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he Lebensmittel ärmere Haushalte häufiger kaufen: Anteil der jeweiligen Produkte an den Gesamtausgaben für Lebensmittel. Das einkommensstärkste Fünftel kauft vermehrt Wurst- und Selchwaren, Käse, Topfen, Fisch und frisches Obst, während das untere Einkommensfünftel eher Limonaden, Geflügel, Trinkmilch und Süßigkeiten kauft.
Welche Lebensmittel ärmere Haushalte häufiger kaufen
Für die Analyse wurden die Anteile einzelner Lebensmittelgruppen an den Gesamtausgaben für Lebensmittel zwischen armen und (einkommens-)reichen Haushalten verglichen – auf Basis der Konsumerhebung der Statistik Austria. Besonders groß sind die Unterschiede zwischen dem einkommensärmsten und dem einkommensstärksten Fünftel der österreichischen Haushalte bei einigen Lebensmitteln und Getränken: Haushalte mit wenig Einkommen geben anteilig mehr aus für Geflügel, Süßigkeiten, Fertiggerichte, Eier, Faschiertes, Kartoffeln, Reis, Tiefkühlkost, und Speiseöle (ohne Olivenöl). Haushalte mit hohen Einkommen geben anteilig mehr aus für Wurst- und Selchwaren, Käse und Topfen, frischen bzw. gekühlten Fisch, Schokolade, Beerenobst, Blattgemüse/Kräuter, sowie nicht-zuordenbare Nahrungsmittel.
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Der Supermarkt-Einkauf mit gesenkter Mehrwertsteuer: Anteile an Lebensmittelausgaben armer Haushalte.
Die Regierung hat ihre Liste der Lebensmittel präsentiert, für jene die Mehrwertsteuer gesenkt wird. Unsere Analyse zeigt: Die Liste deckt nur ein gutes Drittel der Lebensmittelausgaben des ärmsten Fünftels der Haushalte ab (36 Prozent). Die Maßnahme könnte deutlich treffsicherer gestaltet sein.  Der Anteil der Lebensmittel, die einkommensärmere Haushalten stärker als der Durchschnitt nachfragen und sich auf der Regierungsliste befinden, beträgt nur 18 Prozent. Rund die Hälfte der Liste betrifft Produkte, die von ärmeren Haushalten nicht stärker nachgefragt werden als im Durchschnitt.
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Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, was Väter den Staat kosten: 50 Milliarden Euro jährlich. Dem Nettoverlust durch nicht zurückgezahlte Unterhaltsvorschüsse 2024 (rund 49 Mio. Euro) ist das Frauenbudget 2024 (rund 34 Mio. Euro) gegenübergestellt.
Was Väter den Staat kosten: 50 Milliarden Euro jährlich
2024 allein waren es knapp 50 Millionen Euro (49.385.723 Euro), die unterhaltspflichtige Väter nicht zurückgezahlt haben. Mit diesen jährlich fehlenden 50 Millionen Euro könnte der Staat beispielsweise das gesamte Frauenbudget um rund 150 Prozent erhöhen (von 33,6 Millionen Euro auf über 80 Millionen Euro). Oder auch 4.940 Kindergartenplätze ein Jahr lang finanzieren, zum Vergleich: Damit wären 72 Prozent aller Kindergartenplätze im Burgenland, 43 Prozent der belegten Plätze in Vorarlberg oder rund ein Fünftel (22 Prozent) der Tiroler Kindergartenplätze für ein Jahr finanziert.
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Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, dass fehlende Unterhaltszahlungen von Vätern in 20 Jahren Kosten von über 1 Milliarde Euro verursachen. Ausbleibenden Rückzahlungen von Unterhaltsvorschuss kumuliert von 2005 bis 2024.
Fehlende Unterhaltszahlungen von Vätern verursachen Kosten von über 1 Milliarde Euro in 20 Jahren
Die Analyse der Unterhaltsvorschuss-Statistik der Jahre 2005 bis 2024 des Justizministeriums zeigt: Seit 2005 hat der Staat Österreich insgesamt rund 2,5 Milliarden Euro an Unterhaltsvorschuss ausgezahlt. Zurückgezahlt wurden nur rund 1,5 Milliarden Euro – das ist eine Rückzahlungsquote von etwa 59 Prozent, zwei Fünftel der ausbezahlten Unterhaltsvorschüsse bleiben gänzlich aus. Seit 20 Jahren sind unterhaltspflichtige Väter also mehr als eine Milliarde Euro an Unterhaltsvorschüssen schuldig (1,03 Milliarden Euro). 2024 allein waren es knapp 50 Millionen Euro (49.385.723 Euro) die Väter nicht zurückgezahlt haben. 
