Schlagwort: Vollzeit

15 Treffer
Der Gender Pay Gap in den Bundesländern: Frauen in Österreich arbeiten im Schnitt 120 Tage im Jahr gratis
Frauen in Österreich arbeiten im Schnitt 120 Tage im Jahr gratis
Der Equal Pay Day findet im Bundesländer-Vergleich an unterschiedlichen Tagen statt, da sich auch die geschlechtsspezifische Lohnlücke je nach Region unterscheidet. Der Gender Pay Gap in Wien liegt bei 17 Prozent und in Vorarlberg klafft die Lohnlücke zwischen voll- und teilzeitbeschäftigten Frauen und Männern bei satten 44 Prozent. Im Schnitt arbeiten Frauen (in Teilzeit oder Vollzeit) etwa 120 Tage im Jahr gratis.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Gender Pay Gap bei Vollzeit: Arbeiterinnen bekommen knapp 30 Prozent weniger gezahlt als Arbeiter
Gender Pay Gap bei Vollzeit: Arbeiterinnen bekommen knapp 30 Prozent weniger gezahlt als Arbeiter
Der Gender Pay Gap variiert je nach Erwerbsform: Arbeiterinnen in Vollzeitbeschäftigung bekommen rund ein Viertel weniger gezahlt, Angestellte sogar knapp 28 Prozent weniger. Besonders der hohe Frauenanteil innerhalb der Gruppe der Angestellten – fast 40 Prozent der Angestellten sind weiblich – deutet auf eine Lohnlücke hin, die sich nur durch die unterschiedliche Betrachtung des Erwerbsausmaßes (Vollzeit oder Teilzeit) nicht so einfach „wegrechnen“ lässt.
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Nur 1 von 10 Frauen mit betreuungspflichtigen Kindern arbeitet freiwillig in Teilzeit
Nur 1 von 10 Frauen mit betreuungspflichtigen Kindern arbeitet freiwillig in Teilzeit
In den Kinderbetreuungs- und Pflegeausbau zu investieren, wäre also durchaus sinnvoll, um vor allem die weibliche Teilzeitquote hierzulande zu senken. Denn die „Lifestyle-Teilzeit“, in der Frauen und Mütter vermeintlich tätig sind, ist eine realitätsferne Behauptung: Fragt man Frauen mit Kindern im betreuungspflichtigen Alter, die in Teilzeit arbeiten, nach dem Warum, geben mehr als acht von zehn an, das aufgrund von Betreuungspflichten zu tun. Nur eine von zehn Frauen mit Kindern unter 15 Jahren arbeitet „freiwillig“ in Teilzeit. Bei den Männern mit betreuungspflichtigen Kindern ist die Hälfte „freiwillig“ teilzeitbeschäftigt, knapp vier von zehn reduzieren aufgrund von Betreuungspflichten ihre Arbeitszeit. Freiwillige Teilzeit umschließt jene, die keine Vollzeittätigkeit wünschen, und dafür persönliche, familiäre oder sonstige Gründe nennen.
Arbeit
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Niedrigste Teilzeitquote in Wien – ohne Auszubildende
Niedrigste Teilzeitquote in Wien – ohne Auszubildende
Wien hat mit 30,9 Prozent auf den ersten Blick eine vergleichsweise hohe Teilzeitquote. Ein Grund dafür ist, dass rund ein Drittel aller Auszubildenden in Österreich ihre Ausbildung in Wien absolvieren und nebenbei häufig nur in Teilzeit arbeiten können – das verzerrt die Realität der Teilzeitarbeit. Rechnet man jene, die sich in schulischer oder beruflicher Aus- bzw. Fortbildung befinden (z.B. Studierende und Lehrlinge) heraus, schrumpft die Teilzeitquote in Wien auf 24,2 Prozent – die Bundeshauptstadt hat damit die niedrigste Teilzeitquote im Bundesländervergleich. In Wien arbeiten anteilig deutlich weniger Personen in Teilzeit, weil sie Kinder betreuen oder Angehörige pflegen, als in anderen Bundesländern. Die Verfügbarkeit von Kinderbetreuungsplätzen in Wien zeigt also ihre Wirkung, indem Betreuungsaufgaben seltener als Hauptgrund für Teilzeit genannt werden.
Arbeit
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Bildungshauptstadt: Wien hat niedrigste Teilzeitquote

Bildungshauptstadt: Wien hat niedrigste Teilzeitquote

Wien hat mit 30,9 Prozent auf den ersten Blick eine vergleichsweise hohe Teilzeitquote. Ein Grund dafür ist, dass rund ein Drittel aller Auszubildenden in Österreich ihre Ausbildung in Wien absolvieren und nebenbei häufig nur in Teilzeit arbeiten können – das verzerrt die Realität der Teilzeitarbeit. Rechnet man jene, die sich in schulischer oder beruflicher Aus- bzw. Fortbildung befinden (z.B. Studierende und Lehrlinge) heraus, schrumpft die Teilzeitquote in Wien auf 24,2 Prozent – die Bundeshauptstadt hat damit die niedrigste Teilzeitquote im Bundesländervergleich. Das zeigt eine Auswertung des Momentum Instituts auf Basis der Mikrozensus Arbeitskräfteerhebung 2024 der Statistik Austria.
Arbeit
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Teilzeit bestrafen? Das trifft die Falschen – und schwächt die Wirtschaft

