchschnittswerte der Bundesländer allein nur wenig darüber aussagen, wie gut das Betreuungsangebot in den einzelnen Bezirken tatsächlich ist. Selbst innerhalb eines Bundeslandes kann es stark vom Wohnort abhängen, wie gut sich Kinderbetreuung und Vollzeitarbeit vereinbaren lassen.
Arbeit
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