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Staatlich geregelte Stromtarife können Strompreise weiter senken. Die Grafik zeigt die Strompreise inklusive Umsatzsteuer für einen typischen Haushalt (ohne Netzkosten, Abgaben auf Netzkosten und andere Stromabgaben). Gezeigt werden die Preise für einen Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 3.500 kWh folgender Energieanbieter: Energie Graz, Verbund (aktuelle Tarife), Burgenland Energie, Energie Klagenfurt, Linz Strom AG, Energie Steiermark, EVN (NÖ), KELAG (Kärnten), Salzburg AG, Wien Energie, Energie AG Oberösterreich, Verbund (Österreich-Tarif), illwerke vkw, TIWAG, sowie im Rahmen des angekündigten Energiekrisenmechanismus und dem bereits beschlossenen Sozialtarif.
Staatlich geregelte Stromtarife können Strompreise weiter senken
Der mehrheitlich staatliche Stromkonzern Verbund hat mit dem angekündigten Österreich-Stromtarif ab März 2026 einen neuen, günstigeren Stromtarif in Aussicht gestellt. Mit einem Netto-Arbeitspreis von 9,5 Cent pro kWh soll Strom deutlich günstiger werden. Die Analyse zeigt: Der neue Verbund-Tarif wird deutlich günstiger als fast alle Landesversorger.  Unter der Annahme, dass die jährliche Grundpauschale im neuen Verbund-Tarif nicht höher ausfällt als in den bestehenden Verbund-Tarifen (Details dazu sind bisher nicht veröffentlicht), ergibt sich für einen typischen Haushalt mit 3.500 kWh Jahresverbrauch ein Strompreis von 467 Euro pro Jahr (inkl. Umsatzsteuer, ohne Netzentgelte und Abgaben). Damit liegt der neue Tarif klar unter fast allen Landesenergieversorgern und Stadtwerken größerer Städte – mit Ausnahme von Tirol und Vorarlberg. Bei der TIWAG in Tirol liegt der Preis um 31 Euro jährlich unter dem Österreich-Tarif des Verbunds, bei den Illwerken in Vorarlberg sind es 26 Euro weniger.  Das größte Einsparpotenzial zeigt die Analyse für Haushalte in der Steiermark (190 Euro teurer im Vergleich zum Verbund Österreich-Tarif), im Burgenland (219 Euro teurer), in Klagenfurt (211 Euro teurer), Linz (190 Euro teurer) und in Graz (284 Euro teurer). Dort spart ein Wechsel zum Verbund-Österreich-Tarif über 190 Euro pro Jahr.  Aber auch in Niederösterreich (175 Euro teurer), in Kärnten (123 Euro teurer) Salzburg (122 Euro teurer) und in Wien (bis zu 111 Euro teurer) liegen die aktuellen Strompreise deutlich über dem künftigen Österreich-Tarif. Die Kosten der Energie AG in Oberösterreich liegen 67 Euro über dem Österreich-Tarif. 
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Österreich gibt pro Kind nur ein Fünftel dessen aus, was eine Person in Österreich pro Jahr erwirtschaftet - in Skandinavien ist es etwa ein Drittel.
Österreich gibt pro Kind nur ein Fünftel dessen aus, was eine Person in Österreich pro Jahr erwirtschaftet.
Der OECD-Bericht Education at a Glance 2025 vergleicht, wie viel Länder pro Kind in der Elementarbildung ausgeben – gemessen am Bruttoinlandsprodukt pro Kopf. In Österreich entspricht dieser Wert rund 21 Prozent: Für jedes Kind im Kindergarten- oder Vorschulalter wird also etwa ein Fünftel dessen ausgegeben, was eine Person im Durchschnitt pro Jahr erwirtschaftet. Damit liegt Österreich unter dem EU-Durchschnitt.
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Österreich weit entfernt von EU-Zielen hinsichtlich Kinderbetreuung
Österreich weit entfernt von EU-Zielen hinsichtlich Kinderbetreuung
Während skandinavische Länder die Barcelona-Ziele seit Jahren deutlich übererfüllen, hat Österreich das EU-Ziel für 2020 – eine Betreuungsquote von 33 Prozent – erst mit jahrelanger Verzögerung im Jahr 2025 erreicht.
