Schlagwort: Mehrwertsteuer

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Die Tortengrafik zeigt, wie stark sich die vorläufige Regierungsliste zur Mehrwertsteuersenkung mit den Konsumgewohnheiten armer Haushalte deckt. 18 Prozent der Lebensmittelausgaben armer Haushalte entfallen auf Produkte, die auf der Regierungsliste stehen und überdurchschnittlich von ärmeren Haushalten gekauft werden. Weitere 18 Prozent stehen auf der Liste, werden aber nicht überdurchschnittlich von ärmeren Haushalten gekauft. 26 Prozent werden überdurchschnittlich von ärmeren Haushalten gekauft, stehen aber nicht auf der Liste. 38 Prozent entfallen auf andere Lebensmittel.
Der Supermarkt-Einkauf mit gesenkter Mehrwertsteuer: Anteile an Lebensmittelausgaben armer Haushalte.
Die Regierung hat ihre Liste der Lebensmittel präsentiert, für jene die Mehrwertsteuer gesenkt wird. Unsere Analyse zeigt: Die Liste deckt nur ein gutes Drittel der Lebensmittelausgaben des ärmsten Fünftels der Haushalte ab (36 Prozent). Die Maßnahme könnte deutlich treffsicherer gestaltet sein.  Der Anteil der Lebensmittel, die einkommensärmere Haushalten stärker als der Durchschnitt nachfragen und sich auf der Regierungsliste befinden, beträgt nur 18 Prozent. Rund die Hälfte der Liste betrifft Produkte, die von ärmeren Haushalten nicht stärker nachgefragt werden als im Durchschnitt.
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Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel senken: Kein Wundermittel, aber ein sinnvoller Schritt

Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel senken: Kein Wundermittel, aber ein sinnvoller Schritt

Hohe Lebensmittelpreise sind zu einem der größten Alltagssorgen vieler Haushalte geworden. Die geplante Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel auf knapp unter fünf Prozent setzt genau hier an. Sie greift dort ein, wo Teuerung am stärksten spürbar ist: beim täglichen Einkauf im Supermarkt. Für Menschen mit niedrigem Einkommen ist das besonders belastend, weil sie einen größeren Teil ihres Budgets fürs Essen ausgeben müssen. Während Haushalte mit hohem Einkommen rund zwölf Prozent ihrer Ausgaben für Lebensmittel verwenden, sind es bei den einkommensschwächsten Haushalten etwa 18 Prozent. 
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Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel: Die Ärmsten werden relativ am stärksten entlastet. Während die Maßnahme dem einkommensärmsten Zehntel eine Ersparnis von 110 Euro jährlich bringt (0,8% des Einkommens), spart sich das einkommensreichste Zehntel mit 135 Euro anteilig am Einkommen 0,2 Prozent.
Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel: Die Ärmsten werden relativ am stärksten entlastet
Die Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmittel von 10 auf 5 Prozent senkt die Supermarkt-Rechnung eines durchschnittlichen Haushalts in Österreich im Schnitt um 126 Euro im Jahr. Relativ zu ihrem Einkommen werden die (einkommens-)ärmsten Haushalte am stärksten dadurch entlastet: Sie ersparen sich durch die Mehrwertsteuersenkung 0,8 Prozent ihres Einkommens. Das Fünftel der Haushalte mit den höchsten Einkommen erspart sich hingegen nur 0,2 Prozent seines Einkommens. Die relative Entlastung ist damit bei den Niedrigbezahlten am größten. In Euro-Beträgen erhält das bestbezahlte Haushaltsfünftel jedoch etwas mehr, im Schnitt 135 Euro, im Vergleich zu Niedrigbezahlten mit 110 Euro im Jahr.
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Wenn der Einkauf zum Stresstest wird

Wenn der Einkauf zum Stresstest wird

Die Teuerung hat Österreich fest im Griff. Jede:r Dritte kommt mit seinem Einkommen schlechter aus als noch vor einem Jahr. Bei jenen, die in den letzten Monaten Einkommensverluste hinnehmen musste, etwa wegen Jobverlust, sind es sogar 72 Prozent laut Statistik Austria. Hauptgrund ist der Preisanstieg bei Lebensmitteln, Wohnen, Energie. 
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Das neue Jahr wird teuer

Das neue Jahr wird teuer

Der Kassasturz der Republik zeigt, wie groß das Budgetloch tatsächlich ist. Die letzte Regierung hat enorme Baustellen hinterlassen: steigende Schulden, mehr Arbeitslosigkeit und eine schwächere Wirtschaftsleistung. Doch viele Vorschläge zur Sanierung treffen vor allem jene, die ohnehin weniger haben.
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Lieber Reichensteuern als Massensteuern

