Schlagwort: Klimaschutz

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So viel Klimaschutz steckt in einer Milliarde Euro. Die Grafik des Momentum Instituts zeigt, was mit der Dürremilliarde finanzierbar wäre. Unter Anderem könnten 458.000 Haushalte mit Windkraft versorgt werden (durch 143 neue Windräder). Auch Förderungen für 148.000 Wärmepumpen, 77.000 thermisch sanierte Wohnungen oder 77.000 Schnellladepunkte für E-Autos gehen sich aus. Alternativ entspricht eine Milliarde Euro den Baukosten von 6.000 km Radwegen.
So viel Klimaschutz steckt in einer Milliarde Euro
Unsere Analyse zeigt, welche Größenordnung eine Milliarde Euro im Klimaschutz entfalten kann. Mit diesem Betrag ließen sich alternativ rund 6.000 Kilometer Radwege errichten, etwa 77.000 durchschnittliche Wohneinheiten thermisch sanieren, rund 77.000 Schnellladepunkte für Elektroautos fördern oder etwa 148.000 Wärmepumpen unterstützen. Ebenso könnten 143 moderne Windräder finanziert werden, die rechnerisch rund 458.000 Haushalte mit Strom versorgen.
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Dürre-Milliarde: Kleine Betriebe absichern, Klimavorsorge stärken

Dürre-Milliarde: Kleine Betriebe absichern, Klimavorsorge stärken

Die extreme Dürreperiode hat rund eine Milliarde Euro Schaden für die Landwirtschaft verursacht. Ein großer Teil davon wird (voraussichtlich) vom Staat finanziert, direkt über die gerade verhandelten Katastrophenhilfen und indirekt, da die Hagelversicherung der Landwirt:innen zu 55 Prozent von Bund und Ländern getragen wird. Wir empfehlen gezielte Soforthilfe nach wirtschaftlicher Bedürftigkeit und eine dauerhafte Klimainvestitionsoffensive.
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Unfälle: Moderne Tempolimits reduzieren Verkehrstote um bis zu 68 Prozent

Unfälle: Moderne Tempolimits reduzieren Verkehrstote um bis zu 68 Prozent

Niedrigere Tempolimits können die Zahl der Schwerverletzten und der Verkehrstoten deutlich senken. Darüber hinaus reduzieren niedrigere Tempolimits gleichzeitig den Spritverbrauch und den Emissionsausstoß – beides in Zeiten der volatilen Spritpreise und der Klimakrise dringend nötig. Die Denkfabrik empfiehlt die Tempolimits zu modernisieren, nicht zuletzt da sie in den 70er-Jahren festgelegt wurden.
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Wie hoch die Flugabgabe heute eigentlich sein müsste. Die Grafik zeigt, wie hoch die Ticketabgabe heute sein müsste, wenn sie seit 2020 um die Inflation angepasst worden wäre.
Wie hoch die Flugabgabe heute eigentlich sein müsste
Seit 2020 gelten neue Sätze für die Flugabgabe: 30 Euro für Flüge unter 350 Kilometer und 12 Euro für jene darüber. Wären diese Abgaben seit 2020 an die Inflation angepasst worden, müsste die Abgabe für Strecken unter 350 Kilometer 2025 bei 38,5 Euro liegen und jene für Strecken darüber bei 15,4 Euro.
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Fehlende Inflationsanpassung kostet Staat 2025 rund 90 Millionen Euro. Die Grafik zeigt die Entwicklung des Steuervolumens seit der Einführung der Ticketabgabe für den Flugverkehr zwischen 2012 und 2025. Die Liniengrafik zeigt den Wert der Ticketabgabe, wäre sie an die Inflation angepasst und die aktuell eingehobene Ticketabgabe.
Fehlende Inflationsanpassung kostet Staat 2025 rund 90 Millionen Euro
Die Abgabe wurde seit ihrer Einführung nicht nur nicht an die Inflation angepasst, sondern zwischenzeitlich sogar gesenkt. Inflationsbereinigt ist sie damit pro Passagier:in deutlich weniger wert als bei der Einführung und auch die klimapolitische Lenkungswirkung wurde damit geschwächt.
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Flugabgabe: Effektiver Preis pro Passagier:in sinkt. Die Grafik zeigt das Aufkommen der Flugabgabe in Euro pro Ticket und die Entwicklung der Passagier:innen-Zahlen seit 2012.
Flugabgabe: Effektiver Preis pro Passagier:in sinkt
Haben die Airlines pro abfliegende:r Passagier:in auf Flughäfen in Österreich 2012 noch im Schnitt 8,4 Euro pro Ticket abgeführt, sind es 2025 inflationsbereinigt nur noch 6,8 Euro – sprich um knapp ein Fünftel (19 Prozent) weniger.
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Flugabgabe: Fehlende Inflationsanpassung kostet Staat 2025 rund 90 Millionen Euro

