Archiv: Beiträge

1871 Treffer
Knapp ein Viertel weniger Spritverbrauch bei Tempo 100. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, dass Tempolimits auf der Autobahn den Kraftstoffverbrauch in Liter pro 100 Kilometer deutlich senken. Bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h werden 7,0 Liter Treibstoff pro 100 Kilometer verbraucht, bei Tempo 100 sind es nur noch 5,4 Liter – um 22,6 Prozent weniger.
Knapp ein Viertel weniger Spritverbrauch bei Tempo 100
Ein Tempolimit wirkt rasch, senkt den Treibstoffverbrauch drastisch und reduziert zugleich Emissionen, Lärmbelastung und Unfallrisiken. Die Einsparung ist deutlich: Ein Pkw verbraucht bei 130 km/h im Schnitt 7 Liter pro 100 Kilometer. Bei 120 km/h sinkt der Verbrauch bereits um 8,2 Prozent auf 6,4 Liter, bei 110 km/h um 15,8 Prozent auf 5,9 Liter. Wer 100 km/h fährt, braucht mit 5,4 Litern pro 100 Kilometer um 22,6 Prozent weniger Sprit als bei Tempo 130.
Klima
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Tempo 100 reduziert den Spritverbrauch um fast ein Viertel

Tempo 100 reduziert den Spritverbrauch um fast ein Viertel

Die Warnungen vor der schwersten Energiekrise seit Jahrzehnten werden lauter. Aus der aktuellen Preiskrise könnte sich rasch auch eine Versorgungskrise entwickeln. Treibstoff könnte schon in den kommenden Monaten knapp werden. Klar ist: Der Energieverbrauch muss sinken. Das Momentum Institut empfiehlt deshalb Tempo 100 auf Autobahnen. Ein Tempolimit wirkt rasch, senkt den Treibstoffverbrauch drastisch und reduziert zugleich Emissionen, Lärmbelastung und Unfallrisiken.
Klima
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Sexualisierte Belästigung am Arbeitsplatz kostet rund 2 Milliarden Euro pro Jahr.
Sexualisierte Belästigung am Arbeitsplatz kostet rund 2 Milliarden Euro pro Jahr
Studien zeigen, dass die Produktivität von Opfern sexualisierter Belästigung am Arbeitsplatz in etwa um 43 Prozent zurückgeht. Der Produktivitätsverlust entsteht durch daraus folgenden Abwesenheiten, Krankenstände, psychischen Belastungen sowie reduzierter Erwerbsbeteiligung. Da in Österreich jede zwanzigste Frau (5 Prozent) von sexualisierter Belästigung am Arbeitsplatz betroffen ist, entstehen hierzulande jährliche Folgekosten von rund 2 Milliarden Euro. Sexualisierte Belästigung ist damit nicht nur ein Gleichstellungsproblem, sondern auch ein klar messbares ökonomisches Risiko.  
Arbeit
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Sexualisierte Belästigung am Arbeitsplatz kostet 2 Milliarden Euro