Lieber Reichensteuern als Massensteuern

Wer die neue Regierung bilden wird, das wissen wir noch nicht. Aber wir wissen ganz genau, was Industrie und Wirtschaft sich wünschen: länger arbeiten, Lohnnebenleistungen runter, Massensteuern rauf, Klimabonus weg!
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Budgetsanierung durch Konsumsteuern ist zu Lasten Einkommensärmerer

Budgetsanierung durch Konsumsteuern ist zu Lasten Einkommensärmerer

Saniert die nächste Regierung das Budget durch höhere indirekte Steuern – sprich Konsumsteuern – bedeutet das im Schnitt eine dreimal so hohe Last für die einkommensärmsten Haushalte als für das reichste Zehntel, wie unsere Auswertung zeigt.
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Konsumsteuer: Indirekte Steuern, wie die Mehrwertsteuer, treffen ärmere Haushalte besonders stark.
Indirekte Steuern, wie die Mehrwertsteuer, treffen ärmere Haushalte besonders stark.
Bei indirekten Steuern ist die Ware oder die Dienstleistung ausschlaggebend für die Höhe der Steuer – auf die individuelle finanzielle Lage nehmen sie keine Rücksicht. Darunter fallen etwa die Mehrwertsteuer, Tabak- oder Mineralölsteuer. Direkte Steuern, wie beispielsweise die Einkommen-, Vermögen- und Erbschaftssteuern oder die Körperschaftsteuer für Unternehmen, ziehen heran wie viel eine Person oder eine Organisation tatsächlich hat. Je mehr man hat, umso größer fällt der Steuerbeitrag aus. Der Multimillionär bezahlt für denselben 50 Euro-Einkauf genauso so viel Steuern wie die Mindestpensionistin. Erhöht der Staat die Mehrwertsteuer, zahlen beide zwar absolut gleich viel mehr, aber die Pensionistin wird dann relativ zu ihrem Einkommen dreimal so stark zur Kasse gebeten wie die Bestverdienenden Im Land. So wird das Budget auf dem Rücken der Ärmeren saniert. Wer zum untersten Einkommenszehntel der Bevölkerung zählt, gibt 14,6 Prozent des Einkommens für indirekte Steuern aus, 11,4 Prozent davon entfallen allein auf die Mehrwertsteuer. Am anderen Ende der Skala, im einkommensreichsten Zehntel der Haushalte, geben Personen hingegen lediglich 4,9 Prozent für indirekte Steuern aus, 3,8 Prozent davon für die Mehrwertsteuer.
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Budgetsanierung auf klimasoziale Art

Budgetsanierung auf klimasoziale Art

Eine Budgetsanierung sollte fair sein. Und sie muss die Klimakrise adressieren. Doch die Empfehlungen der Wirtschaftsforscher laufen in die entgegengesetzte Richtung.
Klima
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EU-Vergleich: Ermäßigte Mehrwertsteuer in Österreich hoch

EU-Vergleich: Ermäßigte Mehrwertsteuer in Österreich hoch

Aufgrund der hohen Lebensmittelpreise wird die Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel diskutiert. Im EU-Vergleich werden Grundnahrungsmittel in Österreich mit 10 Prozent deutlich höher besteuert als in den meisten anderen europäischen Ländern. Gerade bei den Grundnahrungsmitteln steigen die Preise derzeit stark. Entlasten würde eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel allen voran Haushalte mit niedrigen Einkommen.
Arbeit
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Inflation: Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel senken

Inflation: Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel senken

Die hohe Inflation hat Österreich weiterhin fest im Griff. Im April 2023 stieg die Inflationsrate wieder leicht auf 9,8 Prozent. Lebensmittel gehören gemeinsam mit Energie und Wohnkosten nicht nur zu den stärksten Preistreibern, sie treffen vor allem auch Haushalte mit niedrigen Einkommen. Zusätzlich zu einer Mietpreisbremse würde eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel helfen. Finanziert werden könnte die Senkung mittels höherer (Über-)Gewinnsteuer.
Arbeit
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Wie Lebensmittel für alle leistbar bleiben

Wie Lebensmittel für alle leistbar bleiben

Bei Sozialmärkten wird die Ware knapp. Sie verzeichnen einen stetigen Zuwachs an Kund:innen, die Menschen stehen zum Teil sogar vor den Türen Schlange. Immer mehr Leute bekommen die Teuerung mittlerweile derart zu spüren, dass sich das tägliche Leben nicht mehr finanzieren lässt. Die Inflation erreicht laut Schnellschätzung der Statistik Austria mit 9,2 Prozent im Juli ein neues Rekordhoch. Und sie schlägt sich mittlerweile auch auf die Preise in den Supermarktregalen durch: Im Juni gingen bereits 15 Prozent der Inflation auf die gestiegenen Lebensmittelpreise zurück.
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