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2021 Treffer
Österreichkarte mit dem Gender Pension Gap nach Bundesland. Die höchste Lücke besteht in Vorarlberg mit 46 Prozent, die niedrigste in Wien mit 27 Prozent.
Hohe Gender-Pension-Gaps im Westen
In Österreich gibt es auch zwischen den Bundesländern beträchtliche Unterschiede: Vorarlberg 14.07.2026 Oberösterreich 20.07.2026 Tirol 25.07.2026 Steiermark 02.08.2026 Salzburg 05.08.2026 Niederösterreich 08.08.2026 Burgenland 07.08.2026 Kärnten 11.08.2026 Wien 21.09.2026  
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Das Säulendiagramm zeigt die Entwicklung des Gender Pension Gap von 2019 bis der Gap geschlossen werden könnte bei aktuellem Tempo. Die Lücke sinkt nur langsam: von 42,3 Prozent im Jahr 2019 auf 41,9 Prozent 2020, 41,6 Prozent 2021, 41,1 Prozent 2022, 40,5 Prozent 2023, 40,1 Prozent 2024, 39,7 Prozent 2025 und 39,4 Prozent 2026. Bei gleichbleibendem Tempo würde die Lücke 2072 noch 20 Prozent und 2097 noch zehn Prozent betragen. Erst 2121 würde sie null erreichen. Das entspricht einer Wartezeit von 95 Jahren.
Gender-Pension-Gap schließt sich erst in 95 Jahren
Seit 2019 hat sich die Pensionslücke nur um 2,9 Prozentpunkte verkleinert. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Situation gerade einmal um 0,3 Prozentpunkte verbessert, 2025 fiel der Equal Pension Day auf den 7. August. Bleibt es bei diesem Tempo, wäre die Pensionslücke erst in 95 Jahren, also im Jahr 2121, geschlossen.
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Horizontale Balken vergleichen die Konsumausgaben alleinlebender Frauen und Männer. Frauen geben anteilig mehr für Wohnen, Ernährung, Gesundheit und Energie aus; Männer mehr für Mobilität, Gastronomie, Urlaub sowie Alkohol und Tabak.
Pensionistinnen müssen zur Deckung der Grundbedürfnisse mehr vom Einkommen ausgeben
Pensionistinnen müssen einen größeren Teil ihres Budgets für Grundbedürfnisse verwenden. Gemessen am verfügbaren Einkommen geben Frauen 17 Prozent für Wohnen und 16 Prozent für Ernährung aus. Bei Männern sind es 14 beziehungsweise 13 Prozent. Für Ernährung geben Frauen 16 und Männer 13 Prozent aus. Für Energie beläuft sich der Anteil am Einkommen bei Frauen auf 7, bei den Männern auf 6 Prozent. Für Gesundheit einschließlich Medikamenten, ärztlicher Leistungen sowie Spitals- und Pflegeleistungen benötigen Frauen acht Prozent ihres Einkommens, Männer nur vier Prozent.
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Das Balkendiagramm vergleicht die Gender Pension Gaps in der EU auf Basis der durchschnittlichen Pensionen von Personen ab 65 Jahren. Malta liegt mit 36,6 Prozent an erster Stelle, Österreich folgt mit 35 Prozent auf Platz zwei. Der EU27-Durchschnitt beträgt 23,9 Prozent. Luxemburg liegt bei 31,2 Prozent, die Niederlande bei 29,5 Prozent und Italien bei 29,2 Prozent. Den niedrigsten Wert weist Estland mit 2,7 Prozent auf.
EU-Vergleich: Österreich auf Platz 2 der größten Gender-Pension-Gaps
In der Eurostat-Auswertung der durchschnittlichen Pensionen von Personen ab 65 Jahren (daher Abweichung zur oben angegeben Pensionslücke von 39,4 Prozent) liegt Österreich mit einer Pensionslücke von 35 Prozent auf Platz zwei der EU27-Länder mit den größten Pensionslücken. Nur Malta weist einen noch größeren Unterschied auf.
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Vergleich der Nettopensionen mit der Armutsgefährdungsschwelle von 1.827 Euro. Frauen liegen mit 1.758 Euro 69 Euro darunter, Männer mit 2.570 Euro 743 Euro darüber.
Durchschnittliche Frauenpension liegt rund 70 Euro unter der Armutsgefährdungsschwelle
Die durchschnittliche Alterspension (14-mal pro Jahr) von Frauen beträgt 1.614 Euro brutto. Bis zur durchschnittlichen Männerpension von 2.664 Euro fehlen Pensionistinnen also mehr als 1.000 Euro brutto monatlich. Die durchschnittliche Frauenpension (12-mal pro Jahr netto zum Vergleich mit Armutsgefährdungsschwelle) ist sogar so gering, dass sie knapp 70 Euro unter der Armutsgefährdungsschwelle von 1.827 Euro für Ein-Personen-Haushalte liegt. Männer hingegen beziehen Pensionen, die rund 743 Euro über dieser Armutsgrenze liegen. Altersarmut ist in Österreich ein überwiegend weibliches Problem. Zwei Drittel jener Personen, die eine Mindestpension (Ausgleichszulage) beziehen, sind weiblich. 
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Equal Pension Day 2026: Was die Pensionslücke im Alltag bedeutet