Sexualisierte Belästigung am Arbeitsplatz kostet 2 Milliarden Euro

Sexualisierte Belästigung am Arbeitsplatz ist kein Randphänomen, sondern ein strukturelles Problem mit erheblichen wirtschaftlichen Folgen. Eine aktuelle Analyse des Momentum Instituts auf Basis der European Working Conditions Survey 2024 zeigt: 20,3 Prozent der Frauen in Österreich waren im vergangenen Jahr von Belästigung am Arbeitsplatz betroffen. 5,3 Prozent erlebten sexualisierte Belästigung. Die daraus resultierenden Folgekosten belaufen sich auf rund 2 Milliarden Euro jährlich.
Arbeit
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Jede fünfte Frau wurde im letzten Jahr am Arbeitsplatz belästigt – bei 5 Prozent der Frauen war es sexualisierte Belästigung.
Jede fünfte Frau wurde im letzten Jahr am Arbeitsplatz belästigt – bei 5 Prozent der Frauen war es sexualisierte Belästigung
Der Blick auf Europa zeigt: Belästigung gehört für viele Frauen zum Berufsalltag. Im Schnitt berichtet jede fünfte Frau in der EU von entsprechenden Erfahrungen. Die Bandbreite reicht von verbalen Übergriffen und erniedrigendem Verhalten über Mobbing bis hin zu Bedrohungen und körperlicher Gewalt. Auch in Österreich zeigt sich dieses Bild deutlich. Rund 20 Prozent der Frauen berichten von Belästigung im Arbeitskontext, jede zwanzigste Frau (5 Prozent) von sexualisierter Belästigung. Im europäischen Vergleich liegen die höchsten Werte in den Niederlanden und Finnland, wo rund 10 Prozent der Frauen von unerwünschtem sexualisiertem Verhalten am Arbeitsplatz berichten. In Ländern wie Spanien, Malta, Bulgarien oder Zypern ist es hingegen rund 1 Prozent. Diese Unterschiede lassen sich jedoch nicht ausschließlich durch tatsächliche Häufigkeiten erklären, sondern hängen auch mit Wahrnehmung und Meldeverhalten zusammen. Studien zeigen, dass in Ländern mit stärker ausgeprägter Gleichstellungspolitik, etwa in Nordeuropa, problematisches Verhalten häufiger als sexualisierte Belästigung erkannt und benannt wird.
Arbeit
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Energiekrise? Für Konzerne ein Geschäft

Energiekrise? Für Konzerne ein Geschäft

Die Spritpreise schießen nach oben, auch Gas verteuert sich massiv. Wer glaubt, ohne Auto und mit dem Ende der Heizperioden fein raus zu sein, irrt sich. Energie verteuert nicht nur Tanken und Heizen, sie sickert durch die gesamte Lieferkette. Vom Transport bis zum Einkauf. Am Ende zahlen die Haushalte die Rechnung.
Verteilung
Klima
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Nationalbank schreibt rote Zahlen, Geschäftsbanken schreiben Rekordgewinne

Nationalbank schreibt rote Zahlen, Geschäftsbanken schreiben Rekordgewinne

Am Dienstag präsentiert die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) ihren Geschäftsbericht 2025. Aufgrund der Zinspolitik der Europäischen und Oesterreichischen Zentralbank verbuchen heimische Geschäftsbanken Zufallsgewinne in Milliardenhöhe. Währenddessen verzeichnet die Nationalbank das vierte Jahr in Folge ein Minus, wie eine Analyse des Momentum Instituts zeigt. Insbesondere die hohen Zinszahlungen der OeNB an die Geschäftsbanken stürzen die Nationalbank ins Minus. Daher empfiehlt das Momentum Institut die Bankenabgabe zu erhöhen, um diese Zinszahlungen gänzlich abzuschöpfen.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, dass die Nationalbank ohne Gewinn keine Ausschüttung an die Republik machen kann.
Nationalbank: Ohne Gewinne keine Ausschüttung an die Republik
Der Gewinn-Anteil der Republik am OeNB-Abschluss wird seit 2015 immer geringer. 2011 gingen von den insgesamt 1,1 Milliarden Euro Jahresergebnis vor Abzug der Körperschaftsteuer und Zuführung/Auflösung von Rückstellungen, rund 0,7 Milliarden durch die abgeführte Körperschaftsteuer und der Dividende an den Staat. 2021 ging von den insgesamt 0,3 Milliarden Euro Jahresergebnis vor Steuern und Rückstellungen 100 Millionen an die Republik.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, wie hoch die Gewinne der Banken sind, die sie auf Kosten der Steuerzahler:innen machen (8,2 Milliarden Euro in den ersten 3 Quartalen 2025). Dem gegenüber steht das operative Ergebnis der Oesterreichischen Nationalbank, das seit 2022 durchgehend negativ ausfällt (-1,4 Milliarden Euro in 2025).
Bankengewinne auf Kosten der Steuerzahler:innen
Die Gewinne der Geschäftsbanken beliefen sich in den Jahren 2015 bis 2021 zwischen 3,7 und 6,9 Milliarden Euro. Seit der Zinswende der Europäischen Zentralbank (EZB), eingeleitet Mitte 2022 im Sinne der Inflationsbekämpfung, sind sie explodiert. 2022 beliefen sich die Gewinne auf 9,8 Milliarden Euro. 2023 waren sie mit 12,6 Milliarden Euro knapp doppelt so hoch wie im Rekordjahr 2018 vor der Teuerungskrise, auch 2024 betrugen sie 10,8 Milliarden Euro. Für 2025 beläuft sich allein in den ersten drei Quartalen der Gewinn bereits auf 8,2 Milliarden Euro. Spiegelbildlich verhält sich das Jahresergebnis der OeNB: Bereits 2022 schrieb sie operative Verluste in Höhe von 1,9 Milliarden Euro. Lediglich durch das Auflösen von Rückstellungen konnte ein Bilanzverlust vermieden werden. Für das Geschäftsjahr 2023 schrieb die OeNB mit einem Verlust von 2,3 Milliarden Euro erstmals rote Zahlen und es gab keinerlei Ausschüttung an die Republik. 2024 gab es erneut Verluste von 2,2 Milliarden Euro und auch im aktuellen Geschäftsbericht von 2025 betrugen die Verluste 1,4 – womit es erneut zu keiner Gewinnausschüttung kommt.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Margendeckel: Ein wichtiger Schritt Richtung leistbare Preise

