Schlagwort: Teilzeit

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Geld hat ein Geschlecht

Geld hat ein Geschlecht

Das neue Budget belastet Frauen stärker als Männer. Und zwar dort, wo es am meisten zählt, dem verfügbaren Einkommen.
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Kinderwunsch trifft Wirklichkeit

Kinderwunsch trifft Wirklichkeit

Die Geburtenrate sinkt, und erstaunlich schnell landet die Debatte bei Frauen. Sie bekommen zu wenig Kinder, und dann noch zu spät. Ihnen ist die Karriere wichtiger, sie sind zu anspruchsvoll geworden. Frauen hierzulande stehen demnach vor einem unlösbaren Dilemma: Sie sollen gleichzeitig gut ausgebildet, wirtschaftlich unabhängig, voll erwerbstätig und möglichst früh Mutter sein.
Arbeit
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Wer arbeitet, zahlt. Wer erbt, nicht. 

Wer arbeitet, zahlt. Wer erbt, nicht. 

Teilzeitkräfte zahlen beim Budget besonders drauf. Die Entlastung bei den Arbeitslosenversicherungsbeiträgen für niedrige Einkommen soll zurückgefahren werden. Künftig bleibt bei vielen weniger vom Netto. Eine Lohnkürzung am Konto. 
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In Österreich geben die meisten Männer an, aus persönlichen Gründen in Teilzeit zu arbeiten
In Österreich geben die meisten Männer an, aus persönlichen Gründen in Teilzeit zu arbeiten
Bei Männern in Österreich sind ‚andere persönliche Gründe‘ mit 31 Prozent das wichtigste Motiv für Teilzeitarbeit, im EU27-Schnitt ist der Grund, dass kein Vollzeitjob gefunden wurde (26 Prozent).
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Europa-Spitzenreiter: Anteil der Frauen die aufgrund von Betreuungspflichten in Teilzeit arbeiten in Österreich bei fast 50 Prozent
Europa-Spitzenreiter: Anteil der Frauen, die aufgrund von Betreuungspflichten in Teilzeit arbeiten in Österreich bei fast 50 Prozent
Österreich landet im Europa-Vergleich auf Platz 3 jener Länder, in denen die meisten Frauen Betreuungspflichten als Grund für ihre Teilzeitbeschäftigung angeben. Fast 50 Prozent der Frauen geben an, wegen Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen in Teilzeit beschäftigt zu sein. In Dänemark sind es gerade einmal 4 Prozent der Frauen.   
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Teilzeit: 70 Prozent der Mütter in Österreich sind teilzeitbeschäftigt. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, dass Männer ohne Kind häufiger in Teilzeit arbeiten als Väter.
Teilzeit: 70 Prozent der Mütter in Österreich sind teilzeitbeschäftigt
Sieben von zehn Müttern in Österreich arbeiten Teilzeit. Mit einer Quote von 69 Prozent liegt Österreich an der Spitze aller EU-Mitgliedstaaten – mehr als doppelt so hoch wie der EU-Schnitt von 32 Prozent. Selbst die Niederlande und Deutschland, die ebenfalls hohe Teilzeitquoten aufweisen, kommen auf je 66 Prozent. Auf dem 4. Platz liegt Belgien, allerdings mit einer Quote von 40 Prozent deutlich unter jener der Listenersten. Betrachtet wurden Personen zwischen 25 und 54 Jahren mit Kindern im Haushalt.
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Muttertag 2026: Teilzeit-Zwang & Sparpaket verschärft Mütter-Benachteiligung

