Arbeit

Die Welt der Arbeit ist im Umbruch. Wie verteilen wir Arbeit besser? Unter welchen Bedingungen müssen wir arbeiten? Können wir unsere Arbeitszeit verkürzen und wie gestalten wir unsere Arbeitswelt möglichst inklusiv und zukunftsträchtig? Das sind die Fragen, die uns in unserem Schaffen zum Thema Arbeit beschäftigen. 

Herbstlohnrunde: KV-Löhne in vier von fünf Branchen niedriger als 2019

Herbstlohnrunde: KV-Löhne in vier von fünf Branchen niedriger als 2019

Bei der Eisenbahn haben KV-Mindestlöhne 1,8 Prozent weniger Kaufkraft als 2019. Auch IT und Handel haben die Teuerung der letzten Jahre nicht aufgeholt.
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Erbschaften reduzieren Arbeitszeit

Erbschaften reduzieren Arbeitszeit

Während Arbeit in Österreich hoch besteuert wird, bleibt das leistungslose Einkommen durch Erbschaften de facto steuerfrei. Eine neue Analyse zeigt nun: Wer erbt arbeitet im Schnitt weniger Stunden als Menschen ohne Erbschaft. Auch eine Erbschaft des Hauptwohnsitzes hat einen Einfluss auf die Arbeitszeit. Damit die Schieflage von Leistung durch Arbeit und leistungslosen Erbschaften korrigiert wird, empfehlen wir die Wiedereinführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer.
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Lohntransparenz kann Frauen bis zu 2,7 Milliarden Euro im Jahr bringen

Lohntransparenz kann Frauen bis zu 2,7 Milliarden Euro im Jahr bringen

Österreich hat die EU-Umsetzungsfrist zur Lohntransparenz verstreichen lassen. Eine neue Analyse zeigt: Schon eine teilweise Verringerung der Lohnlücke könnte durchschnittlich rund 700 Euro brutto mehr pro Arbeitnehmerin und Jahr bedeuten. 
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Steuern runter – mehr hackeln sollen die Leut! Oder doch nicht?

Steuern runter – mehr hackeln sollen die Leut! Oder doch nicht?

Die Arbeitgeber:innen und ihre Lobby fordern stets, dass die Menschen wieder mehr arbeiten sollen. Aber wenn der Finanzminister Anreize dafür setzt, passt es ihnen auch nicht. 
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Arbeitslosenquote: Österreich rutscht von der Spitze ins Mittelfeld ab

Arbeitslosenquote: Österreich rutscht von der Spitze ins Mittelfeld ab

Traditionell lag die Arbeitslosenquote in Österreich über Jahrzehnte niedriger als in den meisten Ländern der Europäischen Union. Doch in den letzten 25 Jahren zeichnet sich eine Trendwende ab. Die Arbeitslosenquote in Österreich stieg an, während jene der EU insgesamt zurückging. Österreich fällt von Platz 3 auf Platz 13 zurück.
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Spitzensteuersatz: Steuerstrukturreform hilft hunderttausenden Niedrigbezahlten

Spitzensteuersatz: Steuerstrukturreform hilft hunderttausenden Niedrigbezahlten

Der (noch nicht akkordierte) Regierungsentwurf zur Reform der Sozialhilfe sieht auch einen höheren Kindermehrbetrag für geringbezahlte Familien vor, finanziert durch einen höheren Höchststeuersatz für Spitzenbezahlte. Diese Steuerstrukturreform kann für rund 153.000 Menschen im Schnitt 576 Euro im Jahr mehr bedeuten. Sie senkt die Abgabenbelastung für Geringbezahlte mit Kindern, darunter Alleinerziehende.
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Aktivpension: Teures Paket mit sozialer Schlagseite

Aktivpension: Teures Paket mit sozialer Schlagseite

Die geplante Aktivpension ist eines der größten Offensivpakete der Bundesregierung. Doch die Maßnahme ist nicht sozial treffsicher: Die vorgesehene Steuerreduktion bringt vor allem Menschen mit höheren Pensionen und höheren Zusatzeinkommen etwas. Gleichzeitig hilft das Paket kaum bei einem der größten Probleme älterer Erwerbstätiger in Österreich – der hohen Arbeitslosigkeit kurz vor dem Pensionsantritt und den oft jahrelangen Phasen der Langzeitarbeitslosigkeit.
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Armut schafft keinen Arbeitsplatz

