Schwerpunkt: Verteilung

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Bezirke mit höherem Durchschnittseinkommen verfügen über mehr Ärzt:innen. Die Grafik des Momentum Instituts zeigt die Anzahl der Ärzt:innen pro 1.000 Einwohner:innen und das durchschnittliche Netto-Monatseinkommen in Wiener Bezirken. Die höchste Ärzt:innen-Dichte gibt es in der Inneren Stadt (38,1), gefolgt vom 8. und 9. Bezirk (je 15,1). Die Innere Stadt hat auch das höchste durchschnittliche Netto-Einkommen (2.728 Euro). Die wenigsten Ärzt:innen pro 1.000 Einwohner:innen gibt es in den einkommensschwachen Bezirken 10 und 11 (je 1,2).
Bezirke mit höherem Durchschnittseinkommen verfügen über mehr Ärzt:innen
Die Zahl der verfügbaren Ärzt:innen korreliert mit den durchschnittlichen Einkommen in den jeweiligen Bezirken. In den Bezirken mit den geringsten Nettoeinkommen – Rudolfsheim-Fünfhaus (15.), Brigittenau (20.), Favoriten (10.) und Ottakring (16.) – kommen nicht auf 1.000 Einwohner:innen. In reicheren Bezirken wie Währing (18.), Döbling (19.) oder Hietzing (13.) hingegen stehen etwas mehr als sieben Ärzt:innen pro 1.000 Einwohner:innen zur Verfügung. An oberster Stelle des Ungleichgewichts steht abermals der 1. Bezirk, wo sich pro 1.000 Bezirkseinwohner:innen sogar 38,1 Ärzt:innen finden.
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Wer in einkommensschwächeren Bezirken wohnt, lebt kürzer. Die Grafik des Momentum Instituts zeigt, wie Lebenserwartung und Nettoeinkommen in Wien nach Bezirken zusammenhängen. In Bezirken mit einem überdurchschnittlichen Nettoeinkommen liegt auch die Lebenserwartung über dem Durchschnitt. Die höchste Lebenserwartung haben Bewohner:innen der Inneren Stadt (84,9 Jahre) und der Josefstadt (84,2 Jahre). Am unteren Ende der Skala liegen Rudolfsheim-Fünfhaus (79,4 Jahre) und Simmering (79,7 Jahre).
Wer in einkomensschwächeren Bezirken wohnt, lebt kürzer
Die durchschnittliche Lebenserwartung in den 23 Wiener Bezirken unterscheidet sich deutlich voneinander. Eine naheliegende Erklärung sind die Einkommensunterschiede in den jeweiligen Bezirken. Die längste Lebenserwartung haben Bewohner:innen im 1. Bezirk mit durchschnittlich 84,9 Jahren. Am kürzesten leben hingegen die Menschen in Rudolfsheim-Fünfhaus (15. Bezirk). Dort beträgt die Lebenserwartung nur 79,4 Jahre und damit mehr als 5 Jahre weniger. Wer sich in Wien etwas auskennt, erkennt hier ein Muster, das sich durch alle Bezirke zieht: Menschen, die in den ärmeren Bezirken Wiens leben, sterben im Durchschnitt deutlich früher.
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Arbeitslose und Alleinerziehende besonders armutsgefährdet. Vulnerable Gruppen, die trotz Sozialleistungen armutsgefährdet sind.
Arbeitslose und Alleinerziehende besonders armutsgefährdet
Erwerbsarbeitslose weisen 2025 mit 45 Prozent die höchste Armutsgefährdungsquote auf. Sie sind damit stärker betroffen als Alleinerziehende mit 41 Prozent, Nicht-Österreicher:innen mit 38 Prozent oder Mehrkindhaushalte mit 35 Prozent. Auch Mietende sind mit 30 Prozent, Kinder mit 23 Prozent und alleinlebende Pensionistinnen mit 27 Prozent deutlich überdurchschnittlich armutsgefährdet. Die Armutsgefährdungsquote der Bevölkerung in Österreich insgesamt liegt bei 16 Prozent.
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Schnellanalyse zur Budget-Einigung 2027/28

