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Aufschlag und Ölpreis heizen Treibstoffpreise an. Der Benzinpreis in der Vorkriegswoche lag bei 1,51 Euro. Seit Kriegsbeginn stieg er im Durchschnitt auf 1,75 Euro. Davon entfallen 13 Cent auf Rohöl, zwei Cent auf Steuern und neun Cent auf den höheren Aufschlag. Der Dieselpreis stieg von 1,55 Euro auf 1,93 Euro. Davon entfallen 13 Cent auf Rohöl, fünf Cent auf Steuern und Abgaben und 20 Cent auf den höheren Aufschlag.
Aufschlag und Ölpreis heizen Treibstoffpreise an
Besonders deutlich ist die Entwicklung der Preisaufschläge beim Diesel. In der Woche vor Kriegsbeginn kostete ein Liter durchschnittlich 1,55 Euro. Seit Kriegsbeginn waren es im Durchschnitt 1,93 Euro. Der Preis stieg damit um 38 Cent pro Liter. Davon entfallen 13 Cent auf den höheren Rohölpreis und fünf Cent auf Steuern und Abgaben. 20 Cent kommen vom gestiegenen Aufschlag. Damit erklärt der höhere Aufschlag mehr als die Hälfte des gesamten Dieselpreisanstiegs. Bei Benzin stieg der Durchschnittspreis von 1,51 Euro auf 1,75 Euro, also um 24 Cent. Davon entfallen 13 Cent auf Rohöl, zwei Cent auf Steuern und Abgaben und neun Cent auf den höheren Aufschlag.
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Steigt der Ölpreis, werden die Spritpreise schlagartig erhöht. Ein sinkender Ölpreis wird kaum oder nur langsam weitergegeben. Dargestellt sind die Preisentwicklungen für Benzin, Diesel und Rohöl seit 2024.
Steigt der Ölpreis, werden die Spritpreise schlagartig erhöht
Die Entwicklung der vergangenen Monate zeigt: Steigende Rohölpreise werden sehr rasch an den Tankstellen weitergegeben. Sinkt der Rohölpreis wieder, fallen Benzin- und Dieselpreise deutlich langsamer. Seit Beginn des Krieges war dieses Muster besonders ausgeprägt. Nach dem starken Anstieg im Frühjahr ging der Rohölpreis zeitweise deutlich zurück. Die Spritpreise blieben dennoch auf hohem Niveau. Die ausgeweiteten Aufschläge gingen nicht im selben Ausmaß zurück.
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Spritpreise: Bis Jahresende drohen 1,1 Milliarden Euro zusätzliche Aufschläge

Spritpreise: Bis Jahresende drohen 1,1 Milliarden Euro zusätzliche Aufschläge

Die gestiegenen Sprit-Aufschläge könnten sich in Österreich heuer auf rund 1,1 Milliarden Euro zusätzlich summieren. Das unsere neue Berechnung anlässlich des europäischen Vorstoßes für eine Übergewinnsteuer auf Mineralölkonzerne. 
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Mineralölkonzerne könnten heuer 1,1 Milliarden Euro einsacken durch überhöhte Preisaufschläge
Mineralölkonzerne könnten heuer 1,1 Milliarden Euro einsacken durch überhöhte Preisaufschläge
Seit Beginn des US-Iran-Kriegs wurden beim Verkauf von Benzin und Diesel in Österreich bereits rund 654 Millionen Euro mehr an Aufschlägen verrechnet als unmittelbar vor Kriegsbeginn. Das sind im Durchschnitt rund 3,7 Millionen Euro pro Tag. Bleibt der Aufschlag bis Jahresende auf diesem Niveau, kommen weitere rund 471 Millionen Euro hinzu. Insgesamt wären es damit rund 1,1 Milliarden Euro. Allein bei privat genutzten Pkw summieren sich die zusätzlichen Aufschläge in den ersten 25 Wochen seit Kriegsbeginn auf rund 228 Millionen Euro.
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Arbeitsmarkt friert ein: Jobchancen fast auf Corona-Niveau