Equal Pension Day 2026: Was die Pensionslücke im Alltag bedeutet

Am 9. August ist der Equal Pension Day – jener Tag, ab dem Frauen im Vergleich zu Männern rein rechnerisch keine Pension mehr bis zum Jahresende erhalten. Die Analyse zeigt, dass Frauen mit ihren geringen Pensionen deutlich mehr für die Deckung der Grundbedürfnisse Wohnen, Ernährung, Energie und Gesundheit ausgeben müssen als Männer.
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Insolvenz-Entgelt-Fonds: Finanzierungslücke fair schließen

Insolvenz-Entgelt-Fonds: Finanzierungslücke fair schließen

Der Insolvenz-Entgelt-Fonds (IEF) ist unter Druck. Unsere neue Analyse zeigt: Hätte die damalige Bundesregierung den Beitrag der Unternehmen zum Fonds 2022 nicht halbiert, wären heute deutlich mehr Reserven vorhanden. Um den Fonds langfristig abzusichern, präsentieren wir vier Ansatzpunkte.
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Balkendiagramm mit den Reserven des Insolvenz-Entgelt-Fonds von 2010 bis 2027. Bis 2021 steigen die Rücklagen auf 979 Millionen Euro. Nach der Halbierung des Unternehmensbeitrags im Jahr 2022 schrumpfen sie laut Prognose bis 2027 auf minus 160 Millionen Euro. Ein Vergleich zeigt: Ohne die Beitragssenkung wären die Reserven bis 2027 bei rund 728 Millionen Euro geblieben. Die Grafik verdeutlicht, dass die Senkung der Lohnnebenkosten den Fonds langfristig erheblich geschwächt hat.
Lohnnebenkostensenkung treibt Insolvenzentgeltfonds in die Pleite
Während die Reserven des Insolvenzentgeltfonds bis 2021 auf 979 Millionen Euro angewachsen waren, sinken sie nach der Beitragskürzung von Unternehmen 2022 kontinuierlich und werden laut Prognose 2027 mit 160 Millionen Euro im Minus liegen. Ohne die Senkung der Lohnnebenkosten wären die Reserven heute dagegen stabil geblieben: 2027 lägen noch rund 728 Millionen Euro im Fonds. Die Beitragskürzung hat den Insolvenz-Entgelt-Fonds somit um fast 900 Millionen Euro geschwächt und die heutige Finanzierungslücke wesentlich mitverursacht.
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OMV-Quartalszahlen: Ölkonzern profitiert erneut von geopolitischen Krisen