Muttertag 2026: Teilzeit-Zwang & Sparpaket verschärft Mütter-Benachteiligung

Österreichs Mütter haben die höchste Teilzeitquote aller EU-Staaten, wie das Momentum Institut in einer Aussendung zeigt. Das ist kein Zufall – sondern das Ergebnis fehlender Betreuungsinfrastruktur und ungleich verteilter Sorgearbeit. Das Sparpaket der Bundesregierung, das vergangene Woche präsentiert wurde, verschärft die Lage von Müttern zusätzlich.
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Mütter in Teilzeit: Österreich hat die höchste Teilzeitbeschäftigung von Müttern in der EU. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt den Anteil der Teilzeitbeschäftigten nach Elternstatus und Geschlecht im EU-Vergleich.
Mütter in Teilzeit: Österreich hat die höchste Teilzeitbeschäftigung von Müttern in der EU
Besonders auffällig ist: In Österreich beträgt der Unterschied in der Teilzeitquote zwischen Müttern und Frauen ohne Kinder (im Haushalt) 37 Prozentpunkte – die größte Differenz in ganz Europa. Zum Vergleich im EU27-Schnitt liegt der Unterschied zwischen Frauen, die ohne Kind im Haushalt leben und Müttern in Teilzeit nur bei 13 Prozentpunkten. Das bedeutet: Kinder verändern das Erwerbsleben von Frauen in Österreich dramatisch. Bei Männern passiert das schlicht nicht. Das ist keine individuelle Entscheidung, sondern strukturelle Versäumnisse zwingen Frauen und Mütter oft in Teilzeitarbeit. Österreich hat ein System gebaut, das Mütter systematisch aus dem Erwerbsleben drängt. 
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Höhere Arbeitslosenversicherungsbeiträge als de-facto Lohnkürzung

Höhere Arbeitslosenversicherungsbeiträge als de-facto Lohnkürzung

Die geplante Erhöhung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge im Zuge der Budgetsanierung trifft vor allem jene, die ohnehin schon wenig bezahlt bekommen. Eine neue Auswertung des Momentum Instituts zeigt: Besonders Frauen und Geringbezahlte müssen mit spürbaren Einkommensverlusten rechnen. Selbst für viele Vollzeit-Beschäftigte bedeutet die Maßnahme de facto eine Lohnkürzung.
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Der Gender Pay Gap in den Bundesländern: Frauen in Österreich arbeiten im Schnitt 120 Tage im Jahr gratis
Frauen in Österreich arbeiten im Schnitt 120 Tage im Jahr gratis
Der Equal Pay Day findet im Bundesländer-Vergleich an unterschiedlichen Tagen statt, da sich auch die geschlechtsspezifische Lohnlücke je nach Region unterscheidet. Der Gender Pay Gap in Wien liegt bei 17 Prozent und in Vorarlberg klafft die Lohnlücke zwischen voll- und teilzeitbeschäftigten Frauen und Männern bei satten 44 Prozent. Im Schnitt arbeiten Frauen (in Teilzeit oder Vollzeit) etwa 120 Tage im Jahr gratis.
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Bildungskarenz neu: Wer profitiert von der neuen Weiterbildungszeit?

Bildungskarenz neu: Wer profitiert von der neuen Weiterbildungszeit?

Die Reform der Bildungskarenz ist widersprüchlich. Während sie die finanzielle Hürde verkleinert, zieht sie strukturell einige neue Hürden ein. Das wird vor allem Frauen betreffen. Noch lässt sich nachbessern. Ein Kommentar von Barbara Blaha.
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Nur 1 von 10 Frauen mit betreuungspflichtigen Kindern arbeitet freiwillig in Teilzeit
Nur 1 von 10 Frauen mit betreuungspflichtigen Kindern arbeitet freiwillig in Teilzeit
In den Kinderbetreuungs- und Pflegeausbau zu investieren, wäre also durchaus sinnvoll, um vor allem die weibliche Teilzeitquote hierzulande zu senken. Denn die „Lifestyle-Teilzeit“, in der Frauen und Mütter vermeintlich tätig sind, ist eine realitätsferne Behauptung: Fragt man Frauen mit Kindern im betreuungspflichtigen Alter, die in Teilzeit arbeiten, nach dem Warum, geben mehr als acht von zehn an, das aufgrund von Betreuungspflichten zu tun. Nur eine von zehn Frauen mit Kindern unter 15 Jahren arbeitet „freiwillig“ in Teilzeit. Bei den Männern mit betreuungspflichtigen Kindern ist die Hälfte „freiwillig“ teilzeitbeschäftigt, knapp vier von zehn reduzieren aufgrund von Betreuungspflichten ihre Arbeitszeit. Freiwillige Teilzeit umschließt jene, die keine Vollzeittätigkeit wünschen, und dafür persönliche, familiäre oder sonstige Gründe nennen.
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