Armut schafft keinen Arbeitsplatz

Österreichs Arbeitsmarkt friert ein. Wer arbeitslos wird, findet heute fast so schwer zurück in die Beschäftigung wie während der Corona-Krise. Im Jahresdurchschnitt schafft nur noch gut jede zehnte arbeitslose Person den Sprung in einen Job. Bei jungen Menschen sind die Chancen sogar schlechter als während der Pandemie. Das ist der Kontext, in dem derzeit über Arbeitslose gesprochen werden müsste.
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Arbeitslose in Österreich häufiger armutsgefährdet als in der EU

Arbeitslose in Österreich häufiger armutsgefährdet als in der EU

Arbeitslose Menschen sind in Österreich überdurchschnittlich oft armutsgefährdet. Im EU-Vergleich schaffen es 18 Länder, ihre arbeitslosen Personen häufiger über die Armutsgefährdungsschwelle zu heben als Österreich, nur 8 Länder machen es schlechter. Es braucht eine bessere finanzielle Absicherung arbeitsloser Menschen, etwa durch Erhöhung des Arbeitslosengeldes und der Notstandshilfe auf 70 Prozent des vorherigen Einkommens. 
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Arbeitsmarkt friert ein: Jobchancen fast auf Corona-Niveau

Arbeitsmarkt friert ein: Jobchancen fast auf Corona-Niveau

Der österreichische Arbeitsmarkt friert ein. Arbeitslose schaffen den Sprung zurück in Beschäftigung inzwischen fast so selten wie während der Corona-Krise. Im Jahresdurchschnitt von August 2025 bis Juli 2026 liegt die Quote der Arbeitsaufnahmen aus der Arbeitslosigkeit bei nur noch 10,9 Prozent. Im Corona-Jahr 2020/21 waren es 10,5 Prozent. Das zeigt unsere neue Auswertung auf Basis der Arbeitsmarktdatenbank.
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Pensionserhöhung unter Inflation: Pensionist:innen verlieren 2027 Kaufkraft

Pensionserhöhung unter Inflation: Pensionist:innen verlieren 2027 Kaufkraft

Die Teuerung, die für die Pensionserhöhung 2027 maßgeblich ist, liegt bei 3,4 Prozent und ist damit höher als von der Bundesregierung angenommen. Die Regierung hat die Pensionserhöhung bereits darunter festgelegt. Pensionen bis 6.930 Euro steigen um 2,95 Prozent, darüber gibt es einen Fixbetrag von 204,44 Euro. Auch die Ausgleichszulagenrichtsätze werden mit 3,3 Prozent geringer erhöht als die Preise gestiegen sind.
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45 Versicherungsjahre als Hürde: Zwei Drittel der Pensionierten hätte 2025 nicht in Pension gehen können

45 Versicherungsjahre als Hürde: Zwei Drittel der Pensionierten hätte 2025 nicht in Pension gehen können

Wir haben analysiert, welche Auswirkungen der aktuelle Pensionsvorschlag von Landeshauptmann Anton Mattle mit verpflichtenden 45 Versicherungsjahren bei Pensionsantritt auf den Pensionsjahrgang 2025 hätte. Die Ergebnisse zeigen: Zwei Drittel der Menschen, die vergangenes Jahr in Pension gingen, hatten keine 45 Versicherungsjahre zusammen. Auch zwischen den Geschlechtern zeigt die Analyse deutliche Unterschiede: Während rund die Hälfte der Männer (54 Prozent) zusätzliche Arbeitsjahre benötigt, wären es bei Frauen mehr als vier von fünf (82 Prozent). 
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Insolvenz-Entgelt-Fonds: Finanzierungslücke fair schließen

Insolvenz-Entgelt-Fonds: Finanzierungslücke fair schließen

Der Insolvenz-Entgelt-Fonds (IEF) ist unter Druck. Unsere neue Analyse zeigt: Hätte die damalige Bundesregierung den Beitrag der Unternehmen zum Fonds 2022 nicht halbiert, wären heute deutlich mehr Reserven vorhanden. Um den Fonds langfristig abzusichern, präsentieren wir vier Ansatzpunkte.
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Familienbonus-Kürzung straft selbst geringbezahlte Frauen in Vollzeit

Familienbonus-Kürzung straft selbst geringbezahlte Frauen in Vollzeit

Die Bundesregierung kürzt den Familienbonus. Es soll ein finanzieller Anreiz sein, damit Mütter (mehr) bezahlter Erwerbsarbeit nachgehen. Dabei straft die Kürzung des Familienbonus sogar jene Frauen, die bereits Vollzeit beschäftigt sind. Das löst keine Probleme, kommentiert Momentum-Ökonom Nicolas Prinz.
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Väterkarenz in Österreich: Lieber Papa, ein Sommer reicht nicht