Margendeckel: Ein wichtiger Schritt Richtung leistbare Preise

Die Regierung wagt das lange Zeit vermeintlich Undenkbare und greift in die Spritpreise ein. Die letzten Wochen war aus dem neoliberalen Lager der wirtschaftspolitischen Debatte vor allem eines zu hören: abwarten, beobachten, bloß nicht vorschnell handeln. Doch anstatt weiter auf Zapfsäulenpreise zu starren, setzt die Politik nun erste Schritte – mit Eingriffen entlang der Wertschöpfungskette und steuerlichen Entlastungen. 
Verteilung
Klima
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Verbund-Übergewinne 2025: Wasserzins würde jährlich bis zu eine halbe Milliarde einbringen

Verbund-Übergewinne 2025: Wasserzins würde jährlich bis zu eine halbe Milliarde einbringen

Heute veröffentlicht Österreichs größter Stromerzeuger, die Verbund AG, seinen Konzernbericht für 2025. Seit Ausbruch der Energiekrise 2022 verbucht der Energiekonzern insgesamt 4,65 Milliarden Euro an Übergewinnen. Nach mehrjährigen zufälligen Rekordgewinnen führt der Stromerzeuger allerdings nur 6 Prozent seiner Übergewinne durch Abschöpfung ab, wie eine neue Auswertung zeigt. Daher empfiehlt das Momentum Institut die Einführung eines Wasserzinses nach Schweizer Vorbild, um bis zu eine halbe Milliarde Übergewinne pro Jahr effektiv abzuschöpfen.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Übergewinne des Verbunds sprudeln weiter. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, dass der Gewinn 2025 mit 1,5 Milliarden mehr als doppelt so hoch (+121 Prozent) war wie im Vier-Jahres-Schnitt des Vorkrisenniveaus.
Übergewinne des Verbunds sprudeln 2025 weiter
Einschränkungen des Welthandels, wie Russlands Angriff auf die Ukraine, führten zu steigenden Gaspreisen und damit auch zu einem enormen Anstieg der Strompreise. Energieunternehmen erzielten in der Folge Milliardengewinne, 2025 waren es bei Österreichs größtem Stromanbieter Verbund 1,489 Milliarden Euro. Der Gewinn ist damit mehr als doppelt so hoch (+121 Prozent) wie im Vorkrisenniveau der Jahre 2018-2021. Nach Rekordgewinnen von 2,3 Milliarden Euro im Jahr 2023 schreibt der Verbund somit das vierte Jahr in Folge Übergewinne. Seit dem Ausbruch der Energiekrise ergeben sich kumuliert Übergewinne in Höhe von 4,65 Milliarden Euro.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full