Arbeitsmarkt friert ein: Jobchancen fast auf Corona-Niveau

Der österreichische Arbeitsmarkt friert ein. Arbeitslose schaffen den Sprung zurück in Beschäftigung inzwischen fast so selten wie während der Corona-Krise. Im Jahresdurchschnitt von August 2025 bis Juli 2026 liegt die Quote der Arbeitsaufnahmen aus der Arbeitslosigkeit bei nur noch 10,9 Prozent. Im Corona-Jahr 2020/21 waren es 10,5 Prozent. Das zeigt unsere neue Auswertung auf Basis der Arbeitsmarktdatenbank.
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Liniengrafik die Arbeitsaufnahmen aus der Arbeitslosigkeit in Prozent des Arbeitslosenbestands über den Zeitraum 2007/08 bis 2025/26 nach Alter darstellt. 2007/08 kamen die Arbeitsaufnahmen der unter 25-Jährigen noch auf 17,3 Prozent des Arbeitslosenbestands. 2015/16 waren es 11,4 Prozent. Während der Corona-Krise fiel die Quote auf 11,5 Prozent. Aktuell ist sie auf dem historischen Tiefstwert von 10,3 Prozent gesunken. Arbeitsaufnahmen der 25 bis 55-Jährigen liegen bei 12,2 Prozent. Arbeitsaufnahmen der über 55-Jährigen bei 6,9 Prozent.
Chancen auf Job für Junge so schwer wie nie zuvor
Der Einbruch bei jungen Menschen ist besonders deutlich. 2007/08 kamen die Arbeitsaufnahmen der unter 25-Jährigen noch auf 17,3 Prozent des Arbeitslosenbestands. 2015/16 waren es 11,4 Prozent. Während der Corona-Krise fiel die Quote auf 11,5 Prozent. Nach einer zwischenzeitlichen Erholung ist sie nun auf den historischen Tiefstwert von 10,3 Prozent gesunken.
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Liniengrafik die Arbeitsaufnahmen aus der Arbeitslosigkeit in Prozent des Arbeitslosenbestands über den Zeitraum 2007/08 bis 2025/26 für alle Arbeitslosen darstellt. 2007/08 lag die Arbeitsaufnahmequote noch bei 16,1%. 2025/26 ist sie nur noch bei 10,9%, und somit fast auf dem gleichen Niveau wie im corona-Jahr 2020/21.
Chancen auf Job fast auf Corona-Niveau
Der Blick auf alle Arbeitslosen zeigt, wie ungewöhnlich schwach die Arbeitsmarktdynamik geworden ist. Die Arbeitsaufnahmequote liegt aktuell bei 10,9 Prozent. Nur während der Konjunkturschwäche 2015/16 und des Corona-Jahres 2020/21 war sie mit 10,7 Prozent bzw. 10,5 Prozent noch niedriger.
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Pensionserhöhung unter Inflation: Pensionist:innen verlieren 2027 Kaufkraft