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Österreich nur im Mittelfeld bei Ausgaben für Elementarbildung
Österreich nur im Mittelfeld bei Ausgaben für Elementarbildung
Österreich gibt aktuell nur rund 0,7 Prozent seiner Wirtschaftsleistung für die Elementarbildung aus. Damit liegt Österreich lediglich im EU-Durchschnitt, während andere Länder deutlich stärker in die frühkindliche Bildung investieren. Skandinavische Länder wie Finnland (1,2 Prozent), Schweden (1,6 Prozent) oder Island (1,7 Prozent) investieren mehr als doppelt so viel gemessen an ihrer Wirtschaftsleistung in die frühkindliche Bildung und Betreuung.
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Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel: Die Ärmsten werden relativ am stärksten entlastet. Während die Maßnahme dem einkommensärmsten Zehntel eine Ersparnis von 110 Euro jährlich bringt (0,8% des Einkommens), spart sich das einkommensreichste Zehntel mit 135 Euro anteilig am Einkommen 0,2 Prozent.
Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel: Die Ärmsten werden relativ am stärksten entlastet
Die Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmittel von 10 auf 5 Prozent senkt die Supermarkt-Rechnung eines durchschnittlichen Haushalts in Österreich im Schnitt um 126 Euro im Jahr. Relativ zu ihrem Einkommen werden die (einkommens-)ärmsten Haushalte am stärksten dadurch entlastet: Sie ersparen sich durch die Mehrwertsteuersenkung 0,8 Prozent ihres Einkommens. Das Fünftel der Haushalte mit den höchsten Einkommen erspart sich hingegen nur 0,2 Prozent seines Einkommens. Die relative Entlastung ist damit bei den Niedrigbezahlten am größten. In Euro-Beträgen erhält das bestbezahlte Haushaltsfünftel jedoch etwas mehr, im Schnitt 135 Euro, im Vergleich zu Niedrigbezahlten mit 110 Euro im Jahr.
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Die Regierung senkt die Strompreise. Arbeitspreis für Strom in Cent pro Kilowattstunde. Die Grafik zeigt die Preise für jeweilige Gruppen (Industrie, Sozialtarif, Verbund-Österreich-Tarif für Haushalte) sowie den aktuellen Strompreis.
Die Regierung senkt die Strompreise
Die Bundesregierung greift endlich wirksam in die Strompreise ein. Für Haushalte und kleine Betriebe (Verbund-Österreich-Tarif) senkt sie ab März beim Stromkonzern Verbund den Strom-Arbeitspreis pro Kilowattstunde auf 9,5 Cent. Aktuell bezahlt man bei den heimischen Stromkonzernen 13,82 Cent beim Neuabschluss für ein Hauptprodukt. Mit dem Wechsel zum Verbund erspart sich ein Haushalt im Schnitt 150,50 Euro im Jahr. Dazu kommen noch 50 Euro durch die Absenkung der Stromsteuern. Noch günstiger wird es mit dem Sozialtarif für einkommensarme Haushalte (6 Cent) und dem heute vorgestellten Industriestrompreis für energieintensive Unternehmen (ab 5 Cent).
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Die Familienbeihilfe hat seit 2003 um 27 % an Kaufkraft verloren
Familienbeihilfe trotz Erhöhungen in den letzten 20 Jahren durch Inflation stark abgewertet
Da die Sozialleistungen bis 2023 zwar in unregelmäßigen Abständen erhöht, aber nie jährlich an die Inflation angepasst wurden, ist in den vergangenen 20 Jahren ein enormer Wertverlust entstanden. Die monatliche Familienbeihilfe hat im Vergleich zum Jahr 2003 um 27 Prozent an Kaufkraft verloren:.
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Durch Kaufkraftverlust verlor eine Familie mit 2 Kindern seit 2003 rund 18.000 Euro an Familienbeihilfe
Familie mit 2 Kindern fehlen knapp 18.000 Euro an Familienbeihilfe
Am Beispiel einer Familie mit zwei Kindern zeigt sich, welche Folgen die fehlende Indexierung hat. Die inflationsbedingte Lücke summiert sich bis 2026 auf fast 18.000 Euro – ein erheblicher Betrag für Familienbudgets. Auch die jährlichen Anpassungen seit 2023 konnten dies nicht umkehren, denn der Wertverlust der Jahre zuvor wurde damit nicht abgegolten. 
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Wertverlust des Arbeitslosengeld nach Dauer der Arbeitslosigkeit. Nach 1 Jahr 8 %, nach 3 Jahren 15 % nach 5 Jahren 27 %.