OMV-Quartalszahlen: Ölkonzern profitiert erneut von geopolitischen Krisen

Die OMV hat auch im zweiten Quartal 2026 hohe Gewinne erzielt, bereits im ersten Halbjahr überholt sie die Jahresgewinne aus den Vorjahren. Geopolitische Krisen sorgen weiterhin für hohe Gewinne im Öl- und Gasgeschäft, wie das Momentum Institut in einer Aussendung zeigt. Besonders auffällig sind erneut die Raffinerie-Margen. Weiters zeigt die Denkfabrik, wie seit Ausbruch der Kampfhandlungen im Iran die Preise für Kraftstoffe, wie Benzin oder Diesel, schlagartig zu den stärksten Inflationstreibern werden.
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Liniendiagramm zu den fünf größten Inflationstreibern von Jänner bis Juni 2026. Ab März steigen Ölprodukte deutlich an: Diesel ist im April und Mai der größte Inflationstreiber, Benzin und Heizöl rücken ebenfalls in die Top 5 auf. Im Juni liegt die Gastronomie wieder auf Platz eins, Diesel auf Platz zwei.
Ölprodukte treiben Inflation am stärksten
Während zu Jahresbeginn noch Gastronomie, Mieten und einzelne Konsumgüter den größten Einfluss auf die Teuerung hatten, übernehmen ab März Ölprodukte die Spitzenplätze. Die Analyse zeigt den sprunghaften Anstieg der Treibstoffpreise nach Beginn des Iran-Kriegs: Vor allem Diesel steigt innerhalb kurzer Zeit zum stärksten Treiber der Inflationsrate auf und bleibt bis Mai auf Platz eins. Auch Benzin und Heizöl rücken in die Top-5 der einflussreichsten Kategorien vor.
Klima
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Liniendiagramm zur europäischen Raffinerie-Marge von Q1 2018 bis Q2 2026. Die Marge steigt mit Beginn des Ukraine-Kriegs 2022 auf ein Rekordniveau, sinkt danach wieder und erreicht im zweiten Quartal 2026 erneut fast den Höchstwert von 2022. Die Raffinerie-Marge liegt damit mehr als fünfmal höher als im Durchschnitt vor dem russischen Angriffskrieg.
Die OMV mit ihren Raffinerien ist Kriegsgewinner
Vor dem Ukraine-Krieg bewegten sich die Raffinerie-Margen über Jahre auf niedrigem Niveau. Zwischen Anfang 2018 und Ende 2021 betrugen sie durchschnittlich lediglich 2,5 US-Cent pro Liter. Mit Beginn des russischen Angriffskriegs stiegen sie im zweiten Quartal 2022 sprunghaft auf 12,87 US-Cent. Bis zum dritten Quartal 2024 gingen sie wieder auf 3,14 US-Cent zurück. Seit der Eskalation des Konflikts zwischen Israel und Iran haben die Margen jedoch erneut massiv angezogen und liegen nun im zweiten Quartal 2026 bei 12,79 US-Cent pro Liter. Europäische Raffinerien verlangen damit wieder mehr als das Fünffache der Aufschläge, die vor dem Ukraine-Krieg üblich waren.
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Balkendiagramm zeigt die OMV-Gewinne von 2018 bis 2026 in Milliarden Euro. Der Gewinn im ersten Halbjahr 2026 beträgt bereits 2,26 Milliarden Euro und übersteigt damit die gesamten Jahresgewinne der Jahre 2023, 2024 und 2025.
OMV: Halbjahres-Gewinn 2026 übersteigt bereits Jahresgewinne der Vorjahre
Die OMV verzeichnet bereits im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn von 2,26 Milliarden Euro und hat damit schon zur Jahresmitte die gesamten Jahresgewinne der Jahre 2023 (1,92 Mrd. Euro), 2024 (2,02 Mrd. Euro) und 2025 (1,52 Mrd. Euro) deutlich übertroffen. Im Vergleich zu den Gewinnen im Vier-Jahres-Schnitt aus dem Vorkrisenzeitraum (2018-2021) in Höhe von 2,11 Milliarden Euro, hat der Ölkonzern bereits nach dem ersten Halbjahr einen Übergewinn* in Höhe von 150 Millionen Euro.
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Klima
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