Schnellanalyse zur Budget-Einigung 2027/28

Die Lohnnebenkostensenkung für Unternehmen ist mit zwei Milliarden Euro der bei weitem größte Kostenpunkt im Sparpaket des künftigen Doppelbudgets 2027/28. Sie gibt den Unternehmen ihren Konsolidierungsbeitrag ab 2028 wieder zurück, womit die Haushalte eine höhere finanzielle Last schultern müssen als nötig. Das Momentum Institut hat die Budget-Einigung 2027/28 der Bundesregierung analysiert.
Policy Note
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Weil die Bundesregierung auf vermögensbezogene Steuern verzichtet, fallen die sozialen Einschnitte im Sparpaket bei Pensionen, Geringverdiener:innen und Familien größer aus als notwendig.
Vermögensbezogene Steuern – Regierung wagt sich nicht an große Brocken
Weil die Bundesregierung auf vermögensbezogene Steuern verzichtet, fallen die sozialen Einschnitte im Sparpaket bei Pensionen, Geringverdiener:innen und Familien größer aus als notwendig.
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2027 werden durch die Maßnahmen des vorgeschlagenen Sparpakets Haushalte um 800 Millionen Euro und Unternehmen um 700 Millionen finanziell belastet. Ab 2028 finanziert der Sparbeitrag der Unternehmen aber überwiegend eine Steuersenkung für sie (Lohnnebenkostensenkung). Dagegen lastet auf den Schultern der Haushalte eine Belastung von 1,8 Milliarden Euro.
Ab 2028 zahlen das Sparpaket überwiegend die Haushalte
Die Rechnung für das Sparpaket bezahlen überwiegend die Haushalte. 2027 werden durch die Maßnahmen des vorgeschlagenen Sparpakets Haushalte um 800 Millionen Euro und Unternehmen um 700 Millionen finanziell belastet. Ab 2028 finanziert der Sparbeitrag der Unternehmen aber überwiegend eine Steuersenkung für sie (Lohnnebenkostensenkung). Dagegen lastet auf den Schultern der Haushalte eine Belastung von 1,8 Milliarden Euro. Zumindest finden sich jedoch bei einigen Maßnahmen eine soziale Abfederung, etwa bei den Pensionen, damit sie nicht voll auf die Geringverdiener:innen durchschlagen. Ein kleiner Teil der Einsparung kommt auch durch Sparmaßnahmen in der Verwaltung zu Stande.  
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Niedrigverdiener:innen etwa bezahlen künftig pro Monat rund 36 Monat Euro mehr an Arbeitslosenversicherungsbeiträgen. Insbesondere teilzeitarbeitende Frauen sind von der Maßnahme betroffen.
Höhere Beiträge zur Arbeitslosenversicherung belasten niedrige und mittlere Einkommen
Niedrigverdiener:innen etwa bezahlen künftig pro Monat rund 36 Monat Euro mehr an Arbeitslosenversicherungsbeiträgen. Insbesondere teilzeitarbeitende Frauen sind von der Maßnahme betroffen. Eine soziale Abfederung findet sich zumindest in manchen Teilen des Sparpakets bei Haushalten: Die Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage etwa wird für die Betroffenen sehr gut verkraftbar sein. Bei den Pensionen wird entscheidend für die soziale Balance sein, dass niedrige und mittlere Pensionen die Teuerung voll ausgeglichen bekommen.
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Die Energiekrise braucht mehr als Preisdeckel

Die Energiekrise braucht mehr als Preisdeckel

Europa steckt mitten in der Energiekrise. Was als Preisschock begann, droht sich zur Versorgungskrise auszuweiten. Die Preise für Treibstoff sind weiterhin hoch, die Unsicherheit über die weitere Entwicklung ist groß. Noch sind die Lager gefüllt, doch Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer rechnet bereits im Mai mit Lieferengpässen. Gleichzeitig warnt die Branche vor einem Nachfrageschub durch Feiertage und Urlaubsreisen.
Klima
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Lohnnebenkosten-Kürzung: Milliardengrab fürs Budget