Arbeitslosengeld verliert jeden Monat an Kaufkraft
Beim Arbeitslosengeld und der Notstandshilfe gab es generell noch nie eine Indexierung. Die ausbezahlten Beträge orientieren sich am Nettoeinkommen vor Verlust des Arbeitsplatzes. Wer seit einem Jahr arbeitslos ist, hat mit Ende 2025 8 Prozent an Kaufkraft verloren, bei 3-jähriger Arbeitslosigkeit beträgt der Wertverlust 15 Prozent und bei 5 Jahren Arbeitslosigkeit summiert sich der Verlust bereits auf 27 Prozent.
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Was 2026 teurer wird. Preiserhöhungen in 2026 in den Bereichen: Energie, Wohnen, Mobilität, und Lebensmittel.
Was 2026 teurer wird
Ein Blick auf die Preisentwicklung für 2026 zeigt: Lebensmittel verteuern sich laut Prognose um 3,2 Prozent – eine Belastung, die sich Monat für Monat bei jedem Einkauf bemerkbar macht. Auch das Wohnen bleibt ein Kostentreiber. Richtwert- und Kategoriemieten steigen um 1 Prozent, freie ungeschützte Mieten und Grundmieten der Genossenschaften werden am 1. April voraussichtlich um 3,25 Prozent erhöht. Damit steigen die Wohnkosten erneut, gerade im Hochpreissegment des privaten Neubaus schützt die von der Regierung konzipierte Mietpreisbremse nicht ausreichend. Zusätzlich steigt auch die Betriebskostenpauschale um bis zu 10 Prozent. Zwar reduziert die Regierung die Elektrizitätsabgabe von 1,5 Cent pro Kilowattstunde auf 0,1 Cent/kWh und damit um 93,3 Prozent – das ist aber nur eine staatliche Abgabensenkung auf Zeit die den Haushalten im Schnitt wenig Ersparnis bringt und die Strompreise nicht nachhaltig senkt. Weiters wird der Erneuerbaren-Förderbeitrag um 22 Prozent reduziert. Doch dem gegenüber stehen Preisanstiege bei den Netzentgelten, für Strom in Höhe von 1,3 Prozent, für Gas wird sogar 18,2 Prozent mehr fällig. Auch Mobilität wird spürbar teurer. Die Vignette kostet um 2,9 Prozent mehr, ÖBB-Tickets steigen um 3,5 Prozent, das Klimaticket kostet sogar um 18,7 Prozent mehr und wird von 1.179,30 Euro (Januar 2025) auf 1.400 ab 1.1.2026 pro Ticket angehoben.
Verteilung
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Was Dienstleistungsunternehmen in Österreich im Zeitraum zwischen Q4 2014 und Q4 2025 zu schaffen macht. Die Gründe sind kategorisiert in Anderes, Finanzierungsprobleme, Materialengpass, Personalknappheit und Auftragsmangel.
Was Dienstleistungsunternehmen in Österreich zu schaffen macht
Der Auftragsmangel gewinnt bei den Dienstleistungsunternehmen als Faktor, der die Produktion einschränkt, seit 2022 deutlich an Bedeutung und ist 2025 das mit Abstand häufigste genannte Problem. Ein Viertel der Dienstleistungsbetriebe gibt an, dass fehlende Aufträge ihre Geschäftstätigkeit einschränken. Gleichzeitig geht die zuvor stark diskutierte Personalknappheit spürbar zurück. Finanzierungsprobleme und Materialengpässe bleiben zwar präsent, sind aber deutlich weniger ausschlaggebend als die schwache Nachfrage.
Arbeit
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Was die Produktion in der Industrie einschränkt. Die Grafik zeigt Gründe für die eingeschränkte Produktion in der Industrie im Zeitraum zwischen Q4 2014 und Q4 2025. Die Gründe sind kategorisiert in Anderes u.a. Finanzierungsprobleme, Materialengpass, Personalknappheit und Auftragsmangel.
Was die Produktion in der Industrie einschränkt
Die Zeitreihe zu den Produktionshemmnissen in der Industrie zeigt, dass sich die Lage seit den Lieferkettenkrisen grundlegend verschoben hat. Während 2021 und 2022 Materialengpässe dominierten, ist 2025 wieder der Auftragsmangel das zentrale Problem. Mehr als ein Viertel der Industriebetriebe gibt aktuell an, dass fehlende Nachfrage ihre Produktion einschränkt. Die Industrie leidet also nicht daran, dass sie nicht produzieren könnte, sondern daran, dass zu wenig bestellt wird.  
Arbeit
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Wo in Österreich 2025 Stellen abgebaut werden. Die Grafik zeigt eine Österreich Landkarte mit angekündigtem Stellenabbau und Insolvenzen von Betrieben, über die in Medien berichtet wurde.