Väterkarenz in Österreich: Lieber Papa, ein Sommer reicht nicht

Österreich hat eines der besten Elternkarenz-Systeme in Europa: lange Bezugszeiten, Kinderbetreuungsgeld, Papa-Monat, Partnerschaftsbonus – die Liste der Instrumente ist lang.
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Vatertag 2026: Väterkarenz bleibt Ausnahme, Sommerkarenz der Usus

Vatertag 2026: Väterkarenz bleibt Ausnahme, Sommerkarenz der Usus

Zum Vatertag am Sonntag (14. Juni) hat das Momentum Institut ausgewertet, wie es um die Karenzbeteiligung und das Papamonat von Vätern in Österreich steht. Das Ergebnis: Von einer fairen Aufteilung der Sorgearbeit zwischen Eltern ist Österreich weit entfernt. Nur jeder fünfte Vater nimmt Elternkarenz in Anspruch. Viele Väter bleiben außerdem nur kurz zuhause und auffällig oft in den Sommermonaten. Auch im Bundesländervergleich zeigt die Analyse erhebliche Unterschiede.
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Das angebliche Bürokratiemonster

Das angebliche Bürokratiemonster

Die Debatte über die EU-Lohntransparenzrichtlinie erinnert an jemanden, der drei Jahre lang weiß, wann eine Aufgabe fällig ist, und eine Woche vor der Deadline plötzlich empört fragt, woher diese Aufgabe kommt.
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Kinderwunsch trifft Wirklichkeit

Kinderwunsch trifft Wirklichkeit

Die Geburtenrate sinkt, und erstaunlich schnell landet die Debatte bei Frauen. Sie bekommen zu wenig Kinder, und dann noch zu spät. Ihnen ist die Karriere wichtiger, sie sind zu anspruchsvoll geworden. Frauen hierzulande stehen demnach vor einem unlösbaren Dilemma: Sie sollen gleichzeitig gut ausgebildet, wirtschaftlich unabhängig, voll erwerbstätig und möglichst früh Mutter sein.
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Chemische Industrie: Zweitstärkster Produktionsanstieg im letzten Jahr

Chemische Industrie: Zweitstärkster Produktionsanstieg im letzten Jahr

Am Dienstag verhandeln die Sozialpartner der Chemischen Industrie nach mehrtätigen Warnstreiks der Gewerkschaften weiter um eine entsprechende Lohnanpassung. Die chemische Industrie verzeichnete derweil im letzten Jahr den zweigrößten Anstieg der Produktion unter allen Industriebranchen. Das geht aus einer Auswertung der Konjunkturstatistik der Statistik Austria hervor.
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Sparpaket macht ältere Beschäftigte für Betriebe teurer

Sparpaket macht ältere Beschäftigte für Betriebe teurer

Die Bundesregierung kürzt im Zuge des Sparpakets den Dienstgeber:innenbeitrag zum Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) um einen Prozentpunkt, der ein Teil des Lohns von Beschäftigten ist. Das kostet den Staat pro Jahr zwei Milliarden Euro – mehr als ein Drittel des Sparbedarfs für 2027/28. Was als Entlastung für Betriebe verkauft wird, hat eine problematische Nebenwirkung: Bisher musste für Arbeitnehmer:innen über 60 Jahre kein FLAF-Beitrag geleistet werden, diese Befreiung fällt jedoch ab 2028. Nachdem der Beitragssatz in Zukunft für alle Beschäftigten die verminderten 2,7 Prozent beträgt, werden ältere Beschäftigte für Unternehmen teurer als bisher. Das zeigt eine Analyse des Momentum Instituts.
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Lohntransparenz betrifft 2 Prozent der Unternehmen aber schützt Millionen Beschäftigte

Lohntransparenz betrifft 2 Prozent der Unternehmen aber schützt Millionen Beschäftigte

Bis 7. Juni 2026 muss Österreich die EU-Lohntransparenzrichtlinie in nationales Recht umsetzen. Während derzeit vor allem vor Bürokratie gewarnt wird, zeigt unsere Analyse: Die große Mehrheit der Unternehmen ist von den Berichtspflichten gar nicht betroffen, gleichzeitig schützt die Maßnahme 41,4 Prozent der Erwerbstätigen im Land vor Lohndiskriminierung. Eine nationale Umsetzung über die EU-Mindeststandards hinaus wäre empfehlenswert, da sie in Österreich aufgrund der durch Klein- und Mittelbetriebe geprägten Unternehmenslandschaft nicht ausreichend genug greift.
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