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Pensionserhöhung unter Inflation: Pensionist:innen verlieren 2027 Kaufkraft

Pensionserhöhung unter Inflation: Pensionist:innen verlieren 2027 Kaufkraft

Die Teuerung, die für die Pensionserhöhung 2027 maßgeblich ist, liegt bei 3,4 Prozent und ist damit höher als von der Bundesregierung angenommen. Die Regierung hat die Pensionserhöhung bereits darunter festgelegt. Pensionen bis 6.930 Euro steigen um 2,95 Prozent, darüber gibt es einen Fixbetrag von 204,44 Euro. Auch die Ausgleichszulagenrichtsätze werden mit 3,3 Prozent geringer erhöht als die Preise gestiegen sind.
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Balkendiagramm des Momentum Instituts: Bei allgemeiner Pensionsanpassung unter der Inflation gibt es auch bei niedrigen Pensionen Kaufkraftverluste.
Bei allgemeiner Pensionsanpassung unter der Inflation gibt es auch bei niedrigen Pensionen Kaufkraftverluste
Die Bundesregierung war noch von einer maßgeblichen Teuerung von 3,3 Prozent ausgegangen. Tatsächlich beträgt die relevante Inflationsrate für den Zeitraum August 2025 bis Juli 2026 nun 3,4 Prozent. Damit wächst die Lücke zwischen Pensionserhöhung und Preisentwicklung. Die Rechnung zeigt sich unmittelbar im Geldbörsel. Bei einer bisherigen Bruttopension von 1.000 Euro beträgt die Netto-Pensionserhöhung im kommenden Jahr aufs Gesamtjahr gerechnet rund 405 Euro. Gegenüber einem vollständigen Ausgleich der Teuerung fehlen jedoch 62 Euro netto. Bei einer Bruttopension von 2.000 Euro steigt die Nettopension im Jahr um rund 689 Euro, gleichzeitig fehlen 76 Euro auf den vollen Teuerungsausgleich. Bei 3.000 Euro brutto beträgt das Netto-Plus 968 Euro, der Kaufkraftverlust gegenüber der relevanten Inflation liegt bei 130 Euro. Auch Bezieher:innen einer Ausgleichszulage sind betroffen. Ihre Richtsätze steigen um 3,3 Prozent. Bei 3,4 Prozent Teuerung bedeutet auch das einen leichten realen Verlust.
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So viel Klimaschutz steckt in einer Milliarde Euro. Die Grafik des Momentum Instituts zeigt, was mit der Dürremilliarde finanzierbar wäre. Unter Anderem könnten 458.000 Haushalte mit Windkraft versorgt werden (durch 143 neue Windräder). Auch Förderungen für 148.000 Wärmepumpen, 77.000 thermisch sanierte Wohnungen oder 77.000 Schnellladepunkte für E-Autos gehen sich aus. Alternativ entspricht eine Milliarde Euro den Baukosten von 6.000 km Radwegen.
So viel Klimaschutz steckt in einer Milliarde Euro
Unsere Analyse zeigt, welche Größenordnung eine Milliarde Euro im Klimaschutz entfalten kann. Mit diesem Betrag ließen sich alternativ rund 6.000 Kilometer Radwege errichten, etwa 77.000 durchschnittliche Wohneinheiten thermisch sanieren, rund 77.000 Schnellladepunkte für Elektroautos fördern oder etwa 148.000 Wärmepumpen unterstützen. Ebenso könnten 143 moderne Windräder finanziert werden, die rechnerisch rund 458.000 Haushalte mit Strom versorgen.
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Dürre-Milliarde: Kleine Betriebe absichern, Klimavorsorge stärken

Dürre-Milliarde: Kleine Betriebe absichern, Klimavorsorge stärken

Die extreme Dürreperiode hat rund eine Milliarde Euro Schaden für die Landwirtschaft verursacht. Ein großer Teil davon wird (voraussichtlich) vom Staat finanziert, direkt über die gerade verhandelten Katastrophenhilfen und indirekt, da die Hagelversicherung der Landwirt:innen zu 55 Prozent von Bund und Ländern getragen wird. Wir empfehlen gezielte Soforthilfe nach wirtschaftlicher Bedürftigkeit und eine dauerhafte Klimainvestitionsoffensive.
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Die richtige Spritpreisbremse