Flugabgabe: Fehlende Inflationsanpassung kostet Staat 2025 rund 90 Millionen Euro

Flughafen und Fluglinien machen Druck auf die Bundesregierung, die Flugticket-Abgabe zu senken oder abzuschaffen. Ein klimapolitischer und budgetärer Rückschritt droht. Denn die Abgabe wurde seit ihrer Einführung nicht nur nicht an die Inflation angepasst, sondern zwischenzeitlich sogar gesenkt. Inflationsbereinigt ist sie damit pro Passagier:in deutlich weniger wert als bei der Einführung und auch die klimapolitische Lenkungswirkung wurde damit geschwächt.
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E-Mobilität in Österreich: EU-weiter Mittelfeldplatz, regional starke Ladeinfrastruktur aber EU-Politik schwächt Klimaziele

E-Mobilität in Österreich: EU-weiter Mittelfeldplatz, regional starke Ladeinfrastruktur aber EU-Politik schwächt Klimaziele

Österreich liegt im EU-Vergleich bei der Dichte an E-Ladestationen auf Platz 6 und damit deutlich über dem EU-Schnitt. Weiters gibt es in den Bundesländern Österreichs starke Unterschiede hinsichtlich der Ladeinfrastruktur, wie unsere Auswertung zeigt. Dass die EU das Verbrenner-Aus aufgeweicht hat, wenngleich die Zahlen einen enormen Zuwachs in der Elektromobilität zeigen, ist ein Rückschritt.
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Österreich liegt bei E-Ladestationen in der EU auf Platz 6. E-Ladestationen pro 100.000 Einwohner:innen. Die Grafik zeigt die Anzahl der Ladestationen pro 100.000 Einwohner:innen für 25 EU-Länder. Die meisten hat Niederlande, die wenigsten Rumänien, Österreich liegt sogar über dem EU-Schnitt.
Österreich liegt bei E-Ladestationen in der EU auf Platz 6
Österreich liegt im EU-Vergleich bei der Dichte an E-Ladestationen auf Platz 6 und damit deutlich über dem EU-Schnitt. In der EU stehen in den Niederlanden pro 100.000 Einwohner:innen 1.005 Ladepunkte zur Verfügung, gefolgt von Belgien (655), Dänemark (598), Schweden (507) und Luxemburg (379). Österreich kommt auf 334 Ladepunkte, während der EU-Schnitt bei 199 liegt. Das Schlusslicht hinsichtlich Ladeinfrastruktur bilden Ungarn (43), Polen (25) und Rumänien (24).
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Pro 1.000 km2 stehen in Österreich im Schnitt 432 E-Ladepunkte zur Verfügung. Die Grafik zeigt die E-Ladestationen nach Bundesland und im Österreich-Schnitt. Wien hat am meisten E-Ladepunkte. Am wenigsten hat Kärnten.
Regionale Unterschiede bei E-Lade-Infrastruktur
Die regionale Verteilung innerhalb Österreichs zeigt deutliche Unterschiede: Pro 1.000 Quadratkilometer verfügt das Bundesland Wien mit rund 10.016 Ladepunkten über eine besonders dichte Infrastruktur. Auch Vorarlberg (543) und Salzburg (514) liegen über dem österreichischen Durchschnitt von 432 Ladepunkten pro 1.000 km². In Kärnten (228) und der Steiermark (280) ist die Dichte hingegen vergleichsweise niedriger. Ohne Wien beträgt der Österreich-Schnitt pro 1.000 km2 385 Ladepunkte.
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Das Geld liegt auf der Straße

Das Geld liegt auf der Straße

Österreichs Bundesländer melden höhere Defizite, das Budgetloch ist größer als vermutet. Gerade jetzt braucht es mutige Schritte und die liegen auf der Hand: Gespart werden sollte dort, wo wir dem Klima schaden und der Republik Milliarden entgehen.
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Klimaschädliche Subventionen: Wo die Regierung Milliarden auf der Straße liegen lässt

Klimaschädliche Subventionen: Wo die Regierung Milliarden auf der Straße liegen lässt

Überall spart die Regierung, aber für die Zerstörung unseres Klimas hat man Geld – viel Geld. Wo Österreich Milliarden liegen lässt, kommentiert Momentum-Ökonomin Miriam Frauenlob.
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