Pensionserhöhung unter Inflation: Pensionist:innen verlieren 2027 Kaufkraft

Die Teuerung, die für die Pensionserhöhung 2027 maßgeblich ist, liegt bei 3,4 Prozent und ist damit höher als von der Bundesregierung angenommen. Die Regierung hat die Pensionserhöhung bereits darunter festgelegt. Pensionen bis 6.930 Euro steigen um 2,95 Prozent, darüber gibt es einen Fixbetrag von 204,44 Euro. Auch die Ausgleichszulagenrichtsätze werden mit 3,3 Prozent geringer erhöht als die Preise gestiegen sind.
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Balkendiagramm des Momentum Instituts: Bei allgemeiner Pensionsanpassung unter der Inflation gibt es auch bei niedrigen Pensionen Kaufkraftverluste.
Bei allgemeiner Pensionsanpassung unter der Inflation gibt es auch bei niedrigen Pensionen Kaufkraftverluste
Die Bundesregierung war noch von einer maßgeblichen Teuerung von 3,3 Prozent ausgegangen. Tatsächlich beträgt die relevante Inflationsrate für den Zeitraum August 2025 bis Juli 2026 nun 3,4 Prozent. Damit wächst die Lücke zwischen Pensionserhöhung und Preisentwicklung. Die Rechnung zeigt sich unmittelbar im Geldbörsel. Bei einer bisherigen Bruttopension von 1.000 Euro beträgt die Netto-Pensionserhöhung im kommenden Jahr aufs Gesamtjahr gerechnet rund 405 Euro. Gegenüber einem vollständigen Ausgleich der Teuerung fehlen jedoch 62 Euro netto. Bei einer Bruttopension von 2.000 Euro steigt die Nettopension im Jahr um rund 689 Euro, gleichzeitig fehlen 76 Euro auf den vollen Teuerungsausgleich. Bei 3.000 Euro brutto beträgt das Netto-Plus 968 Euro, der Kaufkraftverlust gegenüber der relevanten Inflation liegt bei 130 Euro. Auch Bezieher:innen einer Ausgleichszulage sind betroffen. Ihre Richtsätze steigen um 3,3 Prozent. Bei 3,4 Prozent Teuerung bedeutet auch das einen leichten realen Verlust.
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So viel Klimaschutz steckt in einer Milliarde Euro. Die Grafik des Momentum Instituts zeigt, was mit der Dürremilliarde finanzierbar wäre. Unter Anderem könnten 458.000 Haushalte mit Windkraft versorgt werden (durch 143 neue Windräder). Auch Förderungen für 148.000 Wärmepumpen, 77.000 thermisch sanierte Wohnungen oder 77.000 Schnellladepunkte für E-Autos gehen sich aus. Alternativ entspricht eine Milliarde Euro den Baukosten von 6.000 km Radwegen.
So viel Klimaschutz steckt in einer Milliarde Euro
Unsere Analyse zeigt, welche Größenordnung eine Milliarde Euro im Klimaschutz entfalten kann. Mit diesem Betrag ließen sich alternativ rund 6.000 Kilometer Radwege errichten, etwa 77.000 durchschnittliche Wohneinheiten thermisch sanieren, rund 77.000 Schnellladepunkte für Elektroautos fördern oder etwa 148.000 Wärmepumpen unterstützen. Ebenso könnten 143 moderne Windräder finanziert werden, die rechnerisch rund 458.000 Haushalte mit Strom versorgen.
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Dürre-Milliarde: Kleine Betriebe absichern, Klimavorsorge stärken

Dürre-Milliarde: Kleine Betriebe absichern, Klimavorsorge stärken

Die extreme Dürreperiode hat rund eine Milliarde Euro Schaden für die Landwirtschaft verursacht. Ein großer Teil davon wird (voraussichtlich) vom Staat finanziert, direkt über die gerade verhandelten Katastrophenhilfen und indirekt, da die Hagelversicherung der Landwirt:innen zu 55 Prozent von Bund und Ländern getragen wird. Wir empfehlen gezielte Soforthilfe nach wirtschaftlicher Bedürftigkeit und eine dauerhafte Klimainvestitionsoffensive.
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Die richtige Spritpreisbremse

Die richtige Spritpreisbremse

Steigende Spritpreise belasten Haushalte und Betriebe. Angesichts der geopolitischen Spannungen braucht es jetzt rasch Entlastung. Eine Spritpreisbremse ist deshalb richtig. Entscheidend ist aber, wie sie ausgestaltet wird. Sie muss ansetzen, wo die aktuellen Preissteigerungen entstehen: bei den Margen, das tut die letzte Woche beschlossene Verlängerung allerdings nicht.
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