Die richtige Spritpreisbremse

Steigende Spritpreise belasten Haushalte und Betriebe. Angesichts der geopolitischen Spannungen braucht es jetzt rasch Entlastung. Eine Spritpreisbremse ist deshalb richtig. Entscheidend ist aber, wie sie ausgestaltet wird. Sie muss ansetzen, wo die aktuellen Preissteigerungen entstehen: bei den Margen, das tut die letzte Woche beschlossene Verlängerung allerdings nicht.
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45 Versicherungsjahre als Hürde: Zwei Drittel der Pensionierten hätte 2025 nicht in Pension gehen können

45 Versicherungsjahre als Hürde: Zwei Drittel der Pensionierten hätte 2025 nicht in Pension gehen können

Wir haben analysiert, welche Auswirkungen der aktuelle Pensionsvorschlag von Landeshauptmann Anton Mattle mit verpflichtenden 45 Versicherungsjahren bei Pensionsantritt auf den Pensionsjahrgang 2025 hätte. Die Ergebnisse zeigen: Zwei Drittel der Menschen, die vergangenes Jahr in Pension gingen, hatten keine 45 Versicherungsjahre zusammen. Auch zwischen den Geschlechtern zeigt die Analyse deutliche Unterschiede: Während rund die Hälfte der Männer (54 Prozent) zusätzliche Arbeitsjahre benötigt, wären es bei Frauen mehr als vier von fünf (82 Prozent). 
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Horizontales Balkendiagramm mit dem Titel 'Mehr als die Hälfte der Männer müsste noch länger arbeiten bis zur Pension'. Die Grafik zeigt die prozentuale Verteilung bei Männern des Pensionsjahrgangs 2025 und ob bzw. wie viele Versicherungsjahre noch fehlen würden. 46 Prozent haben keine fehlenden Jahre, 54 Prozent benötigen zusätzliche Versicherungszeiten. Die größten Gruppen: 13 Prozent mit 3-5 fehlenden Jahren, 12 Prozent mit bis zu 2,5 Jahren, jeweils 9 Prozent mit 6-10 Jahren und 8 Prozent mit mehr als 20 Jahren Bedarf an zusätzlichen Versicherungsjahren.
Mehr als die Hälfte der Männer müsste noch länger arbeiten bis zur Pension
Unter den Männern des Pensionsjahrgangs 2025 haben nur 46 Prozent die 45 Versicherungsjahre beim Pensionsantritt zusammen. Die anderen 54 Prozent müssen, um die 45 Versicherungsjahre zu erreichen, noch weitere Jahre erwerbstätig sein. Ein Fünftel müsste sogar noch mindestens 11 Jahre oder länger im Beruf bleiben, 8 Prozent sogar mehr als 20 Jahre. 
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Horizontales Balkendiagramm mit dem Titel 'Mehr als die Hälfte der Männer müsste noch länger arbeiten bis zur Pension'. Die Grafik zeigt die prozentuale Verteilung bei Männern des Pensionsjahrgangs 2025 und ob bzw. wie viele Versicherungsjahre noch fehlen würden. 46 Prozent haben keine fehlenden Jahre, 54 Prozent benötigen zusätzliche Versicherungszeiten. Die größten Gruppen: 13 Prozent mit 3-5 fehlenden Jahren, 12 Prozent mit bis zu 2,5 Jahren, jeweils 9 Prozent mit 6-10 Jahren und 8 Prozent mit mehr als 20 Jahren Bedarf an zusätzlichen Versicherungsjahren.
Vier von fünf Frauen müssten künftig länger arbeiten bis zur Pension
Nur 18 Prozent der Frauen aus dem 2025-Pensionsjahrgang haben dieses Ziel erreicht, wohingegen 82 Prozent zusätzliche Versicherungsjahre sammeln müssten. Fast ein Drittel (31 Prozent) muss mindestens 11 Jahre oder länger weiter arbeiten. 12 Prozent der Frauen würden sogar mehr als 20 zusätzliche Versicherungsjahre benötigen.