Teilzeit bestrafen? Das trifft die Falschen – und schwächt die Wirtschaft

Die Industrie will die Teilzeit bestrafen. Das ist wirtschaftlich dumm, sozial ungerecht und ein rückwärtsgerichtetes Bild von Arbeit. Momentum-Ökonomin Barbara Schuster kommentiert.
Arbeit
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Mehr Arbeit aber weniger Geld

Mehr Arbeit aber weniger Geld

Österreich arbeitet jährlich fast doppelt so viele Stunden unbezahlt wie bezahlt – mehr als in allen Wirtschaftssektoren zusammen. Die Wertschöpfung unbezahlter Arbeit beträgt 100 Milliarden Euro. Zwei Drittel dieser Arbeit stemmen Frauen – sie tragen damit stärker zur Wirtschaftsleistung bei als Männer. Frauen arbeiten mit 9,3 Milliarden Stunden bezahlt und unbezahlt insgesamt mehr als es die Männer mit 8,5 Milliarden Stunden tun. Nur werden Frauen ihre geleisteten Stunden deutlich seltener bezahlt und das hat einen hohen Preis.
Arbeit
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Weibliche Arbeit ist Mehrwert

Weibliche Arbeit ist Mehrwert

Der Equal Pay Day erinnert jährlich an die geschlechtsspezifische Lohnlücke: Mehr als 6 Wochen arbeiten ganzjährig vollzeitbeschäftigte Frauen heuer in Österreich im Vergleich zu Männern rechnerisch unbezahlt, Tirolerinnen sogar fast 9 Wochen. Will man die Lebensrealität von Frauen aber korrekt abbilden, muss man auch Teilzeitbeschäftige in die Rechnung miteinbeziehen. Denn jede zweite erwerbstätige Frau arbeitet in Teilzeit. Damit ist das Lohngefälle so steil, dass Frauen 18 Wochen – mehr als ein Drittel des Jahres – unbezahlt arbeiten, Tirolerinnen sogar 21.
Arbeit
Verteilung
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Teilzeit ist nicht „asozial“

Teilzeit ist nicht „asozial“

Wer freiwillig Teilzeit arbeitet sei „asozial“, sagt Niederösterreichs Landeshauptfrau und ehemalige Obfrau des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes Johanna Mikl-Leitner. Ökonom Jakob Sturn kommentiert, warum das nicht stimmt.
Arbeit
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Freizeit vom Finanzamt für die Vielverdiener

Freizeit vom Finanzamt für die Vielverdiener

Der Kanzler will mehr Arbeitszeit aus Österreich herauskitzeln. Nur leider erwischt er dafür schon wieder die falschen Stellen. 
Arbeit
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Sollen wir länger arbeiten?

Sollen wir länger arbeiten?

Für unsere Großeltern war es selbstverständlich, dass ihre Arbeitszeit immer weniger wurde. Vor 100 Jahren haben wir pro Woche 48 Stunden gearbeitet. Dann kam die 45-Stunden-Woche, schließlich haben wir auf 43 Stunden verringert, 1975 auf 40 Stunden und 1985 haben die meisten Branchen die 38,5-Stunden-Woche eingeführt. Bei jeder Verkürzung der Arbeitszeit warnten Wirtschaft und Industrie vor dem Untergang der Wirtschaft. Und jedes Mal ist das Gegenteil passiert: Unsere Produktivität stieg.  
Arbeit
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full
Arbeitszeit: Wer bestimmt, wie viel wir arbeiten?

Arbeitszeit: Wer bestimmt, wie viel wir arbeiten?

Arbeitsminister Martin Kocher bleibt bei seiner Forderung: Um mehr Menschen in Vollzeitbeschäftigung zu bringen, will er Teilzeitarbeit unattraktiver gestalten. Wie das konkret aussehen soll, ist ungewiss. Am besten aber durch finanzielle Anreize. Manchen Unternehmen fällt es derzeit schwer, offene Stellen zu besetzen – Stichwort: Arbeitskräftemangel. Die vermeintliche Lösung des Problems: Teilzeitbeschäftigte sollen durch finanzielle Anreize animiert werden, ihre Stunden aufzustocken. Was in der Debatte gerne ausgelassen wird: Bereits jetzt gibt es starke Anreize für eine Vollzeitbeschäftigung. Neben dem geringeren Lohn haben Teilzeitbeschäftigte bei allen einkommensabhängigen Sozial- und Versicherungsleistungen Nachteile. Sie bekommen jetzt schon eine kleinere Pension, weniger Arbeitslosen- oder Kinderbetreuungsgeld.
Arbeit
favorites-circle favorites-circle
favorites-circle-full favorites-circle-full