Wo in Österreich 2025 Stellen abgebaut wurden
Die Karte der in Medienmeldungen dokumentierten Fälle von angekündigtem Stellenabbau und größeren Insolvenzen macht sichtbar, dass Jobverluste gleichzeitig in industriellen Zentren, bei Zulieferern sowie in Handel und Dienstleistungen auftreten.  Anhand der Karte lässt sich der Wegfall von knapp 8.282 Stellen nachvollziehen, über die heimische Medien im Zeitraum zwischen 1. Januar 2025 bis 16. Dezember 2025 berichteten. Zudem sind in der Karte Insolvenzen ab 100 betroffenen Mitarbeiter:innen laut Insolvenzstatistik eingezeichnet. Die Zuordnung in der Karte erfolgte nach dem Firmensitz.
Arbeit
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Steuersenkungen reichen auf Dauer nicht. Ohne Preiseingriffe bleibt Strom teuer. Die Grafik des Momentum Instituts zeigt die Entwicklung der Strompreise in Prozent im Vergleich zu 2019 und das Aufkommen der Elektrizitätsabgabe in Millionen Euro.
Steuersenkungen reichen auf Dauer nicht
Die Elektrizitätsabgabe sinkt 2026, steigt aber ab 2027 wieder an. Dieses Muster ist nicht neu. Bereits zwischen 2022 und 2024 wurde die Stromsteuer zeitweise gesenkt. Das und die Strompreisebremse haben den Preisanstieg zwei Jahre lang gebremst – danach kam er dennoch mit voller Wucht zurück. Im Jahr 2025 lag der Verbraucherpreis-Index für Strom um 70 Prozent höher als noch 2019.
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Erst mit Preiseingriffen wird Strom wirklich günstiger. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, dass geregelte Strompreise im Sozialtarif die Stromkosten um 40 Prozent senken.
Erst mit Preiseingriffen wird Strom wirklich günstiger
Weniger Elektrizitätsabgabe und ein reduzierter Ökostrombeitrag bringen eine geringe Ersparnis in Höhe von rund 6 Prozent für Haushalte. Im Schnitt bezahlt ein 4-köpfiger Haushalt 2025 1.176 Euro im Jahr für seine Stromrechnung. Durch die Kürzung der Elektrizitätsabgabe zahlt der Haushalt künftig um 67 Euro weniger pro Jahr. Angesichts der Preisexplosion der letzten Jahre bleibt Strom damit weiterhin teuer. Deutlich günstiger wird Strom dort, wo die Preise staatlich klar geregelt werden: im Sozialtarif für rund 290.000 Haushalte – darunter Menschen mit geringem Einkommen oder Mindestpensionist:innen. Damit zahlen ärmere Kund:innen ab April 2026 um 40 Prozent weniger für Strom. Im Sozialtarif regelt die Bundesregierung die Strompreise für einen von 14 Haushalten. Alle anderen Haushalte und Betriebe nehmen die Stromkonzerne weiter aus, während sie selbst aufgrund der Preiserhöhungen im Geld schwimmen.
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Befristungsanteil bei privater Hauptmiete mehr als verdoppelt in 20 Jahren. Die Grafik zeigt den Anteil von befristeten privaten Hauptmieten im Jahr 2005 und 2025. 2005 betrug der Anteil noch 21 Prozent, 2025 bereits 49 Prozent.
Befristungs-Boom: Befristungsanteil bei privater Hauptmiete mehr als verdoppelt
Befristungen haben sich in den vergangenen 20 Jahren beinahe verdoppelt. Waren 2005 nur 21 Prozent der Mieten befristet, sind es 2025 bereits 49 Prozent. Damit ist heute fast jede zweite private Hauptmiete nur noch befristet. Unbefristete Verträge – früher der Normalfall – sind zur Ausnahme geworden. Befristungen ermöglichen häufige Mieterhöhungen sowie damit einhergehend Mieter:innenwechsel. Das schwächt die Verhandlungsmacht der Mietenden zugunsten der Vermietenden.
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Weihnachten: Frauen putzen mehr als sich auszuruhen
Weihnachten: Frauen putzen mehr als sich auszuruhen
Die Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit ist für Frauen besonders arbeitsintensiv. Insgesamt übernehmen Frauen 60 Prozent mehr unbezahlte Tätigkeiten, die besonders häufig in der Weihnachtszeit anfallen. Folgerichtig kommen sie kaum dazu, sich auszuruhen. Während Männer sich mehr Ruhe gönnen, verbringen Frauen im Verhältnis dazu 63 Prozent ihrer Zeit mit Aufräumarbeiten und nur 37 Prozent mit Erholung – bei Männern ist dieses Verhältnis umgekehrt.
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