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Balkendiagramm mit dem Titel „Die Mehrheit müsste noch länger arbeiten bis zur Pension“ zeigt die Anzahl von Männern (orange) und Frauen (grün) aus dem Pensionsjahrgang 2025 denen für 45 Versicherungsjahre noch benötigte Jahre fehlen. 17.009 Männer und 5.487 Frauen haben bereits 45 Jahre erreicht. Bei fehlenden Jahren überwiegen in fast allen Kategorien die Frauen. 
Die Mehrheit müsste noch länger arbeiten bis zur Pension
Mit einer Verpflichtung von 45 Versicherungsjahren hätten 44.037 Personen (19.620 Männer und 24.417 Frauen) letztes Jahr nicht in Pension gehen dürfen. Das entspricht zwei Dritteln des Pensionsjahrgangs 2025. Während 17.009 Männer und 5.487 Frauen bereits 45 Versicherungsjahre erreicht haben, müssen die verbleibenden Personen zwischen wenigen Monaten und mehr als zwei Jahrzehnten länger arbeiten. Mehr als 20 Jahre fehlen bei 2.756 Männern und 3.675 Frauen. Im Durchschnitt fehlen Personen im Pensionsjahrgang 2025 63 zusätzliche Versicherungsmonate (5,3 Jahre) um auf die 45 Jahre zu kommen. Bei den Männern sind es 43 Monate (3,6 Jahre) und bei den Frauen 90 Monate (7,5 Jahre).  
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Österreichkarte mit dem Gender Pension Gap nach Bundesland. Die höchste Lücke besteht in Vorarlberg mit 46 Prozent, die niedrigste in Wien mit 27 Prozent.
Hohe Gender-Pension-Gaps im Westen
In Österreich gibt es auch zwischen den Bundesländern beträchtliche Unterschiede: Vorarlberg 14.07.2026 Oberösterreich 20.07.2026 Tirol 25.07.2026 Steiermark 02.08.2026 Salzburg 05.08.2026 Niederösterreich 08.08.2026 Burgenland 07.08.2026 Kärnten 11.08.2026 Wien 21.09.2026  
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Das Säulendiagramm zeigt die Entwicklung des Gender Pension Gap von 2019 bis der Gap geschlossen werden könnte bei aktuellem Tempo. Die Lücke sinkt nur langsam: von 42,3 Prozent im Jahr 2019 auf 41,9 Prozent 2020, 41,6 Prozent 2021, 41,1 Prozent 2022, 40,5 Prozent 2023, 40,1 Prozent 2024, 39,7 Prozent 2025 und 39,4 Prozent 2026. Bei gleichbleibendem Tempo würde die Lücke 2072 noch 20 Prozent und 2097 noch zehn Prozent betragen. Erst 2121 würde sie null erreichen. Das entspricht einer Wartezeit von 95 Jahren.
Gender-Pension-Gap schließt sich erst in 95 Jahren
Seit 2019 hat sich die Pensionslücke nur um 2,9 Prozentpunkte verkleinert. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Situation gerade einmal um 0,3 Prozentpunkte verbessert, 2025 fiel der Equal Pension Day auf den 7. August. Bleibt es bei diesem Tempo, wäre die Pensionslücke erst in 95 Jahren, also im Jahr 2121, geschlossen.
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Horizontale Balken vergleichen die Konsumausgaben alleinlebender Frauen und Männer. Frauen geben anteilig mehr für Wohnen, Ernährung, Gesundheit und Energie aus; Männer mehr für Mobilität, Gastronomie, Urlaub sowie Alkohol und Tabak.
Pensionistinnen müssen zur Deckung der Grundbedürfnisse mehr vom Einkommen ausgeben
Pensionistinnen müssen einen größeren Teil ihres Budgets für Grundbedürfnisse verwenden. Gemessen am verfügbaren Einkommen geben Frauen 17 Prozent für Wohnen und 16 Prozent für Ernährung aus. Bei Männern sind es 14 beziehungsweise 13 Prozent. Für Ernährung geben Frauen 16 und Männer 13 Prozent aus. Für Energie beläuft sich der Anteil am Einkommen bei Frauen auf 7, bei den Männern auf 6 Prozent. Für Gesundheit einschließlich Medikamenten, ärztlicher Leistungen sowie Spitals- und Pflegeleistungen benötigen Frauen acht Prozent ihres Einkommens, Männer nur vier Prozent.
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