Lohnnebenkosten-Kürzung: Milliardengrab fürs Budget

Die Kürzung der Lohnnebenkosten seit 2014 reißt mittlerweile jährlich eine Lücke von 2,8 Milliarden Euro ins Budget. Die Hälfte der Steuersenkung geht zudem an die größten Unternehmen im Land, nicht an Klein- oder Mittelbetriebe. 
Verteilung
Arbeit
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Grafik des Momentum Instituts, die die Kosten der Senkung verschiedener Teile der Lohnnebenkosten (Arbeitslosenversicherung, Unfallversicherung, FLAF, Insolvenz-Entgelt-Fonds) seit 2014 darstellt. Im Jahr 2025 fehlten im Staatsbudget 2,8 Milliarden Euro alleine durch vergangene Lohnnebenkosten-Senkungen. Aufsummiert seit 2014 erlitt der Staat 16,8 Milliarden an Mindereinnahmen durch Lohnnebenkosten-Senkungen. Die Staatsschuldenquote ist dadurch 2026 um 3,2 Prozent höher als ohne Senkungen. ALT: Grafik des Momentum Instituts, die die Kosten der Senkung verschiedener Teile der Lohnnebenkosten (Arbeitslosenversicherung, Unfallversicherung, FLAF, Insolvenz-Entgelt-Fonds) seit 2014 darstellt.
Lohnnebenkosten-Kürzungen seit 2014 kosten bislang 16,8 Milliarden Euro
Im Jahr 2025 fehlten im Staatsbudget 2,8 Milliarden Euro allein durch vergangene Lohnnebenkosten-Kürzungen. Aufsummiert seit 2014 fehlen dadurch dem Staat insgesamt 16,8 Milliarden an Einnahmen. Die Staatsschuldenquote ist dadurch 2026 um 3,3 Prozent höher als ohne die Kürzungen. 
Arbeit
Verteilung
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Spritpreisbremse drückt Mehrkosten aufgrund steigender Treibstoffpreise um ein Fünftel

Spritpreisbremse drückt Mehrkosten aufgrund steigender Treibstoffpreise um ein Fünftel

Die Spritpreisbremse bremst die Mehrkosten durch teuren Sprit insgesamt um ein gutes Fünftel (21,2 Prozent). Die gestiegenen Spritpreise belasten ärmere Haushalte anteilig stärker, da sie einen größeren Teil ihres Einkommens dafür aufwenden müssen. Die Bremse schützt ärmere Haushalte besser vor steigenden Preisen als einkommensstärkere. Das Momentum Institut hat die Verteilungseffekte der Spritpreisbremse für die Haushaltszehntel auf Basis von Zahlen der Europäischen Kommission, Statistik Austria und der E-Control simuliert.
Verteilung
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Höhere Treibstoffpreise kommen Autofahrenden teuer. Mehrausgaben der Haushalte mit Verbrenner-Pkw im Monat. Die Grafik zeigt die Mehrkosten in Euro jeweils für Benziner und Diesel-Fahrzeuge in den Haushaltszehntel und um wie viel die Spritpreisbremse die Kosten dämpft.
Höhere Treibstoffpreise kommen Autofahrenden teuer
Umgerechnet auf einen Monat kosten die höheren Spritpreise seit Beginn des Iran-Kriegs die Haushalte im Mittel je nach Kraftstoff unterschiedlich viel. Haushalte mit Dieselfahrzeugen kostet der teurere Sprit im Monat um 50 Euro mehr, Haushalte mit Benzinern im Durchschnitt 17 Euro mehr. Die Spritpreisbremse verhindert zusätzliche monatliche Mehrkosten in Höhe von 10 Euro (Diesel) und 8 Euro (Benzin). Damit verhindert die Spritpreisbremse für Benziner-Haushalte im Schnitt rund ein Drittel der Mehrkosten (31,6 Prozent), für Haushalte mit Diesel-Pkw ist es rund ein Sechstel (16,9 Prozent).
Verteilung
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